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SUMMARY:Deutsch-jüdische Publizistik. Wie Legenden die Gegenwart beeinflussen
DESCRIPTION:Zwischen Anpassung\, „innerer Emigration“ und Flucht: Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten standen viele Journalistinnen und Journalisten vor existenziellen Entscheidungen. Während jüdische Publizist:innen meist zur Flucht gezwungen wurden\, arrangierten sich andere mit dem Regime\, machten Karriere oder leisteten aus dem Exil heraus publizistischen Widerstand. \nProf. Siegfried Weischenberg widmet sich in seinem neuen Buch Schuld und Geheimnis. Bekenntnisse von Legenden der deutsch-jüdischen Publizistik den bekannten und weniger bekannten Stimmen dieser Zeit. Ob Alfred Kerr oder Hilde Spiel\, Fritz Sänger oder Elisabeth Noelle – ganz unterschiedliche Verhaltensweisen\, Haltungen und Erzählungen des Erlebten werden sichtbar. \nDie Lebenswege und das publizistische Werk wichtiger deutscher Journalist:innen des 20. Jahrhunderts nehmen der Autor Siegfried Weischenberg und die Tübinger Medienwissenschaftlerin Prof. Dr. Martina Thiele zum Anlass\, um über Antisemitismus\, Geschlechterverhältnisse\, Erinnern und Vergessen zu sprechen. \nBitte melden Sie sich hier an: anmeldung@koelner-mediengespraeche.de \n \nMartina Thiele (Dr. disc. pol.) ist Professorin am Institut für Medienwissenschaft der Eberhard Karls Universität Tübingen\, Lehrstuhl Digitalisierung und gesellschaftliche Verantwortung. Ihre Schwerpunkte in Forschung und Lehre sind Kommunikationstheorien und Mediengeschichte\, Öffentlichkeit\, Gender Media Studies sowie Stereotypen- und Vorurteilsforschung. Prof.in Thiele hat zahlreiche Bücher und Zeitschriftenbeiträge verfasst\, u.a. Monografien zu „Medien und Stereotypen“ und zu  „Publizistischen Kontroversen über den Holocaust im Film“. Sie ist Mitherausgeberin der deutsch- und englischsprachigen Fachzeitschrift „Journalistik“/„Journalism Research“ und stellt dort in jeder Ausgabe aktuelle Bücher von Journalist*innen vor. \nProf. Siegfried Weischenberg\, Jahrgang 1948\, studierte Soziologie\, Geschichte und Publizistik an der Ruhr-Universität Bochum\, wo er auch promovierte. Nach einem Volontariat arbeitete er als Redakteur und war ehrenamtlich Bundesvorsitzender des Deutschen Journalisten-Verbands (DJV). Er lehrte viele Jahre als Professor für Kommunikationswissenschaft und Journalistik im In- und Ausland. Seine Forschungsschwerpunkte und zahlreichen Buchpublikationen befassen sich mit der Theorie und Praxis des Journalismus\, Systemtheorie und Konstruktivismus\, politischer Kommunikation\, Max Webers Mediensoziologie sowie der Geschichte der Publizistik.
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SUMMARY:Medien in einer superdiversen Gesellschaft
DESCRIPTION:Deutschland hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem Einwanderungsland entwickelt. Diese Veränderung beeinflusst auch die Medien. Neben der digitalen Transformation der Medienmärkte und der Mediennutzung ist der steigende Anteil von Menschen mit einer eigenen oder familiären Einwanderungsgeschichte ein zentraler Treiber dieser Entwicklung. Was bedeutet dieser Wandel des Medienpublikums für die Medien selbst? Wie muss der Fokus im Programm angepasst werden\, um auf die sich verändernden Bedürfnisse einzugehen\, und wie kann sichergestellt werden\, dass dabei die Qualität nicht leidet? \nDiese und weitere Fragen werden Iva Krtalic und Erk Simon in ihrem einführenden Vortrag skizzieren. Im anschließenden Gespräch mit der Journalistin Christine Watty werden sie zudem auf relevante Aspekte dieser Medienentwicklung eingehen und die zukünftige Rolle der Medien in einer superdiversen Gesellschaft diskutieren. \nBitte melden Sie sich hier an: anmeldung@koelner-mediengespraeche.de \n  \nIva Krtalić\, Dr.\, geboren in Zagreb\, ist Journalistin und Beauftragte für Integration und Diversity of Content beim Westdeutschen Rundfunk. Sie studierte in Zagreb\, Zadar und Berlin und promovierte zum Thema der Mediendiskurse der Nation. Iva Krtalić hat für verschiedene Print-Medien in Kroatien und im WDR-Hörfunk als Redakteurin und Autorin gearbeitet. Sie gestaltet Projekte zur Gewinnung von journalistischem Nachwuchs\, Aus- und Fortbildungsprojekte sowie Diskussionen zu aktuellen Fragen der pluralen Gesellschaft und des Journalismus. Sie ist in deutschen und europäischen Netzwerken zu den Themen Medien\, Migration und Diversität aktiv. \nErk Simon\, geboren in Rostock\, ist Leiter der Medienforschung beim Westdeutschen Rundfunk. Er studierte Soziologie\, Psychologie und Deutsche Philologie in Köln sowie Supervision\, Coaching und Organisationsberatung in Frankfurt am Main. Erk Simon absolvierte zudem Ausbildungen in morphologischer Markt- und Medienpsychologie sowie in systemischer Beratung. Seine fachlichen Schwerpunkte sind Publikumsforschung TV/Video\, Programmqualität und Medien in der Einwanderungsgesellschaft. Er hat zahlreiche Forschungsprojekte zum Thema Medien und das Publikum mit Einwanderungsgeschichte geleitet. \nChristine Watty ist Journalistin und lebt in Berlin. Ihre Themengebiete sind Kultur\, Gesellschaft und Digitales. Nach vielen Jahren als freie Autorin\, Reporterin und Moderatorin ist sie seit 2016 fest bei Deutschlandfunk Kultur. Dort arbeitete sie unter anderem als Redaktionsleiterin für Digitales Audio. Heute ist sie Kulturredakteurin\, entwickelt inhaltlich und betreut Radio- und Podcast-Formate für den Deutschlandfunk mit – und ist als Moderatorin zu hören.
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SUMMARY:Was ist los mit dem deutschen Kinospielfilm?
DESCRIPTION:Was passiert mit einem Massenmedium\, wenn es umfassenden öffentlichen Fördermaßnahmen unterliegt? Wie beeinflusst die Struktur der Filmförderung das heimische Filmschaffen? \nThomas Wiedemann wird in seinem einführenden Vortrag auf diese und andere Themen eingehen und an zahlreichen Beispielen zeigen\, dass die Filmentstehung hierzulande auch eine politische Dimension besitzt und Hierarchien zum Ausdruck bringt\, die autonomes Handeln begrenzen. Zudem wird es um die Auswirkung dieser Strukturen auf den filmischen Diskurs gehen. \nIm Anschluss an den Vortrag wird PD Dr. Wiedemann im Gespräch mit dem Kulturjournalisten Christian Meyer-Pröpstl einige Aspekte vertiefen und eine Einschätzung der aktuellen Situation geben. \nAnmeldung: Wir bitten um Anmeldung per E-Mail an anmeldung@koelner-mediengespraeche.de. \n  \n \nThomas Wiedemann\, Dr. habil.\, geboren 1981\, hat Kommunikationswissenschaft\, Politikwissenschaft\, Französische und Spanische Philologie in München\, Nancy und Barcelona studiert. Derzeit ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter und Privatdozent am Institut für Medienforschung der Technischen Universität Chemnitz. Davor war er am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der Ludwig-Maximilians-Universität München tätig und hat die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekte „Making of … Das handelnde Zusammenwirken im Entstehungsprozess von Spielfilmen in Deutschland“ und „Diskursive Wirklichkeitskonstruktion im deutschen Kinospielfilm“ geleitet. 2024 wurde ihm die Lehrbefähigung für das Fach Kommunikationswissenschaft erteilt. \n \nChristian Meyer-Pröpstl\, Jhg. 1970\, arbeitet als freier Kulturjournalist zu popkulturellen Themen wie Film\, Comic und Musik. Er ist außerdem als Programmleiter der Kölner Filmsociety\, Filmredakteur für die Stadtmagazine choices und trailer\, freier Moderator sowie Seminarleiter tätig. Lebt und arbeitet in Köln. \n  \n 
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SUMMARY:Artist Meets Archive #3Künstlerische Interventionen im Archiv
DESCRIPTION:Die Internationale Photoszene Köln zählt seit ihrer Gründung in den 1980er-Jahren zu den bedeutendsten Fotofestivals in Deutschland. Mit immer neuen thematischen Setzungen und künstlerischen Impulsen prägt sie die fotografische Landschaft bis heute. Anlass genug\, einmal genauer hinzuschauen: Welche Ideen standen am Anfang? Welche Entwicklungen beschäftigen die Szene heute? \nEines der zentralen Projekte der Photoszene ist das Residenzprogramm Artist Meets Archive\, das 2025 in seine vierte Runde geht. Internationale Künstler:innen unterschiedlicher fotografischer Disziplinen arbeiten dabei mit Kölner Archiven zusammen und setzen sich künstlerisch mit deren Bildbeständen auseinander. Wie beeinflusst das Archiv die künstlerische Praxis? Welche Perspektiven ergeben sich aus dieser Begegnung? Und wie kuratiert man solch ein Programm? \nDer neu erschienene Sammelband Artist Meets Archive #3 dokumentiert die dritte Ausgabe des Programms und verbindet wissenschaftliche Reflexion mit künstlerischer Werkschau. Im Zentrum steht dabei das Fotoalbum – ein Medium\, das in der digitalen Bilderflut neu verortet wird: Welche Bedeutung hat es heute? Wie funktioniert Erinnerung im fotografischen Kontext? Neben theoretischen Texten stellt der Band auch die im Rahmen der Residenzen entstandenen künstlerischen Projekte vor und schlägt so eine Brücke zwischen Forschung\, Archivarbeit und künstlerischer Praxis. \nZu diesen Fragen diskutieren: Die Fotohistorikerin Daria Bona\, Heide Häusler\, die künstlerische Leiterin der Internationalen Photoszene Köln\, die Fotografin Heidi Pfohl und die Geschichtswissenschaftlerin Helena Weber. Moderation: Simone Klein\, Gutachterin und Spezialistin für Fotografie. \nAnmeldung: Wir bitten um Anmeldung per E-Mail an anmeldung@koelner-mediengespraeche.de. \n  \nDaria Bona ist Fotohistorikerin und Kuratorin. Sie studierte Kunstgeschichte mit Schwerpunkt Geschichte und Theorie der Fotografie\, Romanistik und Kunstmanagement in Köln und Granada. Von 2019 bis 2022 war sie als Stipendiatin im Programm Museumskurator*innen für Fotografie der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung am Münchner Stadtmuseum\, Museum Folkwang\, Essen\, Fotomuseum Winterthur und Getty Research Institute\, Los Angeles tätig. Sie realisierte Ausstellungs- und Publikationsprojekte u.a. für die RAW Phototriennale Worpswede und das Stadtmuseum Düsseldorf. Seit Mai 2024 war sie Co-Leiterin von Artist Meets Archive\, seit Januar 2025 leitet sie das Programm. \n \nHeide Häusler hat in Bochum Kunstgeschichte\, Philosophie und Film- und Fernsehwissenschaften studiert. Als Kuratorin und Ausstellungsmanagerin hat sie unter anderem für das Museum für Angewandte Kunst in Köln\, das Stadtmuseum in Düsseldorf und die Schirn Kunsthalle in Frankfurt gearbeitet. Von 2009 bis 2016 war sie Ausstellungsleiterin des Fotofestivals Mannheim\, Ludwigshafen\, Heidelberg (jetzt Biennale für aktuelle Fotografie). Zuletzt kuratierte sie die Ausstellungen „Next Generations“ und „From A to B“ im Museum Morsbroich in Leverkusen. Seit 2013 verantwortet sie die Geschäftsführung und Künstlerische Leitung der Internationalen Photoszene Köln. \nHeidi Pfohl ist Fotografin\, Medienkünstlerin und Redakteurin. Nach einer Ausbildung zur Fotografin studierte sie an der Kunsthochschule für Medien Köln\, wo sie\, nach Stationen an den Universitäten Hildesheim und Bonn\, nun in der Fächergruppe Kunst- und Medienwissenschaft tätig ist. In ihrer künstlerischen Praxis beschäftigt sie sich mit Konstellationen institutioneller Räume sowie deren Transformationsprozessen und interessiert sich dabei insbesondere für die Theoriegeschichte der Fotografie. Sie unterstützt seit 2021 die Photoszene als Redakteurin und projektiert u.a. das Artist Meets Archive Symposium. \nHelena Weber studierte Geschichtswissenschaften mit dem Schwerpunkt der Medien- und Fotografiegeschichte\, außerdem Westslawistik und Anglistik an den Universitäten Köln und Krakau. Sie war als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachgebiet Theorie und Geschichte der Fotografie an der Universität Köln tätig und wirkte an mehreren Forschungs- und Digitialisierungsprojekten fotohistorischer Materialien mit. Als Kuratorin konzipierte sie fotohistorische und mediengeschichtliche Ausstellungen an den Stadtmuseen Leipzig und Dresden sowie zuletzt am Haus der Geschichte in Bonn. Ab 2022 betreute sie für die Internationale Photoszene Köln das Programm Artist Meets Archive\, dessen Leitung sie 2023 übernahm. Seit 2024 war sie als wissenschaftliche Dokumentarin am Historischen Archiv mit Rheinischem Bildarchiv tätig und übernahm die Leitung des Sachgebiets Rheinisches Bildarchiv im Januar 2025. \n \nSimone Klein ist unabhängige Expertin und Gutachterin für Fotografie\, Kunstberaterin\, Kuratorin und Autorin in Köln. Studium der Kunstgeschichte in Paris und Bonn. Sie hat für die Galerie Rudolf Kicken\, das Auktionshaus Lempertz als Leiterin der Fotografie-Abteilung\, Sotheby’s London und Paris als Direktorin der Fotografie-Abteilung Europa\, bei Magnum Photos in Paris als Global Sales Director und bei Artnet Auctions als Senior International Specialist\, Photographs\, gearbeitet. Klein ist Mitglied des Curatorial Committee der Photo London sowie Nominatorin für den Prix Pictet\, Juryvorsitzende des Felix Schoeller Photo Award und hat einen Lehrauftrag an der Donau-Universität in Krems\, Österreich. Simone Klein ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh e.V.) und des Verbandes unabhängiger Kunstsachverständige (VUKS e.V.) sowie öffentlich vereidigte und bestellte Sachverständige bei der IHK Köln\, Sachgebiet „Werke der Fotografie 19.-21. Jh.“ Seit 2021 zeigt sie in ihrem „Showroom Fotografie“ in Köln-Ehrenfeld Positionen klassischer und zeitgenössischer Fotografie.
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SUMMARY:Digitale Resilienz: Widerstandskraft in polarisierenden Zeiten
DESCRIPTION:Wie kann man den Nebenwirkungen der immer weiter zunehmenden digitalen Mediennutzung im Alltag begegnen? \nDie Digitalisierung unserer Gesellschaft bringt nicht nur Vorteile. Zu den Nachteilen gehören ein abnehmender sozialer Zusammenhalt und die Verstärkung von Meinungsunterschieden. Digitale Populisten wie Donald Trump und Elon Musk\, Fake News und Meinungsmache über die sozialen Medien verunsichern uns. \nDie im Netz stattfindende Polarisierung\, das vom Internet ausgehende Suchtpotenzial und die dort stattfindende Manipulation haben Auswirkungen auf unsere psychische Gesundheit. Angesichts der derzeitigen innen- und weltpolitischen Situation ist auch ein politischer Diskursverfall im Netz zu beobachten. \nAufhalten lässt sich diese Entwicklung voraussichtlich nicht. Vielmehr geht es darum\, die Menschen robuster zu machen und sie zugleich neue Fähigkeiten entwickeln zu lassen\, die helfen können\, Krisensituationen so durchzustehen\, dass unsere Demokratie keinen Schaden nimmt. \nDie Medien- und Kommunikationswissenschaftler Dr. Leif Kramp (ZeMKI\, Zentrum für Medien-\, Kommunikations- und Informationsforschung der Universität Bremen) und Dr. Stephan Weichert (Co-Gründer und Co-Direktor des Vocer Instituts für Digitale Resilienz) zeigen auf\, wie diesen Herausforderungen individuell wie auch kollektiv begegnet werden kann\, nämlich mit Digitaler Resilienz\, die sie als ›Superkraft‹ bezeichnen. \nBasierend auf ihrer zweiteiligen Grundlagenstudie zu Digitaler Resilienz sprechen sie mit der Leiterin des Grimme-Akademie Aycha Riffi über ihre ganzheitliche Betrachtungsweise und wie sie damit zum Verständnis der allseits diskutierten ›digitalen Gesellschaft‹ beitragen. \nAnmeldung: Wir bitten um Anmeldung per E-Mail an anmeldung@koelner-mediengespraeche.de \n  \n \nDr. Leif Kramp ist Kommunikations- und Medienwissenschaftler sowie Historiker und arbeitet als Forschungskoordinator am Zentrum für Medien-\, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI) der Universität Bremen. Er ist Mitbegründer und Vorstandsmitglied des Vereins für Medien- und Journalismuskritik e.V.\, der die VOCER-Bildungsprogramme trägt. Kramp hat zahlreiche Fachbücher und Studien zur Transformation des Journalismus veröffentlicht. \n  \nAycha Riffi\, geb. 1969\, studierte an der Ruhr-Universität Bochum Film- und Fernsehwissenschaften\, Theaterwissenschaften\, Germanistik und Pädagogik. Ihre Magisterarbeit schrieb sie „Zur Archivierung des Fernsehens“. Nach dem Studium und einer Hospitanz beim ZDF/Das kleine Fernsehspiel sammelte sie redaktionelle und journalistische Erfahrungen beim WDR\, SDR und DSF. 2002 kam sie als freie Mitarbeiterin zum Grimme-Institut. Vom Grimme Online Award wechselte sie 2005 zur Grimme-Akademie. Die Leitung der Akademie übernahm sie im September 2010. \n  \n \nDr. Stephan Weichert ist Medien- und Kommunikationswissenschaftler\, Publizist\, Filmemacher und Social Entrepreneur. Er ist Co-Gründer und Co-Direktor des unabhängigen VOCER Instituts für Digitale Resilienz und leitet das mit Bundesmitteln geförderte Datenbank-Projekt NPJ.news. Weichert arbeitet als Lehrbeauftragter und hat verschiedene Studiengänge und Ausbildungsprogramme im Bereich Digitaler Journalismus geleitet. Für seine herausragenden journalistischen Veröffentlichungen wurde er 2014 mit dem Medienethik Award der Hochschule der Medien ausgezeichnet. \nDie Abbildung für diese Veranstaltung wurde mit Grok generiert.
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SUMMARY:Warnzeichen der Vergangenheit.  Über das frühe Erkennen von Extremismus und totalitärem Denken
DESCRIPTION:„Nie wieder!“\, wurde in Deutschland nach dem Ende der nationalsozialistischen Diktatur geschworen. Nie wieder sollte es möglich sein\, dass in Deutschland der Totalitarismus die Macht ergreift\, Menschenrechte verletzt\, Massenmorde begeht und den Kontinent in den Krieg stürzt. Doch wenn wir das Abgleiten des Landes in eine erneute Diktatur verhindern wollen\, müssen wir auch in der Lage sein\, die Warnzeichen hierfür zu erkennen. Ist die deutsche Gesellschaft wirklich dazu imstande? \nZwar fehlt es nicht an eindringlichen Warnungen vor dem Extremismus sowie aufgeregten Diskussionen in der Öffentlichkeit\, doch diese beschäftigen sich meist mit Nebenschauplätzen. Wenn sich dagegen\, wie in den letzten Jahren in Russland\, tatsächlich eine Regierung mit faschistischen Zügen etabliert\, wird dies von weiten Teilen der deutschen Öffentlichkeit übersehen oder geleugnet. \nThomas Petersen beschäftigt sich mit der Frage\, woran man totalitäres Denken\, das der Gewaltherrschaft den Weg bahnt\, bemerkt – unabhängig davon\, in welcher Gestalt es daherkommt und mit welchen vorgeblich guten politischen Absichten es verknüpft wird. \nAnmeldung: Wir bitten um Anmeldung per E-Mail an anmeldung@koelner-mediengespraeche.de. \nThomas Petersen\, Dr.\, studierte 1987 bis 1992 an der Universität Mainz Publizistik\, Alte Geschichte und Vor- und Frühgeschichte. 1993 Magister. 2001 Promotion. 2010 Habilitation. 1990 bis 1992 Journalist beim Südwestfunk in Mainz. Seit 1993 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Demoskopie Allensbach\, seit 1999 Projektleiter. Seit 1995/1996 Lehraufträge an verschiedenen Hochschulen\, darunter Universität Mainz\, TU Dresden\, Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin. 2007/2008 Vertretung der Professur für methodische und historische Grundlagen der Politikwissenschaft an der Universität Hamburg. Past Präsident der World Association for Public Opinion Research (WAPOR)\, Sprecher der Fachgruppe „Visuelle Kommunikation“ der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft“ (DGPuK). Forschungsschwerpunkte: Methoden der Demoskopie\, Feldexperimente\, Visuelle Kommunikation\, Politische Kommunikation\, Wahlforschung\, Markt- und Sozialforschung\, Theorie der öffentlichen Meinung.
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SUMMARY:Können Maschinen kreativ sein? Über Kunst und Künstliche Intelligenz
DESCRIPTION:In der Kunstszene kommen ‚artificial artefacts‘ immer häufiger zum Vorschein. Es handelt sich hierbei um Kunstwerke\, die von einer Künstlichen Intelligenz erschaffen wurden. Das führt zu der Frage\, ob man diese Arbeiten wirklich als Kunst im Sinne eines kreativen Schaffensprozesses sehen kann. Gibt es so etwas wie maschinelle Kreativität? \nDieter Mersch war langjähriger Institutsleiter an der Zürcher Hochschule der Künste und Professor für Ästhetische Theorie\, außerdem Präsident der Deutschen Gesellschaft für Ästhetik. Im Rahmen der Kölner Mediengespräche wird er eine mögliche Kreativität der Maschinen aus verschiedenen Sichtweisen betrachten. \nSo beleuchtet er\, von welchem Kreativitäts- und Kunstbegriff ausgegangen werden muss\, wenn nicht mehr nur Menschen kreativ und intuitiv arbeiten können. Ob es ausreicht\, Zufallsfunktionen an die Stelle kreativer Differenzen und Sprünge zu setzen. Und auch\, ob sich das schöpferische Momentum der Kunst angemessen durch die Generierung von Unerwartetem oder Überraschendem verstehen lässt. \nAnmeldung: Wir bitten um Anmeldung per E-Mail an anmeldung@koelner-mediengespraeche.de. \nDieter Mersch\, Prof. em Dr.\, Zürcher Hochschule der Künste\, studierte Mathematik und Philosophie an den Universtäten Köln\, Bochum und Darmstadt. Zwischen 2004-2013 hatte er den Lehrstuhl für Medientheorie und Medienwissenschaften an der Universität Potsdam inne\, 2013-2021 leitete er das Institut für Theorie an der Zürcher Hochschule der Künste und war Prof. für Ästhetische Theorie\, ferner zwischen 2018-2021 Präsident der Deutsche Gesellschaft für Ästhetik. Jüngste Publikationen Epistemologien des Ästhetischen Zürich / Berlin 2015\, Manifest der Künstlerischen Forschung. Eine Verteidigung gegen ihre Verfechter\, Zürich / Berlin 2020\, Humanismen und Antihumanismen. Kritische Studien zur Gegenwartsphilosophie\, Berlin/Zürich 2024\, zudem zahlreiche Studien zur Medien-Philosophie\, Kunst-Philosophie\, Bild-Philosophie und zum Digital Criticism. \n 
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SUMMARY:ABSAGE: Mythos\, Selbstdarstellung und Öffentlichkeitsarbeit: Der Wundermann Ludwig Erhard
DESCRIPTION:LEIDER MUSS DIE VERANSTALTUNG WEGEN ERKRANKUNG ABGESAGT WERDEN!  \nWIR BITTEN UM IHR VERSTÄNDNIS. \n  \n  \nLudwig Erhard ist in seiner Rolle als erster Bundesminister für Wirtschaft nach Gründung der Bundesrepublik im Jahr 1949 fest im kollektiven Gedächtnis verankert. In der Nachkriegszeit entstand von ihm der Mythos als Schöpfer des Wirtschaftswunders und ›Vater der Sozialen Marktwirtschaft‹. Dass Erhard auch der zweite Kanzler der Bundesrepublik war\, ist weitaus weniger präsent. \nEntscheidend für den Auf- und Abstieg Erhards und die damit verbundene Mythisierung seines politischen Wirkens waren – anders als vielfach angenommen – nicht nur (wirtschafts-)politische Erfolge und Misserfolge\, sondern vor allem auch symbolische Faktoren wie die öffentliche (Selbst-)Darstellung Erhards. Unterstützt von seinen persönlichen Imagemachern und weiten Teilen der westdeutschen Medienlandschaft begann er bereits sehr früh\, an seiner eigenen Mythisierung zu arbeiten und den wirtschaftlichen Aufschwung untrennbar mit seiner Person zu verknüpfen – mit Erfolg. \nIm Kanzleramt wurde dieses Wundermann-Image für Erhard allerdings schnell zu einer Bürde\, während es ihm nicht gelang\, ein neues ebenso wirkmächtiges Kanzlerimage aufzubauen. Das Bemühen Erhards\, sich als über den Parteien schwebender ›Volkskanzler‹ zu inszenieren\, scheiterte ebenso wie der Versuch\, die Soziale Marktwirtschaft mit der Idee der ›Formierten Gesellschaft‹ weiterzuentwickeln. Das über Jahre aufgebaute Vertrauen in seine Person begann in der Folge rasant zu schwinden und Erhard sah sich schließlich gezwungen\, nach nur drei Jahren im Amt als Bundeskanzler zurückzutreten. \nKatharina Schmidt wird in ihrem Vortrag den politischen Werdegang Ludwig Erhards aus einem neuen Blickwinkel betrachten: Sie wird herausarbeiten\, welche Bedeutung der öffentlichen (Selbst-)Darstellung Erhards im Hinblick auf den Vertrauenserwerb\, -erhalt und -verlust beizumessen ist. \nFoto: © KAS/Peter Bouserath \nAnmeldung: Wir bitten um Anmeldung per E-Mail an anmeldung@koelner-mediengespraeche.de. \n \nKatharina Schmidt\, geb. 1992\, war von 2017 bis 2021 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der Ludwig-Maximilians-Universität München und Mitarbeiterin im von der DFG geförderten Projekt „Die Medienbiografien der bundesdeutschen Kanzler und der Kanzlerin“. Sie studierte von 2011 bis 2017 Geschichte und Kommunikationswissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München mit Auslandsaufenthalten in Maastricht und Washington D.C. 2023 wurde sie mit einer Arbeit über den Wundermann Ludwig Erhard promoviert. Sie war Stipendiatin der Promotionsförderung der Friedrich-Ebert-Stiftung. Im April 2024 erscheint das Buch Der Wundermann Ludwig Erhard. Mythos\, Selbstdarstellung und Öffentlichkeitsarbeit in der Reihe Öffentlichkeit und Geschichte.
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SUMMARY:Ohne Geschrei und Diffamierung. Wie wir über die Ukraine-Frage debattieren sollten
DESCRIPTION:Erst der Konflikt über die Migrationspolitik\, dann der Streit um die richtigen Corona-Maßnahmen\, jetzt der Kampf um die „richtige“ Haltung zu den Kriegen in Nahost und in der Ukraine. Für den Betrachter verfestigt sich der Eindruck\, dass wir uns den wichtigen Fragen unserer Zeit nicht durch konstruktive Debatten nähern\, sondern das Für und Wider in Grabenkämpfen inszenieren. \nMichael Haller und Hans-Peter Waldrich\, die Autoren des Buches Schuld\, Verantwortung und Solidarität\, gehen einen anderen Weg. Sie haben über sechs Monate hinweg über das Für und Wider der Waffenlieferungen an die Ukraine diskutiert und ihre Argumente dazu in Form von 25 Briefen in ihrem Buch zusammengetragen. \nMit der geplanten Diskussionsveranstaltung verfolgen Michael Haller und Hans-Peter Waldrich das Ziel\, eine wirkliche Debatte über den Ukrainekrieg und die Rolle von Deutschland und der NATO in diesem Zusammenhang anzuregen. Sie möchten dabei aber auch aufzeigen\, wie die Gesellschaft über diese kontroversen Themen diskutieren kann\, ohne in Vorurteile zu verfallen. \nAnmeldung: Wir bitten um Anmeldung per E-Mail an anmeldung@koelner-mediengespraeche.de \n \nMichael Haller\, studierte an den Universitäten Freiburg i.Br. und Basel Philosophie\, Politik- und Sozialwissenschaften. Er promovierte über Hegels politische Philosophie und forschte zur Rolle der Medien in westlichen Demokratien. Vor seinem Ruf an die Universität Leipzig im Jahr 1993 war Haller während 25 Jahren als Reporter und leitender Redakteur in verschiedenen Pressemedien des deutschen Sprachraums tätig. Bis zu seiner Emeritierung im Herbst 2010 hatte er den Lehrstuhl für Allgemeine und Spezielle Journalistik inne. Heute ist er wissenschaftlicher Leiter des gemeinnützigen Europäischen Instituts für Journalismus- und Kommunikationsforschung (EIJK) in Leipzig. \n \nHans-Peter Waldrich\, studierte an den Universitäten München\, Frankfurt am Main und Freiburg i. Br. Politikwissenschaft\, Philosophie\, Geografie und Germanistik. Er promovierte zur Frage des Demokratieverständnisses im Marxismus-Leninismus der Deutschen Demokratischen Republik. Beruflich tätig war er an pädagogischen Einrichtungen (Evangelische Akademie\, Gymnasien) und als Lehrbeauftragter am Bundesamt für den Zivildienst und an der Universität Karlsruhe sowie Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Pädagogischen Hochschule. 2008 bis 2012 engagierte es sich als Landesvorsitzender der Aktion Humane Schule Baden-Württemberg (AHS) im Bereich der Reformpädagogik. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit sind die Fragen und Probleme atomarer Bewaffnung. Er versteht sich als Friedensaktivist.
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SUMMARY:ChatGPT & Co. - Gefahr\, Chance oder Imperativ?
DESCRIPTION:Vor einem Jahr wurde die digitale Welt mit der Einführung des Chatbots Chat GPT revolutioniert. Das autogenerative KI-System hat die Fähigkeit\, Wissen in Sekundenschnelle zusammenzufassen und wiederzugeben. \nDiese bahnbrechende Technologie hat jedoch nicht nur Begeisterung\, sondern auch Bedenken ausgelöst – die Debatte ist vielschichtig. Einerseits kann Chat GPT wie auch viele andere KI-Systeme für alle erdenklichen Themen in revolutionärer Weise Texte und Bilder kreieren. Auf Grundlage einer enormen Datenbasis werden Fragen beantwortet und Texte zur weiteren Verarbeitung geliefert. \nAndererseits sind Bedenken hinsichtlich des möglichen Datenmissbrauchs aufgekommen\, denn das Programm kann zu Beispiel auch für die Generierung von Deep Fakes verwendet werden\, um damit bösartige Zwecke zu verfolgen. Die Frage nach der ethischen Verantwortung bei der Bereitstellung und Nutzung von KI-Systemen ist deshalb von großer Bedeutung. \nChancen und Risiken dieser Technologie werden Prof. Christiane Woopen\, Gründungsdirektorin des Centers for Life Ethics und der Geschäftsführer der Kompetenzplattform KI.NRW\, Dr. Christian Temath\, mit dem Verleger Herbert von Halem erörtern. \nBitte melden Sie sich hier an: anmeldung@koelner-mediengespraeche.de \n \nDr. Christian Temath ist seit September 2020 Geschäftsführer der Kompetenzplattform KI.NRW und arbeitet am Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS in Sankt Augustin mit seinem Team daran\, die Marke »KI made in NRW« zu etablieren und die technologische Souveränität des Landes NRW zu stärken. Als promovierter Wirtschaftsinformatiker verfügt er über langjährige Erfahrung in der Managementberatung im Bereich Technologie sowie in der praktischen Anwendung von KI-Technologien bei einem internationalen e-Commerce-Unternehmen. Sein Team aus KI-Manager*innen bündelt Wissen und Erfahrung aus den Bereichen Künstliche Intelligenz\, Digitalisierung\, Netzwerkarbeit und Beratung mit dem Ziel\, Unternehmen\, mittelständischen Firmen und Start-ups den Einstieg in die KI zu erleichtern. \n \nProf. Dr. Christiane Woopen ist Professorin für Life Ethics an der Universität Bonn und Gründungsdirektorin des Center for Life Ethics mit dem Haus für junges Denken. Das Center widmet sich der Analyse und Gestaltung der Technologisierung\, Ökonomisierung\, Ökologisierung und Globalisierung des individuellen und gesellschaftlichen Lebens sowie den mit ihnen verbundenen Transformationsprozessen. Zudem engagiert sich Woopen im Bereich der Politikberatung. Sie war u.a. als Vorsitzende des Deutschen Ethikrates (2012-2016) und des Europäischen Ethikrates (2017-2021)\, Präsidentin des Global Summit der Nationalen Ethikräte (2014-2016)\, 2018 – 2019 als Co-Sprecherin der Datenethikkommission der Bundesregierung und bis 2017 als Mitglied des Internationalen Bioethikausschusses der UNESCO. Woopen ist Trägerin des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse und Mitglied mehrerer Wissenschaftsakademien.
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SUMMARY:Demokratie und Streit in den USA – Vorbild oder Warnung für Deutschland?
DESCRIPTION:Demokratie braucht Streit und konstruktive Kritik. Erst durch das Verhandeln von Differenzen wird die öffentliche Debatte wirklich fruchtbar. Gleichzeitig sind Regeln erforderlich\, um einen produktiven demokratischen Diskurs zu gewährleisten. Wie aber finden wir angesichts wachsender Polarisierung und tagtäglicher rhetorischer Zuspitzungen die richtige Balance? Wie füllen wir Demokratie mit Leben und verständigen uns auf politische Inhalte und gesellschaftliche Visionen? Diese sind gerade jetzt von Bedeutung\, da sich Deutschland eine „Zeitenwende“ verordnet hat und sich die Demokratien des Westens ihrer Werte aufs Neue versichern müssen. \nMit dem Journalisten und Politikexperten Dr. Leonard Novy wird Tobias Endler\, der im Herbst im von Halem Verlag das Buch Demokratie und Streit. Der Diskurs der Progressiven in den USA: Vorbild für Deutschland? veröffentlicht hat\, darüber diskutieren\, wie sich der öffentliche Diskurs in den USA derzeit entfaltet und welche Lehren für Deutschland sich daraus ableiten lassen. Er zeigt auf\, worin für uns Inspiration liegen kann\, aber er warnt auch davor\, was passiert\, wenn demokratischer Streit gänzlich aus dem Ruder läuft. \nDer Abend wird in Kooperation mit dem Amerika Haus NRW ausgerichtet. \nWir bitten um Anmeldung unter anmeldung@koelner-mediengespraeche.de. \nÜber die Diskutanten\nTobias Endler\, geb. am 20.09.1978\, studierte Politikwissenschaft\, Amerikanistik und Germanistik an der Universität Heidelberg. Ebendort promovierte er zum außenpolitischen Diskurs der USA nach 9/11. Zwischen 2007 und 2008 absolvierte er einen Forschungs- und Lehraufenthalt an der Yale-Universität (USA). Über sieben Jahre arbeitete er am Heidelberg Center for American Studies\, einem der renommiertesten Amerikainstitute Europas. Tobias Endler veröffentlichte mehrere Bücher zu den USA\, den transatlantischen Beziehungen und zum Westen sowie zu Fragen der Demokratie. Seit dem Frühjahr 2022 ist er als freier Publizist\, Moderator und Trainer tätig. Seine Expertise ist immer wieder in TV\, Radio und Print gefragt (ZDF\, DLF\, SWR\, Frankfurter Rundschau\, Der Standard usw.). Er ist Mitbegründer des Projekts cAMElot: Nordamerikaexpertise\, Analyse und Transfer (www.nordamerikaexperten.de). Seine aktuellen Forschungsschwerpunkte sind Demokratie und Diskurs\, Populismus und Polarisierung in westlichen Gesellschaften\, der Zustand und die Zukunft des „Westens“ sowie die USA und die transatlantischen Beziehungen einschließlich der aktuellen Entwicklungen in der Sicherheits- und Außenpolitik. \nDer Journalist und Politikexperte Leonard Novy ist Direktor des Instituts für Medien- und Kommunikationspolitik\, eines Think Tanks mit Sitz in Köln und Berlin. Seit 15 Jahren berät er Politik\, NGOs und Unternehmen im In- und Ausland in Fragen rund um Strategieentwicklung und politische Kommunikation. Zudem publiziert und unterrichtet er an Hochschulen und Journalistenschulen zu Themen rund um Demokratie\, Medien und Öffentlichkeit\, u.a. an der Hertie School of Governance und am Forum Journalismus und Medien Wien. Er ist Kurator der internationalen Medienkonferenz M100 Sanssouci Colloquium und Autor mehrerer Bücher\, darunter die Monografie „Imagining the Future of Europe. National Identity\, Mass Media and the Public Sphere in the European Union“ (Palgrave Macmillan). Novy studierte Geschichte und Politikwissenschaft an der Humboldt Universität\, Freien Universität Berlin und der University of Cambridge. Forschungsaufenthalte und berufliche Stationen führten ihn u.a. an die Harvard University und nach Brüssel. Nach seiner Promotion im Bereich Internationale Politik an der University of Cambridge hatte er diverse Positionen in Stiftungswesen und Journalismus inne. (Foto: © Ein Solis)
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SUMMARY:Wie lässt sich Frankreich entschlüsseln?
DESCRIPTION:Deutschland und Frankreich sind sich trotz der engen Bande\, die sie seit Kriegsende geknüpft haben\, weitgehend fremd geblieben. Besonders für deutsche Journalisten ist Frankreich ein Land der Widersprüche\, denn das französische Medienverständnis ist fast das Gegenteil des deutschen. Anspruch und Wirklichkeit\, Theorie und Praxis klaffen auch bei den Werten\, Prinzipien und Institutionen der Demokratie oft auseinander. Und vor allem: Paris ist nicht identisch mit Frankreich\, einem Gebilde\, dessen Komplexität nicht zuletzt die Wahlen 2022 offenbarten. \nWarum ist das so? Weil es sich um zwei Gesellschaftsmodelle handelt\, die gegensätzlicher nicht sein können? Weil wie immer Klischees das tiefere Verständnis und somit die konstruktive Auseinandersetzung mit dem Anderssein behindern? Oder weil es einfach begriffliche Verständigungsprobleme gibt? \nAll diese Fragen und natürlich auch Lösungen wird Isabelle Bourgeois erörtern und diskutieren. Sie wird Anregungen geben\, wie  man sich einem fremden Land\, von dem man meint\, es zu kennen\, annähern kann und wie man die Fallstricke umgeht\, die in Klischees und Idealvorstellungen lauern. \nIhr Buch Frankreich entschlüsseln. Missverständnisse und Widersprüche im medialen Diskurs erscheint als neunter Band in der Reihe Schriften zur Rettung des öffentlichen Diskurses\, herausgegeben von Stephan Russ-Mohl. \nIsabelle Bourgeois\, geb. 1955\, ist Mitgründerin und Moderatorin der Dialogplattform www.tandem-europe.eu. Sie hat an der École Normale Supérieure in Fontenay-aux-Roses und an der Sorbonne studiert. Von 1980 bis 1988 war sie Lektorin an der Universität Hannover (Romanistik) und Kulturattaché an der französischen Botschaft in Bonn (zuständig für Rundfunk). Von 1988 bis 2017 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Centre d’Information et de Recherche sur l‘Allemagne Contemporaine – CIRAC (vergleichende Studien: Medien und Kommunikation\, Wirtschafts- und Sozialpolitik\, Gesellschaft\, kulturelle Unterschiede). Von 2001 bis 2015 war sie Chefredakteurin der wissenschaftlichen Fachzeitschrift Regards sur l’économie allemande (CIRAC)\, von 1989 bis 2001 Dozentin am Institut d’Etudes Politiques (Paris)\, von 2002 bis 2017 Dozentin an der Université de Cergy-Pontoise und von 1990 bis 2005 freie Autorin für epd-medien\, diverse deutsche Tageszeitungen und den Deutschlandfunk. \nBitte melden Sie sich über folgende E-Mail-Adresse an: anmeldung@koelner-mediengespraeche.de
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SUMMARY:„Wie reden die mit uns?" Zur Rhetorik in audiovisuellen Medien
DESCRIPTION:Immer mehr Menschen fühlen sich von den etablierten Medien nicht mehr angesprochen. Auch von Vertrauensverlust ist die Rede. Sie wenden sich Medien jenseits des klassischen Spektrums zu oder auch ganz von den Medien ab. \nMedienleute müssen deshalb alte Gewohnheiten überdenken und einen wirkungsvolleren Stil in der Ansprache ihres Publikums finden. Mikrofon und Kamera verlangen spezielle Kenntnisse und ein Denken und Handeln jenseits der gängigen journalistischen Prozesse. Besonders YouTuber und Podcaster scheinen etablierte Sender vor sich herzutreiben – zum einen handwerklich und sprecherisch\, zum anderen aber auch rhetorisch. Sie wollen mehr durch eine mitnehmende Ansprache als durch einen Hang zur Rechtgläubigkeit und zu Belehrungen überzeugen\, wie sie in den klassischen Medien immer häufiger zu finden sind. Hierbei nutzen die neuen Formate Verweise auf Demokratie und Redefreiheit und arbeiten mit allen Regeln der Überzeugungskraft und einer klaren Pointierung der Zielsätze. \nUnter dem Titel „Wie reden die mit uns?“ Zur Rhetorik in audiovisuellen Medien diskutieren Wissenschaftler und Medienpraktiker über die Bedeutung der Professionalität in öffentlichen Diskursen. Wie können die Menschen in diesen krisenreichen Zeiten sinnvoll angesprochen werden? Wird der journalistische Nachwuchs in den audiovisuellen Medien richtig auf neue Verbreitungsformen vorbereitet? Oder vermauert er sich in Rechthaberei? Neben der Sprecheraus- und -fortbildung werden auch Fragen des Stils Thema des Podiums sein. \nDiskussion mit Jan Josef Liefers\, Prof. Marlis Prinzing\,  Prof. Michael Steinbrecher\, Dr. Katrin Vernau und  Dr. Stefan Wachtel. Herbert von Halem wird die Diskussion moderieren. \nWir bitten um Anmeldung unter anmeldung@koelner-mediengespraeche.de. \nÜber die Diskutanten \nDer Executive Coach Dr. Stefan Wachtel ist „einer der Gurus in den Chefetagen“ (Focus) und einer der „Leading Coaches of the World®“. Stefan Wachtel trainiert als Executive Coach internationale Spitzenmanager aus Wirtschaft\, Öffentlichkeit und Sport. Er bereitet deren Auftritte vor\, intern und extern\, in Rede und Antwort\, einzeln und in Board-Workshops. Zu seinen Klienten gehören bisher 14 der DAX-30-Konzerne. Außerdem ist Stefan Wachtel spezialisiert auf die Begleitung von Präsentationen und Keynotes bei TED-Talks\, Noah Conferences\, DLD. Sieben Jahre hat er vorher Moderatorencoachings durchgeführt\, unter anderem für ARD und ZDF\, und mehr als drei Jahre Ansagentraining für Piloten. \nMarlis Prinzing\, Dr.\, ist seit 2009 Professorin für Journalistik an der Hochschule Macromedia und Studiendekanin am Campus Köln sowie Head einer der lokalen Fakultäten; bundesweit leitet sie hochschulintern das Study Program Journalism. Sie hat Lehraufträge für Medienethik an den Universitäten Fribourg und Zürich\, ist Hauptinitiantin der Charta Öffentliche Kommunikationswissenschaft https://oeffentliche-kowi.org/. Ihre aktuellen Forschungsschwerpunkte sind: Medien- und Digitalethik\, digitale Gesellschaft\, Medieninnovation\, Journalistik\, Wissenschaftskommunikation und Wissenstransfer. \n  \nKatrin Vernau\, Dr. rer.pol. (lic. oec. HSG) Katrin Vernau\, geboren 1973 in Villingen-Schwenningen\, ist seit 15. September 2022 Intendantin des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb). Sie kam vom WDR\, wo sie von 2015 bis 2022 Verwaltungsdirektorin war. Zudem hat sie rund zehn Jahre in der Unternehmensberatung gearbeitet\, zuletzt als Partnerin bei Roland Berger. Sie war zudem zehn Jahre als Kanzlerin und Mitglied der Hochschulleitung an den Universitäten Ulm und Hamburg beschäftigt. Katrin Vernau studierte Wirtschaftswissenschaften an der Hochschule St. Gallen und an der Columbia Business School. 2002 promovierte sie an der Universität Potsdam. Neben ihrem Beruf engagiert sie sich ehrenamtlich: Sie hat für verschiedene Stiftungen gearbeitet und ist Mitglied im Hochschulrat der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. \nJan Josef Liefers\, Schauspieler\, Musiker\, Buchautor\, Regisseur und noch sehr viel mehr. \n  \n  \n  \n  \nMichael Steinbrecher\, Prof. für Fernseh- und Crossmedialen Journalismus an der TU Dortmund (mit Schwerpunkt Journalismus\, Digitalisierung und Gesellschaft)\, Nachtcafé-Moderator\, Journalist\, Autor\, Filmemacher.
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