KatalogNeuerscheinungen

11. September 2019

Measuring Media Use and Exposure

Recent Developments and Challenges

Measuring Media Use and Exposure

Die präzise Erfassung der Mediennutzung bzw. genutzter Medieninhalte stellt eine der zentralen methodischen Herausforderungen für die Kommunikationswissenschaft dar. Vor diesem Hintergrund kommt neuen Kommunikationstechnologien eine besondere Bedeutung zu, da sie bestehende Nutzungsweisen verändern und zur Etablierung neuer Nutzungsweisen beitragen. Neue Kommunikationstechnologien stellen allerdings nicht nur eine Herausforderung dar, sondern sie eröffnen auch neue Möglichkeiten für die Messung von Mediennutzung. Der vorliegende Band widmet sich deshalb aktuellen Entwicklungen und Trends bei der Erfassung von Mediennutzung und rezipierten Inhalten. Die Beiträge beschäftigen sich neben...

3. September 2019

Camera Acting

Das Schauspiel-Training

Camera Acting

Dein Begleiter für alle Arbeitsphasen des Film- und Fernsehschauspiels: Trainiere mit Nick Dong-Sik Deine Körpersprache als Schlüssel zum Erfolg. Während es in der Szenenarbeit häufig ausschließlich um Gefühls- und Denkprozesse oder Dramaturgie geht, legt Nick Dong-Sik den Fokus ganz auf unseren Körper. Denn unser Körper ist kontrollierbar und bietet so Schauspielern, die am Filmset punktgenau funktionieren müssen, einen sicheren Anker – ganz unabhängig von Tagesform und Gefühlslage. Optimale Kamerapräsenz mit künstlerischem Ausdruck zu verbinden, ist dabei das Ziel: Wie zeigt man authentische Emotionen, Gedanken und Bewegungen in verschiedenen Einstellungsgrößen für egal wie...

15. Juli 2019

Wissen

Basiswissen für die Medienpraxis

Wissen

Wissenschaftsjournalismus stellt die Massenmedien bis heute vor große Herausforderungen, denn Themen aus Wissenschaft, Medizin und Technik gelten als ebenso populär wie schwierig. Der Band Wissen aus der Journalismus Bibliothek gibt einen praxisorientierten Überblick über das Feld, zeigt die Unterschiede der medialen Berichterstattung über Forschung in Wissenschafts- und anderen Ressorts auf, thematisiert spezielle Methoden der Recherche und Vermittlung ebenso wie besondere Berichterstattungsfelder – von der Medizin bis zur Ernährung – und präsentiert wichtige Akteure und Formate aus Wissenschaft und Medien. Einer historischen Einordnung des Ressorts stellen die Autoren einen Ausblick...

Die Aggregation und Analyse von Zeitdaten im Agenda-Setting-Ansatz

Die Aggregation und Analyse von Zeitdaten im Agenda-Setting-Ansatz

Die Aggregation von Daten ist ein Verfahren, dass in der Agenda-Setting-Forschung häufig angewandt wird. So werden Individualdaten in Gruppen zusammengefasst oder Daten, die auf täglichen Umfragen basieren, auf Wochen- oder Monatsebene aggregiert und dann ausgewertet. Effekte der Aggregation, wie die Gefahr des ökologischen Fehlschlusses von Kollektivmerkmalen auf Individualmerkmale, sind hinreichend bekannt. Es mangelt jedoch an systematischen Analysen der Aggregation von linearen Zeitdaten, obwohl auch bei diesem Verfahren statistische Effekte plausibel sind. Wenn Daten systematisch verdichtet werden, kann sich dies möglicherweise auf die Interpretation von Ergebnissen auswirken, da diese...

Bilder als Botschaft

Bildstrukturen deutscher Illustrierter 1905 - 1945 im Spannungsfeld von Politik, Wirtschaft und Publikum

Bilder als Botschaft

Nicht die außergewöhnlichen Bilder, die „Ikonen“, stehen im Mittelpunkt dieser Untersuchung, sondern die Strukturen des ganz alltäglichen Angebots – all das, was die Leser von Illustrierten in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts erwarteten und womit sie regelmäßig bedient wurden. Mehr als 30.000 Bilder aus drei der am weitesten verbreiteten Illustrierten (Berliner Illustrirte Zeitung, Die Woche, Illustrierter Beobachter) wurden systematisch nach Inhalten und Formen untersucht. Die Befunde sind eindeutig: Politisches in einem ganz direkten Sinne – das Bild aktiver Politiker in unmittelbar politischen Zusammenhängen – war immer wichtig, viel wichtiger als heute. Die entscheidenden...

Meinungsbildung

Meinungsbildung

Die Themen des aktuellen Schwerpunktes u.a.: Wolfgang Schweiger: Öffentlichkeit und öffentliche Meinung im Wandel Christina Heinen im Gespräch mit David Lanius: „Wir als Gesellschaft müssen lernen, zu streiten!“ Nicole Rieber: Streitkultur 3.0. Lernräume zur Auseinandersetzung mit Hass und Gewalt im Netz Joachim von Gottberg im Gespräch mit Stephan Grünewald: Die Lage ist gut, die Stimmung schlecht. Orientierungssuche und der Mangel an Wertschätzung Clemens Schwender: Fake News. Neue Forschungen zu einem uralten Phänomen Joachim von Gottberg im Gespräch mit Sabine Döring: Emotionen und politische Meinungsbildung Gerd Hallenberger: Wenn das Eckige ins Runde soll. Politische Meinungsbildung...

7. Juni 2019

Von „Wirtschaftsflüchtlingen“ und „Willkommenskultur“

Fluchtberichterstattung abseits des Politikressorts

Von „Wirtschaftsflüchtlingen“ und „Willkommenskultur“

2015 sorgten Hunderttausende geflüchtete Menschen in den deutschen Zeitungen für Schlagzeilen und machten Flucht einmal mehr zum Thema der Kommunikationswissenschaft. Wurde über Geflüchtete zuvor gar nicht oder wenn, dann oft negativ berichtet, stellt sich im Kontext der viel beschworenen „Willkommenskultur“ eine neue Frage an den Journalismus: Gibt es neben der ereigniszentrierten Politikberichterstattung andere, wirtschafts- und kulturjournalistische, Perspektiven auf das Thema Flucht und wenn ja, welche? Diese Frage beantwortet das Buch mit einer quantitativen und qualitativen Inhaltsanalyse von rund 300 Zeitungsartikeln im Wirtschafts- und Kulturressort der Frankfurter Allgemeinen...

Orientierung durch Suchmaschinen

Ein dynamisch-transaktional gedachtes Modell

Orientierung durch Suchmaschinen

Die Mediengeschichte ist geprägt von der Entwicklung immer neuer Medien. Jedes neue Medium hat die Menge und Komplexität der verfügbaren Inhalte erhöht und dabei neue Orientierungsbedürfnisse geschaffen. Dieser Unübersichtlichkeit ist bislang durch Meta-Orientierungsangebote begegnet worden, die über Medien orientieren sollen, um ihre Nutzbarkeit zu gewährleisten. Mehr Medien erforderten bislang also noch mehr Medien, um nutzbar zu bleiben – ein Phänomen, das als Infor­mations­paradoxon bezeichnet werden kann. Unter den Produktions- und Re­zeptionsbedingungen der tra­ditionellen Massenmedien kann dieser Prozess kein Ende haben. Allerdings zeichnet sich ein Paradigmenwechsel ab:...

Meinungsmacht

Der Einfluss von Eliten auf Leitmedien und Alpha-­Journalisten – eine kritische Netzwerkanalyse

Meinungsmacht

Die Interaktionen zwischen Journalisten und Eliten wurden bislang meist vor systemtheoretischem Hintergrund und durch Befragung von Akteuren erforscht. Dabei wurden die Ergebnisse anonymisiert. Diese Arbeit wählt theoretisch und methodisch einen anderen Ansatz, um Eliten-Einflüsse auf journalistische Inhalte zu lokalisieren. Der Autor wird hat ein theoretisches Modell entwickelt, das Medienverhalten mit Hilfe von Pressure Groups und sozialen Netzwerken erklärt. Es sagt vorher, dass Leitmedien mehr oder weniger den laufenden Diskurs der Eliten reflektieren. Dabei werden aber dessen Grenzen nicht überschritten und dessen Prämissen nicht kritisch hinterfragt. Im empirischen Teil fokussiert...

16. Mai 2019

Ausgeblendet

Frauen im deutschen Film und Fernsehen. Mit einem Vorwort von Maria Furtwängler

Ausgeblendet

Frauen sind im deutschen Film und Fernsehen unterrepräsentiert. Auf eine Frau kommen ab einem Alter von 30 Jahren etwa zwei Männer. Die Rollenklischees – hübsche junge Frau, starker, kluger Mann – scheinen zementiert. Frauen sind dabei nicht nur seltener sichtbar, sie sind auch kürzer zu sehen und haben deutlich weniger Wortanteile. Dies sind die Ergebnisse einer von der Schauspielerin Maria Furtwängler initiierten und von der Universität Rostock durchgeführten Studie zum Thema „Audiovisuelle Diversität“. Es sind seit Jahrzehnten die ersten belastbaren und repräsentativen Zahlen, um die Schieflage in der Präsenz und der Rolle von Frauen in den Medien zu zeigen. Dazu wurden...