Stephan Moebius

Prof. Dr.

Vita

Stephan Moebius ist Professor für Soziologische Theorie und Ideengeschichte an der Karl-Franzens-Universität Graz. Zuvor war er an den Universitäten Bremen, Freiburg, Konstanz, Erfurt und Jena. Seit 2017 ist er Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. 2017 Staatspreis der Republik Österreich für exzellente forschungsbezogene Lehre. Schwerpunkte: Soziologiegeschichte, Soziologische Theorie, Kultursoziologie, Religionssoziologie, Intellektuellensoziologie. Homepage: www.stephanmoebius.at

PUBLIKATIONEN IM HERBERT VON HALEM VERLAG

Stephan Moebius

Marcel Mauss

"Mauss sait tout" - Mauss weiß alles. Diese Redensart der Pariser Studierenden Mitte der Zwanzigerjahre war nicht nur eine Aussage über die große Gelehrsamkeit des französischen Soziologen und Ethnologen Marcel Mauss, sondern drückte aus, dass der Neffe Emile Durkheims nach dessen Tod als eigentliches Haupt der Durkheim-Schule angesehen wurde. Der Einführungsband ...

Stephan Moebius

Die Zauberlehrlinge

Soziologiegeschichte des Collège de Sociologie (1937-1939)

Mitten im krisengeschüttelten Frankreich der Zwischenkriegszeit gründeten die Intellektuellen Georges Bataille, Michel Leiris und Roger Caillois 1937 das Collège de Sociologie. Seine Mitglieder machten es sich zum Ziel, in Anknüpfung an die Durkheim- Schule die kulturellen Praktiken und Vorstellungen "primitiver" Völker in die eigene Kultur hinüberzuretten und dort zu neuem Leben ...

Carsten Heinze / Stephan Moebius / Dieter Reicher (Hrsg.)

Perspektiven der Filmsoziologie

Als die Bilder laufen lernten, veränderten sich Kommunikationsstrukturen und Kultur in einem Ausmaß, das vergleichbar mit den Auswirkungen der Erfindung von Schrift und Buchdruck ist. Indem Bilder und Töne eingefangen und manipuliert werden können, erscheint das Exotische weniger fremd, das Vergangene gegenwärtiger, das Zukünftige möglicher und die Realität veränderbar. Der Film ...

Stephan Moebius / Christian Papilloud (Hrsg.)

Das Sakrale, die Sünde und der Tod

Religions-, kultur- und wissenssoziologische Untersuchungen

Warum sind die meisten Menschen Rechts- und nicht Linkshänder? Wie kommt es, dass Leichen als unrein und Ekel erregend betrachtet, ihre Skelette aber gar als heilige Reliquien verehrt werden? Gibt es ein reines/rechtes und ein unreines/linkes Sakrales? Auf diese Fragen gibt der Soziologe, Folklorist und Ethnologe Robert W. Hertz (1881–1915) in ...

Udo Göttlich / Winfried Gebhardt / Clemens Albrecht (Hrsg.)

Populäre Kultur als repräsentative Kultur

Die Herausforderung der Cultural Studies

Nach den ersten Aufregungen, die die Herausforderung der Cultural Studies auslöste, haben sich die Wogen inzwischen etwas geglättet. Die Zeit ist reif dafür geworden, die ›Aufgeregtheiten‹ theoretischer Monopolansprüche hinter sich zu lassen und das Gespräch zwischen den Vertretern der traditionellen Kulturwissenschaften und den Befürwortern der Cultural Studies zu suchen. Dies ...

 
 
 
 
Stephan Moebius