Christiana Schallhorn

Vita

Christiana Schallhorn, Dr. phil., Jg. 1983, ist seit Oktober 2019 Junior-Professorin für Sportsoziologie am Institut für Sportwissenschaft der Johannes-Gutenberg Universität Mainz. Von 2012 bis 2019 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut Mensch-Computer-Medien im Bereich Medien- und Wirtschaftskommunikation der Julius-Maximilians-Universität Würzburg. 2016 promovierte sie zum Thema Kultivierung durch Sportgroßereignisse. Von 2011 bis 2012 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Medien und Bildungstechnologie an der Universität Augsburg. Sie studierte Medien und Kommunikation an der Universität Augsburg und der Universität Sevilla (Spanien).
Ihre Schwerpunkte in der Forschung und Lehre sind die Rezeptions- und Wirkungsforschung sowie Medieninhaltsforschung, insbesondere im Anwendungsbereich von Sport. Hier interessiert sie sich vor allem für mediale Sportgroßereignisse und deren gesellschaftliche Bedeutung.

PUBLIKATIONEN IM HERBERT VON HALEM VERLAG

Holger Schramm / Christiana Schallhorn / Holger Ihle / Jörg-Uwe Nieland (Hrsg.)

Großer Sport, große Show, große Wirkung?

Empirische Analysen zu Olympischen Spielen und Fußballgroßereignissen

Sportgroßereignisse wie Olympische Spiele oder Fußballweltmeisterschaften sind die weltweiten Mega-Events, die nicht nur großen Sport, sondern auch große Show versprechen. Sie werden im großen Stile inszeniert, kommentiert, vermarktet und verhandelt. Aufgrund ihrer hohen Attraktivität in der Breite der Gesellschaft haben solche Mega-Events zudem ein enormes Wirkpotenzial – auch abseits des ...

Christiana Schallhorn

Kultivierung durch Sportgroßereignisse

Zum Einfluss der Medienberichterstattung über die Fußballweltmeisterschaft 2014 auf die Wahrnehmung des Gastgeberlandes Brasilien

Sportgroßereignisse wie die Fußballweltmeisterschaft oder die Olympischen Spiele erzeugen weltweit große mediale Aufmerksamkeit. Im Fokus der begleitenden Berichterstattung stehen aber nicht nur die Sportler selbst, sondern auch das Gastgeberland, das sich durch die Ausrichtung ein positives Image verspricht. Gemäß der Kultivierungstheorie beeinflussen Medieninhalte unsere Wahrnehmung von der Realität, und dies ...