Posts tagged 'Partizipation' (Page 2 von 2)

6. Oktober 2011

Relevanz und Handeln 2

Gesellschaftliches Wissen und politisches Handeln

Relevanz und Handeln 2

Band VI.2 der Alfred Schütz-Werkausgabe versammelt im US-amerikanischen Exil entstandene Texte des Soziologen und Phänomenologen, die sich mit der Konstitution von Gruppen insbesondere unter den Gesichtspunkten der Fremdheit, Gleichheit, Bedingungen der politischen Partizipation und Integration auseinandersetzen. Die Reflexionen fokussieren theoretisch auf zwei Begriffe: Relevanz und Wissen. Auf dieser Grundlage wird das Verhältnis von Einzelnen zur sie umgebenden Gruppe wie auch das Verhältnis verschiedener Gruppen zueinander analysiert. Den zeithistorischen Hintergrund der in diesem Band versammelten Schriften bilden die Verwerfungen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, die Schütz...

29. September 2011

Lesermitarbeit im Korsett

Lesermitarbeit im Korsett

Tageszeitungen binden Leser ein, doch ihr Spielraum ist begrenzt Von Annika Sehl Online-Kommentare, Votings oder Leserblogs auf Tageszeitungswebsites: Der Bürgerjournalismus hat es vorgemacht, aber schon längst beteiligt auch der professionelle Journalismus sein Publikum verstärkt an der Produktion von Inhalten. Eine empirische Studie analysiert nun erstmals mit einem Methodenmix aus Chefredaktionsbefragung, Inhaltsanalyse und Leitfadeninterviews mit Redaktionsleitern, wie, warum und vor allem mit welchem Ergebnis deutsche Tageszeitungen ihre Leser einbinden – online, aber auch für das Printprodukt. Sie zeigt: Tageszeitungen können über die Formate, die sie anbieten, zu einem guten Teil...

Kaum Transparenz im WWW

Kaum Transparenz im WWW

Wie europäische Medien ihr Publikum online an redaktionellen Prozessen teilhaben lassen – Ergebnisse einer international vergleichenden Studie Von Tina Bettels, Susanne Fengler, Andreas Sträter & Mariella Trilling Journalismusforscher fordern, dass Redaktionen und Journalisten Transparenz über ihre redaktionellen Entscheidungen herstellen, um die Glaubwürdigkeit ihrer Publikationen zu erhöhen und die Rolle der Medien in der Gesellschaft zu legitimieren. In der Wissenschaft wird zum einen danach gefragt, ob Medien ihre Verantwortung zur Selbstkontrolle hinreichend wahrnehmen (vgl. Fengler et al. 2011), und ob sie ihr Publikum zum anderen in ausreichendem Maße an redaktionellen Prozessen...

10. Mai 2011

Martin Welker

Prof. Dr. habil.

Martin Welker

Martin Welker, Prof. Dr. habil., hat an der Universität Mannheim Politikwissenschaft, Anglistik, Philosophie und Volkswirtschaftslehre studiert. Nach dem Studium Journalist, u.a. für die Deutsche Presse Agentur. 2001 Promotion an der Universität Mannheim. Ab 2008 Professor in München, Leipzig und Braunschweig. Seit Sommersemester 2015 Professor für Journalismus und Kommunikation an der HMKW, der Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft in Köln. Publikationen zu Partizipation, Digitalisierung und Online-Methoden. Martin Welker, Dr., Professor at University for Applied Sciences HMKW, Cologne. 2014/15 Visiting Professor in Journalism, TU Braunschweig, 2010 to 2012 Visiting Professor,...

8. Dezember 2010

Journalismus 2.0

Journalismus 2.0

Das junge Publikum kehrt Zeitungen und Zeitschriften sowie der Konfektionsware in Radio und Fernsehen massenhaft den Rücken, um sich Webangeboten wie Twitter, myspace und Wikipedia zuzuwenden. Die bisher zur Passivität verurteilten Mediennutzer ergreifen die neuen Möglichkeiten, die Social Media ihnen bieten, um sich – an den Gatekeepern der klassischen Medien vorbei – interaktiv und multimedial in die öffentliche Kommunikation einzubringen. Werbung, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit von Unternehmen, Vereinen, Verbänden, Parteien, Behörden und Kirchen tun dies gleichermaßen. Das Web 2.0 kostet die Medienunternehmen ihr Vermittlungsmonopol und führt zur größten Medienrevolution...

9. Oktober 2008

Renaissance der Gegenöffentlichkeit?

Renaissance der Gegenöffentlichkeit?

Potenziale des partizipativen Internet-Journalismus Von Sven Engesser & Jeffrey Wimmer Gerade unter dem Eindruck der raschen gesellschaftlichen Aneignung neuer Medien wird vielfach eine Renaissance der Gegenöffentlichkeit und eine digitale Fortführung alternativer Kommunikation postuliert (vgl. Wimmer 2007). Neben den unzähligen Diskussionsforen, virtuellen Archiven, Mailinglisten etc. bietet aktuell insbesondere der partizipative Journalismus im Internet anscheinend eine Plattform grenzenloser Meinungsäußerung. Trotz reger Forschung liegen allerdings so gut wie keine empirischen Befunde darüber vor, in welchem Ausmaß sich hier gegenöffentliche Foren konstituieren können. Die Formen...