Buchbesprechung in M&K, 56. Jahrgang 2/2008


Von Redaktion am 5. August 2008

Die hohe “Informationsdichte” in Tilo Hartmanns Monografie “Die Selektion unterhaltsamer Medienangebote am Beispiel von Computerspielen” wird in der Rezension “als kleiner Wermutstropfen” beschrieben, aber:

Eine hochinteressante und fundierte Reflektion und Weiterentwicklung der bestehenden kommunikationswissenschaftlichen und medienpsychologischen Selektionsansätze leistet Hartmann […] zweifelsohne. Dies erscheint umso erfreulicher, als sich die kommunikationswissenschaftliche Rezeptionsforschung allzu häufig das enge theoretische Korsett des Uses-and-Gratifications-Ansatzes zu Eigen macht. Hartmann blickt mit seiner vorgelegten Arbeit über diesen Tellerrand hinaus und kann damit neue Impulse für die kommunikationswissenschaftliche Selektionsforschung setzen.