KatalogReihenForschungsfeld Kommunikation

8. März 2018

Die soziale Konstruktion journalistischer Qualität

Fachdiskurs, Theorie und Empirie

Die soziale Konstruktion journalistischer Qualität

Die Arbeit geht in dreierlei Hinsicht neue Wege: Erstens werden die normativen Grundannahmen der bestehenden Ansätze zur journalistischen Qualität herausgearbeitet. Zweitens knüpft die Eigentheorie an den Sozialkonstruktivismus in der Tradition von Peter L. Berger und Thomas Luckmann an, ebenfalls ein Novum in der Erforschung journalistischer Qualität. Und drittens wird die herkömmliche quantitative Methodik zugunsten eines quantitativ-qualitativen Methodenmixes erweitert, wobei die Qualitätsurteile junger Erwachsener zum Journalismus rekonstruktiv im Fokus stehen. Im ersten Oberkapitel werden Theorien und Ansätze zur journalistischen Qualität besprochen, zugrunde liegende normative Vorstellungen...

21. November 2016

Bürgerjournalismus im Web

Kollaborative Nachrichtenproduktion am Beispiel von »Wikinews«

Bürgerjournalismus im Web

Ein großer Teil der öffentlich verfügbaren Kommunikation stammt mittlerweile nicht mehr von professionellen Kommunikatoren aus Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit, sondern von Laien, die über Weblogs, Soziale Netzwerke, Microblogging-Dienste wie »Twitter« u. a. eine Fülle an Inhalten verbreiten. Braucht es vor diesem Hintergrund den professionellen Journalismus überhaupt noch? Oder leistet »user generated content« dasselbe? Um dies zu beantworten, klärt die Arbeit zunächst grundlegend, welche Leistungen Journalismus erbringt und anhand welcher Merkmale er sich – auch im Internet – identifizieren lässt. Aus verschiedenen Theoriesträngen wird eine Reihe von Konstitutionsmerkmalen...

17. Juni 2015

Vielfalt im Fernsehen

Eine komparative Studie zur Entwicklung von TV-Märkten in Westeuropa

Vielfalt im Fernsehen

Die Einführung des privaten Rundfunks in Westeuropa war mit hohen ökonomischen Erwartungen und medienpolitischen Zielen verbunden. Neue mediale Akteure und der Wettbewerb mit den traditionellen öffentlich-rechtlichen Anbietern sollten – so die Idealvorstellung – zu einer Vervielfachung des Medienangebots führen und damit die Informationsfreiheit der Bürger vergrößern sowie die demokratische Meinungs- und Willensbildung erleichtern und befördern. Einer der zentralen Begriffe war – zu einer Zeit, die im Mediensektor durch starke ökonomische und redaktionelle Konzentrationsprozesse gekennzeichnet war – der Terminus der »publizistischen Vielfalt«. Steffen Kolb zieht in seiner Studie...

20. Mai 2015

Medienqualität und Publikum

Zur Entwicklung einer integrativen Qualitätsforschung

Medienqualität und Publikum

Der Diskurs über die Qualität der Medien ist geprägt durch den Widerspruch von „Qualität“ und „Quote“, also von normativen Qualitätsansprüchen einerseits und ökonomischen Wechselwirkungen der Medienproduktion und -nutzung andererseits. Julia Serong unternimmt zunächst eine Analyse des Qualitätsdiskurses und seiner verschiedenen Foren und weist auf das Problem hin, dass das Publikum nur unzureichend in diesen Diskurs eingebunden ist. Dabei ist der Qualitätsdiskurs unerlässlich für die öffentliche Selbstbeobachtung der Gesellschaft. Das Buch enthält aus diesem Grund eine ausführliche und kritische Auseinandersetzung mit den Problemen, Konfliktfeldern und Perspektiven der...

1. April 2014

Europäische Identitäten

Eine vergleichende Untersuchung der Medienöffentlichkeiten ost- und westeuropäischer EU-Länder

Europäische Identitäten

Dennis Lichtenstein untersucht mittels einer quantitativen Inhaltsanalyse die Konstruktionen europäischer Identität in den nationalen Medienöffentlichkeiten von sechs EU-Ländern (D, F, I, GB, PL, LV). Neben den Identitätsinhalten, mit denen die EU z. B. als ein gemeinsamer Markt oder als eine politische Wertegemeinschaft gedeutet wird, und den darauf bezogenen Identifikationen und Ablehnungen wird erhoben, über welche Deutungen Abgrenzungen zwischen der EU und anderen Ländern konstruiert werden. Es wird angenommen, dass Abgrenzungen zu einer länderübergreifenden Schärfung europäischer Identität beitragen. Vor dem Hintergrund der EU-Osterweiterungen 2004 und 2007 wird auch danach gefragt,...

1. Februar 2014

Gefährdete journalistische Unabhängigkeit

Zum wachsenden Einfluss von Werbung auf redaktionelle Inhalte

Gefährdete journalistische Unabhängigkeit

Inwieweit beeinflussen Werbetreibende die redaktionelle Berichterstattung? Haben sie bei Gratisblättern mehr Einfluss als bei der klassischen Abo-Zeitung? Diesen Fragen spürt diese Studie erstmals empirisch nach. Die »Chinesische Mauer«, welche einstmals Redaktion und Anzeigenabteilung in Verlagshäusern strikt voneinander trennte, bröckelt zusehends. Dabei spielt die Kommerzialisierung der Medien eine besondere Rolle, weil sie für die zunehmende ökonomische Bedingtheit der journalistischen Produktion verantwortlich ist. Auf der Grundlage von Altmeppens Organisationstheorie und dem Steuerungs- bzw. Interpenetrationsansatz analysiert der Autor die Folgen der sich verändernden Dominanz-...

7. März 2012

Ziele, Evaluation und Qualität in der Auftragskommunikation

Grundlagen für Public Relations, Werbung und Public Affairs

Ziele, Evaluation und Qualität in der Auftragskommunikation

Julia Wippersberg widmet sich in ihrem Grundlagenwerk der zentralen Frage, wie sich Qualität in Public Relations, Werbung und Public Affairs bestimmen und messen lässt. Im Fokus steht der Zusammenhang von Zielen, Evaluation und Qualität in der Auftragskommunikation. Die Autorin entwickelt überprüfbare und operationalisierbare Dimensionen und präsentiert Instrumente der Evaluation, die direkt in die Praxis umsetzbar sind. Einerseits dient Evaluation zur Überprüfung der »guten« Kommunikationsarbeit, insbesondere der Zielerreichung, andererseits ist sie ein Instrument der Qualitätssicherung und Qualitätsüberprüfung – ganz nach der Maxime »Ziel-Strebigkeit sichert Qualität.«

14. September 2011

Journalisten in der Schweiz

Eine Berufsfeldstudie im Zeitverlauf

Journalisten in der Schweiz

Dieses Buch liefert ein aktuelles Bild von den Journalisten in der Schweiz. Untersucht werden der soziodemografische Hintergrund von Journalisten, ihre Tätigkeiten, Vorstellungen und Rollenbilder sowie die redaktionellen Organisationsformen. Zusätzlich wird beschrieben, inwiefern sich diese Eigenschaften über die letzten 10 bzw. 30 Jahre verändert haben und welche Formen des Wandels sichtbar sind. Die Studie ist die erste umfassende synchrone und diachrone Analyse des Berufsfelds der Journalisten in der Schweiz. Neben einer Analyse der Daten einer aktuellen Journalistenbefragung und einem Vergleich mit früheren Untersuchungen fördert sie auch eine kritische Diskussion der Methodik in der...

1. April 2009

Qualitätsjournalismus

Die Zeitung und ihr Publikum

Qualitätsjournalismus

Können die Zeitungen in der Konkurrenz mit den neuen Medien bestehen, indem sie auf Qualitätsjournalismus setzen? Und was ist unter Qualitätsjournalismus genau zu verstehen – ist es wirklich das, was das Publikum von den Zeitungen erwartet? Der Autor beschäftigt sich mit der Frage, was Zeitungen leisten müssen, um in unserer Gesellschaft weiterhin eine wichtige Funktion wahrzunehmen und zugleich bei den Lesern erfolgreich zu sein. Auf der Grundlage von Publikumsbefragungen wird aufgezeigt, wie das traditionsreiche Medium auch in Zukunft bestehen kann. HINWEIS Dieser Titel erschien im Jahr 2009 im UVK Verlag unter der ISBN 978-3-86764-141-8.

1. April 2006

Framing

Eine integrative Theorie der Massenkommunikation

Framing

Dieses Buch bietet eine umfassende Bestandsaufnahme zum Forschungsfeld Framing. Urs Dahinden arbeitet die multidisziplinäre Geschichte des Framing-Begriffs auf und legt eine präzisierende Definition vor. Mit einer kriteriengeleiteten Literaturanalyse erschließt und systematisiert er das heterogene Feld der empirischen Forschung auf diesem Gebiet. Schließlich demonstriert er anhand einer Fallstudie das Potenzial der Theorie für die integrierte Analyse von Medieninhalten und Medienwirkungen und diskutiert, unter welchen Bedingungen Framing als Paradigma für die Kommunikations- und Medienwissenschaft dienen kann. STIMMEN ZUM BUCH »Das Buch ist sicher nicht die letzte Auseinandersetzung mit...