Manuel Puppis

Organisationen der Medienselbstregulierung

Europäische Presseräte im Vergleich

Begriffe wie ›Media Governance‹ und ›Selbstregulierung‹ haben in der wissenschaftlichen und politischen Debatte Hochkonjunktur. Dabei wird zumeist vergessen, dass Regulierungsakteure Organisationen sind. Für ein Verständnis von Medienregulierung ist eine Beschäftigung mit Regulierungsorganisationen notwendig. In der vorliegenden Studie wird daher, basierend auf dem Neoinstitutionalismus, ein organisationaler Ansatz der Medienregulierung entwickelt. Das Potenzial des Ansatzes wird am Beispiel von Presse- und Medienräten demonstriert. Nach einem Vergleich sämtlicher EU- und EFTA-Mitgliedstaaten werden die Presseräte in Deutschland, der Schweiz, Großbritannien und Irland vertieft analysiert. Die Resultate verdeutlichen, dass Presseräte nicht von ihren Umwelten determiniert sind. Vielmehr verstehen es diese Organisationen der Medienselbstregulierung, strategisch mit Umweltanforderungen umzugehen und ihre Legitimität zu wahren und immer wieder zu festigen.

AUTOREN / HERAUSGEBER

Manuel Puppis

Manuel Puppis, Prof. Dr., geb. 1977, ist ordentlicher Professor am Departement für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung DCM der Universität Fribourg (Schweiz). Seine Arbeitsschwerpunkte umfassen Medienpolitik, Medienregulierung und Media Governance, Mediensysteme in vergleichender Perspektive, politische Kommunikation und Organisationstheorien. ...


Organisationen der Medienselbstregulierung
  • 2009
  • 384 S., 4 Abb., 67 Tab., dt.
  • Broschur, 213 x 142 mm
  • ISBN 978-3-86962-001-5

  • 29,50 EUR
  • lieferbar

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