Posts tagged 'Cultural Studies'

2. Juli 2020

Matthias Wieser

Matthias Wieser

Matthias Wieser ist Assoziierter Professor am Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft der Universität Klagenfurt. Er studierte Soziologie und Cultural Studies in Aachen, London und Klagenfurt, war Gastforscher an der Concordia University Montreal und am Institute for Culture and Society der Western Sydney University sowie Vertretungsprofessor für Medienwissenschaft an der Universität Tübingen. Seine Forschungsschwerpunkte sind: Medien- und Kommunikationssoziologie, Medien- und Kulturtheorie, Cultural Studies und Science & Technology Studies.

2. Oktober 2019

Brigitte Hipfl

Ao. Univ.-Prof. Dr.

Brigitte Hipfl

Brigitte Hipfl, Dr., studierte Psychologie und Pädagogik an der Universität Graz und ist Ao. Univ.-Professorin für Medienwissenschaft am Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt. Sie war Fulbright Scholar-in-Residence an der Washburn University in Topeka, Kansas (USA), Visiting Professor an der University of Alberta, Edmonton (Kanada) und hatte die Maria-Goeppert-Mayer-Gastprofessur für internationale Frauen- und Geschlechterforschung an der Universität Lüneburg inne. Von 2003 bis 2005 und von 2015 bis 2017 war sie Vorsitzende der Österreichischen Gesellschaft für Kommunikationswissenschaft (ÖGK). Ihre Forschungsschwerpunkte sind Cultural...

3. Dezember 2015

Ivo Ritzer: Wie das Fernsehen den Krieg gewann

Ivo Ritzer: Wie das Fernsehen den Krieg gewann

Rezensiert von Katharina Gerund In ihrer vielbeachteten Monographie Hollywoods Kriege: Geschichte einer Heimsuchung (2013) hat Elisabeth Bronfen argumentiert, dass “das Kino als ein privilegierter Ort der Erinnerung fungiert, an dem die amerikanische Kultur kontinuierlich die traumatischen Spuren ihrer historischen Vergangenheit wiederverhandelt“ (9). Ivo Ritzer zeigt nun in seinem recht kompakten, aber lesenswerten Buch, dass auch das Fernsehen ein besonders “privilegierte[r] Raum für die Zirkulation kultureller Energien und der diskursiven Aushandlung“ ist (4). Denn die TV-Serie reflektiere in doppelter Weise das historische Geschehen des Krieges: als diskursive Intervention...

26. November 2013

Stig Hjarvard, Mia Lövheim (Hrsg.): Mediatization and Religion

Stig Hjarvard, Mia Lövheim (Hrsg.): Mediatization and Religion

Rezensiert von Rüdiger Funiok Der Sammelband mit zehn Beiträgen skandinavischer Forscher untersucht die gegenwärtigen Bezüge zwischen Medien, Religion und Kultur in ihren Ländern. Dazu gab es seit 1993 alle zwei Jahre eine Konferenz, seit 2006 sogar einen eigenes Forschungsnetzwerk, an dem Religionssoziologen, Medienforscher und Theologen teilnahmen. Sie wollten einerseits die US-amerikanischen Konzepte von Hoover u. a. in der Tradition der Cultural Studies aufgreifen, andererseits dezidiert die Besonderheiten der skandinavischen Gesellschaften berücksichtigen. Diese seien säkular, mit einer eher passiven lutherischen Staatskirche, aber auch einer erstarkten Präsenz von Religion. Diese...

21. Juni 2013

Klagenfurter Beiträge zur Visuellen Kultur

Seit Mitte der 90er-Jahre des vorigen Jahrhunderts ist die visuelle Kultur zu einem wichtigen und sich in verschiedene Richtungen entwickelnden interdisziplinären Forschungsfeld geworden. Die Auseinandersetzung mit dem Poststrukturalismus und den Cultural Studies, die die wachsende Bedeutung von Kultur in allen Bereichen des sozialen Lebens herausgestellt haben, führten in verschiedenen Disziplinen der Geisteswissenschaften und später auch in den Sozialwissenschaften zu einem ›cultural turn‹. Kultur wird nun nicht mehr als ein ›Überbau‹ oder als eine von der Sozialstruktur abhängige Variable, sondern als ein zentraler Faktor in sozialen, politischen und ökonomischen Prozessen betrachtet....

13. März 2013

Moderner Kulturjournalismus

Moderner Kulturjournalismus

Welche Ereignisse werden vom Kulturjournalismus thematisiert und auf welche Weise erfolgt die Auseinandersetzung mit Hoch- und Populärkultur in den Medien? Zur Beantwortung dieser grundsätzlichen Frage analysiert Ursula Nagy die mediale Resonanz dreier Veranstaltungen, die sowohl hoch- und populärkulturelle als auch mediale Merkmale aufweisen: den Deutschen Fernsehpreis, den Deutschen Buchpreis sowie die Internationale Biennale der Lichtkunst Ruhr. Die Untersuchung erstreckt sich über Printmedien, Fernsehen und das Internet. Dabei legt die Autorin die Cultural Studies zugrunde und kontrastiert sie mit ausgewählten kultur- und medienkritischen Theorien. Sie bestätigt zwar einige Argumente...

27. Juni 2012

Marcus S. Kleiner: Grundlagentexte zur sozialwissenschaftlichen Medienkritik

Marcus S. Kleiner: Grundlagentexte zur sozialwissenschaftlichen Medienkritik

Rezensiert von Fernando Ramos Arenas Achtunddreißig interdisziplinär und international ausgerichtete Texte (allerdings mit einem klaren deutschsprachigen Schwerpunkt) versammelt und kommentiert Marcus S. Kleiner, Lecturer an der Universität Siegen im Fach Medienwissenschaft, in dem hier besprochenen Band als relevante Beispiele sozialwissenschaftlicher Medienkritik und greift dazu sowohl auf Aufsätze der “Klassiker” dieses Feldes als auch auf diejenigen von weniger bekannten Autoren zurück. Daraus ist eine umfangreiche Publikation mit drei thematischen Schwerpunkten entstanden: “Theorien”, “Institutionalisierung der Filmkritik” und “aktuelle kritische...

15. Juni 2012

Udo Göttlich; Winfried Gebhardt; Clemens Albrecht (Hrsg.): Populäre Kultur als repräsentative Kultur

Udo Göttlich; Winfried Gebhardt; Clemens Albrecht (Hrsg.): Populäre Kultur als repräsentative Kultur

Rezensiert von Louis Bosshart Wenn kulturelle Artefakte im Geruche stehen, alltagsnahe und mehrheitsfähig, also konsumierbar, sowie in der Lage zu sein, dem Publikum Vergnügen zu bereiten, dann läuten bei Kunstpuristen sämtliche Alarmglocken. Und wenn sich seriöse Wissenschaft dieser Phänomene annimmt, dann wird dies in der Tat zu einer Herausforderung. Dass diese aber angenommen wird, bezeugt der Umstand, dass das hier zu besprechende Buch acht Jahre nach der Erstausgabe in einer zweiten, durchgesehenen, erweiterten und aktualisierten Auflage erscheint. Man müsste eigentlich den Untertitel abändern in Richtung Bereicherung einer durch Sterilität bedrohten Medien- und Kommunikationswissenschaft...

5. Juni 2012

Julia Jochem: Performance 2.0

Julia Jochem: Performance 2.0

Rezensiert von Michael Roslon “Die ganze Welt ist eine Bühne” – gegenwärtig nimmt wohl keiner dieses Shakespeare-Zitat wörtlicher als die Flashmobber rund um den Planeten: sie nehmen den Raum der New Yorker Grand Central Station ein und halten die Zeit für 5 Minuten an, indem sie auf ein Signal hin in der körperlichen Pose einfrieren, in der sie sich gerade befinden. Julia Jochem widmet sich dem im deutschsprachigen Raum bisher wenig untersuchten Medien- und Kulturphänomen der ‘Flashmobs’. Die Verfasserin untersucht das Phänomen Flashmob von dessen medienbasierter Organisation über den konkreten Verlauf bis hin zur digitalen Speicherung bzw. Dokumentation im...

13. Februar 2012

Angela Schwarz (Hrsg.): „Wollten Sie auch immer schon einmal pestverseuchte Kühe auf Ihre Gegner werfen?”

Angela Schwarz (Hrsg.): „Wollten Sie auch immer schon einmal pestverseuchte Kühe auf Ihre Gegner werfen?”

Rezensiert von Jeffrey Wimmer Virtuelle Erlebniswelten haben in den letzten Jahren an Popularität gewonnen und sich zu einem bedeutenden Teil der Unterhaltungsbranche entwickelt. Games, ob online oder offline gespielt, ziehen inzwischen nicht nur Kinder und Jugendliche in ihren Bann, sondern zunehmend auch Erwachsene. Mehr noch: Computerspielen ist mittlerweile ein allgegenwärtiges, gar globales Phänomen von großer sozialer, kultureller, technologischer und wirtschaftlicher Bedeutung. Auch aus Forschungsperspektive kann man inzwischen nicht mehr von einem “Hype”, sondern vielmehr von einer “Normalisierung” sprechen, d. h. nicht nur in der Kommunikations- und Medienwissenschaft,...