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SUMMARY:Wie lässt sich Frankreich entschlüsseln?
DESCRIPTION:Deutschland und Frankreich sind sich trotz der engen Bande\, die sie seit Kriegsende geknüpft haben\, weitgehend fremd geblieben. Besonders für deutsche Journalisten ist Frankreich ein Land der Widersprüche\, denn das französische Medienverständnis ist fast das Gegenteil des deutschen. Anspruch und Wirklichkeit\, Theorie und Praxis klaffen auch bei den Werten\, Prinzipien und Institutionen der Demokratie oft auseinander. Und vor allem: Paris ist nicht identisch mit Frankreich\, einem Gebilde\, dessen Komplexität nicht zuletzt die Wahlen 2022 offenbarten. \nWarum ist das so? Weil es sich um zwei Gesellschaftsmodelle handelt\, die gegensätzlicher nicht sein können? Weil wie immer Klischees das tiefere Verständnis und somit die konstruktive Auseinandersetzung mit dem Anderssein behindern? Oder weil es einfach begriffliche Verständigungsprobleme gibt? \nAll diese Fragen und natürlich auch Lösungen wird Isabelle Bourgeois erörtern und diskutieren. Sie wird Anregungen geben\, wie  man sich einem fremden Land\, von dem man meint\, es zu kennen\, annähern kann und wie man die Fallstricke umgeht\, die in Klischees und Idealvorstellungen lauern. \nIhr Buch Frankreich entschlüsseln. Missverständnisse und Widersprüche im medialen Diskurs erscheint als neunter Band in der Reihe Schriften zur Rettung des öffentlichen Diskurses\, herausgegeben von Stephan Russ-Mohl. \nIsabelle Bourgeois\, geb. 1955\, ist Mitgründerin und Moderatorin der Dialogplattform www.tandem-europe.eu. Sie hat an der École Normale Supérieure in Fontenay-aux-Roses und an der Sorbonne studiert. Von 1980 bis 1988 war sie Lektorin an der Universität Hannover (Romanistik) und Kulturattaché an der französischen Botschaft in Bonn (zuständig für Rundfunk). Von 1988 bis 2017 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Centre d’Information et de Recherche sur l‘Allemagne Contemporaine – CIRAC (vergleichende Studien: Medien und Kommunikation\, Wirtschafts- und Sozialpolitik\, Gesellschaft\, kulturelle Unterschiede). Von 2001 bis 2015 war sie Chefredakteurin der wissenschaftlichen Fachzeitschrift Regards sur l’économie allemande (CIRAC)\, von 1989 bis 2001 Dozentin am Institut d’Etudes Politiques (Paris)\, von 2002 bis 2017 Dozentin an der Université de Cergy-Pontoise und von 1990 bis 2005 freie Autorin für epd-medien\, diverse deutsche Tageszeitungen und den Deutschlandfunk. \nBitte melden Sie sich über folgende E-Mail-Adresse an: anmeldung@koelner-mediengespraeche.de
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SUMMARY:„Wie reden die mit uns?" Zur Rhetorik in audiovisuellen Medien
DESCRIPTION:Immer mehr Menschen fühlen sich von den etablierten Medien nicht mehr angesprochen. Auch von Vertrauensverlust ist die Rede. Sie wenden sich Medien jenseits des klassischen Spektrums zu oder auch ganz von den Medien ab. \nMedienleute müssen deshalb alte Gewohnheiten überdenken und einen wirkungsvolleren Stil in der Ansprache ihres Publikums finden. Mikrofon und Kamera verlangen spezielle Kenntnisse und ein Denken und Handeln jenseits der gängigen journalistischen Prozesse. Besonders YouTuber und Podcaster scheinen etablierte Sender vor sich herzutreiben – zum einen handwerklich und sprecherisch\, zum anderen aber auch rhetorisch. Sie wollen mehr durch eine mitnehmende Ansprache als durch einen Hang zur Rechtgläubigkeit und zu Belehrungen überzeugen\, wie sie in den klassischen Medien immer häufiger zu finden sind. Hierbei nutzen die neuen Formate Verweise auf Demokratie und Redefreiheit und arbeiten mit allen Regeln der Überzeugungskraft und einer klaren Pointierung der Zielsätze. \nUnter dem Titel „Wie reden die mit uns?“ Zur Rhetorik in audiovisuellen Medien diskutieren Wissenschaftler und Medienpraktiker über die Bedeutung der Professionalität in öffentlichen Diskursen. Wie können die Menschen in diesen krisenreichen Zeiten sinnvoll angesprochen werden? Wird der journalistische Nachwuchs in den audiovisuellen Medien richtig auf neue Verbreitungsformen vorbereitet? Oder vermauert er sich in Rechthaberei? Neben der Sprecheraus- und -fortbildung werden auch Fragen des Stils Thema des Podiums sein. \nDiskussion mit Jan Josef Liefers\, Prof. Marlis Prinzing\,  Prof. Michael Steinbrecher\, Dr. Katrin Vernau und  Dr. Stefan Wachtel. Herbert von Halem wird die Diskussion moderieren. \nWir bitten um Anmeldung unter anmeldung@koelner-mediengespraeche.de. \nÜber die Diskutanten \nDer Executive Coach Dr. Stefan Wachtel ist „einer der Gurus in den Chefetagen“ (Focus) und einer der „Leading Coaches of the World®“. Stefan Wachtel trainiert als Executive Coach internationale Spitzenmanager aus Wirtschaft\, Öffentlichkeit und Sport. Er bereitet deren Auftritte vor\, intern und extern\, in Rede und Antwort\, einzeln und in Board-Workshops. Zu seinen Klienten gehören bisher 14 der DAX-30-Konzerne. Außerdem ist Stefan Wachtel spezialisiert auf die Begleitung von Präsentationen und Keynotes bei TED-Talks\, Noah Conferences\, DLD. Sieben Jahre hat er vorher Moderatorencoachings durchgeführt\, unter anderem für ARD und ZDF\, und mehr als drei Jahre Ansagentraining für Piloten. \nMarlis Prinzing\, Dr.\, ist seit 2009 Professorin für Journalistik an der Hochschule Macromedia und Studiendekanin am Campus Köln sowie Head einer der lokalen Fakultäten; bundesweit leitet sie hochschulintern das Study Program Journalism. Sie hat Lehraufträge für Medienethik an den Universitäten Fribourg und Zürich\, ist Hauptinitiantin der Charta Öffentliche Kommunikationswissenschaft https://oeffentliche-kowi.org/. Ihre aktuellen Forschungsschwerpunkte sind: Medien- und Digitalethik\, digitale Gesellschaft\, Medieninnovation\, Journalistik\, Wissenschaftskommunikation und Wissenstransfer. \n  \nKatrin Vernau\, Dr. rer.pol. (lic. oec. HSG) Katrin Vernau\, geboren 1973 in Villingen-Schwenningen\, ist seit 15. September 2022 Intendantin des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb). Sie kam vom WDR\, wo sie von 2015 bis 2022 Verwaltungsdirektorin war. Zudem hat sie rund zehn Jahre in der Unternehmensberatung gearbeitet\, zuletzt als Partnerin bei Roland Berger. Sie war zudem zehn Jahre als Kanzlerin und Mitglied der Hochschulleitung an den Universitäten Ulm und Hamburg beschäftigt. Katrin Vernau studierte Wirtschaftswissenschaften an der Hochschule St. Gallen und an der Columbia Business School. 2002 promovierte sie an der Universität Potsdam. Neben ihrem Beruf engagiert sie sich ehrenamtlich: Sie hat für verschiedene Stiftungen gearbeitet und ist Mitglied im Hochschulrat der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. \nJan Josef Liefers\, Schauspieler\, Musiker\, Buchautor\, Regisseur und noch sehr viel mehr. \n  \n  \n  \n  \nMichael Steinbrecher\, Prof. für Fernseh- und Crossmedialen Journalismus an der TU Dortmund (mit Schwerpunkt Journalismus\, Digitalisierung und Gesellschaft)\, Nachtcafé-Moderator\, Journalist\, Autor\, Filmemacher.
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