KatalogReihenAlltag, Medien und Kultur

7. Mai 2018

Medien als Alltag

Festschrift für Klaus Neumann-Braun

Medien als Alltag

Die Beiträge dieses Bands widmen sich in vielfältiger Weise und unterschiedlichen Zugängen der Analyse und Reflexion populärkultureller Medien als Alltagsphänomen. In theoretischen Annährungen an zentrale Konzepte der Medien- und Kommunikationsforschung, sowie in Medien- und Kulturanalysen zu unterschiedlichen Gegenstandsbereichen, werden alltägliche Medieninhalte als wissenschaftlicher Gegenstand verortet und ihre Gebrauchsweisen diskutiert. Das Spektrum der Beiträge umfasst medien- und populärkulturelle Themen wie Musikfernsehen, Jugendszenen, Werbung, Fernsehunterhaltung, Film und Audiovision und Kommunikation im Internet. Neben theoretisch-konzeptionellen Beiträgen zur Rezeptionsforschung,...

11. März 2015

Gender – Medien – Screens

(De)Konstruktionen aus wissenschaftlicher und künstlerischer Perspektive

Gender – Medien – Screens

»Gender – Medien – Screens« beschäftigt sich mit (De-)Konstruktionen von Geschlecht, die mittels Screens verbreitet werden. Der Begriff Screen wird dabei unterschiedlich verstanden. Im technischen Sinne sind damit alle derzeitigen Bildschirmmedien und ihre möglichen Weiterentwicklungen gemeint. Das können sowohl klassische Bildschirmmedien wie Kino und Fernsehen als auch neuere Formen wie Internet-Angebote, mobile Medien, Smartphone-Inhalte und Computerspiele sein. Screens sind aber auch kulturelle Bilderrepertoires, die zwischen der Welt und unserem Blick auf sie vermitteln. In diesem Sinne analysiert der vorliegende Band, wie verschiedene strukturierende Momente visueller (Re-)Präsentation...

1. Oktober 2014

Fernsehen: Europäische Perspektiven

Festschrift Prof. Dr. Lothar Mikos

Fernsehen: Europäische Perspektiven

Für den vorliegenden zweisprachigen Band (deutsch/englisch) haben sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus acht europäischen Ländern mit den Produktionskontexten, der Entwicklung von neuen Genres und einer neuen Fernsehästhetik, aber auch mit Publikumsperspektiven beschäftigt, um so eine Vielfalt an europäischen Perspektiven auf das alte und gleichzeitig neue Medium Fernsehen zu bieten. Vor dem Hintergrund von Digitalisierung, Globalisierung, Second- und Multi-Screen-Umgebungen und der ständigen zeitlichen und räumlichen Verfügbarkeit der bewegten Bilder schreibt sich das Fernsehen mit seinen multiplen Facetten kontinuierlich weiter. Es reflektiert dabei aktuelle gesellschaftliche...

18. Juni 2014

Nordic Noir

Skandinavische Fernsehserien und ihr internationaler Erfolg

Nordic Noir

Mit Stig Larssons »Millenium«-Trilogie haben skandinavische Krimis und ihre Adaptionen in Film und Fernsehen nicht nur Europa, sondern den Weltmarkt und international die Herzen der Zuschauer erobert. Auch in der deutschen Fernsehlandschaft haben sich die Serien aus dem skandinavischen Raum einen festen Platz gesichert. Lea Gamula und Lothar Mikos zeigen die Gründe für den internationalen Erfolg skandinavischer Fernsehserien auf. Vor dem Hintergrund der internationalen Serienproduktion und ihrer Entwicklung stellen sie den skandinavischen Sonderweg vor, der trotz internationaler Orientierung seine ganz eigene nationale Identität bewahrt hat: Die Autoren geben Einblick in die spezifischen...

18. September 2013

Tatort

Gesellschaftspolitische Themen in der Krimireihe

Tatort

Hendrik Buhl untersucht das Phänomen gesellschaftspolitischer Themen im Genreklassiker »Tatort«. Der »Tatort«-Krimi am Sonntagabend gehört für viele Menschen zum Ausklang des Wochenendes dazu. Die erfolgreichste Krimireihe im deutschen Fernsehen unterhält nicht nur mit spannenden Geschichten, sondern informiert auch über gesellschaftspolitische Probleme und Konfliktlagen. Bei der Mörderjagd sehen sich die Kommissarinnen und Kommissare mit schlechten Arbeitsbedingungen in Discountern, Obdachlosigkeit oder Voyeurismus im Internet konfrontiert. Anhand aller Erstausstrahlungen eines Jahres zeigt Hendrik Buhl, wie unterhaltsame Ermittlungsarbeit einerseits und Informationen andererseits...

12. September 2012

Fernsehgeschmack, Lebensstil und Comedy

Eine handlungstheoretische Analyse

Fernsehgeschmack, Lebensstil und Comedy

Elizabeth Prommer geht der Frage nach, wie sich unterschiedliche Vorlieben bei der Wahl des Fernsehprogramms erklären lassen: So scheiden sich insbesondere bei Comedy-Sendungen, bspw. an den Fernsehkomikern Harald Schmidt und Stefan Raab, deutlich die Geister: Der eine wird in den Feuilletons hoch gelobt, der andere hat dafür mehr Zuschauer und ist populärer gerade bei jüngeren Zuschauern. Doch ist, wenn wir uns eine Sendung gerne anschauen oder auch kategorisch ablehnen, das wirklich nur auf individuelle Vorlieben und Entscheidungen zurückzuführen? Über Geschmack lässt sich bekanntermaßen vortrefflich streiten. Man hat ihn oder auch nicht. Für den Soziologen Pierre Bourdieu ist Geschmack...

15. August 2012

Bollyworld Neukölln

MigrantInnen und Hindi-Filme in Deutschland

Bollyworld Neukölln

»Bollyworld Neukölln« ist nicht nur die erste umfassende Studie zum Hindi-Kino in Deutschland, die spezifische, inoffizielle und migrantische Rezeptionswege mitberücksichtigt, sondern zeigt auch neue empirische Perspektiven auf Migranten und Medien auf. Anstatt MigrantInnen unreflektiert nach bestimmten ethnischen Gruppen auszuwählen und zu kategorisieren, betrachtet die Medienethnografie junge, migrantische Rezipienten in einem konkreten urbanen Raum: Berlin Nord-Neukölln. Distributions- und Rezeptionsaktivitäten zur Populärkultur Bollywood (wie etwa Tanzkurse oder Vorführungen außerhalb des regulären Kinoprogramms) zeigen, dass die Grenzen zwischen migrantischen und »mehrheitsdeutschen«...

23. Mai 2012

Pornografisierung von Gesellschaft

Perspektiven aus Theorie, Empirie und Praxis

Pornografisierung von Gesellschaft

Mit dem Begriff »Pornografisierung« spüren die Herausgeberinnen und AutorInnen pornografischen Darstellungsmitteln nach, die verstärkt Eingang in die Medien und die Populärkultur finden. Dabei zeigt sich eine Verschiebung im Umgang mit Freizügigkeit sowie eine Entwicklung hin zur zunehmend mediatisierten Selbstdarstellung und Körperperformance. Mit einem immer größeren Selbstverständnis werden intime körperliche Vorgänge und Handlungen in die Öffentlichkeit gezerrt und ausgestellt. Der Begriff der »Pornografisierung« ist nicht mit »Pornografie« im engeren Sinne gleichzusetzen. Im erweiterten Sinne spiegelt er vielmehr die gesellschaftlich zu beobachtende Tendenz der (Selbst-)Vermarktung...

7. Dezember 2011

Auf Augenhöhe?

Rezeption von Castingshows und Coachingsendungen

Auf Augenhöhe?

»Deutschland sucht den Superstar«, »Germany’s next Topmodel« oder »Die Super Nanny« – was macht diese Sendungen so interessant? Geht es um Voyeurismus oder Schadenfreude, wenn untalentierte Kandidaten von Dieter Bohlen bloßgestellt werden? Dient die Fokussierung auf das Optische bei Heidi Klum der Fixierung auf ein bestimmtes Körperideal? Sind Coachingformate wie »Die Super Nanny« ein Alptraum oder moderne Lösungen für Hilfesuchende in scheinbar aussichtslosen Situationen? All diese Formate stehen seit Jahren bei den Zuschauern hoch im Kurs, werden aber auch heftig kritisiert. Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis geben Einblick in den aktuellen Diskurs und stellen...

18. Mai 2011

Gute Unterhaltung?!

Qualität und Qualitäten der Fernsehunterhaltung

Gute Unterhaltung?!

Über »gute Unterhaltung« nachzudenken, fällt in Deutschland nicht leicht. Immer noch ist die Vorstellung weit verbreitet, dass ein Medienangebot nicht gut sein kann, wenn es nur Unterhaltung bezweckt. Und wenn es als gut gilt, dann ist es natürlich mehr als bloße »Unterhaltung«. Einen positiven Unterhaltungsbegriff kennen lediglich Fernsehsender – »gute Unterhaltung« findet dann statt, wenn die Marktanteile stimmen – und mit der Unterhaltungsproduktion vertraute Experten, die gutes Handwerk beurteilen können. Aber sind damit schon die Grenzen des Nachdenkens erreicht? Prominente Vertreterinnen und Vertreter von Wissenschaft, Journalismus, Medienaufsicht und Produktion bieten hier...