Olaf Sanders

Prof. Dr. phil. habil.

Vita

Olaf Sanders, *1967, Prof. Dr. phil., ist seit dem Wintersemester 2016/17 Professor für Erziehungswissenschaft an der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg. Zuvor hat er nach Stationen als Wissenschaftlicher Assistent an der Universität Hamburg und Lecturer an der Universität zu Köln für drei Semester die Professur für Allgemeine Erziehungswissenschaft an der Eberhard Karls Universität Tübingen vertreten und war von 2013 bis 2016 Professor für Systematische Erziehungswissenschaft an der TU Dresden. Im Wintersemester 2013/14 lehrte er als Gastprofessor zugleich am Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft der Alpen-Adria-Universität in Klagenfurt. Olaf Sanders habilitierte sich 2010 an der Universität zu Köln mit einer Arbeit zu Deleuzes Pädagogiken. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Bildungsphilosophie, Theorien populärer Kulturen und Medien sowie Filmbildungsforschung.

PUBLIKATIONEN IM HERBERT VON HALEM VERLAG

Olaf Sanders / Anja Besand / Mark Arenhövel (Hrsg.)

Ambivalenzwucherungen

Breaking Bad aus bildungs-, kultur- und sozialwissenschaftlichen Blickwinkeln

Diedrich Diederichsen hat mit Blick auf die HBO-Serie The Sopranos geltend gemacht, dass sich die neuen Qualitätsfernsehserien, zu denen zweifellos auch Breaking Bad zu rechnen ist, vor allem dadurch auszeichnen, dass sie gezielt für mehrere Zuschauerperspektiven gemacht und für verschiedene Zugänge gebaut sind und sich so differenten Lesarten öffnen, ohne ...

Olaf Sanders / Rainer Winter (Hrsg.)

Bewegungsbilder nach Deleuze

Gilles Deleuze veröffentlichte in den 1980er-Jahren zwei Bücher über das Kino: Das Bewegungs-Bild und Das Zeit-Bild. Diese Bücher entfalten eine Taxonomie der Filmbilder und ihrer Zeichen, die zur Weiterarbeit und -nutzung einlädt. Deleuze, der keine Filmgeschichte vorlegen wollte, rekonstruiert sie beiläufig trotzdem und thematisiert einige hundert Filme. Er wendet sich der ...