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Streitkultur im Zeitalter des Populismus. Wie Journalisten und Öffentlichkeit mit den Anfeindungen von rechts und links umgehen können

Januar 27, 2021 @ 19:00 - 22:00

Kostenlos

Die öffentliche Kommunikation steckt in einer tiefen Krise. Wir leiden unter einem Diskursversagen und müssen unbedingt eine Streitkultur zurückgewinnen, die der Demokratie aufhilft.

Aktuell die Corona-Pandemie, davor die Klimakatastrophe und die Migrationskrise – die öffentliche Diskussion polarisiert sich. Sie wird schriller und der Umgangston wird rauer, ja oftmals sogar unerträglich. Die Fähigkeit, im Ton verbindlich, aber in der Sache hart und problemlösungsorientiert Diskurse zu führen, kommt zunehmend abhanden. Auf der Strecke bleibt nicht die Streitlust, wohl aber die Streitkunst, die in der Tradition der Aufklärung nach tragfähigen politischen Kompromissen in unseren Demokratien sucht.

Prof. Dr. Stephan Russ-Mohl wird am Beispiel verschiedener Themenfelder erklären, ob und inwieweit die Aufmerksamkeitsökonomie, welche durch die Digitalisierung noch wirkmächtiger geworden ist, regelrecht ein Diskursversagen ausgelöst hat. Er wird erläutern, wie dadurch Gemeinwesen und Demokratie beschädigt werden und was wir tun müssen, um zu einer zivilgesellschaftlichen Streitkultur mit einem wechselseitigen respektvollen Umgang zurückzufinden.

Anschließend wird Prof. Russ-Mohl das Thema mit seinen Co-Autoren Prof. Tanjev Schultz und Petra Reski vertiefen. Dabei wird Herr Prof. Schultz zum Umgang mit rechten Populisten und Extremisten Stellung nehmen, während Frau Reski uns hinter die Kulissen der Italienberichterstattung blicken lässt. Moderation: Herbert von Halem.

Der Reader Streitlust und Streitkunst. Diskurs als Essenz der Demokratie ist als Einführungsband in die Reihe Schriften zur Rettung des öffentlichen Diskurses, herausgegeben von Stephan Russ-Mohl, konzipiert.

Details

Datum:
Januar 27, 2021
Zeit:
19:00 - 22:00
Eintritt:
Kostenlos
Veranstaltungskategorie:

Veranstalter

Kölner Mediengespräche
Telefon:
4902219258290
E-Mail:
sandra.halem@koelner-mediengespraeche.de

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