Gerhard Kromschröder

Vita

Gerhard Kromschröder war Reporter und Nahost-Korrespondent des Stern mit Sitz in Kairo und berichtete u.a. im ersten Irak-Krieg als einziger deutscher Printjournalist aus dem bombardierten Bagdad. 1941 in Frankfurt am Main geboren, studierte er dort Germanistik, Soziologie und Kunstgeschichte. Er ging als Lokalredakteur ins Emsland, wurde danach stellvertretender Chefredakteur des legendären Frankfurter Satireblattes Pardon. Als Reporter des Stern machte er sich einen Namen als investigativer Journalist mit seinen verdeckten Recherchen, unter anderem unter alten und neuen Nazis, zur Flick-Spendenaffäre, zu Umweltskandalen. Immer wieder riskante Nachforschungen zu terroristischen Aktivitäten im In- und Ausland und journalistische Einsätze in verschiedensten Krisengebieten. Er veröffentlichte zahlreiche Bücher (u.a.: Bilder aus Bagdad – Mein Tagebuch; Ach, der Journalismus – Glanz und Elend eines Berufsstandes) und wurde auf die „Theodor-Herzl-Dozentur für Poetik des Journalismus“ der Universität Wien berufen. Kromschröder lebt als freier Autor in Hamburg.

PUBLIKATIONEN IM HERBERT VON HALEM VERLAG

Marc Röhlig / Stephan Weichert

Krisen

Basiswissen für die Medienpraxis

Der Kriegs- und Krisenjournalismus gilt als die Königsklasse der Branche. Seine Akteure stehen im Ruf, sich besonderen Extremsituationen auszusetzen, um möglichst nah und authentisch über außergewöhnliche Ereignisse zu berichten. Die Recherche in Krisengebieten stellt dabei hohe Anforderungen an Ausbildung und Beruf des Krisenjournalisten. Der Band Krisen aus der Journalismus Bibliothek ...