KatalogThemenKommunikationswissenschaft allg. (Page 2 von 4)

27. Juni 2017

Netzprominenz

Entstehung, Erhaltung und Monetarisierung von Prominenz im digitalen Zeitalter

Netzprominenz

YouTube- und Facebook-Stars, erfolgreiche Blogger und Instagrammer – im digitalen Zeitalter ist eine neue Form der Bekanntheit entstanden: Netzprominenz. Vor allem im Leben junger Menschen nimmt sie eine immer bedeutsamere Rolle ein. Aufgrund welcher Mechanismen diese neue Form der Prominenz entsteht, welche Varianten existieren, welche Merkmale sie charakterisieren und mit welchen Strategien sie sich erhalten und monetarisieren lässt – zu diesen Fragen liefert das Buch auf Grundlage vergleichender Fallanalysen erste Antworten. Die Erkenntnisse zum Phänomen der Netzprominenz lassen wiederum Rückschlüsse auf Prozesse des Strukturwandels der Prominenz im Allgemeinen zu: die Demokratisierung...

8. Mai 2017

Wie Meinungsführer Meinung kommunizieren

Meinungsführerschaft in der politischen Alltagskommunikation

Wie Meinungsführer Meinung kommunizieren

Meinungsführer gelten als Personen, die in politischen Gesprächen die Meinungen ihrer Mitmenschen beeinflussen können. Bis dato wissen wir jedoch nur wenig über die Kommunikation von Meinungsführern und damit darüber, wie sie ihre Gesprächspartner beeinflussen. Um Meinungsführerschaft und damit kommunikative Einflussnahme in politischen Alltagsgesprächen zu untersuchen, führt Sarah Geber in ihrer Dissertationsschrift kommunikationswissenschaftliche und sozialpsychologische sowie -linguistische Erkenntnisse in einem Modell zur Meinungsführerschaft in der politischen Alltagskommunikation zusammen. Zur Überprüfung des Modells wurden Freundschafts- und Bekanntschaftspaare befragt und...

18. März 2017

Differenzielle Rezeption, transaktionale Medienwirkungen und die Bewertung öffentlicher Kommunikationsmedien

Methodologische Betrachtungen zur TV-Programmforschung

Differenzielle Rezeption, transaktionale Medienwirkungen und die Bewertung öffentlicher Kommunikationsmedien

Medieninhaltsanalysen stehen häufig in der Kritik, die Rezeptionsweisen des Publikums in ihrer Methodik, Kategorienbildung und Dateninterpretation nicht ausreichend zu beachten. Diese Arbeit prüft für das Beispiel TV-Programmanalysen, inwiefern Urteile von Rezipienten und daraus abgeleitete Bewertungssysteme eine geeignete Alternative zur inhaltsanalytisch angelegten Medienqualitätsforschung sind. Bezug genommen wird auf Erkenntnisse aus der differenziellen Rezeptionsforschung sowie auf jenen Zweig der Wirkungsforschung, der von der Vorstellung von einem Kognitionszyklus bzw. vom Verstehen als Interaktion ausgeht. Die vorliegende Arbeit stellt fest, dass Medienangebot und Medienrezeption...

14. März 2017

100 Jahre Kommunikationswissenschaft in Deutschland

Von einem Spezialfach zur Integrationsdisziplin

100 Jahre Kommunikationswissenschaft in Deutschland

2016 wurde die institutionalisierte Kommunikationswissenschaft im deutschsprachigen Raum 100 Jahre alt. Karl Bücher hatte 1916 an der Universität Leipzig das erste Institut für Zeitungskunde in Deutschland gegründet. Aus dem Nukleus des Spezialfachs Zeitungskunde entwickelte sich die heutige Kommunikationswissenschaft als eine für die Gesellschaft wichtige Integrationsdisziplin, die immer weiter expandiert und sich ausdifferenziert. Der Sammelband mit ausgewählten Beiträgen der 61. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, die zum Jubiläum in Leipzig stattfand, blickt auf 100 Jahre Kommunikationswissenschaft zurück, reflektiert die Fachentwicklung...

20. November 2016

Transnationale Lebenswelten: Europa als Kommunikationsraum

Transnationale Lebenswelten: Europa als Kommunikationsraum

Das Europa der EU gilt oft als eines, das mit „dem wirklichen Leben der Menschen“ nichts zu tun hat. Auch die Kommunikationswissenschaft betrachtet Europa meist aus einer Perspektive von oben, während der kommunikative Alltag von Menschen kaum in den Fokus gerät. Welche Rolle aber spielen Identifikationsangebote wie Region oder Nation und wie verhalten sich diese zu „Europa“, wenn Menschen in hochgradig mobilen und vernetzten Gesellschaften leben, an die Massenkommunikationsbestände der Welt Anschluss finden können und permanent mit potenziell global ausgedehnten persönlichen Netzwerken verbunden sind? Welche Folgen hat es für die Ausbildung von kollektiver Zugehörigkeit und die...

15. November 2016

Kommunikation als Weltbezug

Kommunikation als Weltbezug

Christoph Kuhlmann vertritt in seiner Habilitationsschrift die These, dass sich aus dem Konzept des Weltbezugs eine allgemeine Theorie der Kommunikation entwickeln lässt. Wahrnehmungen, Emotionen, Meinungen, Vorstellungen, Handeln und Verhalten sind Formen des Weltbezugs. Auch wer kommuniziert, teilt seine Weltbezüge (oder die anderer Akteure) mit und bezieht sich so indirekt auf Welt. Aber nicht nur die Inhalte von Kommunikation lassen sich als Bezug auf Welt beschreiben: Obige Kategorien kennen wir auch als Wirkung von (Medien-)Kommunikation. Und so ist mit dem Weltbezugsansatz eine Perspektive gewonnen, aus der sich Absichten von Kommunikationsteilnehmern, Kommunikationsinhalte und Kommunikationswirkungen...

2. Juni 2016

Risiken und Nutzen der Kommunikation auf Social Networking Sites

Theoretische Modellierung und empirische Befunde auf Basis der „Theory of Reasoned Action“

Risiken und Nutzen der Kommunikation auf Social Networking Sites

Social Networking Sites erfreuen sich anhaltender Beliebtheit. Neben ihren Vorzügen als flexible Kommunikationskanäle bergen sie jedoch auch Risiken: Im Rahmen (semi-)öffentlicher Kommunikation tragen die User selbst zum Verlust ihrer Privatsphäre bei, obwohl sie sich in hohem Maße diesbezüglich sorgen. Zum besseren Verständnis dieses Selbstoffenbarungsverhaltens wurde ein Erklärungsmodell aufgestellt, das auf der Theory of Reasoned Action basiert. Neben den üblichen Prädiktoren (Intention, Einstellung und subjektive Norm) wurden einstellungsbildende Vorstellungen über Risiken und Nutzen sowie Gewohnheitsstärke integriert. Die Prüfung des Modells erfolgte mit einer Online-Umfrage...

19. Mai 2016

Virtuelle Computerspielwelten

Rezeption und Transfer in dynamisch-transaktionaler Perspektive

Virtuelle Computerspielwelten

Bewegungsgesteuerte Computerspiele haben den Anspruch, sich intuitiv und natürlich steuern zu lassen. Die Arbeit versteht diese als einen neuen Computerspiel-Typus, der sich grundsätzlich von klassischen Computerspielen unterscheidet. Virtuelle Computerspielwelten entwirft ein Kommunikationsmodell zwischen Kommunikator und Spieler, welches aus einer dezidiert kommunikationswissenschaftlichen Perspektive aufzeigt, dass Computerspiele bestimmt werden durch ihren symbolkommunikativen Gehalt auf einer technischen Plattform. Die zentralen Annahmen der Arbeit, dass bewegungsgesteuerte Spiele den Spieler tiefer in die Spielwelt eintauchen lassen und den wechselseitigen Austausch als komplexe Transferprozesse...

5. April 2016

Mediated Scandals

Gründe, Genese und Folgeeffekte von medialer Skandalberichterstattung

Mediated Scandals

In jüngerer Zeit ist eine Zunahme der medialen Berichterstattung über Skandale zu beobachten. Die begleitenden zahlreichen, teilweise aufgeheizten Debatten um die Art und Weise der medialen Skandalberichterstattung – erinnert sei etwa an die Fälle Strauss-Kahn, Wulff, Kachelmann oder Hoeneß – haben gezeigt, dass Skandale ein gesellschaftlich virulentes, jedoch nicht einfach zu greifendes Phänomen darstellen. Skandalberichterstattung kann sich einerseits als gesellschaftlich hochrelevant erweisen, als mit ihr auf Missstände, Werte- oder Normverletzungen aufmerksam gemacht und Diskurse über grundlegende Werte und Normen in Gang gesetzt werden können. Andererseits kann eine Häufung...

24. Oktober 2015

Krieg und Konflikt in den Medien

Multidisziplinäre Perspektiven auf mediale Kriegsdarstellungen und deren Wirkungen

Krieg und Konflikt in den Medien

Über Kriege, terroristische Anschläge oder andere bewaffnete Konflikte erfahren wir meist aus den Massenmedien. Die mediale Aufbereitung solcher Vorkommnisse in Film, Fernsehen oder Printmedien prägt unsere Wahrnehmung und Interpretation des Zeitgeschehens. Und dabei spielen nicht nur journalistische und dokumentarische Aufarbeitungen eine Rolle: Kriege und bewaffnete Konflikte sind im Verlauf des 20. Jahrhunderts immer mehr auch zum Gegenstand der Populärkultur und der Unterhaltungsindustrie geworden – und dies nicht nur in den klassischen Medien wie z.B. dem Film, sondern auch in den neuen Medien wie den Computer- und Videospielen. Vor diesem Hintergrund bietet der Sammelband einen Einblick...