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21. Mai 2021

Genre

Ein Leitfaden für Autoren

Genre

Das Genre ist die narrative DNS jeder Story und seine Wahl somit die wichtigste dramaturgische Grundsatzentscheidung, die Drehbuchautor*innen und Schriftsteller*innen treffen müssen. Die über Jahrhunderte hinweg ausgeprägten Wirkmechanismen von Genres bestimmen die rituelle Kraft, mit der Filme, Serien, Literatur und Videogames Milliarden Menschen in ihren Bann ziehen. Aber welche Erzählformen gibt es überhaupt und an welchen oft fließenden Grenzen machen sich ihre Eigenheiten fest? Wie mischt man Genres miteinander und spielt mit ihren Konventionen? Welche sind kommerziell besonders erfolgreich und warum? Wie berücksichtigt man die Sehgewohnheiten der Zuschauer*innen und welche Rolle...

12. Mai 2021

Korruption kritisieren

Die Genese politischer Korruptionsskandale in der frühen Bundesrepublik

Korruption kritisieren

In der vorliegenden Publikation werden die politischen Korruptionsskandale untersucht, die in den ersten beiden Jahrzehnten des Bestehens der BRD mediale Aufmerksamkeit erregten. Dabei fließen sowohl korruptions- als auch skandal- und mediengeschichtliche Aspekte ein. Im Fokus der qualitativ angelegten Untersuchung stehen die skandalisierenden Akteure, nämlich zum einen die Journalisten, die die Vorwürfe veröffentlichten, und zum anderen deren Informanten. Auf diese Weise soll die Arbeit nicht nur einen Beitrag zur Historisierung aktueller Debatten über Transparenz und Korruption leisten, sondern auch einen Hinweis auf die Anfänge investigativen Journalismus’ in der Bundesrepublik...

22. April 2021

Geleitet von Vertrauen?

Determinanten und Konsequenzen des Vertrauens von JournalistInnen in Deutschland

Geleitet von Vertrauen?

Was konstituiert das Vertrauen von JournalistInnen und welche Rolle spielt es für die inhaltliche Ausgestaltung der Politikberichterstattung? Diesen Fragen widmet sich das vorliegende Werk und beschäftigt sich dadurch mit einer bislang vernachlässigten Perspektive in der öffentlichen und fachlichen Vertrauensdebatte: die Seite der JournalistInnen. Basierend auf einer interdisziplinären Aufarbeitung theoretischer Annahmen und des Forschungsstandes wurde ein Modell des journalistischen Vertrauensprozesses abgeleitet, das nicht nur Journalismus-spezifische und individuelle Einflussfaktoren auf das politische Vertrauen diskutiert, sondern auch die Frage nach den sich daraus ergebenden Konsequenzen...

15. April 2021

Filmrecht für Dokumentarfilm, Doku-Drama, Reportage und andere Non-Fiction-Formate

Filmrecht für Dokumentarfilm, Doku-Drama, Reportage und andere Non-Fiction-Formate

Film- und Fernsehproduktionen wie »Der Baader Meinhof Komplex«, »Contergan« oder auch Stefan Raab‘s »TV total« rückten in den letzten Jahren nicht nur aufgrund ihrer filmischen Inhalte in den Fokus der öffentlichen Diskussion, sondern auch anlässlich rechtlicher Auseinandersetzungen: Immer häufiger fühlen sich Personen von dokumentarischen oder halbdokumentarischen Produktionen in ihren Persönlichkeitsrechten verletzt und ziehen vor Gericht. Dokumentarfilmer oder Schöpfer anderer nicht-fiktionaler Formate werden aber auch mit anderen Rechtsfragen konfrontiert: Ist das Konzept geschützt? Bestehen Rechte an tatsächlichen Ereignissen oder historischen Geschehnissen? Darf ich Inhalte...

24. März 2021

Auf dem Weg zur digitalen Gesellschaft

Über die tiefgreifende Mediatisierung der sozialen Welt

Auf dem Weg zur digitalen Gesellschaft

Wir sind auf dem Weg zur digitalen Gesellschaft, aber wir sind noch lange nicht angekommen. Andreas Hepp beleuchtet in seinem Buch die tiefgreifende Mediatisierung der Gesellschaft. Er fokussiert den Umgang mit digitalen Medien, ihre Infrastrukturen und die automatisierte Verarbeitung der Daten, die wir alle online hinterlassen. Hepp diskutiert die Rolle der Industrie, des Staates und der Pioniergemeinschaften dabei und fragt danach, warum digitale Medien als Plattformen und kommunikative Roboter immer „prozesshafter“ werden. Was bedeuten diese Veränderungen für Organisationen, Gemeinschaften und Individuen? Und wie sollten wir einen solchen Wandel gestalten, um zu der digitalen Gesellschaft...

12. Februar 2021

Agency postdigital

Verteilte Handlungsmächte in medienwissenschaftlichen Forschungsfeldern

Agency postdigital

Der Begriff der Agency – nur unbefriedigend als ‘Handlungsmacht’, ‘Handlungspotenzial’ oder ‘Handlungsinitiative’ ins Deutsche übersetzbar – ist in verschiedensten wissenschaftlichen Disziplinen unverzichtbar, um Prozesse gegenseitiger Einflussnahme, die Reichweite oder den Ausschluss von Handlungsspielräumen oder Verantwortung für konkrete Vorgänge zu bestimmen. In der Medien- und Kommunikationswissenschaft hat er lange Zeit keine systematische Rolle gespielt. Erst in Reaktion auf Perspektiven der seit den 1990er-Jahren boomenden Akteur-Netzwerk-Theorie (ANT) und daran anschließenden Entwürfen der Medienwissenschaft wurden vergleichbare Konzepte...

10. Februar 2021

Zeitungs- und Zeitschriftenjournalismus

Schreiben für Print und Online

Zeitungs- und Zeitschriftenjournalismus

Das Internet hat die öffentliche Kommunikation demokratisiert, den Journalismus aber nicht überflüssig gemacht. Dabei kommt es – so die Überzeugung, die diesem Lehrbuch zugrunde liegt – für die Journalisten darauf an, von der sauberen Recherche über die klare Sprache bis hin zum richtigen Einsatz der diversen Darstellungsformen ihr Handwerk zu beherrschen. Gerade für Berufsanfänger haben sich klare Strukturen bewährt, an denen sie sich orientieren können: Eine klassische Meldung, wie sie Agenturjournalisten schreiben, lässt vergleichsweise kleine Spielräume für Sprache und Aufbau. Zeitungsberichte haben eine andere Struktur als News-Storys, die Berichte der Magazine. Für Kurzinterviews...

21. Dezember 2020

Narratologie des Bildes

Zum narrativen Potenzial unbewegter Bilder

Narratologie des Bildes

Die vorliegende Narratologie des Bildes verfolgt das Ziel, zur Schließung eines bestehendes Desiderats in der Erzählforschung beizutragen: Während in der Narratologie neben sprachlichen Darstellungsformen mittlerweile wie selbstverständlich auch audiovisuelle oder performative Repräsentationen in Bezug auf ihre medienspezifischen Erzählfähigkeiten diskutiert werden, gilt dieses für viele piktoriale Medien keinesfalls in vergleichbarer Weise. Darstellende Bilder, die einzelne Szenen durch einen zeigenden Gestus verstehbar machen, finden in der Regel lediglich dann in narratologischer Fachliteratur Erwähnung, wenn die Grenzen eines mittlerweile transmedial angewendeten Narrativitätsbegriffs...

18. Dezember 2020

Störung der Bilder – Bilder der Störung

Medienereignisse zwischen Fest und Katastrophe

Störung der Bilder – Bilder der Störung

Als Fest oder als Katastrophe ist das Medienereignis bereits häufig untersucht worden – seltener allerdings der Augenblick, in dem ein Fest in die Katastrophe umschlägt. Was geschieht in diesem liminalen Moment, in dem das etablierte Festskript brüchig wird, vor und mit den laufenden Kameras, und wie werden diese Momentaufnahmen in situ und post festum verhandelt? Der Störungsmoment offenbart zum einen besonders deutlich die medialen Strategien, Prozesse und Muster, in denen im Medienereignis grundsätzlich Bedeutung generiert, geteilt oder unterminiert wird. Zum anderen zeigt er den Interferenzen zwischen “klassischem Fernsehen” und “digitalen Modi” die (Aus-)Gestalt(ung)...

28. Oktober 2020

Sprechen und Moderieren

In Radio, Fernsehen und Social Media

Sprechen und Moderieren

In Zeiten einer neuen Mündlichkeit muss jede und jeder ihren und seinen wirkungsvollen Stil finden. Mikrofon und Kamera verlangen spezielles Handwerk und System. Vieles davon haben YouTube, Instagram und Podcasts verändert, die Grundregeln aber bleiben. Drei Autor*innen aus der Praxis geben in einem erweiterten und modernisierten Klassiker der Sprecherziehung Anleitungen und System – gegen das Auswendiglernen oder das Ablesen. Sie plädieren für das freie Sprechen mithilfe von Stichwortkonzepten. Auch wenn heute aus Wohnzimmern (und morgen vielleicht aus noch viel virtuellerer Realität aus Broadcast-Drohnen) medial gesprochen wird, das Professionalitätsgebot bleibt, und es wird wichtiger! Das...