Peter Schallberger

Prof. Dr.

Vita

Prof. Dr. Peter Schallberger, Jg. 1968, studierte Soziologie und Volkswirtschaftslehre an der Universität Bern. Er promovierte 2002 mit einer fallrekonstruktiven Untersuchung zur „Transformation von Habitusformationen in der familialen Generationenfolge“. Nach einem einjährigen Aufenthalt als Gastforscher am Institut für Sozialforschung in Frankfurt war er zwischen 2003 und 2006 Oberassistent am Institut für Soziologie der Universität Bern. Seit 2006 ist er Professor an der FHS St. Gallen, Hochschule für Angewandte Wissenschaften. Seine Lehrschwerpunkte liegen in den Bereichen Sozialisationstheorie, Professionssoziologie, Soziologische Gegenwartsdiagnosen, Soziale Ungleichheit und Methoden fallrekonstruktiver Sozialforschung. Seine neueren Forschungsarbeiten befassen sich mit Fragen der Professionalität sozialarbeiterischen und sozialpädagogischen Handelns. Monographien: Die Zukunft im Alltagsdenken. Szenarien aus der Schweiz (UVK 2002 mit Claudia Honegger und Caroline Bühler), Identitätsbildung in Familie und Milieu. Zwei mikrosoziologische Untersuchungen (Campus 2003; Dissertation); Praxis der Aktivierung. Eine Untersuchung von Programmen zur vorübergehenden Beschäftigung (UVK 2010 mit Bettina Wyer), Erziehungsanstalt oder Fördersetting? Kinder- und Jugendheime in der Schweiz heute (UVK 2017 mit Alfred Schwendener). Weblink: www.peterschallberger.ch

PUBLIKATIONEN IM HERBERT VON HALEM VERLAG

Peter Schallberger / Alfred Schwendener

Erziehungsanstalt oder Fördersetting?

Kinder- und Jugendheime in der Schweiz heute

Die Aufarbeitung der Geschichte der Heimerziehung fördert gegenwärtig Erschreckendes zutage. Wie aber gestaltet sich für Kinder und Jugendliche der Aufenthalt in einem Heim heute? Welche Haltung nimmt das sozialpädagogisch tätige Personal ihnen gegenüber ein? Der alte Anstaltsgeist ist noch längst nicht aus allen Kinder- und Jugendheimen verschwunden. Die Autoren zeigen ...

Peter Schallberger / Bettina Wyer

Praxis der Aktivierung

Eine Untersuchung von Programmen zur vorübergehenden Beschäftigung

Seit Mitte der 1990er Jahre richtet sich die Arbeitsmarktpolitik der meisten europäischen Staaten am Leitparadigma der Aktivierung aus. Arbeitslosigkeit soll durch Maßnahmen bekämpft werden, die bei den Betroffenen ansetzen, und denen zugleich qualifizierende und repressive Momente anhaften können. Am Beispiel von »Programmen zur vorübergehenden Beschäftigung« in der Schweiz zeigt die Studie, ...