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28. April 2020

Assoziative Filmsprache

Unsagbares in Bild und Ton erzählen

Assoziative Filmsprache

In unserem Alltag begegnen uns permanent assoziative Bildsequenzen – auf Social Media, Video-Werbescreens oder im Streaming. Sie stoßen ein Thema an, versetzen uns in Stimmungen und lassen Raum für Fantasie und eigene Gedanken, aber auch für einen Off-Kommentar (als Ton oder Schrift im Bild), der für die nötige Aufmerksamkeit sorgt. Magdalena Kauz und Barbara Weibel fokussieren diese „andere Bildsprache“ und bieten in ihrem Buch kreative Ideen und praktische Anleitungen für eine nachhaltige und assoziative Filmsprache in Fiction, Doku, Journalismus, PR und Werbung an. Sie werfen einen frischen, undogmatischen und alltagstauglichen Blick auf die zahlreichen Möglichkeiten der Filmgestaltung...

27. April 2020

Tranzparenz der Öffentlichkeit

Nutzungsbeobachtung im Internet und ihre gesellschaftliche Relevanz

Tranzparenz der Öffentlichkeit

Transparenz ist eines der zentralen Merkmale der Digitalisierung von Kommunikationsprozessen. Für jeden Internetnutzer, für die Anbieter von Inhalten und für die Betreiber von Kommunikationsplattformen nehmen die Informationen mit Transparenzpotenzial kontinuierlich zu. Dabei geht es sowohl um öffentliche als auch um private Kommunikationsprozesse und insbesondere um die entstehenden Datenspuren, die gesammelt, aggregiert und ausgewertet werden. Noch nie gab es eine solche Menge an verfügbaren Inhalten. Noch nie waren die Nutzung und die Nutzer dieser Inhalte so transparent wie heute. Damit gehen sowohl Hoffnungen als auch Befürchtungen einher. Die Privatsphäre ist bedroht. Politik, Wirtschaft...

21. November 2019

Niklas Luhmann

Niklas Luhmann

Bis heute wird unterschätzt, welch prominente Rolle die historisch-wissenssoziologischen Forschungen Niklas Luhmanns für das Gesamtverständnis einer systemtheoretisch angelegten Theorie der modernen Gesellschaft spielen. Im Zentrum der historisch-semantischen Studien Luhmanns steht einerseits die Idee eines nicht-beliebigen Zusammenhangs des semantischen Apparats einer Gesellschaft mit der jeweiligen Differenzierungsform, unter der dieses semantische Material produziert und reproduziert wird. Insofern fungieren diese historisch-semantischen Studien Luhmanns als empirisches Belegmaterial, das die These des Übergangs zur Form funktionaler Differenzierung plausibel macht. Andererseits betreffen...

30. Oktober 2019

Georg Simmel

Georg Simmel

Georg Simmel nimmt in Bezug auf die Wissenssoziologie den Status eines »Wegbereiters« ein. Er formulierte soziologische, erkenntnistheoretische und kulturphilosophische Problemstellungen, die (posthum) in die sich formierende Wissenssoziologie hineinwirkten. Die wissenssoziologischen Pionierleistungen Simmels sind vielfältig. So stehen im Zentrum seiner relationistischen Sozialtheorie die Wechselwirkungen zwischen den Individuen und der dynamische Vergesellschaftungsprozess. Weiterhin insistiert Simmel darauf, dass Soziologinnen und Soziologen auf eine bereits von den Menschen selbst gedeutete soziale Welt stoßen. Seine diesbezüglichen Überlegungen zu den soziologischen Apriori stellen...

2. Oktober 2019

Max Weber

Max Weber

Das Werk von Max Weber (1864-1920) wird bislang keineswegs selbstverständlich und an prominenter Stelle der Tradition wissenssoziologischer Forschung zugeordnet. Gleichwohl ist eine implizite Wissenssoziologie in seinen religionssoziologischen Analysen, in zentralen methodologischen Beiträgen Webers (u.a. zur Werturteilsfreiheit und zur Konstruktion von Idealtypen) wie auch im methodischen Zuschnitt seiner historisch-komparativen Untersuchungen zu identifizieren. In diesen religions-, herrschafts- und rechtssoziologischen Studien analysiert Weber den von ihm auf die Formel der „Entzauberung“ gebrachten „okzidentalen Rationalisierungsprozess“, der sich als Prozess der Differenzierung...

5. Dezember 2018

Mediensysteme in Deutschland und Russland

Mediensysteme in Deutschland und Russland

Das zweisprachige Handbuch Mediensysteme in Deutschland und Russland ist eine Fortsetzung des ähnlich aufgebauten Handbuchs Journalistische Genres in Deutschland und Russland, das 2010 im Herbert von Halem Verlag erschienen ist. Wie dieses soll es zu einem besseren wechselseitigen Verstehen der beiden Nationen beitragen, zwischen denen angesichts historischer und aktueller Konflikte reger Austausch auf allen Ebenen besonders wichtig erscheint. Es bietet einen Überblick über die Mediensysteme der beiden größten Sprachgemeinschaften und Länder Europas, in denen auch beträchtliche ethnische Minderheiten der jeweils anderen Kultur leben. Das Buch besteht aus zwei Teilen. Der erste enthält...

26. Juni 2018

Intention und Rezeption von Wissenschaftskommunikation

Intention und Rezeption von Wissenschaftskommunikation

Der Sammelband widmet sich dem Thema Intention und Rezeption von Wissenschaftskommunikation. Im Zusammenhang mit intentionalen Kommunikationszielen wendet er den Blick zunächst auf die strategische Kommunikation. Der Fokus liegt hier auf der Gruppe der Umweltaktivisten und auf der Frage, wie diese mit wissenschaftlichen Informationen umgehen. Zudem werden private und öffentliche Forschungsorganisationen in den Blick genommen, deren Kommunikationsbemühungen in sozialen Netzwerken wie Facebook untersucht werden. Im Rahmen der Berichterstattung über die Umsetzung der Energiewende in Deutschland kann gezeigt werden, dass hier vor allem die Kompetenzen der beteiligten Akteure und die damit verbundenen...

19. September 2016

Handbuch politischer Journalismus

Handbuch politischer Journalismus

Politische Journalistinnen und Journalisten sind überall: Im lokalen Rathaus und auf dem regionalen Parteitag, im nationalen Parlament und auf internationalen Konferenzen, bei Großkundgebungen und in Kriegsgebieten. Sie sind oft mit der politischen Elite des jeweiligen Landes stark verbandelt. Einzelne von ihnen sind hoch angesehen, aber als Gesamtheit werden sie angefeindet; der Vorwurf der ›Lügenpresse‹ bezieht sich vor allem auf sie. Politischer Journalismus ist gewissermaßen ›die Mutter aller Journalismen‹, aber man weiß wenig über ihn. Dieses Handbuch will diese Lücke füllen, indem es von der Geschichte, den Funktionen, den Feldern, den Akteuren, der Agenda, den Merkmalen,...

9. September 2014

Beobachtungsverfahren in der Kommunikationswissenschaft

Beobachtungsverfahren in der Kommunikationswissenschaft

Die Beobachtung bildet zusammen mit der Befragung und der Inhaltsanalyse den Kanon der Erhebungsmethoden der Kommunikationswissenschaft. Verglichen mit der Befragung und der Inhaltsanalyse ist ihr Stellenwert aber in Forschung und Lehre vergleichsweise gering. Gleichwohl sind Beobachtungsverfahren in verschiedenen Teildisziplinen des Fachs nicht wegzudenken. Das Beobachten von Journalisten oder Redaktionen hat beispielsweise eine lange Tradition in der deutschen Journalismusforschung. In der Aneignungsforschung wird die Beobachtung eingesetzt, um die räumliche Verortung und die Nutzung von Medien zu untersuchen. Die Messung und Protokollierung von Rezipientenreaktionen sind typisch für den...