Jens Woelke

AkadR Dr.

Vita

Jens Woelke, Dr. habil., ist Privatdozent und Akademischer Oberrat mit ständigen Lehraufgaben am Institut für Kommunikationswissenschaft der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Nach Berufsausbildung und Berufstätigkeit im Lehrberuf sowie in einem Automobilhandelsunternehmen Studium der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, Rechtswissenschaft und Politologie an der Freien Universität Berlin (Abschluss 1997), Promotion an der Friedrich-Schiller-Universität Jena (2002) und Habilitation zum Thema Differenzielle Informationsverarbeitung und vergleichende Fernsehprogrammforschung an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (2014). Vertretung der Professur für ›Kommunikationstheorie/-soziologie‹ an der Universität der Künste Berlin auf einer Gastprofessur (2005) sowie der Professur ›W3-Empirische Kommunikations- und Medienforschung‹ (vormals W. Früh) an der Universität Leipzig (2013 – 14).

Gegenstand seiner Forschungsarbeit sind die vergleichende Mediensystem-/Fernsehprogrammforschung, Theorie und Empirie der Rezeptions- und Wirkungsforschung, interne Organisationskommunikation sowie Kommunikationscontrolling und Methodenstudien. Woelke führte zahlreiche Drittmittelprojekte (u.a. Landesanstalt für Medien NRW, Seven One Media, Festina, Rat für Forschung und Technologieentwicklung Wien) durch, leitete von 2006 bis 2011 die TV-Programmanalyse Österreich im Auftrag der Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH (RTR) und war Sachverständiger für die KommAustria.

Aktuelle Projekte betreffen Effekte der Befragung bei Umfragen in Online und via Mobilphones, die Unterscheidbarkeit und Kennzeichnung integrierter Werbeformen sowie das Format- und Gattungsverständnis von Onlinemedien als neue (mediale) Erzählformen der Gesellschaft.

PUBLIKATIONEN IM HERBERT VON HALEM VERLAG

Jens Woelke

Differenzielle Rezeption, transaktionale Medienwirkungen und die Bewertung öffentlicher Kommunikationsmedien

Methodologische Betrachtungen zur TV-Programmforschung

Medieninhaltsanalysen stehen häufig in der Kritik, die Rezeptionsweisen des Publikums in ihrer Methodik, Kategorienbildung und Dateninterpretation nicht ausreichend zu beachten. Diese Arbeit prüft für das Beispiel TV-Programmanalysen, inwiefern Urteile von Rezipienten und daraus abgeleitete Bewertungssysteme eine geeignete Alternative zur inhaltsanalytisch angelegten Medienqualitätsforschung sind. Bezug genommen wird auf Erkenntnisse aus der differenziellen ...

Jens Woelke / Marcus Maurer / Olaf Jandura (Hrsg.)

Forschungsmethoden für die Markt- und Organisationskommunikation

Werbung, Marktforschung, Mediaplanung, PR-Erfolgskontrolle und Reputationsanalyse spielen in der Gesellschaft, in der Unternehmenspraxis und in den Kommunikations- und Wirtschaftswissenschaften eine immer wichtigere Rolle. Eine eigenständige, kritische Reflexion der methodischen Grundlagen der Forschung in der Werbe-, Markt- und Organisationskommunikation steckt aber noch in den Anfängen. Der vorliegende Band fasst Beiträge von ...

Jens Woelke

Durch Rezeption zur Werbung

Kommunikative Abgrenzung von Fernsehgattungen

Redaktionelle Programme halten immer mehr Werbung bereit - diese Annahme erscheint vor dem Hintergrund aktueller Fernsehangebote durchaus plausibel. Wie aber lassen sich entsprechende Inhalte feststellen? Auf der Suche nach Konzepten zur Trennung von Werbung und Programm werden im vorliegenden Band Positionen und Befunde von Medienrecht, Werbeforschung, Journalismustheorie sowie Rezeptionsforschung diskutiert und ...

Christian Steininger / Jens Woelke (Hrsg.)

Fernsehen in Österreich 2011/2012

Die Autoren informieren über die aktuelle Spartenstruktur, die fernsehpublizistischen Inhalte und die Nutzung österreichischer Fernsehvollprogramme sowie über medienpolitische und medienwirtschaftliche Rahmenbedingungen. Der Schwerpunkt liegt diesmal auf der Analyse der Mesoebene. Dabei wenden die Autoren den soziologischen und ökonomischen Institutionalismus an und beschreiben Fernsehunternehmen als Organisationen und Institutionen. Detailstudien zu Rundfunkpolitik (Hannes ...