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8. Oktober 2012

Visualisierung und Erkenntnis

Bildverstehen und Bildverwenden in Natur- und Geisteswissenschaften

Visualisierung und Erkenntnis

Der interdisziplinäre Band Visualisierung und Erkenntnis. Bildverstehen und Bildverwenden in Natur- und Geisteswissenschaften befasst sich sowohl aus theoretischer als auch aus praktischer Perspektive mit der Rolle und Funktion von Visualisierungen im wissenschaftlichen Erkenntnisprozess. Die Autoren wenden sich diesem Thema aus der Perspektive der konkreten Anwender zu, aber auch auf der Metaebene der philosophischen, bild- und medienwissenschaftlichen Reflexion. Der Begriff der Visualisierung steht in diesem Kontext als Sammelbezeichnung für die unterschiedlichen bildhaften Repräsentationen im Wissenschaftsbetrieb. Diese spielen eine zunehmend wichtige Rolle in den verschiedenen Einzelwissenschaften....

6. Mai 2011

Bilder – Sehen – Denken

Zum Verhältnis von begrifflich-philosophischen und empirisch-psychologischen Ansätzen in der bildwissenschaftlichen Forschung

Bilder – Sehen – Denken

Bilder sind auf einzigartige Weise mit dem Sehsinn verknüpft und zeichnen sich dadurch als eine eigenständige Gattung von Kommunikationsmedien aus. Sie “kommunizieren” visuelle Informationen, die vom Bildbetrachter interpretiert werden müssen und setzen deshalb die entsprechenden kognitiven Kompetenzen beim Betrachter voraus. Dieser Befund gilt nicht nur für Bilder, die Kunstwerke sind, sondern auch für Bildmedien in den Wissenschaften sowie für Bilder der populären Massenkultur – angefangen von Fotos aus der politischen Berichterstattung, über Werbeannoncen bis hin zu bewegten Bildern in Form von Musikvideos und Computerspielen. Es gibt entsprechend gute Gründe dafür,...

Handlungstheorien des Bildes

Handlungstheorien des Bildes

Die Rede vom Bildhandeln genießt in der gegenwärtigen Bildtheorie besondere Aktualität. Dieses Buch untersucht, was in den jeweiligen Theorieansätzen mit “Bildhandeln” gemeint ist, indem eine Reihe von philosophischen und kunstwissenschaftlichen Ansätzen zum Verhältnis von Bild und Handlung vorgestellt und systematisiert werden. Vier paradigmatische Handlungstypen werden voneinander differenziert, die spezifische Verwendungsmöglichkeiten von Bildern umfassen. Die ersten zwei – “Bildspiele” und “Bildakte” – beruhen auf der sprachphilosophisch motivierten Prämisse, daß die Verwendung von Bildern der Struktur eines Sprachspieles oder eines...

What does a Chameleon Look Like?

Topographies of Immersion

What does a Chameleon Look Like?

In the anthology What Does a Chameleon Look Like? scholars from art, culture and media studies backgrounds consider immersion in terms of aesthetic, historical, ethical, and political issues. Science and technology studies persistently took up the term immersion as an engulfing momentum of interactive engagement of man and technological device. Consequently, and as a result of the influence and prevalence of the concepts and terminology of computer related discourse, the phrase ›immersive environment‹ has been generally assumed to denote a ›virtual‹ environment. However, the extent to which immersion should be considered solely in terms of new media is questionable: the interconnection...

(Bild-)Diskurs im Netz

Konzept und Methode für eine semiotische Diskursanalyse im World Wide Web

(Bild-)Diskurs im Netz

Öffentliche Diskurse und Debatten werden bisher noch wenig in ihren medienspezifischen Ausprägungen untersucht. Durch Multimedialität, Hypertextualität und Interaktivität trifft man jedoch gerade im Internet auf Zeichenhandlungen individueller und kollektiver Akteure, die ganz eigene kommunikative Praktiken zu gesellschaftlichen Themen realisieren. Die vorliegende Studie liefert mit Hilfe semiotischer Instrumentarien eine begriffliche Bestimmung diskursiver Praxis im Netz und methodische Hinweise zu deren Analyse. Dabei beschränkt sie sich nicht auf die Untersuchung einzelner trendabhängiger Kommunikationsformen (z.B. des so genannten Web 2.0). Vielmehr wagt sie einen themengeleiteten...

Wie sind Bilder möglich?

Argumente für eine semiotische Fundierung des Bildbegriffs

Wie sind Bilder möglich?

Mit Wie sind Bilder möglich? legt Mark Halawa eine Studie vor, die den Bildbegriff im Einklang mit phänomenologischen Bildtheoretikern an die Wahrnehmung bindet, ohne den für die Bilderkenntnis so wesentlichen Wahrnehmungsprozess vom Zeichenbegriff abzulösen. In Rekurs auf die erkenntnis- und wahrnehmungstheoretischen Gedanken des amerikanischen Semiotikers Charles Sanders Peirce (1839-1914), legt der Autor Argumente für eine semiotische Fundierung des Bildbegriffs vor, die die Konstitutionsbedingungen des Bildes darin sehen, dass ein bestimmter Gegenstand von einem kompetenten Betrachter im Rahmen der Wahrnehmung als Bild verzeichnet werden muss. Zu erläutern, wie dieser Akt des Verzeichnens...

Bild und Medium

Kunstgeschichtliche und philosophische Grundlagen der interdisziplinären Bildwissenschaft

Bild und Medium

Die intensivierten Bemühungen der letzten Jahre um eine interdisziplinäre Bildwissenschaft haben deutlich werden lassen, dass sich sehr verschiedene Disziplinen anhand ganz unterschiedlicher Methoden und Ansätze mit Bildern auseinandersetzen: So lassen sich neben den derzeitigen Anstrengungen der Kunsthistoriker, ihr Fach als Bildwissenschaft zu betreiben, zahlreiche experimentell ausgerichtete Studien in den Sozialwissenschaften und etliche begriffsanalytische Unternehmungen in der Philosophie ausmachen. Die Tatsache, dass die methodischen Standards dieser Fachgebiete merklich voneinander abweichen, hat zuweilen den Eindruck einer Konkurrenz um die wahre Bildwissenschaft begünstigt. Es ist...

Mit Bildern lügen

Mit Bildern lügen

Die Fragestellungen der bildwissenschaftlichen Forschung haben sich – mehr als zehn Jahre nach ihrem Entstehen – verändert: Das Bild als kulturelle Figuration und dessen Verwendung in medialen Diskursen steht im Blickpunkt der Betrachtung. Im Sinne einer ›neuen‹ oder ›zweiten Bildwissenschaft‹ werden Bilder als performative Elemente einer visuellen Kultur betrachtet, die in und durch Medien unsere Wahrnehmung und unser Handeln im Alltag beeinflussen. Über eine distanzierte Beschreibung der Bilder hinaus wenden sich die Beiträge des Sammelbandes aus medien- und kulturwissenschaftlicher Perspektive diesem neuen Verständnis zu. Ausgehend von der Frage nach Lüge und Täuschung...

Bildwissenschaft zwischen Reflexion und Anwendung

Bildwissenschaft zwischen Reflexion und Anwendung

Obwohl Bilder eine enorme Aufwertung nicht nur in Kultur und Medien, sondern auch in der Wissenschaft selbst erfahren haben, fehlt es bislang nicht nur an einer übergreifenden Konzeption des Bildbegriffs; kontrovers ist ebenfalls, in welchem Sinn von Wissenschaft es eine Bildwissenschaft überhaupt geben kann oder geben sollte. Zur Klärung dieser Frage setzte sich die internationale Fachkonferenz “Bildwissenschaft zwischen Reflexion und Anwendung” drei übergeordnete Ziele: (1) einen Austausch der Bildforscher über ihre jeweiligen Ansätze, Theorien, Methoden und Erwartungen zur Bildthematik zu ermöglichen, (2) eine grundlagentheoretische Reflexion mit den jeweiligen Anwendungen...

Wege zur Bildwissenschaft

Interviews

Wege zur Bildwissenschaft

Das Interview-Projekt Wege zur Bildwissenschaft will zur Idee einer allgemeinen, interdisziplinär verfassten Bildwissenschaft beitragen, indem es die folgenden Einzelziele verfolgt: 1. zum Verständnis des Zusammenhangs von Bildwissenschaft und Medientheorie beizutragen, 2. die Rolle, die der Philosophie hierbei zukommt, genauer zu bestimmen, 3. eine terminologische Klärung der unterschiedlichen Traditionen der philosophischen Bild-theorie anzuregen, 4. die Bilddiskussion einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen. Klaus Sachs-Hombach interviewte: Hans Belting, Gottfried Boehm, Gernot Böhme, Reinhard Brandt, Ferdinand Fellmann, Dietfried Gerhardus, Tonio Hölscher, Hans Dieter Huber, Karlheinz...