Werner Früh / Hans-Jörg Stiehler (Hrsg.)

Theorie der Unterhaltung

Ein interdisziplinärer Diskurs

Jeder erfahrene Fernsehzuschauer weiß, bei welchen Sendungen er sich gut unterhält und bei welchen nicht. Die Wissenschaft tut sich bei der Auseinandersetzung mit dem zentralen Phänomen des Fernsehalltags in modernen Gesellschaften, der Unterhaltung, schon schwerer.Grundlegende Fragen sind zu klären: Was ist Unterhaltung aus der Sicht verschiedener Wissenschaftsdisziplinen? Wie kann Unterhaltungserleben, das offenkundig bei sehr verschiedenartigen Fernsehangeboten möglich ist und auch wirklich entsteht, begriffen und empirisch erforscht werden? Wo steht die Kommunikations- und Medienwissenschaft bei der Erforschung dieses Phänomens?

In Auseinandersetzung mit der Rahmentheorie zur Unterhaltung durch audiovisuelle Medien von Werner Früh, aber auch unter Konzentration auf eigene Sichtweisen und Zugänge treten in diesem Band Hans-Bernd Brosius, Louis Bosshart, Werner Früh, Volker Gehrau, Helmut Giegler und Christian Wenger, Frédéric Lambert, Lothar Mikos, Siegfried J. Schmidt, Frank Schwab, Hans-Jörg Stiehler, Peter Vorderer sowie René Weber in einen spannenden interdisziplinären Diskurs.

AUTOREN / HERAUSGEBER

Werner Früh

Werner Früh, Jg. 1947, Prof. Dr. phil., Studium der Publizistik, Soziologie, Germanistik und Kulturwissenschaft an der Universität Mainz. 1976-1987 Leiter der Abteilung Medienanalyse und Vercodung beim ZUMA in Mannheim. 1987-1994 Professor für angewandte Kommunikations- und Medienforschung an der Universität München. Seit 1994 Professor für empirische Kommunikations- und Medienforschung an der Universität Leipzig. Forschungen und Publikationen insbes. zu empirischen Methoden / Inhaltsanalyse, Verständlichkeitsforschung, Realitätsvermittlung durch Medien, Dynamisch-transaktionaler Ansatz der Medienwirkungen, Gewalt in den Medien, Fernsehunterhaltung. ...


Hans-Jörg Stiehler

Hans-Jörg Stiehler, Jg. 1951, studierte Sozialpsychologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena (Diplom 1975). Von 1975 bis 1990 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentralinstitut für Jugendforschung in Leipzig; dort hat er Studien zu Jugendkulturen und insbesondere zur Mediennutzung Jugendlicher durchgeführt. Von 1993 bis 2017 war er Professor für empirische Kommunikations- und Medienforschung am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig. Seine Forschungsschwerpunkte waren u.a. die Wechselbeziehungen zwischen Sport und Medien, die Mediennutzung in Ostdeutschland, die Rolle der Medien als „Welterklärer“ und ...


Theorie der Unterhaltung
  • 2003
  • 370 S., 10 Abb., dt.
  • engl. Broschur, 213 x 142 mm
  • ISBN 978-3-931606-58-9

  • 5,00 EUR
  • Titel vergriffen

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