Pressemitteilungen

9. Oktober 2019

Hirnbild und Alltagsbild: Zur Popularisierung von Hirnforschung

Pressemitteilung vom 8. Oktober 2019

Hirnbild und Alltagsbild: Zur Popularisierung von Hirnforschung

Wie wird die populäre Hirnforschung heutzutage medial dargestellt? Eine medienphänomenologische Analyse erschließt die  Bildwelten im Wissensmagazin Gehirn & Geist. Vor dem Hintergrund der visuellen Kultur des zeitgenössischen Wissenschaftsjournalismus befasst sich das Buch Theatrum cerebri. Studien zur visuellen Kultur der populären Hirnforschung mit der medienwirksamen Inszenierung von Neurowissenschaft. Dabei dient die Zeitschrift Gehirn & Geist als Untersuchungsgegenstand, an dem sich erkennen lässt, wie relevant der vorhandene Bilderreichtum für das öffentliche Interesse an der Hirnforschung ist: Anhand der unterschiedlichen Bildtypen der Gehirn & Geist lässt sich eine...

30. Juli 2019

Grundlagenwissen für den Umgang mit Zeitdaten in der Kommunikationswissenschaft

Pressemitteilung vom 30. Juli 2019

Grundlagenwissen für den Umgang mit Zeitdaten in der Kommunikationswissenschaft

Die Aggregation von Daten ist ein in der Agenda-Setting-Forschung häufig angewendetes Verfahren, dessen Effekte, wie die Gefahr des ökologischen Fehlschlusses von Kollektivmerkmalen auf Individualmerkmale, hinreichend bekannt sind. Eine systematische Verdichtung von Daten kann sich immer auf die Interpretation der Ergebnisse auswirken, da diese durch die Aggregation über- oder unterschätzt werden.  Die Zeit als Konstrukt ist zudem in theoretischer Hinsicht mehrfach definiert: wissenschaftlich, soziokulturell und individuell. Jedes einzelne Konstrukt des Begriffes beinhaltet ein eigenes Verständnis, was sich wiederum auf die Konzeption von Studien und die Analyse von Daten auswirken kann....

17. Juli 2019

Zwischen Politik und Unterhaltung. Bildstrukturen in deutschen Illustrierten von 1905 – 1945

Pressemitteilung vom 18. Juli 2019

Zwischen Politik und Unterhaltung. Bildstrukturen in deutschen Illustrierten von 1905 – 1945

Deutsche Illustrierte veröffentlichten schon in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts eine nahezu unendliche Fülle von Bildern. Damals waren sie das herausragende Medium aktueller Bildberichterstattung. In seiner Untersuchung Bilder als Botschaft – Bildstrukturen deutscher Illustrierter 1905 – 1945 im Spannungsfeld von Politik, Wirtschaft und Publikum analysiert der Medienhistoriker Konrad Dussel Bilder aus drei der am weitesten verbreiteten Zeitschriften jener Zeit (Berliner Illustrirte Zeitung, Die Woche, Illustrierter Beobachter) und ermittelt zentrale inhaltliche und formale Strukturen. Die Befunde der Untersuchung von mehr als 30.000 Bildern sind eindeutig: Politisches in...

15. Juli 2019

Praxisleitfaden Wissenschaftsjournalismus

Pressemitteilung vom 15. Juli 2019

Praxisleitfaden Wissenschaftsjournalismus

Der Band Wissen. Basiswissen für die Medienpraxis komplettiert die Schriftenreihe Journalismus Bibliothek und gibt einen praxisorientierten Überblick über das Feld sowie praktische Tipps für alle Journalisten, die über Studien berichten und Experten suchen. Klimawandel und Menschenklone, Schweinegrippe und Datenmissbrauch: Wissenschaftsjournalismus ist der Journalismus der Katastrophen. Durchbruch im Kampf gegen Krebs, Entzifferung des Erbguts und exotische Weltraumbilder: Wissenschaftsjournalismus ist auch der Journalismus der Sensationen. In jedem Fall stellt er die Massenmedien bis heute vor große Herausforderungen, denn Themen aus Wissenschaft, Medizin und Technik gelten als ebenso...

17. Juni 2019

Suchmaschinen:  Eine kommunikationswissenschaftliche Einordnung 

Pressemitteilung vom 17. Juni 2019

Suchmaschinen:  Eine kommunikationswissenschaftliche Einordnung 

Wie können Internetnutzer mittels Suchmaschinen Orientierung erlangen? Zur Beantwortung dieser Frage hat der Kommunikationswissenschaftler Björn Brückerhoff ein prozessorientiertes Modell auf Basis der Denkweise des dynamisch-transaktionalen Ansatzes entwickelt. Der Unübersichtlichkeit durch immer neue Medien ist bislang durch Meta-Orientierungsangebote begegnet worden, die über Medien orientieren sollen, um ihre Nutzbarkeit zu gewährleisten. Mehr Medien erforderten bislang also noch mehr Medien, um nutzbar zu bleiben – ein Phänomen, das als Infor­mations­paradoxon bezeichnet werden kann. Unter den Produktions- und Re­zeptionsbedingungen der tra­ditionellen Massenmedien kann dieser...

14. Juni 2019

Fluchtberichterstattung zwischen journalistischem Anspruch und Medienrealität

Pressemitteilung vom 14. Juni 2019

Fluchtberichterstattung zwischen journalistischem Anspruch und Medienrealität

2015 sorgten Hunderttausende geflüchtete Menschen in den deutschen Zeitungen für Schlagzeilen und machten Flucht einmal mehr zum Thema der Kommunikationswissenschaft. Wurde über Geflüchtete zuvor gar nicht oder wenn, dann oft negativ berichtet, stellt sich im Kontext der viel beschworenen „Willkommenskultur“ eine neue Frage an den Journalismus: Gibt es neben der ereigniszentrierten Politikberichterstattung andere, wirtschafts- und kulturjournalistische, Perspektiven auf das Thema Flucht und wenn ja, welche? Die Antwort auf diese Frage wird in Von “Wirtschaftsflüchtlingen” und “Willkommenskultur”. Fluchtberichterstattung abseits des Politikressorts mithilfe einer...

23. Mai 2019

Das Image eines Landes: Entstehung, Gestaltung und Wirkung

Pressemitteilung vom 23. Mai 2019

Das Image eines Landes: Entstehung, Gestaltung und Wirkung

Im Vergleich zum traditionellen Verständnis von Diplomatie geht es der jungen Disziplin Public Diplomacy nicht nur um außenpolitische Beziehungen der Regierenden, sondern vor allem um den öffentlichen Eindruck eines Landes innerhalb und außerhalb der eigenen Landesgrenzen bei der Bevölkerung. Die Neuerscheinung Public Diplomacy. Messung, Entstehung und Gestaltung von Landesimages von Diana Ingenhoff und Alexander Buhmann beschäftigt sich mit wichtigen Fragestellungen zum Erscheinungsbild eines Landes und bietet darüber hinaus einen Überblick über den aktuellen Forschungs- und Wissensstand von Public Diplomacy. Ob Pazifismus oder wirtschaftliche Interessen der Grund für das Streben nach...

20. Mai 2019

Ausgeblendet – Film und Fernsehen als Bremsklotz des Feminismus?

Pressemitteilung vom 20. Mai 2019

Ausgeblendet – Film und Fernsehen als Bremsklotz des Feminismus?

Hält das Fernsehen die Fortschritte in der Geschlechtergerechtigkeit auf? Dies legen die Ergebnisse der Studie “Ausgeblendet – Frauen im deutschen Film und Fernsehen” nahe, die nun im Herbert von Halem Verlag erschienen ist. 
 Frauen sind in Film und Fernsehen stark unterrepräsentiert, sie kommen nicht in den Rollen und in der Vielfalt vor, die sie im echten Leben einnehmen. So ist in der Realität die Hälfte der Richterschaft weiblich, während in Film und Fernsehen nur knapp ein Viertel der Rechtsexperten Frauen sind. Woran liegt das? An den Produzierenden hinter der Kamera, also den Kreativen der Film- und Fernsehbranche? Es zeigt sich, eine wichtige Rolle spielt, welches...

12. April 2019

Kritik der Kreativität – Untersuchungen eines besonderen Phänomens

Pressemitteilung vom 11. April 2019

Kritik der Kreativität – Untersuchungen eines besonderen Phänomens

In “Kritik der Kreativität” geht Professor Hans Ulrich Reck, Autor und Rektor der Kunsthochschule für Medien Köln, den Paradoxien und Widersprüchen der Kreativität nach, einem Phänomen, dem seit langer Zeit in Kultur und Gesellschaft nahezu hemmungslose Verehrung entgegengebracht wird. Kreativität – eine unerschöpfliche Ressource für alle und jeden, jederzeit und bedingungslos abrufbar? Nein. Schöpferische Prozesse sind immer auch solche der Verausgabung und Verschwendung, Erschöpfung und sogar Zerstörung. Wir leben in einer Epoche, die allem, was ‘Kreativität’ behaupten oder auch nur suggerieren kann, blind huldigt. Solche hemmungslose Verehrung verstellt...

2. April 2019

Herausfordernde Bilder. Visuelle Kommunikation im Spannungsfeld zwischen Ethik und Provokation

Pressemitteilung vom 2. April 2019

Herausfordernde Bilder. Visuelle Kommunikation im Spannungsfeld zwischen Ethik und Provokation

Fotos in Social Media, in Zeitungsartikeln und in der Werbung, Darstellungen von Gewalt und Pornografie – die Bedeutung von Bildern für die individuelle und die gesellschaftliche Kommunikation hat sich im digitalen Zeitalter vervielfacht. Der Sammelband zeigen I andeuten I verstecken. Bilder zwischen Verantwortung und Provokation hinterfragt den Umgang der Gesellschaft, der Medien und jedes Einzelnen mit visuellen Darstellungen aus ethischer, moralischer und normativer Perspektive. Das Bedürfnis, sich selbst, ihre Umwelt und ihre Handlungen visuell festzuhalten, haben Menschen schon seit Urzeiten. Was mit der Höhlenmalerei begann, zeigt sich heute ebenso in den Medien der Moderne, in denen...