Jörg-Uwe Nieland

Dr. phil.

Vita

Jörg-Uwe Nieland, Jg. 1965, Dr. phil., Studium der Politikwissenschaft (mit den Nebenfächern Geschichtswissenschaft, Philosophie und Sportwissenschaft) an den Universitäten Duisburg, Bochum und Berlin; Abschluss der Promotion 2006 an der Universität Duisburg-Essen; seit 2019 Akademischer Mitarbeiter mit Lehraufgaben, Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft – Schwerpunkt Kommunikation im globalen Kontext an der Zeppelin Universität Friedrichshafen; seit 2016 assoziierter Mitarbeiter im Projekt „Medienpraktiken und Urheberrecht“; 2009 bis 2016 Mitarbeiter am Institut für Kommunikations- und Medienforschung, ab 2016 assoziierter Mitarbeiter am Institut für Europäische Sportentwicklung und Freizeitforschung an der Deutschen Sporthochschule Köln; außerdem Projektmitarbeiter an der Universität Duisburg-Essen am Institut für Politikwissenschaft.

Seit 2014 Sprecher bzw. stellv. Sprecher der Fachgruppe „Mediensport und Sportkommunikation“ in der DGPuK; Vorstandsmitglied der Initiative Nachrichtenaufklärung e.V.

Forschungsschwerpunkte: Medialisierung und Mediatisierung, Sportkommunikation und Sportpolitik, Politische Kommunikation, Medienpolitik und Medienstrukturen, Medienentwicklung, Populärkultur (u.a. Fanforschung).

 

 

 

HERAUSGEBERSCHAFTEN IM HERBERT VON HALEM VERLAG

Fiktion und Fiktionalisierung

Die Reihe Fiktion und Fiktionalisierung beschäftigt sich mit Problemen des Medienwandels und der Entwicklung der modernen Medienkultur. So verschieden die Gegenstände, Fragestellungen und fachwissenschaftlichen Zugriffe der einzelnen Bände der Reihe auch sind, sie sind über zwei Kernthemen verbunden: Die Realität der Fiktion und die Fiktionalisierung der Wirklichkeit. Welche Bedeutung und welche Reichweite haben Medienentwicklungen, die traditionelle Abgrenzungen von "Realität" und "Fiktion" durch strategische Interventionen unterlaufen? Was geschieht (und warum), wenn fiktionales Erzählen zur Alltagsbegleitung wird? Und was, wenn Realität nach den Regeln fiktionalen Erzählens inszeniert wird? Die Reihe Fiktion und Fiktionalisierung wird herausgegeben von Udo Göttlich, Gerd Hallenberger und Jörg-Uwe Nieland. ...


PUBLIKATIONEN IM HERBERT VON HALEM VERLAG

Dietrich Leder / Jörg-Uwe Nieland / Daniela Schaaf

Die Entstehung des Mediensports

Zur Geschichte des Sportdokumentarfilms

Das Buch untersucht die reichhaltige und vielfältige Geschichte des Sportdokumentarfilms, die von den ersten Aufnahmen im späten 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart reicht. Darüber hinaus wird herausgearbeitet, wie groß der Einfluss des Sportdokumentarfilms mit seinen Methoden, Erzählweisen, Kameraperspektiven etc. auf den Sportspielfilm und später auf die Live-Berichterstattung von Spitzensportereignissen ...

Holger Schramm / Christiana Schallhorn / Holger Ihle / Jörg-Uwe Nieland (Hrsg.)

Großer Sport, große Show, große Wirkung?

Empirische Analysen zu Olympischen Spielen und Fußballgroßereignissen

Sportgroßereignisse wie Olympische Spiele oder Fußballweltmeisterschaften sind die weltweiten Mega-Events, die nicht nur großen Sport, sondern auch große Show versprechen. Sie werden im großen Stile inszeniert, kommentiert, vermarktet und verhandelt. Aufgrund ihrer hohen Attraktivität in der Breite der Gesellschaft haben solche Mega-Events zudem ein enormes Wirkpotenzial – auch abseits des ...

Daniela Schaaf / Jörg-Uwe Nieland (Hrsg.)

Die Sexualisierung des Sports in den Medien

Die redaktionelle Darstellung von Sportlerinnen in den Medien erfolgt zunehmend in erotischen Posen, ihr Aussehen und ihre attraktive Ausstrahlung werden zur wichtigsten Bildaussage – die erzielte Leistung oder der errungene Sieg treten in den Hintergrund. Diese Sexualisierung in der Bildkommunikation findet dabei keineswegs ein Korrektiv im redaktionellen Umfeld, vielmehr zeigen ...

Jörg-Uwe Nieland

Pop und Politik

Politische Popkultur und Kulturpolitik in der Mediengesellschaft

Angesichts des Bedeutungsaufschwungs der Popkultur fragt die Arbeit nach der Verbindung zwischen Popkultur und „der Politik“. Dies geschieht zum einen anhand der Betrachtung der neuen Ausprägungen der politischen Popkultur und zum anderen mithilfe einer Politikfeldanalyse zur Kulturpolitik auf Bundesebene. Nach der Vorstellung und Diskussion zentraler Begriffe und theoretischer Bezüge dienen Gespräche ...

Klaus Kamps / Jörg-Uwe Nieland (Hrsg.)

Regieren und Kommunikation

Meinungsbildung, Entscheidungsfindung und gouvernementales Kommunikationsmanagement – Trends, Vergleiche, Perspektiven

Medien sind heute zweifelsohne ein wichtiger "Horizont" des modernen Regierungshandelns: Ohne sie ist materielle Politik in Massendemokratien kaum vermittelbar. Allerdings sind sie nach verbreiteter Auffassung schon seit einiger Zeit nicht mehr allein eine politikferne "Legitimationsbrücke", die die so wichtige Kopplung von Politik und Bürgerschaft als neutraler Mittler garantiert ohne selbst ...

Gerd Hallenberger / Jörg-Uwe Nieland (Hrsg.)

Neue Kritik der Medienkritik

Werkanalyse, Nutzerservice, Sales Promotion oder Kulturkritik?

Die wachsende Bedeutung der Medien und ihrer Angebote in unserer Gesellschaft ist unbestritten. Die kritische Beobachtung der Medienlandschaft müsste deshalb ein zentrales Anliegen sein. Das Gegenteil ist aber der Fall: Die traditionellen Formen der Medienkritik haben dramatisch an Bedeutung verloren, neue Formen ambitionierter Kritik sind allenfalls in Ansätzen erkennbar. Stattdessen ...

Jörg-Uwe Nieland / Klaus Kamps (Hrsg.)

Politikdarstellung und Unterhaltungskultur

Zum Wandel der politischen Kommunikation

Wenn Guido Westerwelle sich im Big-Brother-Container der scheinbar politikabstinenten Jugend nähert, wenn Verteidigungsminister Struck sich als Double der Blues Brothers der Truppe als Laien-musiker anempfiehlt, dann sind dies nur zwei Beispiele für einen Wandel der politischen Kommunikationskultur, der in der Bundesrepublik seit spätestens Ende der 1990er-Jahre offenkundig ist: Entertainisierung - ...

Martin K.W. Schweer / Christian Schicha / Jörg-Uwe Nieland (Hrsg.)

Das Private in der öffentlichen Kommunikation

Big Brother und die Folgen

Im März 2000 startete in Deutschland die erste Staffel des kontrovers diskutierten Fernsehereignisses Big Brother auf RTL II, an die sich bislang zwei weitere Staffeln angeschlossen haben. Das Format steht für ein neues Konzept der Darstellung des Privaten, Intimen und Alltäglichen. Nie zuvor fand in der deutschen Fernsehgeschichte eine Sendung ...

Udo Göttlich / Jörg-Uwe Nieland / Heribert Schatz (Hrsg.)

Kommunikation im Wandel

Zur Theatralität der Medien

Im Kontext der von den Autoren vorgelegten Analysen und Reflexionen zu Einzelmedien und Mediengenres sowie der politischen Kommunikation, wird anhand zahlreicher Beispiele vertieft, inwiefern sich das »Theatralitätskonzept« als kulturwissenschaftliches und interdisziplinäres Diskurselement eignet und wieweit seine theoretischen und methodischen Möglichkeiten Relevanz besitzen. Ein Hauptaugenmerk des Bandes gilt der sich in ...