Posts tagged 'Journalistik'

8. März 2018

Die soziale Konstruktion journalistischer Qualität

Fachdiskurs, Theorie und Empirie

Die soziale Konstruktion journalistischer Qualität

Die Arbeit geht in dreierlei Hinsicht neue Wege: Erstens werden die normativen Grundannahmen der bestehenden Ansätze zur journalistischen Qualität herausgearbeitet. Zweitens knüpft die Eigentheorie an den Sozialkonstruktivismus in der Tradition von Peter L. Berger und Thomas Luckmann an, ebenfalls ein Novum in der Erforschung journalistischer Qualität. Und drittens wird die herkömmliche quantitative Methodik zugunsten eines quantitativ-qualitativen Methodenmixes erweitert, wobei die Qualitätsurteile junger Erwachsener zum Journalismus rekonstruktiv im Fokus stehen. Im ersten Oberkapitel werden Theorien und Ansätze zur journalistischen Qualität besprochen, zugrunde liegende normative Vorstellungen...

9. Mai 2016

Journalistische Genres

Journalistische Genres

In einer Zeit, in der der traditionelle (Print-)Journalismus in der Krise steckt, ist das Experimentieren mit neuen Zugängen zur journalistischen Arbeit, ist die Grenzüberschreitung sinnvoll und notwendig. Neue methodisch-konzeptionelle Herangehensweisen an den Journalismus bergen das Potenzial für Innovationen. Das vorliegende Buch setzt sich mit knapp 40 unterschiedlichen Genres auseinander, systematisiert diese und möchte damit die Diskussion über alternative Ansätze im deutschsprachigen Journalismus anregen. Leitfragen sind dabei: Was ist die grundlegende Idee des jeweiligen Genres? Worin unterscheidet es sich vom idealtypischen Journalismus? Vor welchem Begründungszusammenhang wurde...

18. April 2013

Journalismus Bibliothek

Basiswissen für die Medienpraxis

Journalismus Bibliothek

Ob Fernsehen, Zeitung, Hörfunk oder Online-Medien: Der Einstieg in den Journalismus ist für viele Berufsanfänger eine Herausforderung. Die Lehrbuchreihe möchte – quer zu allen Mediengattungen und unter Berücksichtigung des rasanten Medienwandels – praktische und theoretische Grundlagen für angehende sowie erfahrene Journalisten vermitteln. In speziellen journalistischen Tätigkeitsfeldern werden handwerkliches und methodisches Basiswissen in einer leicht verständlichen Sprache behandelt und anhand praktischer Beispiele veranschaulicht. Die Reihe leistet in ihrer Konzeption einzigartige Lehr- und Lernformen, indem die Autoren – jeweils ein Journalist und ein Wissenschaftler – gelebte...

15. August 2012

Alltagsrationalität im Journalismus

Akteurs- und organisationsbezogene Einflussfaktoren der Nachrichtenauswahl

Alltagsrationalität im Journalismus

Ines Engelmann untersucht in ihrer Dissertation, ob und inwieweit Merkmale einzelner Journalisten und Merkmale journalistischer Organisationen die Nachrichtenauswahl beeinflussen. Diese Frage knüpft an die aktuelle Mikro-Meso-Makro-Debatte in der deutschsprachigen Journalismusforschung an. Dabei werden journalistische Nachrichtenauswahltheorien angewendet und sowohl die Handlungs- bzw. Entscheidungs- als auch die Organisationsperspektive eingenommen. Für die empirische Prüfung des Mehr-Ebenen-Modells befragt die Autorin Printjournalisten regionaler und überregionaler Tageszeitungen. Die Befunde zeigen, dass Journalisten Sachverhalte aufgrund sehr weniger Selektionskriterien für die Veröffentlichung...

19. April 2012

Roger Blum

Prof. em. Dr.

Roger Blum

Roger Blum ist emeritierter Professor für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Bern und Ombudsmann der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) für den Bereich Deutschschweiz. Er studierte Geschichte und Staatsrecht, war Abgeordneter im Parlament des Schweizer Kantons Baselland und arbeitete danach als Journalist bei Schweizer Tageszeitungen, unter anderem auch als Mitglied der Chefredaktion des Tages-Anzeigers in Zürich. Als Forscher unternahm er Recherchereisen in die USA, nach Großbritannien, Frankreich und Russland sowie in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Seine Interessensgebiete sind Mediensysteme, Medienpolitik, politische Kommunikation, Journalistik,...

26. Januar 2012

„Mein Kampf“ in den „Zeitungszeugen“: Entmystifizierung oder antisemitisches Propagandamaterial?

„Mein Kampf“ in den „Zeitungszeugen“: Entmystifizierung oder antisemitisches Propagandamaterial?

Wer sich heute am Kiosk die wöchentlich erscheinende Zeitschrift Zeitungszeugen kauft, findet darin als Beilage ein 16 Seiten starkes, blaues Pappheft mit dem Titel „Das unlesbare Buch“. Darauf: Adolf Hitler mit geschwärzter Augenpartie, darin: „wie von einem Nebel überzogene“ und somit unleserliche Auszüge aus Mein Kampf, kommentiert vom Dortmunder Journalistik-Professor Horst Pöttker. Mit einer Startauflage von 100.000 Exemplaren ist dies die erste Ausgabe des Hefts mit dem Thema „Autobiografie“, folgen sollen die Abschnitte „Propaganda“ und „Ideologie“, was dem Aufbau des Originals entspricht. Mit der „Vernebelung“ des Textes will Peter McGee, der britische Verleger...

29. September 2011

Ruinöser Wettbewerb

Ruinöser Wettbewerb

Zur Krise der hochschulgebundenen Journalistenausbildung Von Frank Lobigs Als Anfang 2011 bekannt wurde, dass das Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft an der Universität Leipzig seine journalistische Abteilung klein zu schrumpfen plante, entzündete sich an dieser Nachricht auch eine generelle Debatte zur Krise der hochschulgebundenen Journalistenausbildung in Deutschland. Problemdiagnostisch erscheint diese Verknüpfung freilich eher als ablenkend und als allzu „unizentrisch“: Denn was wäre schon eine Halbierung der Studentenzahlen in Leipzig, gemessen an der nach wie vor ungebremsten Hyper-Fertilität der Fachhochschulen bei der Schaffung immer neuer journalistischer...

14. September 2011

Autoreninterview mit Dr. Daniel Chmielewski

Autoreninterview mit Dr. Daniel Chmielewski

Mit dem Titel Lokale Leser. Lokale Nutzer. Informationsinteressen und Ortsbindung im Vergleich legte Daniel Chmielewski in diesem Jahr seine Dissertation in Form einer crossmedialen Fallstudie vor, die den Zusammenhang zwischen der Lust an der lokalen Information und dem Sinn für die eigene „Heimat“ von 3000 Lesern und Nutzern der Ruhr Nachrichten darstellt und erklärt, wie gesellschaftliche Megatrends wie Globalisierung oder Mobilisierung die Reichweitenentwicklung von Lokalmedien beeinflussen. Zu diesem Thema und über die Zukunft der lokalen Medien wurde er nun von der drehscheibe befragt, [hier] geht’s zum Interview.

25. Mai 2011

Neue Ringvorlesung der Tübinger Medienwissenschaft

Der Skandal in der Politik – PR-Berater Klaus-Peter Schmidt-Deguelle über den Medienhype in Berlin und die neuen Bedingungen für die Krisenkommunikation. Täglich neue große und kleine Affären, Politiker unter Rechtfertigungsdruck, Krisen und Skandale. Zahlreiche Journalisten arbeiten heute im Regierungsviertel von Berlin auf der ständigen Suche nach Neuigkeiten, Atemlosigkeit und Konkurrenzdruck nehmen im Zeitalter der blitzschnellen Informationsübermittlung zu. Ein Wettrennen um die aufregendste Enthüllung, das laut Schmidt-Deguelle inzwischen groteske Züge angenommen hat und zu einer “Atomisierung des journalistischen Diskurses” führt: “Es werden Krisen benannt...

12. Mai 2011

Michael Beuthner

Michael Beuthner

Michael Beuthner, Jg. 1966, Dr. phil.; Projektkoordinator an der Hamburg Media School. Zuvor Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Journalistik und Kommunikationswissenschaft der Universität Hamburg. Studium der Publizistik und Kommunikationswissenschaft, Germanistik und Psychologie an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, Promotion über »Technokratie und Chronokratie im Bit-Zeitalter«. 1999 bis 2000 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Angewandte Medienforschung der Universität Lüneburg. 2000 bis 2002 Koordination und Durchführung des DFG-Forschungsprojekts ›Konturen aktueller Medienkommunikation. Differenzierung und Entdifferenzierung spezifischer...