KatalogThemenKommunikationswissenschaft allg. (Page 2 von 4)

26. März 2018

Großer Sport, große Show, große Wirkung?

Empirische Analysen zu Olympischen Spielen und Fußballgroßereignissen

Großer Sport, große Show, große Wirkung?

Sportgroßereignisse wie Olympische Spiele oder Fußballweltmeisterschaften sind die weltweiten Mega-Events, die nicht nur großen Sport, sondern auch große Show versprechen. Sie werden im großen Stile inszeniert, kommentiert, vermarktet und verhandelt. Aufgrund ihrer hohen Attraktivität in der Breite der Gesellschaft haben solche Mega-Events zudem ein enormes Wirkpotenzial – auch abseits des Sports. Kulturelle, gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Systeme sind mittelbar oder unmittelbar von diesen Mega-Events betroffen und nutzen die Sportgroßereignisse nicht selten für eigene Zwecke. Der vorliegende Band setzt sich anhand von ausgewählten Analysen mit diesen Themen auseinander...

23. März 2018

Medienstress durch Smartphones?

Eine quantitative und qualitative Analyse

Medienstress durch Smartphones?

In den letzten Jahren fand eine verstärkte Diskussion statt, die einen Zusammenhang zwischen gesteigerter digitaler Mediennutzung einerseits und dem Entstehen psychischer Krankheiten (wie Erschöpfungsdepression oder Burnout) andererseits behauptet. In der (populär)wissenschaftlichen Diskussion kam es dabei zu einer teils plakativen Zuspitzung von Verdichtungswirkungen. Die vorliegende Arbeit nimmt hier eine differenzierte und analytische Haltung ein und greift auf die Theorie der Conservation of Resource von Stevan E. Hobfoll zurück. Danach handeln Menschen mit Medien, weil sie ihre Ressourcen erhalten und ausweiten wollen. Ressourcen sind hierbei alles, was Menschen wichtig ist und was sie...

15. Februar 2018

Scandalogy

An Interdisciplinary Field

Scandalogy

Die Enthüllung der Panama Papers im April 2016 machte erneut deutlich, welche globale Wirkmacht Skandale entfalten können. Skandale bringen Politiker zu Fall, stürzen Wirtschaftslenker und beenden Sportkarrieren. Sie kommen in jedem gesellschaftlichen Feld vor, führen zu enormer medialer Berichterstattung und zu einer lebhaften öffentlichen Diskussion über Werte und Normen – sie sind ein soziales Phänomen. Als solches stellen Skandale sehr häufig auch einen Forschungsgegenstand unterschiedlicher Wissenschaften dar: Politikwissenschaftler analysieren zum Beispiel die Funktionsfähigkeit von politischen Regeln und Institutionen, die Kommunikationswissenschaft untersucht mögliche Wirkungen...

10. Oktober 2017

Vernetzung

Stabilität und Wandel gesellschaftlicher Kommunikation

Vernetzung

Die gesellschaftliche Kommunikation verändert sich durch zahlreiche Varianten kommunikativer Vernetzung, die vor allem durch Online-Medien vorangetrieben wird, die aber auch in massenmedial geprägten Medienumgebungen konstitutiv für moderne Demokratien ist. Neu ist, dass sich Bürgerinnen und Bürger, politische Akteure, Organisationen, Unternehmen und Institutionen horizontal und vertikal durch direkte Interaktionen zu Netzwerken verbinden und damit neue gesellschaftliche Kommunikationsströme entstehen, die komplementär oder substitutiv zu den Vermittlungsleistungen von Journalistinnen und Journalisten stehen. Der Band dokumentiert die aktuelle Forschung zu diesen Phänomenen in ausgewählten,...

27. Juni 2017

Netzprominenz

Entstehung, Erhaltung und Monetarisierung von Prominenz im digitalen Zeitalter

Netzprominenz

YouTube- und Facebook-Stars, erfolgreiche Blogger und Instagrammer – im digitalen Zeitalter ist eine neue Form der Bekanntheit entstanden: Netzprominenz. Vor allem im Leben junger Menschen nimmt sie eine immer bedeutsamere Rolle ein. Aufgrund welcher Mechanismen diese neue Form der Prominenz entsteht, welche Varianten existieren, welche Merkmale sie charakterisieren und mit welchen Strategien sie sich erhalten und monetarisieren lässt – zu diesen Fragen liefert das Buch auf Grundlage vergleichender Fallanalysen erste Antworten. Die Erkenntnisse zum Phänomen der Netzprominenz lassen wiederum Rückschlüsse auf Prozesse des Strukturwandels der Prominenz im Allgemeinen zu: die Demokratisierung...

8. Mai 2017

Wie Meinungsführer Meinung kommunizieren

Meinungsführerschaft in der politischen Alltagskommunikation

Wie Meinungsführer Meinung kommunizieren

Meinungsführer gelten als Personen, die in politischen Gesprächen die Meinungen ihrer Mitmenschen beeinflussen können. Bis dato wissen wir jedoch nur wenig über die Kommunikation von Meinungsführern und damit darüber, wie sie ihre Gesprächspartner beeinflussen. Um Meinungsführerschaft und damit kommunikative Einflussnahme in politischen Alltagsgesprächen zu untersuchen, führt Sarah Geber in ihrer Dissertationsschrift kommunikationswissenschaftliche und sozialpsychologische sowie -linguistische Erkenntnisse in einem Modell zur Meinungsführerschaft in der politischen Alltagskommunikation zusammen. Zur Überprüfung des Modells wurden Freundschafts- und Bekanntschaftspaare befragt und...

18. März 2017

Differenzielle Rezeption, transaktionale Medienwirkungen und die Bewertung öffentlicher Kommunikationsmedien

Methodologische Betrachtungen zur TV-Programmforschung

Differenzielle Rezeption, transaktionale Medienwirkungen und die Bewertung öffentlicher Kommunikationsmedien

Medieninhaltsanalysen stehen häufig in der Kritik, die Rezeptionsweisen des Publikums in ihrer Methodik, Kategorienbildung und Dateninterpretation nicht ausreichend zu beachten. Diese Arbeit prüft für das Beispiel TV-Programmanalysen, inwiefern Urteile von Rezipienten und daraus abgeleitete Bewertungssysteme eine geeignete Alternative zur inhaltsanalytisch angelegten Medienqualitätsforschung sind. Bezug genommen wird auf Erkenntnisse aus der differenziellen Rezeptionsforschung sowie auf jenen Zweig der Wirkungsforschung, der von der Vorstellung von einem Kognitionszyklus bzw. vom Verstehen als Interaktion ausgeht. Die vorliegende Arbeit stellt fest, dass Medienangebot und Medienrezeption...

14. März 2017

100 Jahre Kommunikationswissenschaft in Deutschland

Von einem Spezialfach zur Integrationsdisziplin

100 Jahre Kommunikationswissenschaft in Deutschland

2016 wurde die institutionalisierte Kommunikationswissenschaft im deutschsprachigen Raum 100 Jahre alt. Karl Bücher hatte 1916 an der Universität Leipzig das erste Institut für Zeitungskunde in Deutschland gegründet. Aus dem Nukleus des Spezialfachs Zeitungskunde entwickelte sich die heutige Kommunikationswissenschaft als eine für die Gesellschaft wichtige Integrationsdisziplin, die immer weiter expandiert und sich ausdifferenziert. Der Sammelband mit ausgewählten Beiträgen der 61. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft, die zum Jubiläum in Leipzig stattfand, blickt auf 100 Jahre Kommunikationswissenschaft zurück, reflektiert die Fachentwicklung...

20. November 2016

Transnationale Lebenswelten: Europa als Kommunikationsraum

Transnationale Lebenswelten: Europa als Kommunikationsraum

Das Europa der EU gilt oft als eines, das mit „dem wirklichen Leben der Menschen“ nichts zu tun hat. Auch die Kommunikationswissenschaft betrachtet Europa meist aus einer Perspektive von oben, während der kommunikative Alltag von Menschen kaum in den Fokus gerät. Welche Rolle aber spielen Identifikationsangebote wie Region oder Nation und wie verhalten sich diese zu „Europa“, wenn Menschen in hochgradig mobilen und vernetzten Gesellschaften leben, an die Massenkommunikationsbestände der Welt Anschluss finden können und permanent mit potenziell global ausgedehnten persönlichen Netzwerken verbunden sind? Welche Folgen hat es für die Ausbildung von kollektiver Zugehörigkeit und die...

15. November 2016

Kommunikation als Weltbezug

Kommunikation als Weltbezug

Christoph Kuhlmann vertritt in seiner Habilitationsschrift die These, dass sich aus dem Konzept des Weltbezugs eine allgemeine Theorie der Kommunikation entwickeln lässt. Wahrnehmungen, Emotionen, Meinungen, Vorstellungen, Handeln und Verhalten sind Formen des Weltbezugs. Auch wer kommuniziert, teilt seine Weltbezüge (oder die anderer Akteure) mit und bezieht sich so indirekt auf Welt. Aber nicht nur die Inhalte von Kommunikation lassen sich als Bezug auf Welt beschreiben: Obige Kategorien kennen wir auch als Wirkung von (Medien-)Kommunikation. Und so ist mit dem Weltbezugsansatz eine Perspektive gewonnen, aus der sich Absichten von Kommunikationsteilnehmern, Kommunikationsinhalte und Kommunikationswirkungen...