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SUMMARY:71. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft
DESCRIPTION:#Wissenschaft #Kommunikation #Demokratie \nJournalismus und Wissenschaft gehören zu den unverzichtbaren Eckpfeilern einer demokratischen Gesellschaft. Sie tragen durch fundierte Informationen und kritische Analysen dazu bei\, Fakten bereit zu stellen und zu hinterfragen und bieten damit sowohl die Basis für eine informierte Meinungsbildung als auch für den öffentlichen Diskurs. Was aber bedeutet es\, wenn sich die Dynamiken der Medienwelt verstärken\, sich Kommunikationskonstellationen verändern\, neue Spannungsfelder zwischen unterschiedlichsten Kommunikationsakteuren entstehen? Welche Verantwortung kommt einer öffentlichkeitsbezogenen (Kommunikations-)Wissenschaft in einer deliberativen Demokratie zu\, deren Informations- und Meinungsbildungsprozesse längst nicht mehr nur digital\, sondern zunehmend zusätzlich auch KI-geprägt sein wird? \nDas Institut für Journalistik der TU Dortmund lädt vom 18. bis 20. März 2026 zur 71. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft nach Dortmund ein. Anlässlich seines 50-jährigen Bestehens möchte das Institut für Journalistik als Ausrichter der DGPuK-Tagung das Zusammenspiel zwischen Wissenschaft und medienvermittelter Kommunikation – sowohl im journalistischen als auch im nicht-journalistischen Bereich – beleuchten\, insbesondere vor dem Hintergrund einer global unter Druck stehenden Demokratie. \nDer Herbert von Halem Verlag ist mit einer Veranstaltung und seinem Buchprogramm auf der Jahrestagung vertreten.
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LOCATION:TU Dortmund\, Campus Nord\, Seminarraumgebäude I\, Friedrich-Wöhler-Weg 6\, Dortmund\, 44227\, Germany
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SUMMARY:Leipziger Buchmesse 2026
DESCRIPTION:Die Leipziger Buchmesse ist der wichtigste Frühjahrstreff der Buch- und Medienbranche und verbindet Leser:innen\, Autor:innen\, Verlage und Medien – nicht nur aus Deutschland\, sondern aus der ganzen Welt. Sie alle kommen nach Leipzig\, um die Vielfalt der Literatur zu erleben\, Novitäten zu entdecken und neue Blickwinkel zu erhalten. Die nächste Leipziger Buchmesse findet im Verbund mit der Manga-Comic-Con und dem Lesefest Leipzig liest vom 19. bis 22. März 2026 statt. Ab diesem Jahr beschäftigt sich die Buchmesse mit einem Fokusthema anstelle eines einzelnen Gastlandes. Den Auftakt bildet die vielstimmige Literatur des Donauraums\, unter dem Motto „Donau – Unter Strom und zwischen Welten“. \nBesuchen Sie den Herbert von Halem Verlag am Gemeinschaftsstand der Brockhaus Commission in Halle 2\, Stand F301.
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SUMMARY:Der unerforschte Rest. Autobiografien von Medienlegenden als Quellen zum Journalismus
DESCRIPTION:Die Geschichte der deutschsprachigen Publizistik war in der ersten Hälfte des 20. Jhd. eine Abenteuergeschichte voller Geheimnisse. Siegfried Weischenberg wird in seinem Vortrag einige der Medienlegenden vorstellen\, die meist jüdische Wurzeln hatten und schon bald nach Hitlers Machtergreifung emigrieren mussten. Auch die Publizist:innen mit Arier-Nachweis\, die während des ›Dritten Reichs‹ weiter publizistisch aktiv bleiben konnten\, werden zu Wort kommen. Ihre Bekenntnisse und Geständnisse führen zu Erkenntnissen über die Themen Schuld und Verges­sen\, die uns im Mo­ment wieder besonders stark beschäf­tigen müssen. \nDr. Siegfried Weischenberg\, Jahrgang 1948\, studierte Soziologie\, Geschichte und Publizistik an der Ruhr-Universität Bochum\, wo er auch promovierte. Nach einem Volontariat arbeitete er als Redakteur und war ehrenamtlich Bundesvorsitzender des Deutschen Journalisten-Verbands (DJV). Er lehrte viele Jahre als Professor für Kommunikationswissenschaft und Journalistik im In- und Ausland.Seine Forschungsschwerpunkte und zahlreichen Buchpublikationen befassen sich mit der Theorie und Praxis des Journalismus\, Systemtheorie und Konstruktivismus\, politischer Kommunikation\, Max Webers Mediensoziologie sowie der Geschichte der Publizistik.
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SUMMARY:Medien in einer superdiversen Gesellschaft
DESCRIPTION:Deutschland hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem Einwanderungsland entwickelt. Diese Veränderung beeinflusst auch die Medien. Neben der digitalen Transformation der Medienmärkte und der Mediennutzung ist der steigende Anteil von Menschen mit einer eigenen oder familiären Einwanderungsgeschichte ein zentraler Treiber dieser Entwicklung. Was bedeutet dieser Wandel des Medienpublikums für die Medien selbst? Wie muss der Fokus im Programm angepasst werden\, um auf die sich verändernden Bedürfnisse einzugehen\, und wie kann sichergestellt werden\, dass dabei die Qualität nicht leidet? \nDiese und weitere Fragen werden Iva Krtalic und Erk Simon in ihrem einführenden Vortrag skizzieren. Im anschließenden Gespräch mit der Journalistin Christine Watty werden sie zudem auf relevante Aspekte dieser Medienentwicklung eingehen und die zukünftige Rolle der Medien in einer superdiversen Gesellschaft diskutieren. \nBitte melden Sie sich hier an: anmeldung@koelner-mediengespraeche.de \n  \nIva Krtalić\, Dr.\, geboren in Zagreb\, ist Journalistin und Beauftragte für Integration und Diversity of Content beim Westdeutschen Rundfunk. Sie studierte in Zagreb\, Zadar und Berlin und promovierte zum Thema der Mediendiskurse der Nation. Iva Krtalić hat für verschiedene Print-Medien in Kroatien und im WDR-Hörfunk als Redakteurin und Autorin gearbeitet. Sie gestaltet Projekte zur Gewinnung von journalistischem Nachwuchs\, Aus- und Fortbildungsprojekte sowie Diskussionen zu aktuellen Fragen der pluralen Gesellschaft und des Journalismus. Sie ist in deutschen und europäischen Netzwerken zu den Themen Medien\, Migration und Diversität aktiv. \nErk Simon\, geboren in Rostock\, ist Leiter der Medienforschung beim Westdeutschen Rundfunk. Er studierte Soziologie\, Psychologie und Deutsche Philologie in Köln sowie Supervision\, Coaching und Organisationsberatung in Frankfurt am Main. Erk Simon absolvierte zudem Ausbildungen in morphologischer Markt- und Medienpsychologie sowie in systemischer Beratung. Seine fachlichen Schwerpunkte sind Publikumsforschung TV/Video\, Programmqualität und Medien in der Einwanderungsgesellschaft. Er hat zahlreiche Forschungsprojekte zum Thema Medien und das Publikum mit Einwanderungsgeschichte geleitet. \nChristine Watty ist Journalistin und lebt in Berlin. Ihre Themengebiete sind Kultur\, Gesellschaft und Digitales. Nach vielen Jahren als freie Autorin\, Reporterin und Moderatorin ist sie seit 2016 fest bei Deutschlandfunk Kultur. Dort arbeitete sie unter anderem als Redaktionsleiterin für Digitales Audio. Heute ist sie Kulturredakteurin\, entwickelt inhaltlich und betreut Radio- und Podcast-Formate für den Deutschlandfunk mit – und ist als Moderatorin zu hören.
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