Posts tagged 'dynamisch-transaktionaler Ansatz'

7. Juni 2019

Orientierung durch Suchmaschinen

Ein dynamisch-transaktional gedachtes Modell

Orientierung durch Suchmaschinen

Die Mediengeschichte ist geprägt von der Entwicklung immer neuer Medien. Jedes neue Medium hat die Menge und Komplexität der verfügbaren Inhalte erhöht und dabei neue Orientierungsbedürfnisse geschaffen. Dieser Unübersichtlichkeit ist bislang durch Meta-Orientierungsangebote begegnet worden, die über Medien orientieren sollen, um ihre Nutzbarkeit zu gewährleisten. Mehr Medien erforderten bislang also noch mehr Medien, um nutzbar zu bleiben – ein Phänomen, das als Infor­mations­paradoxon bezeichnet werden kann. Unter den Produktions- und Re­zeptionsbedingungen der tra­ditionellen Massenmedien kann dieser Prozess kein Ende haben. Allerdings zeichnet sich ein Paradigmenwechsel ab:...

10. Mai 2011

Werner Früh

Prof. Dr.

Werner Früh

Werner Früh, Jg. 1947, Prof. Dr. phil., Studium der Publizistik, Soziologie, Germanistik und Kulturwissenschaft an der Universität Mainz. 1976-1987 Leiter der Abteilung Medienanalyse und Vercodung beim ZUMA in Mannheim. 1987-1994 Professor für angewandte Kommunikations- und Medienforschung an der Universität München. Seit 1994 Professor für empirische Kommunikations- und Medienforschung an der Universität Leipzig. Forschungen und Publikationen insbes. zu empirischen Methoden / Inhaltsanalyse, Verständlichkeitsforschung, Realitätsvermittlung durch Medien, Dynamisch-transaktionaler Ansatz der Medienwirkungen, Gewalt in den Medien, Fernsehunterhaltung.

18. Januar 2008

“Dynamisch-transaktional denken” in der Publizistik

In Ausgabe 4/2007 der Publizistik schreibt Michael Schenk über Dynamisch-transaktional denken. Theorie und Empirie der Kommunikationswissenschaft von Werner Wirth, Hans-Jörg Stiehler und Carsten Wünsch (Hrsg.): In dem Band sind fachlich interessante Beiträge zusammengeführt. Allerdings sind die vorgelegten Texte nicht stringent auf dynamisch-transaktionales Denken bezogen, wie es der Titel des Bandes nahe legt. Ein Teil der Beiträge hätte auch ohne diesen Bezug geschrieben werden können. Wie ausgeführt, sind die exklusiv dem dynamisch-transaktionalen Ansatz gewidmeten Beiträge besonders lesenswert, weil sie sowohl einen Überblick als auch eine Zwischenbilanz bieten. Die in dem Band...

2. Januar 2008

Rezensionen in Medien und Kommunikationswissenschaft

In Ausgabe 4/2007 von Medien und Kommunikationswissenschaft schreibt Udo Göttlich über Die Krise als Medienereignis. Über den 11. Septmeber im deutschen Fernsehen von Stephan Weichert: Die analytische Leistung Weicherts in der Anwendung seines kulturtheoretischen Modells besteht nicht zuletzt in einer kritischen Analyse der Regeln und Prinzipien des Journalismus – was durchaus auch einen Gewinn für die Journalismusforschung bedeutet –, mit der transparent wird, wie die „Ordnung der Welt“ nach den ritualtheoretisch erklärbaren Regeln der Ereignisberichterstattung wieder hergestellt wird. Gerade an dieser Stelle zeigt sich die Fruchtbarkeit der kulturtheoretischen Perspektive Weicherts,...