Doppelte Freude:
 Herbert von Halem Nachwuchspreis für 2017 und 2018 auf dem DGPuK-Nachwuchstag in Bremen vergeben!

Pressemitteilung vom 11. September 2018

Doppelte Freude:
 Herbert von Halem Nachwuchspreis für 2017 und 2018 auf dem DGPuK-Nachwuchstag in Bremen vergeben!

Gemeinsam mit dem kommunikations- und medienwissenschaftlichen Nachwuchs der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft e. V. (DGPuK) wurden die Gewinnerinnen des Herbert von Halem Nachwuchspreises von 2017 und 2018 auf dem zweijährlich stattfindenden Nachwuchstag der DGPuK geehrt.

Franzisca Schmidt und Nina Steindl heißen die erfolgreichen Doktorandinnen, die 2017 und 2018 mit dem Herbert von Halem Nachwuchspreis für ihre Dissertationsprojekte ausgezeichnet wurden.

Franzisca Schmidt, Gewinnerin von 2017, überzeugte mit ihrer Einreichung Populistische Kommunikation und die Rolle der Medien im Europawahlkampf 2014. Sie promoviert derzeit am Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Bern. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Politische Kommunikation, Europäische Integration, Populismus, Wahlkampf-, Parteien- und Medienkommunikation.

2018 gewann Nina Steindl mit Die Reflexion des politischen Vertrauens von JournalistInnen in der Politikberichterstattung Deutschlands. Nina Steindl promoviert an der Ludwig-Maximilians-Universität München am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Journalismusforschung und Politische Kommunikation.

Nach Beendigung der Dissertation erhalten beide Manuskripte ein sorgfältiges Lektorat sowie Satzerstellung, Covergestaltung und Druck, vollkommen zuschussfrei. Die Begutachtung der eingesendeten Vorschläge erfolgte durch eine Jury aus fünf promovierten NachwuchswissenschaftlerInnen; Univ.-Prof. Dr. Eva Baumann als Mitglied des DGPuK-Vorstands sowie Herbert von Halem bildeten den Beirat. Alle Einreichungen wurden von der Jury bezüglich ihrer Originalität, ihrer wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Relevanz, der theoretischen Fundierung, ihres Vorgehens und der Stringenz der Darstellungen begutachtet.

Gewinnerinnen und Gewinner des Herbert von Halem Nachwuchspreises

Julia Niemann (Universität Hohenheim):Ein Erklärungsmodell der Selbstoffenbarung auf Social Networking Sites auf Basis der Theory of Reasoned Action: Theoretische Modellierung und empirische Befunde (2014) (Publiziert als: Risiken und Nutzen der Kommunikation auf Social Networking Sites. Theoretische Modellierung und empirische Befunde auf Basis der „Theory of Reasoned Action“, 2016)

Sarah Geber (Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover): Wie Meinungsführer Meinung kommunizieren. Eine empirische Untersuchung von Meinungsführerschaft in politischen Alltagsgesprächen (2015) (Publiziert als: Wie Meinungsführer Meinung kommunizieren. Meinungsführerschaft in der politischen Alltagskommunikation, 2017

Manuel Menke (Universität Augsburg): Mediennostalgie in digitalen Öffentlichkeiten. Zum kollektiven Umgang mit Medien- und Gesellschaftswandel (2016) (Im Erscheinen, 2018)

Franzisca Schmidt (Universität Bern): Populistische Kommunikation und die Rolle der Medien im Europawahlkampf 2014 (2017) (Angekündigt als: Populistische Kommunikation und die Rolle der Medien. Der Umgang der Presse mit Parteien- und Medienpopulismus im Europawahlkampf 2014, im Erscheinen, 2018)

Nina Steindl (Universität München): Die Reflexion des politischen Vertrauens von JournalistInnen in der Politikberichterstattung Deutschlands (2018) (Die entsprechende Publikation wurde noch nicht angekündigt)

Einreichung für den Herbert von Halem Nachwuchspreis 2019

Wissenschaftliche Forschung, ihr Erhalt und ihre Förderung sind wichtige Investitionen in die Zukunft und ein zentrales Anliegen für den Verlag. Die Ausschreibung für den Herbert von Halem Nachwuchspreis findet jährlich statt. Teilnehmen können alle DoktorandInnen, die zu einem kommunikations- und/oder medienwissenschaftlichen Thema promovieren und ihre deutsch- oder englischsprachige Dissertation im Laufe der nächsten 12 Monate ab Einsendeschluss einreichen werden.

Eine DGPuK-Mitgliedschaft des Bewerbers/der Bewerberin wird nicht vorausgesetzt. Über die nächste Ausschreibung 2019 wird rechtzeitig informiert werden.

 

Titelbild von links nach rechts: Dr. Mathias Weber, Herbert von Halem, Nina Steindl, Franzisca Schmidt und Dr. Imke Hoppe