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SUMMARY:Wer wird Journalist:in und welche sozialen Voraussetzungen prägen diesen Weg?
DESCRIPTION:Wird der Zugang zum Journalismus durch finanzielle und soziale Herkunft beeinflusst und\, falls ja\, was kann man daran ändern? Diese und weitere Fragen erörtern Prof. Tanja Köhler und Dr. Julia Lönnendonker in ihrer kürzlich im Herbert von Halem Verlag erschienenen Studie Klassismus im Journalismus. \nDie Studie zeigt\, dass der Zugang zum Journalismus sozial selektiv ist. So sind Personen aus akademischen Elternhäusern überrepräsentiert und essenzielle Startressourcen wie Praktika\, freie Mitarbeit\, Netzwerke und finanzielle Unterstützung ungleich verteilt. \nZugleich beeinflusst die soziale Herkunft das berufliche Rollenverständnis: Während Personen aus akademischen Elternhäusern stärker die kritisch-überwachende Funktion als ›Vierte Gewalt‹ betonen\, legen Befragte aus nicht-akademischen Herkunftsgruppen größeren Wert auf die gesellschaftlich integrative und repräsentative Funktion des Journalismus. \nTanja Köhler und Julia Lönnendonker werden eine Debatte über soziale Ungleichheit\, Chancengerechtigkeit und Perspektivenvielfalt im Journalismus anstoßen und dabei mögliche Lösungsansätze zur Verbesserung der Situation vorstellen. Ergänzt wird die Podiumsdiskussion durch die Sozial- und Politikwissenschaftlerin Sonia Smolenski\, die aus ihrer eigenen beruflichen Erfahrung als Journalistin berichten wird. \nBitte melden Sie sich hier an: anmeldung@koelner-mediengespraeche.de \nTanja Köhler\, Prof. Dr.\, geb. 1971\, ist Professorin für Digitalen Journalismus an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg und Co-Direktorin des Instituts für Medienentwicklung und -analyse (IMEA). Sie leitet aktuell Forschungsprojekte zu sozialen Ungleichheitsstrukturen im Journalismus. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im digitalen Journalismus und seinen Transformationsprozessen sowie in der Erforschung von Diversität\, sozialer Herkunft und Klassismus im journalistischen Feld. Zuvor arbeitete sie über 20 Jahre für öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten\, zuletzt beim Deutschlandfunk\, wo sie stellvertretende Nachrichtenchefin war.Sie studierte Publizistik und Kommunikationswissenschaften an der Ruhr-Universität Bochum und promovierte zu digitalen Strategien der Krisenkommunikation. \nJulia Lönnendonker\, Dr.\, geb. 1977\, ist Förderberaterin im Referat Forschungsförderung der TU Dortmund. Zuvor hat sie an der Deutschen Welle Akademie\, der Vrije Universiteit Brussel (VUB) und am Institut für Journalistik der TU Dortmund Kommunikationswissenschaften mit Fokus auf Journalistik gelehrt und geforscht. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der international vergleichenden Journalistik\, der EU- und Auslandsberichterstattung wie europäischer Öffentlichkeit und Identität. Sie promovierte an der TU Dortmund zu europäischer Öffentlichkeit und Identität und studierte Journalismus am Emerson College sowie Geografie an den Universitäten in Bonn und Aachen. \nSonia Smolenski ist Sozial- und Politikwissenschaftlerin. Mit dem Schreiben begann sie im Alter von zehn Jahren\, als sie Briefe für ihre Eltern auf Deutsch übersetzen musste. Durch das Mentoring-Programm der Neuen Deutschen Medienmacher:innen wurde sie darin bestärkt\, den Weg in den Journalismus zu wagen. Nach Stationen bei der taz und funk sowie zweifacher Grimme-Online-Nominierung absolviert sie aktuell ein Volontariat beim Deutschlandfunk.
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DESCRIPTION:Vortrag und Gespräch mit \nProf. Michael Haller\, Prof. Walter Homberg und N. N. \nDetails folgen in Kürze. \nBitte melden Sie sich hier an: anmeldung@koelner-mediengespraeche.de \nMichael Haller\, Prof. Dr.\, hatte bis zu seiner Emeritierung 2010 den Lehrstuhl Journalistik an der Universität Leipzig inne. Seither leitet er das gemeinnützige Europäische Institut für Journalismus- und Kommunikationsforschung (vormals IPJ). Er ist Gründungsherausgeber von Message\, einer Quartalszeitschrift für Journalismus (von 1999 bis 2014). Sein Forschungsschwerpunkt: Funktion und Funktionswandel des Journalismus in demokratischen Gesellschaften. Seine Lehrbücher über journalistische Verfahren und Methoden haben für die Medienpraxis und Journalistenausbildung Standards gesetzt.\n \nWalter Hömberg\, Prof. Dr.\, schloss sein Studium geistes- und sozialwissenschaftlicher Fächer mit einer Dissertation zur literarischen Publizistik im Vormärz ab. Nach Tätigkeiten für Presse und Rundfunk war er Professor für Kommunikationswissenschaft und Journalistik\, zunächst an der Universität Bamberg\, dann an der Universität Eichstätt. Zwei Jahrzehnte lehrte er auch als Gastprofessor an der Universität Wien. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Journalismusforschung\, Kultur- und Wissenschaftskommunikation sowie Medien- und Kommunikationsgeschichte. Er hat mehrere Buchreihen und den Almanach Marginalistik herausgegeben. \n 
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