KatalogThemenKommunikationswissenschaft allg. (Page 4 von 5)

19. Mai 2016

Virtuelle Computerspielwelten

Rezeption und Transfer in dynamisch-transaktionaler Perspektive

Virtuelle Computerspielwelten

Bewegungsgesteuerte Computerspiele haben den Anspruch, sich intuitiv und natürlich steuern zu lassen. Die Arbeit versteht diese als einen neuen Computerspiel-Typus, der sich grundsätzlich von klassischen Computerspielen unterscheidet. Virtuelle Computerspielwelten entwirft ein Kommunikationsmodell zwischen Kommunikator und Spieler, welches aus einer dezidiert kommunikationswissenschaftlichen Perspektive aufzeigt, dass Computerspiele bestimmt werden durch ihren symbolkommunikativen Gehalt auf einer technischen Plattform. Die zentralen Annahmen der Arbeit, dass bewegungsgesteuerte Spiele den Spieler tiefer in die Spielwelt eintauchen lassen und den wechselseitigen Austausch als komplexe Transferprozesse...

5. April 2016

Mediated Scandals

Gründe, Genese und Folgeeffekte von medialer Skandalberichterstattung

Mediated Scandals

In jüngerer Zeit ist eine Zunahme der medialen Berichterstattung über Skandale zu beobachten. Die begleitenden zahlreichen, teilweise aufgeheizten Debatten um die Art und Weise der medialen Skandalberichterstattung – erinnert sei etwa an die Fälle Strauss-Kahn, Wulff, Kachelmann oder Hoeneß – haben gezeigt, dass Skandale ein gesellschaftlich virulentes, jedoch nicht einfach zu greifendes Phänomen darstellen. Skandalberichterstattung kann sich einerseits als gesellschaftlich hochrelevant erweisen, als mit ihr auf Missstände, Werte- oder Normverletzungen aufmerksam gemacht und Diskurse über grundlegende Werte und Normen in Gang gesetzt werden können. Andererseits kann eine Häufung...

24. Oktober 2015

Krieg und Konflikt in den Medien

Multidisziplinäre Perspektiven auf mediale Kriegsdarstellungen und deren Wirkungen

Krieg und Konflikt in den Medien

Über Kriege, terroristische Anschläge oder andere bewaffnete Konflikte erfahren wir meist aus den Massenmedien. Die mediale Aufbereitung solcher Vorkommnisse in Film, Fernsehen oder Printmedien prägt unsere Wahrnehmung und Interpretation des Zeitgeschehens. Und dabei spielen nicht nur journalistische und dokumentarische Aufarbeitungen eine Rolle: Kriege und bewaffnete Konflikte sind im Verlauf des 20. Jahrhunderts immer mehr auch zum Gegenstand der Populärkultur und der Unterhaltungsindustrie geworden – und dies nicht nur in den klassischen Medien wie z.B. dem Film, sondern auch in den neuen Medien wie den Computer- und Videospielen. Vor diesem Hintergrund bietet der Sammelband einen Einblick...

17. August 2015

Game Studies

Aktuelle Ansätze der Computerspielforschung

Game Studies

Das Spielen am Computer ist aus der konvergenten Medienkultur der Gegenwart nicht mehr wegzudenken: Computerspiele werden von Menschen beinahe jeden Alters und jeder gesellschaftlichen Stellung gespielt. Entsprechend erfreut sich die Computerspielindustrie schon des Längeren an Umsätzen, die mit denen der Filmindustrie durchaus vergleichbar sind, und der Deutsche Kulturrat möchte Computerspiele inzwischen gar als ›Kunst‹ verstanden wissen. Vor diesem Hintergrund überrascht es einerseits kaum, dass in den letzten Jahren auch das akademische Interesse an Computerspielen stark gestiegen ist und dass das immer noch recht junge Medium heute aus ganz unterschiedlichen methodologischen und epistemologischen...

28. Mai 2015

Lautsprecher und Widersprecher

Ein Ansatz zum Vergleich der Mediensysteme

Lautsprecher und Widersprecher

1989 brach der europäische und zentralasiatische Kommunismus zusammen. 2011 warfen im „arabischen Frühling“ einige Länder des Orients ihre autokratischen Regierungssysteme auf den Haufen der Geschichte. Immer mehr Länder öffnen sich dem kapitalistischen Wirtschaftssystem und dem freien Handel und nennen sich demokratisch. Doch trotz diesem Trend und trotz der Globalisierung treffen wir weiterhin auf eine Vielzahl unterschiedlicher politischer Systeme – und nach wie vor prägen die politischen Systeme die Mediensysteme, sodass auch diese durchaus unterschiedlich sind. Wie aber lassen sich die Mediensysteme typologisieren? Wie viele Modelle gibt es? Forscher haben seit dem Zweiten Weltkrieg...

17. Mai 2015

Wissenschaftskommunikation im Wandel

Wissenschaftskommunikation im Wandel

Die Kommunikation von Wissenschaft ist hochrelevant: Wissenschaftliches Wissen spielt in allen Gesellschaftsbereichen eine immer wichtigere Rolle, von individuellen Fragen zu Gesundheit, Ernährung oder Konsum bis hin zu Entscheidungen in Politik und Wirtschaft. Aber um dahin zu gelangen, muss das Wissen aus seinen Entstehungskontexten in die Gesellschaft kommuniziert werden. Dass es sich dabei um keine simple Übersetzung handelt, sondern wissenschaftliches Wissen in diesem Prozess umgeformt und kritisch hinterfragt wird, zeigen die Debatten über Klimawandel, Risiken der Atomenergie und Gentechnik oder Vor‐ und Nachteile der Nanotechnologie. In den vergangenen Jahren haben sich die Orte,...

30. März 2013

Marken im Web 2.0

Theoretische Einordnung und empirische Erkenntnisse zur Markenkommunikation im Web 2.0 aus kommunikationswissenschaftlicher Sicht

Marken im Web 2.0

Das Internet bietet heute eine Kommunikations-Infrastruktur, die kein wirtschaftlicher Akteur mehr ignorieren kann. Besonders interessant sind sogenannte Online-Gemeinschaften. Diese umfassen zum einen webbasierte Netzwerke wie Facebook, zum anderen Online-Fan-Gemeinschaften wie die Harley Davidson Owner Group oder medienzentrierte Austauschplattformen wie die Community auf brigitte.de. Kennzeichnend für das sogenannte ›Web 2.0‹ im Allgemeinen und Online-Gemeinschaften im Speziellen ist, dass Nutzer nicht mehr nur Inhalte nachfragen, sondern sie selbst beisteuern und sich gezielt mit anderen Personen vernetzen. Diese Entwicklung betrifft die Markenführung insofern, als in Blogs und Communities...

18. April 2012

Strategische Institutionalisierung durch Medienorganisationen

Der Fall des Leistungsschutzrechtes

Strategische Institutionalisierung durch Medienorganisationen

Politische und rechtliche Rahmenbedingungen von Medienorganisationen sind nicht einfach Datenparameter. Auf ihre Ausgestaltung nehmen Medienorganisationen – wie Organisationen im Allgemeinen – vielmehr interessengeleitet Einfluss. In Zeiten medialer Transformationsprozesse wird diese Strategische Institutionalisierung mit Blick auf Politik, Recht und Verwaltung zunehmend bedeutsamer. Die gesellschaftlichen Auseinandersetzungen um Urheber- und Leistungsschutzrechte, um kartellrechtliche Fragen oder um die Online-Aktivitäten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks zeugen davon. Welche Strategien der Einflussnahme nutzen Medienorganisationen, um bestehende Wertschöpfungsstrukturen abzusichern...

6. Mai 2011

Strategisches Framing

Gesellschaftliche Akteure und ihre Einflussnahmeversuche auf die mediale Debatte über die embryonale Stammzellforschung in Deutschland 2000 bis 2002

Strategisches Framing

Gesellschaftliche Diskurse werden in modernen Gesellschaften zentral über die Medien vermittelt. Bei kontroversen Themen versuchen die Diskursbeteiligten deshalb, ihre spezifischen Sichtweisen in den Medien zu platzieren und so deren Berichterstattung inhaltlich zu beeinflussen. Im Mittelpunkt stehen dabei die verschiedenen Interpretationsrahmen bzw. “Frames” der Akteure. Eine grundlegende Auseinandersetzung mit den strategischen Einflussnahmeversuchen gesellschaftlicher Akteure auf die Medien und deren Verknüpfung mit dem Mediendiskurs aus Framing-Perspektive fehlt in der PR-Forschung bislang. Die vorliegende Arbeit schließt diese Forschungslücke, indem sie zunächst auf theoretischer...

Organisationen der Medienselbstregulierung

Europäische Presseräte im Vergleich

Organisationen der Medienselbstregulierung

Begriffe wie ›Media Governance‹ und ›Selbstregulierung‹ haben in der wissenschaftlichen und politischen Debatte Hochkonjunktur. Dabei wird zumeist vergessen, dass Regulierungsakteure Organisationen sind. Für ein Verständnis von Medienregulierung ist eine Beschäftigung mit Regulierungsorganisationen notwendig. In der vorliegenden Studie wird daher, basierend auf dem Neoinstitutionalismus, ein organisationaler Ansatz der Medienregulierung entwickelt. Das Potenzial des Ansatzes wird am Beispiel von Presse- und Medienräten demonstriert. Nach einem Vergleich sämtlicher EU- und EFTA-Mitgliedstaaten werden die Presseräte in Deutschland, der Schweiz, Großbritannien und Irland vertieft...