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6. Mai 2011

Theodor Fontane als Journalist

Selbstverständnis und Werk

Theodor Fontane als Journalist

Theodor Fontane ist vielen Menschen nur als Autor realistischer Romane bekannt. Dabei hat er die längste Zeit seines Lebens als Journalist gearbeitet und in unterschiedlichen Positionen die Professionalisierung des Berufs im Zeitalter der aufkommenden Massenpresse miterlebt. Dieses Buch beschreibt Denken und Handeln des Journalisten Theodor Fontane. Dazu hat die Autorin mehr als 3000 seiner Briefe sowie 230 seiner Theaterkritiken untersucht. Aus der Analyse ergibt sich das Bild eines Journalisten, der den modernen Anforderungen des Berufs in vielerlei Hinsicht noch nicht entsprochen hat. Gerade als Theaterkritiker hat Fontane jedoch mit seiner anschaulichen, humorvollen, ganz am Leser orientierten...

Journalistische Persönlichkeit

Fall und Aufstieg eines Phänomens

Journalistische Persönlichkeit

Anlässlich der Emeritierung von Wolfgang R. Langenbucher (Wien) wurde im Oktober 2006 den Wechselbeziehungen zwischen Journalismus, Person und Werk nachgespürt. Davon ausgehend kommen in diesem Sammelband Autorinnen und Autoren aus Wissenschaft und journalistischer Praxis zu Wort, um den Stellenwert von Persönlichkeit im Journalismus, den Werkcharakter von journalistischen Leistungen sowie deren Kanonisierung zu erörtern. „Journalismus“ wird in dem Buch Journalistische Persönlichkeit als spezifische Kulturleistung verstanden. Entgegen der herrschenden Lehre erlangen dann (wieder) Personen und ihre Biographie wissenschaftliches Interesse. Dabei gilt es auch journalistische Werke...

Abgewehrte Vergangenheit

Beiträge zur deutschen Erinnerung an den Nationalsozialismus

Abgewehrte Vergangenheit

Die in diesem Band versammelten Texte gehen den Abwehrmechanismen gegenüber der mit dem Nationalsozialismus verbundenen Schuld in unterschiedlichen Bereichen der deutschen Öffentlichkeit nach. Dadurch wird der Blick frei für untergründige kulturelle Kontinuitäten, die die deutsche Gegenwartsgesellschaft mit ihren Vorgängerinnen vor 1945 verbinden. Auch weil wir der alltäglichen Seite des NS-Regimes bisher nicht offen ins Auge zu blicken wagen, konnten diese Verbindungen noch nicht völlig gekappt werden. Eine Vergangenheit, die verdrängt wird, kann nicht vergehen, das Unterbewusstsein einer Kultur muss ununterbrochen darum kreisen, solange nicht selbstkritische Erinnerung die Schuld eingestanden...