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SUMMARY:Der unerforschte Rest. Autobiografien von Medienlegenden als Quellen zum Journalismus
DESCRIPTION:Die Geschichte der deutschsprachigen Publizistik war in der ersten Hälfte des 20. Jhd. eine Abenteuergeschichte voller Geheimnisse. Siegfried Weischenberg wird in seinem Vortrag einige der Medienlegenden vorstellen\, die meist jüdische Wurzeln hatten und schon bald nach Hitlers Machtergreifung emigrieren mussten. Auch die Publizist:innen mit Arier-Nachweis\, die während des ›Dritten Reichs‹ weiter publizistisch aktiv bleiben konnten\, werden zu Wort kommen. Ihre Bekenntnisse und Geständnisse führen zu Erkenntnissen über die Themen Schuld und Verges­sen\, die uns im Mo­ment wieder besonders stark beschäf­tigen müssen. \nDr. Siegfried Weischenberg\, Jahrgang 1948\, studierte Soziologie\, Geschichte und Publizistik an der Ruhr-Universität Bochum\, wo er auch promovierte. Nach einem Volontariat arbeitete er als Redakteur und war ehrenamtlich Bundesvorsitzender des Deutschen Journalisten-Verbands (DJV). Er lehrte viele Jahre als Professor für Kommunikationswissenschaft und Journalistik im In- und Ausland.Seine Forschungsschwerpunkte und zahlreichen Buchpublikationen befassen sich mit der Theorie und Praxis des Journalismus\, Systemtheorie und Konstruktivismus\, politischer Kommunikation\, Max Webers Mediensoziologie sowie der Geschichte der Publizistik.
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SUMMARY:Was ist los mit dem deutschen Kinospielfilm?
DESCRIPTION:Was passiert mit einem Massenmedium\, wenn es umfassenden öffentlichen Fördermaßnahmen unterliegt? Wie beeinflusst die Struktur der Filmförderung das heimische Filmschaffen? \nThomas Wiedemann wird in seinem einführenden Vortrag auf diese und andere Themen eingehen und an zahlreichen Beispielen zeigen\, dass die Filmentstehung hierzulande auch eine politische Dimension besitzt und Hierarchien zum Ausdruck bringt\, die autonomes Handeln begrenzen. Zudem wird es um die Auswirkung dieser Strukturen auf den filmischen Diskurs gehen. \nIm Anschluss an den Vortrag wird PD Dr. Wiedemann im Gespräch mit dem Kulturjournalisten Christian Meyer-Pröpstl einige Aspekte vertiefen und eine Einschätzung der aktuellen Situation geben. \nAnmeldung: Wir bitten um Anmeldung per E-Mail an anmeldung@koelner-mediengespraeche.de. \n  \n \nThomas Wiedemann\, Dr. habil.\, geboren 1981\, hat Kommunikationswissenschaft\, Politikwissenschaft\, Französische und Spanische Philologie in München\, Nancy und Barcelona studiert. Derzeit ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter und Privatdozent am Institut für Medienforschung der Technischen Universität Chemnitz. Davor war er am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der Ludwig-Maximilians-Universität München tätig und hat die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Projekte „Making of … Das handelnde Zusammenwirken im Entstehungsprozess von Spielfilmen in Deutschland“ und „Diskursive Wirklichkeitskonstruktion im deutschen Kinospielfilm“ geleitet. 2024 wurde ihm die Lehrbefähigung für das Fach Kommunikationswissenschaft erteilt. \n \nChristian Meyer-Pröpstl\, Jhg. 1970\, arbeitet als freier Kulturjournalist zu popkulturellen Themen wie Film\, Comic und Musik. Er ist außerdem als Programmleiter der Kölner Filmsociety\, Filmredakteur für die Stadtmagazine choices und trailer\, freier Moderator sowie Seminarleiter tätig. Lebt und arbeitet in Köln. \n  \n 
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SUMMARY:Artist Meets Archive #3Künstlerische Interventionen im Archiv
DESCRIPTION:Die Internationale Photoszene Köln zählt seit ihrer Gründung in den 1980er-Jahren zu den bedeutendsten Fotofestivals in Deutschland. Mit immer neuen thematischen Setzungen und künstlerischen Impulsen prägt sie die fotografische Landschaft bis heute. Anlass genug\, einmal genauer hinzuschauen: Welche Ideen standen am Anfang? Welche Entwicklungen beschäftigen die Szene heute? \nEines der zentralen Projekte der Photoszene ist das Residenzprogramm Artist Meets Archive\, das 2025 in seine vierte Runde geht. Internationale Künstler:innen unterschiedlicher fotografischer Disziplinen arbeiten dabei mit Kölner Archiven zusammen und setzen sich künstlerisch mit deren Bildbeständen auseinander. Wie beeinflusst das Archiv die künstlerische Praxis? Welche Perspektiven ergeben sich aus dieser Begegnung? Und wie kuratiert man solch ein Programm? \nDer neu erschienene Sammelband Artist Meets Archive #3 dokumentiert die dritte Ausgabe des Programms und verbindet wissenschaftliche Reflexion mit künstlerischer Werkschau. Im Zentrum steht dabei das Fotoalbum – ein Medium\, das in der digitalen Bilderflut neu verortet wird: Welche Bedeutung hat es heute? Wie funktioniert Erinnerung im fotografischen Kontext? Neben theoretischen Texten stellt der Band auch die im Rahmen der Residenzen entstandenen künstlerischen Projekte vor und schlägt so eine Brücke zwischen Forschung\, Archivarbeit und künstlerischer Praxis. \nZu diesen Fragen diskutieren: Die Fotohistorikerin Daria Bona\, Heide Häusler\, die künstlerische Leiterin der Internationalen Photoszene Köln\, die Fotografin Heidi Pfohl und die Geschichtswissenschaftlerin Helena Weber. Moderation: Simone Klein\, Gutachterin und Spezialistin für Fotografie. \nAnmeldung: Wir bitten um Anmeldung per E-Mail an anmeldung@koelner-mediengespraeche.de. \n  \nDaria Bona ist Fotohistorikerin und Kuratorin. Sie studierte Kunstgeschichte mit Schwerpunkt Geschichte und Theorie der Fotografie\, Romanistik und Kunstmanagement in Köln und Granada. Von 2019 bis 2022 war sie als Stipendiatin im Programm Museumskurator*innen für Fotografie der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung am Münchner Stadtmuseum\, Museum Folkwang\, Essen\, Fotomuseum Winterthur und Getty Research Institute\, Los Angeles tätig. Sie realisierte Ausstellungs- und Publikationsprojekte u.a. für die RAW Phototriennale Worpswede und das Stadtmuseum Düsseldorf. Seit Mai 2024 war sie Co-Leiterin von Artist Meets Archive\, seit Januar 2025 leitet sie das Programm. \n \nHeide Häusler hat in Bochum Kunstgeschichte\, Philosophie und Film- und Fernsehwissenschaften studiert. Als Kuratorin und Ausstellungsmanagerin hat sie unter anderem für das Museum für Angewandte Kunst in Köln\, das Stadtmuseum in Düsseldorf und die Schirn Kunsthalle in Frankfurt gearbeitet. Von 2009 bis 2016 war sie Ausstellungsleiterin des Fotofestivals Mannheim\, Ludwigshafen\, Heidelberg (jetzt Biennale für aktuelle Fotografie). Zuletzt kuratierte sie die Ausstellungen „Next Generations“ und „From A to B“ im Museum Morsbroich in Leverkusen. Seit 2013 verantwortet sie die Geschäftsführung und Künstlerische Leitung der Internationalen Photoszene Köln. \nHeidi Pfohl ist Fotografin\, Medienkünstlerin und Redakteurin. Nach einer Ausbildung zur Fotografin studierte sie an der Kunsthochschule für Medien Köln\, wo sie\, nach Stationen an den Universitäten Hildesheim und Bonn\, nun in der Fächergruppe Kunst- und Medienwissenschaft tätig ist. In ihrer künstlerischen Praxis beschäftigt sie sich mit Konstellationen institutioneller Räume sowie deren Transformationsprozessen und interessiert sich dabei insbesondere für die Theoriegeschichte der Fotografie. Sie unterstützt seit 2021 die Photoszene als Redakteurin und projektiert u.a. das Artist Meets Archive Symposium. \nHelena Weber studierte Geschichtswissenschaften mit dem Schwerpunkt der Medien- und Fotografiegeschichte\, außerdem Westslawistik und Anglistik an den Universitäten Köln und Krakau. Sie war als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachgebiet Theorie und Geschichte der Fotografie an der Universität Köln tätig und wirkte an mehreren Forschungs- und Digitialisierungsprojekten fotohistorischer Materialien mit. Als Kuratorin konzipierte sie fotohistorische und mediengeschichtliche Ausstellungen an den Stadtmuseen Leipzig und Dresden sowie zuletzt am Haus der Geschichte in Bonn. Ab 2022 betreute sie für die Internationale Photoszene Köln das Programm Artist Meets Archive\, dessen Leitung sie 2023 übernahm. Seit 2024 war sie als wissenschaftliche Dokumentarin am Historischen Archiv mit Rheinischem Bildarchiv tätig und übernahm die Leitung des Sachgebiets Rheinisches Bildarchiv im Januar 2025. \n \nSimone Klein ist unabhängige Expertin und Gutachterin für Fotografie\, Kunstberaterin\, Kuratorin und Autorin in Köln. Studium der Kunstgeschichte in Paris und Bonn. Sie hat für die Galerie Rudolf Kicken\, das Auktionshaus Lempertz als Leiterin der Fotografie-Abteilung\, Sotheby’s London und Paris als Direktorin der Fotografie-Abteilung Europa\, bei Magnum Photos in Paris als Global Sales Director und bei Artnet Auctions als Senior International Specialist\, Photographs\, gearbeitet. Klein ist Mitglied des Curatorial Committee der Photo London sowie Nominatorin für den Prix Pictet\, Juryvorsitzende des Felix Schoeller Photo Award und hat einen Lehrauftrag an der Donau-Universität in Krems\, Österreich. Simone Klein ist Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh e.V.) und des Verbandes unabhängiger Kunstsachverständige (VUKS e.V.) sowie öffentlich vereidigte und bestellte Sachverständige bei der IHK Köln\, Sachgebiet „Werke der Fotografie 19.-21. Jh.“ Seit 2021 zeigt sie in ihrem „Showroom Fotografie“ in Köln-Ehrenfeld Positionen klassischer und zeitgenössischer Fotografie.
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SUMMARY:»Frankreich entschlüsseln«.  Missverständnisse und Widersprüche im medialen Diskurs – Ein Beitrag zum öffentlichen Diskurs über die Zukunft Europas
DESCRIPTION:Deutschland und Frankreich sind sich trotz der engen Bande\, die sie seit Kriegsende geknüpft haben\, weitgehend fremd geblieben. Warum ist das so? Weil es sich um zwei Gesellschaftsmodelle handelt\, die gegensätzlicher nicht sein können? Weil wie immer Klischees das tiefere Verständnis und somit die konstruktive Auseinandersetzung mit dem Anderssein behindern? Oder weil es einfach begriffliche Verständigungsprobleme gibt? All diese Fragen und natürlich auch Lösungen wird Isabelle Bourgeois erörtern und diskutieren. Sie wird Anregungen geben\, wie man sich einem fremden Land\, von dem man meint\, es zu kennen\, annähern kann und wie man die Fallstricke umgeht\, die in Klischees und Idealvorstellungen lauern. \nModeration: Olaf Müller\, Leiter des Kulturbetriebs der Stadt Aachen \nVeranstalter: Stadt Aachen\, Internationaler Karlspreis\, Buchhandlung Backhaus\, Herbert von Halem Verlag\, Deutsch-Französisches Kulturinstitut \nDieser Vortrag findet im Rahmenprogramm des Karls-Preises 2025 in Aachen statt. \n \nIsabelle Bourgeois\, 1955\, ist Mitgründerin und Moderatorin der Dialogplattform www.tandem-europe.eu. Sie hat an der École Normale Supérieure in Fontenay-aux-Roses und an der Sorbonne studiert. Von 1980 bis 1988 war sie Lektorin an der Universität Hannover (Romanistik) und Kulturattaché an der französischen Botschaft in Bonn (zuständig für Rundfunk). Von 1988 bis 2017 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Centre d’Information et de Recherche sur l‘Allemagne Contemporaine – CIRAC (vergleichende Studien: Medien und Kommunikation\, Wirtschafts- und Sozialpolitik\, Gesellschaft\, kulturelle Unterschiede). Von 2001 bis 2015 war sie Chefredakteurin der wissenschaftlichen Fachzeitschrift Regards sur l’économie allemande (CIRAC)\, von 1989 bis 2001 Dozentin am Institut d’Etudes Politiques (Paris)\, von 2002 bis 2017 Dozentin an der Université de Cergy-Pontoise und von 1990 bis 2005 freie Autorin für epd-medien\, diverse deutsche Tageszeitungen und den Deutschlandfunk. \n 
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SUMMARY:Inklusive Medienarbeit. Chancen\, Herausforderungen und Perspektiven
DESCRIPTION:Wie sieht inklusive Medienarbeit im Fernsehen\, im Radio\, in Podcasts und auf Social-Media-Kanälen aus? Warum ist es wichtig\, dass Menschen mit Behinderung Medienprodukte schaffen und journalistisch tätig sind? Und wie kann man sie\, wo nötig\, so begleiten und unterstützen\, dass die Betroffenen die jeweils eigenen Themen und Inhalte vermitteln können? \nErnst Tradinik\, Autor von Inklusive Medienarbeit. Menschen mit Behinderung in Journalismus\, Radio\, Moderation und Film und Inklusionsaktivist Raúl Krauthausen werden Antworten auf diese Fragen geben und Probleme und Widerstände thematisieren\, denen diese Menschen in ihrem Alltag immer wieder ausgesetzt sind. Die Journalistin Gemma Pörzgen wird das Gespräch moderieren. \n \n\nRaúl Krauthausen ist Inklusions-Aktivist\, Gründer der SOZIALHELDEN und studierter Kommunikationswirt. Sein Einsatz in den Bereichen Inklusion und Soziales Engagement wird unter anderem mit dem Bundesverdienstkreuz und dem Grimme Online Award ausgezeichnet. 2014 erschien seine Autobiographie „Dachdecker wollte ich eh nicht werden – Das Leben aus der Rollstuhlperspektive“. Seit 2015 moderiert er „KRAUTHAUSEN – face to face“\, ein Talkformat auf Sport1. Er hält regelmäßig Vorträge zu den Themen Inklusion\, Vielfalt und gesellschaftliches Zusammenleben und präsentiert u.a. die Podcasts „Im Aufzug“ und „Die neue Norm“. Sein Podcast „Wie kann ich was bewegen?“ ist im Oktober 2021 als gleichnamiges Buch im Edition Körber Verlag erschienen. Im Frühjahr 2023 erschien sein Sachbuch „Wer Inklusion will\, findet einen Weg. Wer sie nicht will\, findet Ausreden“ (Rowohlt Verlag). Februar 2024 erschien Rauls erstes Kinderbuch „Als Ela das All eroberte“ im Carlsen Verlag. Mit seiner Co-Autorin Adina Hermann erzählt er die Geschichte von einem Mädchen\, das mit Rollstuhl lebt und den Weltraum entdecken möchte. \nGemma Pörzgen arbeitet als freie Journalistin mit Osteuropa-Schwerpunkt in Berlin. Sie studierte Politikwissenschaften\, Slawistik und Osteuropäische Geschichte in München und volontierte bei der Frankfurter Rundschau. Sie war als Nachrichtenredakteurin tätig\, später als Auslandskorrespondentin auf dem Balkan und in Israel/Palästina. Die Journalistin arbeitet heute als Redakteurin in der Online-Redaktion des Deutschlandfunks\, als Chefredakteurin der Zeitschrift „Ost-West. Europäische Perspektiven“\, als Veranstaltungsmoderatorin und freie Autorin. Sie ist Mitgründerin und ehrenamtliches Vorstandsmitglied von Reporter ohne Grenzen Deutschland. \n \n\nErnst Tradinik lebt und arbeitet in Wien. Er hat 30 Jahre als Betreuer\, Sozialpädagoge und Trainer gearbeitet\, u.a. in der 1. Psychiatrieausgliederungswohngemeinschaft in Wien. Parallel dazu fortwährend Arbeit mit Radio (z.B. 12 Jahre lang wöchentliche Livesendung: Radio Insieme\, die Sendung für Menschen mit Herz und anderen Störungen bei freien Radios in Österreich) und redaktionelle Arbeit\, Kamera und Regie (Kurzdokus\, TV-Beiträge u.a.). Seit 2008 Umsetzung inklusiver Medienarbeiten in der Praxis (inklusive TV-Sendungen\, wie z.B. NA (JA) GENAU – Breitenseer Lichtspiele – Kinogespräche aus dem ältesten Kino Wiens\, diverse inklusive Podcasts oder die inklusive Hommage an den Italowestern: 5 vor 12. Es wird Zeit (OKTO & ORF). Lektor (ext.) an der FH St. Pölten (Inklusive Medienarbeit\, Betreuung von Bachelor- und Masterarbeiten zu diesem Forschungsfeld)\, SOB in Wien\, PH in Graz u.a. 2019 Gründung der Firma MENSCHEN & MEDIEN. Ab 1997 Studium der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft mit Psychologie und Pädagogik an der Universität Wien\, akad. Lehrgang Fernsehjournalismus an der Donauuniversität Krems\, Lehrgang Supervision an der Universität Wien.
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SUMMARY:Digitale Resilienz: Widerstandskraft in polarisierenden Zeiten
DESCRIPTION:Wie kann man den Nebenwirkungen der immer weiter zunehmenden digitalen Mediennutzung im Alltag begegnen? \nDie Digitalisierung unserer Gesellschaft bringt nicht nur Vorteile. Zu den Nachteilen gehören ein abnehmender sozialer Zusammenhalt und die Verstärkung von Meinungsunterschieden. Digitale Populisten wie Donald Trump und Elon Musk\, Fake News und Meinungsmache über die sozialen Medien verunsichern uns. \nDie im Netz stattfindende Polarisierung\, das vom Internet ausgehende Suchtpotenzial und die dort stattfindende Manipulation haben Auswirkungen auf unsere psychische Gesundheit. Angesichts der derzeitigen innen- und weltpolitischen Situation ist auch ein politischer Diskursverfall im Netz zu beobachten. \nAufhalten lässt sich diese Entwicklung voraussichtlich nicht. Vielmehr geht es darum\, die Menschen robuster zu machen und sie zugleich neue Fähigkeiten entwickeln zu lassen\, die helfen können\, Krisensituationen so durchzustehen\, dass unsere Demokratie keinen Schaden nimmt. \nDie Medien- und Kommunikationswissenschaftler Dr. Leif Kramp (ZeMKI\, Zentrum für Medien-\, Kommunikations- und Informationsforschung der Universität Bremen) und Dr. Stephan Weichert (Co-Gründer und Co-Direktor des Vocer Instituts für Digitale Resilienz) zeigen auf\, wie diesen Herausforderungen individuell wie auch kollektiv begegnet werden kann\, nämlich mit Digitaler Resilienz\, die sie als ›Superkraft‹ bezeichnen. \nBasierend auf ihrer zweiteiligen Grundlagenstudie zu Digitaler Resilienz sprechen sie mit der Leiterin des Grimme-Akademie Aycha Riffi über ihre ganzheitliche Betrachtungsweise und wie sie damit zum Verständnis der allseits diskutierten ›digitalen Gesellschaft‹ beitragen. \nAnmeldung: Wir bitten um Anmeldung per E-Mail an anmeldung@koelner-mediengespraeche.de \n  \n \nDr. Leif Kramp ist Kommunikations- und Medienwissenschaftler sowie Historiker und arbeitet als Forschungskoordinator am Zentrum für Medien-\, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI) der Universität Bremen. Er ist Mitbegründer und Vorstandsmitglied des Vereins für Medien- und Journalismuskritik e.V.\, der die VOCER-Bildungsprogramme trägt. Kramp hat zahlreiche Fachbücher und Studien zur Transformation des Journalismus veröffentlicht. \n  \nAycha Riffi\, geb. 1969\, studierte an der Ruhr-Universität Bochum Film- und Fernsehwissenschaften\, Theaterwissenschaften\, Germanistik und Pädagogik. Ihre Magisterarbeit schrieb sie „Zur Archivierung des Fernsehens“. Nach dem Studium und einer Hospitanz beim ZDF/Das kleine Fernsehspiel sammelte sie redaktionelle und journalistische Erfahrungen beim WDR\, SDR und DSF. 2002 kam sie als freie Mitarbeiterin zum Grimme-Institut. Vom Grimme Online Award wechselte sie 2005 zur Grimme-Akademie. Die Leitung der Akademie übernahm sie im September 2010. \n  \n \nDr. Stephan Weichert ist Medien- und Kommunikationswissenschaftler\, Publizist\, Filmemacher und Social Entrepreneur. Er ist Co-Gründer und Co-Direktor des unabhängigen VOCER Instituts für Digitale Resilienz und leitet das mit Bundesmitteln geförderte Datenbank-Projekt NPJ.news. Weichert arbeitet als Lehrbeauftragter und hat verschiedene Studiengänge und Ausbildungsprogramme im Bereich Digitaler Journalismus geleitet. Für seine herausragenden journalistischen Veröffentlichungen wurde er 2014 mit dem Medienethik Award der Hochschule der Medien ausgezeichnet. \nDie Abbildung für diese Veranstaltung wurde mit Grok generiert.
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SUMMARY:Warnzeichen der Vergangenheit.  Über das frühe Erkennen von Extremismus und totalitärem Denken
DESCRIPTION:„Nie wieder!“\, wurde in Deutschland nach dem Ende der nationalsozialistischen Diktatur geschworen. Nie wieder sollte es möglich sein\, dass in Deutschland der Totalitarismus die Macht ergreift\, Menschenrechte verletzt\, Massenmorde begeht und den Kontinent in den Krieg stürzt. Doch wenn wir das Abgleiten des Landes in eine erneute Diktatur verhindern wollen\, müssen wir auch in der Lage sein\, die Warnzeichen hierfür zu erkennen. Ist die deutsche Gesellschaft wirklich dazu imstande? \nZwar fehlt es nicht an eindringlichen Warnungen vor dem Extremismus sowie aufgeregten Diskussionen in der Öffentlichkeit\, doch diese beschäftigen sich meist mit Nebenschauplätzen. Wenn sich dagegen\, wie in den letzten Jahren in Russland\, tatsächlich eine Regierung mit faschistischen Zügen etabliert\, wird dies von weiten Teilen der deutschen Öffentlichkeit übersehen oder geleugnet. \nThomas Petersen beschäftigt sich mit der Frage\, woran man totalitäres Denken\, das der Gewaltherrschaft den Weg bahnt\, bemerkt – unabhängig davon\, in welcher Gestalt es daherkommt und mit welchen vorgeblich guten politischen Absichten es verknüpft wird. \nAnmeldung: Wir bitten um Anmeldung per E-Mail an anmeldung@koelner-mediengespraeche.de. \nThomas Petersen\, Dr.\, studierte 1987 bis 1992 an der Universität Mainz Publizistik\, Alte Geschichte und Vor- und Frühgeschichte. 1993 Magister. 2001 Promotion. 2010 Habilitation. 1990 bis 1992 Journalist beim Südwestfunk in Mainz. Seit 1993 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Demoskopie Allensbach\, seit 1999 Projektleiter. Seit 1995/1996 Lehraufträge an verschiedenen Hochschulen\, darunter Universität Mainz\, TU Dresden\, Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin. 2007/2008 Vertretung der Professur für methodische und historische Grundlagen der Politikwissenschaft an der Universität Hamburg. Past Präsident der World Association for Public Opinion Research (WAPOR)\, Sprecher der Fachgruppe „Visuelle Kommunikation“ der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft“ (DGPuK). Forschungsschwerpunkte: Methoden der Demoskopie\, Feldexperimente\, Visuelle Kommunikation\, Politische Kommunikation\, Wahlforschung\, Markt- und Sozialforschung\, Theorie der öffentlichen Meinung.
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SUMMARY:Mythos\, Selbstdarstellung und Öffentlichkeitsarbeit: Der Wundermann Ludwig Erhard
DESCRIPTION:Ludwig Erhard ist in seiner Rolle als erster Bundesminister für Wirtschaft nach Gründung der Bundesrepublik im Jahr 1949 fest im kollektiven Gedächtnis verankert. In der Nachkriegszeit entstand von ihm der Mythos als Schöpfer des Wirtschaftswunders und ›Vater der Sozialen Marktwirtschaft‹. Dass Erhard auch der zweite Kanzler der Bundesrepublik war\, ist weitaus weniger präsent. \nEntscheidend für den Auf- und Abstieg Erhards und die damit verbundene Mythisierung seines politischen Wirkens waren – anders als vielfach angenommen – nicht nur (wirtschafts-)politische Erfolge und Misserfolge\, sondern vor allem auch symbolische Faktoren wie die öffentliche (Selbst-)Darstellung Erhards. Unterstützt von seinen persönlichen Imagemachern und weiten Teilen der westdeutschen Medienlandschaft begann er bereits sehr früh\, an seiner eigenen Mythisierung zu arbeiten und den wirtschaftlichen Aufschwung untrennbar mit seiner Person zu verknüpfen – mit Erfolg. \nIm Kanzleramt wurde dieses Wundermann-Image für Erhard allerdings schnell zu einer Bürde\, während es ihm nicht gelang\, ein neues ebenso wirkmächtiges Kanzlerimage aufzubauen. Das Bemühen Erhards\, sich als über den Parteien schwebender ›Volkskanzler‹ zu inszenieren\, scheiterte ebenso wie der Versuch\, die Soziale Marktwirtschaft mit der Idee der ›Formierten Gesellschaft‹ weiterzuentwickeln. Das über Jahre aufgebaute Vertrauen in seine Person begann in der Folge rasant zu schwinden und Erhard sah sich schließlich gezwungen\, nach nur drei Jahren im Amt als Bundeskanzler zurückzutreten. \nKatharina Schmidt wird mit Dr. Patrick Opdenhövel\, dem Geschäftsführer der Ludwig-Erhard-Stiftung über den politischen Werdegang Ludwig Erhards diskutieren: Unter anderem werden sie erörtern welche Bedeutung der öffentlichen (Selbst-)Darstellung Erhards im Hinblick auf den Vertrauenserwerb\, -erhalt und -verlust beizumessen ist. Der Verleger Herbert von Halem wir das Gespräch moderieren. \n Patrick Opdenhövel\, Dr.\,  geb. 1964 ist Historiker und Politiker (CDU). Von Juni 2017 bis Juni 2022 war er Staatssekretär im Ministerium der Finanzen des Landes Nordrhein-Westfalen. Seit 2023 ist er Geschäftsführer der Ludwig-Erhard-Stiftung. (Foto: © KAS/Peter Bouserath) \n  \n  \n Katharina Schmidt\, Dr.\,  geb. 1992\, war von 2017 bis 2021 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der Ludwig-Maximilians-Universität München und Mitarbeiterin im von der DFG geförderten Projekt „Die Medienbiografien der bundesdeutschen Kanzler und der Kanzlerin“. Sie studierte von 2011 bis 2017 Geschichte und Kommunikationswissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München mit Auslandsaufenthalten in Maastricht und Washington D.C. 2023 wurde sie mit einer Arbeit über den Wundermann Ludwig Erhard promoviert. Sie war Stipendiatin der Promotionsförderung der Friedrich-Ebert-Stiftung. Im April 2024 erscheint das Buch Der Wundermann Ludwig Erhard. Mythos\, Selbstdarstellung und Öffentlichkeitsarbeit in der Reihe Öffentlichkeit und Geschichte.
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SUMMARY:Nie wieder? Warnzeichen des Autoritarismus erkennen
DESCRIPTION:„Nie wieder!“\, wurde in Deutschland nach dem Ende der nationalsozialistischen Diktatur geschworen. Nie wieder sollte es möglich sein\, dass in Deutschland der Totalitarismus die Macht ergreift\, Menschenrechte verletzt\, Massenmorde begeht und den Kontinent in den Krieg stürzt. Doch wenn wir das Abgleiten des Landes in eine erneute Diktatur verhindern wollen\, müssen wir auch in der Lage sein\, die Warnzeichen hierfür zu erkennen. Ist die deutsche Gesellschaft wirklich dazu imstande? \nZwar fehlt es nicht an eindringlichen Warnungen vor dem Extremismus sowie aufgeregten Diskussionen in der Öffentlichkeit\, doch diese beschäftigen sich meist mit Nebenschauplätzen. Wenn sich dagegen\, wie in den letzten Jahren in Russland\, tatsächlich eine Regierung mit faschistischen Zügen etabliert\, wird dies von weiten Teilen der deutschen Öffentlichkeit übersehen oder geleugnet. \nThomas Petersen beschäftigt sich mit der Frage\, woran man totalitäres Denken\, das der Gewaltherrschaft den Weg bahnt\, bemerkt – unabhängig davon\, in welcher Gestalt es daherkommt und mit welchen vorgeblich guten politischen Absichten es verknüpft wird. \nThomas Petersen\, Dr.\, studierte 1987 bis 1992 an der Universität Mainz Publizistik\, Alte Geschichte und Vor- und Frühgeschichte. 1993 Magister. 2001 Promotion. 2010 Habilitation. 1990 bis 1992 Journalist beim Südwestfunk in Mainz. Seit 1993 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Demoskopie Allensbach\, seit 1999 Projektleiter. Seit 1995/1996 Lehraufträge an verschiedenen Hochschulen\, darunter Universität Mainz\, TU Dresden\, Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin. 2007/2008 Vertretung der Professur für methodische und historische Grundlagen der Politikwissenschaft an der Universität Hamburg. Past Präsident der World Association for Public Opinion Research (WAPOR)\, Sprecher der Fachgruppe „Visuelle Kommunikation“ der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft“ (DGPuK). Forschungsschwerpunkte: Methoden der Demoskopie\, Feldexperimente\, Visuelle Kommunikation\, Politische Kommunikation\, Wahlforschung\, Markt- und Sozialforschung\, Theorie der öffentlichen Meinung.
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LOCATION:Frankfurter Buchmesse\, Stage 4.0 (Halle 4.0 H104)\, Frankfurt a.M.\, Germany
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SUMMARY:ChatGPT & Co. - Gefahr\, Chance oder Imperativ?
DESCRIPTION:Vor einem Jahr wurde die digitale Welt mit der Einführung des Chatbots Chat GPT revolutioniert. Das autogenerative KI-System hat die Fähigkeit\, Wissen in Sekundenschnelle zusammenzufassen und wiederzugeben. \nDiese bahnbrechende Technologie hat jedoch nicht nur Begeisterung\, sondern auch Bedenken ausgelöst – die Debatte ist vielschichtig. Einerseits kann Chat GPT wie auch viele andere KI-Systeme für alle erdenklichen Themen in revolutionärer Weise Texte und Bilder kreieren. Auf Grundlage einer enormen Datenbasis werden Fragen beantwortet und Texte zur weiteren Verarbeitung geliefert. \nAndererseits sind Bedenken hinsichtlich des möglichen Datenmissbrauchs aufgekommen\, denn das Programm kann zu Beispiel auch für die Generierung von Deep Fakes verwendet werden\, um damit bösartige Zwecke zu verfolgen. Die Frage nach der ethischen Verantwortung bei der Bereitstellung und Nutzung von KI-Systemen ist deshalb von großer Bedeutung. \nChancen und Risiken dieser Technologie werden Prof. Christiane Woopen\, Gründungsdirektorin des Centers for Life Ethics und der Geschäftsführer der Kompetenzplattform KI.NRW\, Dr. Christian Temath\, mit dem Verleger Herbert von Halem erörtern. \nBitte melden Sie sich hier an: anmeldung@koelner-mediengespraeche.de \n \nDr. Christian Temath ist seit September 2020 Geschäftsführer der Kompetenzplattform KI.NRW und arbeitet am Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS in Sankt Augustin mit seinem Team daran\, die Marke »KI made in NRW« zu etablieren und die technologische Souveränität des Landes NRW zu stärken. Als promovierter Wirtschaftsinformatiker verfügt er über langjährige Erfahrung in der Managementberatung im Bereich Technologie sowie in der praktischen Anwendung von KI-Technologien bei einem internationalen e-Commerce-Unternehmen. Sein Team aus KI-Manager*innen bündelt Wissen und Erfahrung aus den Bereichen Künstliche Intelligenz\, Digitalisierung\, Netzwerkarbeit und Beratung mit dem Ziel\, Unternehmen\, mittelständischen Firmen und Start-ups den Einstieg in die KI zu erleichtern. \n \nProf. Dr. Christiane Woopen ist Professorin für Life Ethics an der Universität Bonn und Gründungsdirektorin des Center for Life Ethics mit dem Haus für junges Denken. Das Center widmet sich der Analyse und Gestaltung der Technologisierung\, Ökonomisierung\, Ökologisierung und Globalisierung des individuellen und gesellschaftlichen Lebens sowie den mit ihnen verbundenen Transformationsprozessen. Zudem engagiert sich Woopen im Bereich der Politikberatung. Sie war u.a. als Vorsitzende des Deutschen Ethikrates (2012-2016) und des Europäischen Ethikrates (2017-2021)\, Präsidentin des Global Summit der Nationalen Ethikräte (2014-2016)\, 2018 – 2019 als Co-Sprecherin der Datenethikkommission der Bundesregierung und bis 2017 als Mitglied des Internationalen Bioethikausschusses der UNESCO. Woopen ist Trägerin des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse und Mitglied mehrerer Wissenschaftsakademien.
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SUMMARY:Wie lässt sich Frankreich entschlüsseln?
DESCRIPTION:Deutschland und Frankreich sind sich trotz der engen Bande\, die sie seit Kriegsende geknüpft haben\, weitgehend fremd geblieben. Besonders für deutsche Journalisten ist Frankreich ein Land der Widersprüche\, denn das französische Medienverständnis ist fast das Gegenteil des deutschen. Anspruch und Wirklichkeit\, Theorie und Praxis klaffen auch bei den Werten\, Prinzipien und Institutionen der Demokratie oft auseinander. Und vor allem: Paris ist nicht identisch mit Frankreich\, einem Gebilde\, dessen Komplexität nicht zuletzt die Wahlen 2022 offenbarten. \nWarum ist das so? Weil es sich um zwei Gesellschaftsmodelle handelt\, die gegensätzlicher nicht sein können? Weil wie immer Klischees das tiefere Verständnis und somit die konstruktive Auseinandersetzung mit dem Anderssein behindern? Oder weil es einfach begriffliche Verständigungsprobleme gibt? \nAll diese Fragen und natürlich auch Lösungen wird Isabelle Bourgeois erörtern und diskutieren. Sie wird Anregungen geben\, wie  man sich einem fremden Land\, von dem man meint\, es zu kennen\, annähern kann und wie man die Fallstricke umgeht\, die in Klischees und Idealvorstellungen lauern. \nIhr Buch Frankreich entschlüsseln. Missverständnisse und Widersprüche im medialen Diskurs erscheint als neunter Band in der Reihe Schriften zur Rettung des öffentlichen Diskurses\, herausgegeben von Stephan Russ-Mohl. \nIsabelle Bourgeois\, geb. 1955\, ist Mitgründerin und Moderatorin der Dialogplattform www.tandem-europe.eu. Sie hat an der École Normale Supérieure in Fontenay-aux-Roses und an der Sorbonne studiert. Von 1980 bis 1988 war sie Lektorin an der Universität Hannover (Romanistik) und Kulturattaché an der französischen Botschaft in Bonn (zuständig für Rundfunk). Von 1988 bis 2017 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Centre d’Information et de Recherche sur l‘Allemagne Contemporaine – CIRAC (vergleichende Studien: Medien und Kommunikation\, Wirtschafts- und Sozialpolitik\, Gesellschaft\, kulturelle Unterschiede). Von 2001 bis 2015 war sie Chefredakteurin der wissenschaftlichen Fachzeitschrift Regards sur l’économie allemande (CIRAC)\, von 1989 bis 2001 Dozentin am Institut d’Etudes Politiques (Paris)\, von 2002 bis 2017 Dozentin an der Université de Cergy-Pontoise und von 1990 bis 2005 freie Autorin für epd-medien\, diverse deutsche Tageszeitungen und den Deutschlandfunk. \nBitte melden Sie sich über folgende E-Mail-Adresse an: anmeldung@koelner-mediengespraeche.de
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SUMMARY:Die Pressemitteilung ‒ Ausgangspunkt der Öffentlichkeitsarbeit
DESCRIPTION:Was im Journalismus die Nachricht ist\, das ist in den Public Relations die Pressemitteilung: die Basis\, das wichtigste Handwerkszeug in der Kommunikation. Ob sich eine Pressemitteilung vor allem an die traditionelle Printpresse richtet oder sie die Grundlage für Twitter- und Facebook-Posts sowie für Begleittexte bei Instagram bildet: In einer Pressemitteilung werden die Autor*innen gezwungen\, die Themen ihrer Unternehmen oder Verbände klar und präzise auf den Punkt zu bringen. Aus dieser Mitteilung lassen sich Formate für alle anderen (sozialen) Medien entwickeln. Die Voraussetzung: Sie ist perfekt geschrieben\, weil sie sonst bei Journalist*innen\, Blogger*innen und Influencer*innen auf wenig Gegenliebe stoßen wird\, unter Umständen sogar auf Verärgerung. \nWolfgang Zehrt wird dieses spannende Thema auf der Leipziger Buchmesse vorstellen und sich auch den Fragen des Publikums stellen. \nWolfgang Zehrt ist Gründer des PR-Dienstleisters directnews und der Videoproduktion iis in New York. Er arbeitete als Vorstand einer Nachrichtenagentur\, für die er auch die Öffentlichkeitsarbeit leitete. Mit seiner Hamburger Agentur AOP hat er unter anderem die PR für Stiftung Warentest\, BMW\, Commerzbank und zahlreiche Mittelständler mitgestaltet. Heute setzt er KI-Content-Projekte für Funke und Springer um und arbeitet als Trainer für Nachrichten und PR-Inhalte.
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LOCATION:Leipziger Buchmesse\, Forum Sachbuch + Wissenschaft - Halle: 2\, Stand: D500
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SUMMARY:Die lebendige Streitkultur in den USA als Vorbild für den öffentlichen Diskurs in Deutschland
DESCRIPTION:Ohne Streit ist Demokratie nur eine leere Hülle. Kontrovers geführt ist die öffentliche Debatte besonders konstruktiv. Gleichzeitig müssen sich aber alle an vereinbarte Regeln halten\, egal\, wo sie sich auf dem demokratischen Spektrum wiederfinden. Wie aber finden wir die richtige Balance? Wie füllen wir Demokratie mit Leben\, Inhalten und Visionen? Dies sind die aktuellen Fragen\, jetzt wo Deutschland sich eine „Zeitenwende“ verordnet hat und sich die Demokratien des Westens ihrer Werte aufs Neue versichern müssen. Tobias Endler zeigt auf\, weshalb der öffentliche Diskurs in den USA derzeit eine ungeheure Dynamik entfaltet und daher mögliche Antworten bieten kann. Und warum hierin für uns Inspiration\, aber auch eine Warnung liegt\, was passiert\, wenn demokratischer Streit aus dem Ruder läuft.
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