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SUMMARY:Fernsehserien in der Alltags- und Medienkultur – ein populäres Phänomen
DESCRIPTION:Serien begegnen uns überall: ob nebenher laufend oder aus Gewohnheit eingeschaltet\, ob in der Gruppe gefeiert oder alleine ‚gebingt‘\, ob auf Netflix gestreamt\, in Podcasts besprochen oder in Memes\, TikToks und Tweets aufgegriffen. Serien gibt es auf verschiedenen Kanälen und Plattformen – sie begleiten und beanspruchen unsere Freizeit. Fernsehsender und Streaming-Plattformen bieten mittlerweile ein unüberschaubares Angebot an Serien\, sodass nur noch wenige davon hohe Wellen schlagen und zu „Straßenfegern“ werden. \nAuch haben sich der ‚Hype‘ und die Diskussionen um Serien ins Internet verschoben\, wo immer auch etwas anderes geschaut werden kann und nur wenige Medieninhalte länger im Gespräch bleiben. \nWelche Bedeutung haben Serien vor diesem Hintergrund also noch in unserer Medienkultur? Was macht sie weiterhin zu einem populären Gesprächsthema und Alltagsphänomen? \nJana Zündel\, Autorin des im Herbert von Halem Verlag erschienenen Buches Fernsehserien im medienkulturellen Wandel stellt sich diesen Fragen vor dem Hintergrund des gegenwärtigen Stands der Forschung zu Fernsehen und Streaming. \nWir bitten um Anmeldung unter anmeldung@koelner-mediengespraeche.de.
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SUMMARY:„Wie reden die mit uns?" Zur Rhetorik in audiovisuellen Medien
DESCRIPTION:Immer mehr Menschen fühlen sich von den etablierten Medien nicht mehr angesprochen. Auch von Vertrauensverlust ist die Rede. Sie wenden sich Medien jenseits des klassischen Spektrums zu oder auch ganz von den Medien ab. \nMedienleute müssen deshalb alte Gewohnheiten überdenken und einen wirkungsvolleren Stil in der Ansprache ihres Publikums finden. Mikrofon und Kamera verlangen spezielle Kenntnisse und ein Denken und Handeln jenseits der gängigen journalistischen Prozesse. Besonders YouTuber und Podcaster scheinen etablierte Sender vor sich herzutreiben – zum einen handwerklich und sprecherisch\, zum anderen aber auch rhetorisch. Sie wollen mehr durch eine mitnehmende Ansprache als durch einen Hang zur Rechtgläubigkeit und zu Belehrungen überzeugen\, wie sie in den klassischen Medien immer häufiger zu finden sind. Hierbei nutzen die neuen Formate Verweise auf Demokratie und Redefreiheit und arbeiten mit allen Regeln der Überzeugungskraft und einer klaren Pointierung der Zielsätze. \nUnter dem Titel „Wie reden die mit uns?“ Zur Rhetorik in audiovisuellen Medien diskutieren Wissenschaftler und Medienpraktiker über die Bedeutung der Professionalität in öffentlichen Diskursen. Wie können die Menschen in diesen krisenreichen Zeiten sinnvoll angesprochen werden? Wird der journalistische Nachwuchs in den audiovisuellen Medien richtig auf neue Verbreitungsformen vorbereitet? Oder vermauert er sich in Rechthaberei? Neben der Sprecheraus- und -fortbildung werden auch Fragen des Stils Thema des Podiums sein. \nDiskussion mit Jan Josef Liefers\, Prof. Marlis Prinzing\,  Prof. Michael Steinbrecher\, Dr. Katrin Vernau und  Dr. Stefan Wachtel. Herbert von Halem wird die Diskussion moderieren. \nWir bitten um Anmeldung unter anmeldung@koelner-mediengespraeche.de. \nÜber die Diskutanten \nDer Executive Coach Dr. Stefan Wachtel ist „einer der Gurus in den Chefetagen“ (Focus) und einer der „Leading Coaches of the World®“. Stefan Wachtel trainiert als Executive Coach internationale Spitzenmanager aus Wirtschaft\, Öffentlichkeit und Sport. Er bereitet deren Auftritte vor\, intern und extern\, in Rede und Antwort\, einzeln und in Board-Workshops. Zu seinen Klienten gehören bisher 14 der DAX-30-Konzerne. Außerdem ist Stefan Wachtel spezialisiert auf die Begleitung von Präsentationen und Keynotes bei TED-Talks\, Noah Conferences\, DLD. Sieben Jahre hat er vorher Moderatorencoachings durchgeführt\, unter anderem für ARD und ZDF\, und mehr als drei Jahre Ansagentraining für Piloten. \nMarlis Prinzing\, Dr.\, ist seit 2009 Professorin für Journalistik an der Hochschule Macromedia und Studiendekanin am Campus Köln sowie Head einer der lokalen Fakultäten; bundesweit leitet sie hochschulintern das Study Program Journalism. Sie hat Lehraufträge für Medienethik an den Universitäten Fribourg und Zürich\, ist Hauptinitiantin der Charta Öffentliche Kommunikationswissenschaft https://oeffentliche-kowi.org/. Ihre aktuellen Forschungsschwerpunkte sind: Medien- und Digitalethik\, digitale Gesellschaft\, Medieninnovation\, Journalistik\, Wissenschaftskommunikation und Wissenstransfer. \n  \nKatrin Vernau\, Dr. rer.pol. (lic. oec. HSG) Katrin Vernau\, geboren 1973 in Villingen-Schwenningen\, ist seit 15. September 2022 Intendantin des Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb). Sie kam vom WDR\, wo sie von 2015 bis 2022 Verwaltungsdirektorin war. Zudem hat sie rund zehn Jahre in der Unternehmensberatung gearbeitet\, zuletzt als Partnerin bei Roland Berger. Sie war zudem zehn Jahre als Kanzlerin und Mitglied der Hochschulleitung an den Universitäten Ulm und Hamburg beschäftigt. Katrin Vernau studierte Wirtschaftswissenschaften an der Hochschule St. Gallen und an der Columbia Business School. 2002 promovierte sie an der Universität Potsdam. Neben ihrem Beruf engagiert sie sich ehrenamtlich: Sie hat für verschiedene Stiftungen gearbeitet und ist Mitglied im Hochschulrat der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn. \nJan Josef Liefers\, Schauspieler\, Musiker\, Buchautor\, Regisseur und noch sehr viel mehr. \n  \n  \n  \n  \nMichael Steinbrecher\, Prof. für Fernseh- und Crossmedialen Journalismus an der TU Dortmund (mit Schwerpunkt Journalismus\, Digitalisierung und Gesellschaft)\, Nachtcafé-Moderator\, Journalist\, Autor\, Filmemacher.
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SUMMARY:Jahrestagung der DGPuK-Fachgruppe Kommunikationsgeschichte
DESCRIPTION:Unter dem Titel „Von Emanzipation zu Desinformation? Gegenöffentlichkeiten und ihre Bewertung im Wandel“ veranstaltet die Juniorprofessur Kommunikations- und Medienwandel in Kooperation mit der Fachgruppe Kommunikationsgeschichte der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft vom 29. bis 31. März 2023 in Leipzig eine Tagung. Der Herbert von Halem Verlag wird dabei mit einem Büchertisch vertreten sein und aktuelle Titel aus dem Programmbereich Kommunikationswissenschaft vorstellen. \nDie Tagung widmet sich\, ausgehend von der Frage\, ob sich „Gegenöffentlichkeiten“ und eng damit verbundene „Alternativmedien“ in den vergangen Jahren von emanzipatorischen und partizipatorischen hin zu rechten bis rechtsextremen Diskursräumen und Plattformen gewandelt haben\, oder ob sich eher die wissenschaftliche und gesellschaftliche Einordnung von öffentlichem Dissens verändert hat\, dem historischen Blick auf Gegenöffentlichkeiten und alternative Medien als deren Träger. Dabei werden sowohl Phänomene von Gegenöffentlichkeiten und alternativen Medien als auch wissenschaftliche und gesellschaftliche Diskurse darüber betrachtet. \nTitelbild: Universität Leipzig @Andreas Schmidt
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