Irene Neverla

Prof. em. Dr. phil.

Vita

Irene Neverla, Jg. 1952, Prof. Dr.; Studium der Kommunikationswissenschaft, Soziologie und Psychologie an den Universitäten Wien, Salzburg, München. Promotion über Arbeitszufriedenheit von Journalisten. Habilitation über Fernsehnutzung und Zeitgestaltung im Alltag. Seit 1992 Professorin für Journalistik und Kommunikationswissenschaft an der Universität Hamburg, seit 2017 emeritiert. Aktuelle Forschungsschwerpunkte: Journalismus in Theorie und Empirie, Journalismus und Demokratiekonflikte, Klimawandel- und Wissenschaftskommunikation, Ökologie der Mediengesellschaft.

PUBLIKATIONEN IM HERBERT VON HALEM VERLAG

Elke Grittmann / Katharina Lobinger / Irene Neverla / Monika Pater (Hrsg.)

Körperbilder – Körperpraktiken

Visualisierung und Vergeschlechtlichung von Körpern in Medienkulturen

Die umfassende Mediatisierung der Lebenswelten und die Allgegenwart digitaler Medien führen, nicht zuletzt aufgrund ihrer zunehmenden Visualisierung, zu einer verstärkten Repräsentation von Körpern. Bilder zeigen jedoch nicht nur Körper, sie bringen diese durch die mit ihnen verbundenen kommunikativen Praktiken mit hervor und schaffen damit auch Identitätsangebote. Gesellschaftliche Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit, ...

Elke Grittmann / Irene Neverla / Ilona Ammann (Hrsg.)

Global, lokal, digital

Fotojournalismus heute

Der Fotojournalismus hat in Deutschland seit den 1990er-Jahren an Bedeutung gewonnen, wie jeder Blick in Zeitungen, Zeitschriften und journalistische Online-Angebote beweist. Gleichzeitig unterliegt er rasanten Entwicklungen, die durch digitale Techniken und durch die Globalisierung des Bildermarktes in Gang gekommen sind. Wie arbeitet der Fotojournalismus unter den Bedingungen eines zunehmend globalisierten Marktes ...

Michael Beuthner / Joachim Buttler / Sandra Fröhlich / Irene Neverla / Stephan A. Weichert (Hrsg.)

Bilder des Terrors - Terror der Bilder?

Krisenberichterstattung am und nach dem 11. September

Die Live-Aufnahmen der einstürzenden Türme des World Trade Center dokumentieren ein globales Krisenereignis von bislang ungekanntem Ausmaß - und sind zugleich ein Zerrbild der Mediengesellschaft: Einerseits wurden die Bilder des Terrors von den Medien rund um die Welt simultan übertragen und für das fassungslose Publikum kommentiert; andererseits drohte ihre massenhafte ...