Posts tagged 'Identität' (Page 2 von 2)

23. Oktober 2013

Medialisierungsformen des (Auto-)Biografischen

Medialisierungsformen des (Auto-)Biografischen

(Auto-)Biografische Darstellungen erfreuen sich seit Jahren einer ungebrochenen Beliebtheit. Die Spannbreite reicht von klassischen Verschriftlichungen in Tagebüchern, Briefen, Autobiografien, Erinnerungen, Romanen, Poesie über visuelle künstlerische Darstellungen in Bild, Fotografie und Film bis hin zu theatralen Bühnenaufführungen oder digitalen Inszenierungen in den neuen Medien. Der vorliegende Band untersucht in Beiträgen aus der Soziologie, den Literatur-, Geschichts-, Kultur- und Medienwissenschaften diese Ausdrucksformen der Selbst- und Fremdreflexionen. Als zentrale Form der gesellschaftlichen Wissens- und Informationsvermittlung und des interaktiven Erfahrungsaustauschs werden...

15. Mai 2013

Wie uns Arbeitslosigkeit unter die Haut geht

Identitätsprozess und psychische Gesundheit bei Statuswechseln

Wie uns Arbeitslosigkeit unter die Haut geht

Arbeitslos zu sein ist für viele Menschen eine schwere psychische Last. Andere hingegen leiden kaum darunter oder sehen ihre Arbeitslosigkeit sogar als Gewinn. Basierend auf knapp 60 Interviews mit Kurz- und Langzeitarbeitslosen zeigt Benedikt Rogge in seiner Studie, wie Arbeitslosigkeit »unter die Haut« geht und sie sich auf Selbstbild und Psyche auswirkt. Anders als die bisherige Forschung, die Arbeitslose meist einseitig als »Ausgegrenzte«, »Opfer« oder »Kranke« porträtiert, zeigt er die Vielfalt von individuellen Handlungs- und Deutungspraktiken und sozialen Kontexten auf. Nach seiner »Theorie biographischer Identitätsmodi« können Menschen Arbeitslosigkeit auf verschiedene Weisen...

26. Oktober 2011

Das neue Netz

Merkmale, Praktiken und Folgen des Web 2.0

Das neue Netz

Im »Web 2.0« sinken die Hürden für Internetnutzer, selbst aktiv zu werden, eigene Interessen und Erlebnisse publik zu machen, Freundschaften und Kontakte zu pflegen oder Informationen und Wissen mit anderen zu teilen. Die Konsequenzen für etablierte Medien und politische, wirtschaftliche oder zivilgesellschaftliche Organisationen zeichnen sich erst langsam ab, genauso wie die Auswirkungen auf soziale Beziehungen oder unser Verständnis von Privatsphäre. Jan Schmidt untersucht diese Veränderungen aus einer kommunikationssoziologischen Perspektive. Er analysiert Konzeption, Stellenwert sowie vorherrschende Praktiken des Web 2.0 und zeigt, worin das tatsächlich Neue am »neuen Netz« besteht....

29. September 2011

Sabine Trepte

Prof. Dr.

Sabine Trepte

Sabine Trepte, Prof. Dr., ist Professorin für Medienpsychologie an der Universität Hohenheim. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen die psychologischen Implikationen der Nutzung von Social Media und der Umgang mit Privatsphäre und Selbstoffenbarung im Social Web sowie identitätsbezogene Wirkungen der Medienunterhaltung und Wissenserwerb mit politischen Nachrichtenmedien.

12. Mai 2011

Tanja Thomas

Tanja Thomas

Tanja Thomas, Jg.1968, Studium der Germanistik, Bildenden Kunst und Kunsterziehung, Medienwissenschaft/Medienpraxis in Saarbrücken und Tübingen, steht kurz vor Abschluss der Promotion zum Thema Talkshows als “Wir”-Diskurs. Nationales “Wir” und die “anderen” im Kontext der doppelten Staatsbürgerschaft, eingereicht im Fach Medienwissenschaft an der Eberhard-Karls-Universität Tübingen. Forschungsschwerpunkte: Cultural Studies, Mediensoziologie, Interaktionsanalyse, Identität, Rassismus, Nationenkonzepte und Nationalismus.

6. Mai 2011

Das Kino der Gesellschaft – die Gesellschaft des Kinos

Interdisziplinäre Positionen, Analysen und Zugänge

Das Kino der Gesellschaft – die Gesellschaft des Kinos

Die Durchdringung unseres Alltagslebens und unserer Fantasien mit Filmen führt zu der Frage, was Filme über die soziale Wirklichkeit aussagen können. Welche Einblicke in soziale, politische und kulturelle Strukturen und Prozesse können uns Kinofilme vermitteln? In welchem Verhältnis steht das Kino zur empirischen Sozialforschung? Filmanalyse sollte immer auch Gesellschaftsanalyse sein. Die ausschließliche Konzentration auf die Filmästhetik oder auf die Rezeption durch ein aller sozialen Bezüge entkleidetes Subjekt führen zu Verzerrungen und zur Ausblendung der gesellschaftlichen Wirklichkeit. Der vorliegende Band dokumentiert interdisziplinäre – genrehistorische, philosophische,...

29. März 2011

Produkte der Krise

Produkte der Krise

Warum die Auseinandersetzung mit der Publizistik des Exils höchst aktuell ist – eine Verteidigungsrede Von Gaby Falböck Die Exilforschung hat ihr konjunkturelles Hoch längst überschritten. Repliziert man heute auf die Frage nach den wissenschaftlichen Arbeitsgebieten mit dem Hinweis auf den Journalismus des Exils, erntet man entweder Desinteresse oder Unverständnis: Die Felder sind längst bestellt, die biografischen Studien und Monografien zu den prominenten Emigranten und deren Werk geschrieben, die Nachlässe scheinen gehoben, die Zahl der lebenden Zeitzeugen schwindet. Also: Cui bono Exilforschung? Exilforschung braucht es deshalb, weil sie Antworten auf gesellschaftliche Fragen der...

19. Januar 2011

Identität und Spektakel

Der Hollywood-Blockbuster als global erfolgreicher Identitätsanbieter

Identität und Spektakel

Filmanalyse ist Gesellschaftsanalyse. Gerade das populäre Kino bietet mit seinen Geschichten und Figuren Weltentwürfe an, die durch ihre Omnipräsenz die Palette der modi operandi westlicher Gegenwartsgesellschaften entscheidend mitgestalten. Blockbuster beliefern den Zeichenhaushalt transnationaler öffentlicher Räume mit ihren Verständnissen von moralischen Positionen, politischen Handlungsmustern bis hin von personeller Identität: Aber welche Identitätsangebote macht das global erfolgreiche Mainstreamkino? Weshalb funktionieren sie weltweit? Lassen sie sich als eine global etablierte Idiomatik verstehen, die auch in anderen medialen Gattungen wie Werbung, Wahlkampf oder Fernsehserien...

1. September 2006

Das Ethos der Kreativen

Eine Studie zum Wandel von Arbeit und Identität am Beispiel der Werbeberufe

Das Ethos der Kreativen

Kreativität, Flexibilität und Authentizität sind wichtige Arbeitstugenden in modernen Industriegesellschaften geworden. Arbeitgeber verlangen von ihren Angestellten beständig mehr Selbstverantwortung und Initiative. Viele Beschäftigte wollen sich in der Arbeit selbst verwirklichen, während der Druck zur Selbstoptimierung und -vermarktung nie so groß war wie heute. Die Kreativen in den Kultur- und Medienberufen verkörpern die Widersprüchlichkeit von Disziplin und Expressivität am deutlichsten: Sie legen bei der Arbeit Werte und Tugenden an den Tag, die Max Weber als protestantische Ethik porträtierte, um in der Freizeit dann expressivem Hedonismus zu frönen. Was wie eine Einebnung...

1. September 2004

Identitäten im Internet

Selbstdarstellung auf privaten Homepages

Identitäten im Internet

Eine Million private Websites existieren allein in Deutschland. Nie zuvor lud ein Medium so sehr zur Selbstdarstellung ein wie heute das Internet. Indem die Autorin private Websites untersucht, überprüft sie die aktuellen Identitätstheorien: Ist das Web tatsächlich der genuine Ort für experimentelle Selbstentwürfe und das Ausleben multipler Identitäten? Diese These neuerer Identitätstheorien, wie etwa der von Sherry Turkle, gilt es zu überprüfen. Im Frühjahr 2003 wurden in einer internetgestützten Umfrage Betreiber privater Websites zu ihren Motiven, Motivationen und Selbstdarstellungsmodi befragt. Daraufhin wurden die Internetauftritte zwischen den Polen “vermittelt die Person...