KatalogReihenTheorie und Geschichte der Kommunikationswissenschaft (Page 2 von 2)

6. Mai 2011

»Ich habe dieses Fach erfunden«

Wie die Kommunikationswissenschaft an die deutschsprachigen Universitäten kam. 19 biografische Interviews

»Ich habe dieses Fach erfunden«

Dieses Buch will das Bewusstsein für die Wurzeln der Kommunikationswissenschaft schärfen. Dazu werden 19 biografische Interviews mit Professoren präsentiert, die zur Generation der ›Jungtürken‹ im Fach gehören. Der Begriff wurde von Walter J. Schütz (Jahrgang 1930) geprägt und meinte Leute in seinem Alter, die sich in den 1960er-Jahren als Assistenten oder Doktoranden auf eine Universitätskarriere vorbereitet haben und deshalb all das diskutierten, was einer solchen Karriere im Wege stand: die geringe Reputation des Fachs, die schlechte Ausstattung mit Professuren und Mittelbaustellen, den einsetzenden Studentenandrang. In den 1970er- und 1980er-Jahren haben die ›Jungtürken‹...

Zeitung, Werbung, Öffentlichkeit

Biographisch-systematische Studien zur Frühgeschichte der Kommunikationsforschung

Zeitung, Werbung, Öffentlichkeit

Zeitung, Werbung und Öffentlichkeit sind seit der Wende zum 20. Jahrhundert Gegenstand akademischer Forschung. Robert Park, später Chicago School of Sociology, legt in seiner Heidelberger Dissertation 1904 wegweisende Überlegungen zu einer Theorie der Öffentlichkeit vor. Sein Zeitgenosse Victor Mataja erkennt Werbung bereits als Kommunikationsform und verfasst darüber das Standardwerk seiner Zeit. Auf Park wie Mataja berufen sich später die Zeitungswissenschaftler der Weimarer Republik. Deren Themen sind u.a. Pressestatistik und Frühgeschichte der Presse. Der Band stellt diesbezüglich die innovativen Ansätze von Günter Ost zur Methode der Stichtagserhebung und von Johannes Kleinpaul...

Die Aktualität der Anfänge

40 Jahre Publizistikwissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Die Aktualität der Anfänge

Vierzig Jahre waren es im Wintersemester 2004/2005 her, seitdem ein Lehrstuhl für Publizistik an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz eingerichtet und Elisabeth Noelle-Neumann auf diesen Lehrstuhl berufen wurde. Damit wurde das bis dahin nur an wenigen deutschen Universitäten vetretene Fach hier dauerhaft etabliert. Und von diesem Institut ging eine grundlegende wissenschaftliche Neuorientierung aus, die das Fach weit über Mainz hinaus geprägt hat. Geradezu zum geflügelten Wort wurde das Etikett von der “Mainzer Schule”. Der vorliegende Band dokumentiert die Vorträge, welche anlässlich eines “Jubiläums-Symposiums unter dem Motto “Die Aktualität der Anfänge”...

80 Jahre Zeitungs- und Kommunikationswissenschaft in München

Bausteine zu einer Institutsgeschichte

80 Jahre Zeitungs- und Kommunikationswissenschaft in München

2004 kann das Münchener Institut für Kommunikationswissenschaft auf eine Tradition von 80 Jahren zurückblicken. Das Jubiläum ist Anlass, Bausteine zu einer Geschichte der Einrichtung zusammenzutragen: Beiträge über die Institutsleiter Karl d’Ester, Hanns Braun und Otto B. Roegele, über die Münchener Schule und über die 68er. Außerdem kommen all jene zu Wort, die das Profil des Instituts in den letzten Jahrzehnten geprägt haben: Heinz Starkulla, Hans Wagner und Kurt Koszyk, Wolfgang R. Langenbucher und Peter Glotz, Ursula E. Koch, Heinz Pürer, Heinz-Werner Stuiber und Hans-Bernd Brosius. In ausführlichen Interviews geht es um die Lage des Faches, um die Journalistenausbildung...