Loïc Wacquant

Leben für den Ring

Boxen im amerikanischen Ghetto

édition discours, Band 35

Loïc Wacquant beschreibt die Kunst des Boxens und ihre sozialen Kontexte im schwarzen Ghetto der South Side von Chicago – aus einer Perspektive, die sich radikal der teilnehmenden Beobachtung verschreibt: Loïc Wacquant tauchte während seines Promotionsstudiums an der University of Chicago für mehrere Jahre in die Szene eines lokalen Box-Clubs ein und unterwarf sich der strengen Disziplin der Boxer, die sowohl das Training selbst wie auch das gesamte Leben außerhalb des “Gyms” umfasst. Durch diese “beobachtende Teilnahme” erschloss er die soziale und sinnliche Logik eines Sports, den die meisten nur aus den medialen Großereignissen der Titelkämpfe kennen.

DIE STIMMEN DER ANDEREN

“‘Leben für den Ring’ ist ein Juwel. Ein Text, der seinen Platz finden wird neben Klassikern wie ‘The Street Corner Society’. Ein Gedicht in Prosa, ein Werk in dem sich Weisheit und Liebe ergänzen: Ethnographie müsste geschrieben werden, wie dieses Buch, wären Ethnographen fähig, so zu schreiben.”
Zygmunt Baumann

“Ein gutes Buch – dem zu empfehlen, der wirklich etwas über das Boxen wissen will!”
boxingpress.de

“Wacquant lernte zu kämpfen, zu empfinden und zu denken wie ein Boxer. Und es gelingt ihm, dies kurzweilig darzustellen. Chapeau, Herr Soziologe!”
Badische Zeitung

“Wacquants Bericht ist ein gelungenes Experiment. Über die Darstellung des Boxer-Milieus hinaus ermöglicht es Einsichten, die sich auch auf andere soziale Felder übertragen lassen. Ich kann dieses Buch nur empfehlen.”
ZSE – Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation

Leben für den Ring
  • 2003
  • 294 S., 0 Abb., dt.
  • flexibler Einband, 210 x 130 mm
  • ISBN 978-3-7445-1786-7

  • 24,99 EUR
  • lieferbar