BlogVeranstaltungen (Page 3 von 7)

6. August 2018

Orbitale Irritationen. Kunst im öffentlichen Raum und der digitale Globus

Kölner Mediengespräch am 4. September 2018

Orbitale Irritationen. Kunst im öffentlichen Raum und der digitale Globus

Im Juli 2006 begann Google, die Welt von oben zu fotografieren und zu kartografieren, um einen virtuellen Globus zu kreieren – heute bekannt als Google Earth. REMOTEWORDS wurde im darauffolgenden Jahr als virtuelle Gegenreaktion hierzu gegründet. Man wollte den ungefragten Beobachtungen von Google etwas ebenfalls Ungefragtes entgegensetzen. Am 24. April 2008 beschrifteten Achim Mohné und Uta Kopp das erste Dach für ihr Langzeitprojekt REMOTEWORDS auf dem Fuhrwerkswaage Kunstraum in Köln. Die dafür in Zusammenarbeit mit Kurator Jochen Heufelder entwickelte Botschaft IN ART WE TRUST ist seitdem aus der Luft zu lesen. Nur kurze Zeit später aktualisierte der Satellitennavigationsgigant Google...

21. Juni 2018

Medien im digitalen Wandel. Neue Chancen mit neuen Technologien

Kölner Mediengespräch am 9. Juli 2018

Medien im digitalen Wandel. Neue Chancen mit neuen Technologien

Kommunikationstechnologien und Mediennutzung wandeln sich rapide und mit ihnen die Anforderungen, die an Autoren, Journalisten, Werber, Game-Designer und andere Kreative sowie an die Produzenten und Verwerter von Medieninhalten gestellt werden. Wie lassen sich die vielfältigen Chancen und Möglichkeiten des Digitalen nutzen, um das Publikum mit überzeugenden Medienangeboten zu erreichen und nachhaltig zu begeistern? Autor und Innovationsexperte Egbert van Wyngaarden stellt die aktuellen Entwicklungen der Medienindustrie verständlich und praxisorientiert dar und präsentiert neue Ansätze und Werkzeuge für die Konzeption, Gestaltung und Verbreitung von neuartigen Medien. Dabei bringt er Aspekte...

14. Juni 2018

“Es gibt keine Filme mehr”

Unser Autor Dr. Rolf Giesen sprach bei den Kölner Mediengesprächen über den Wandel und die mögliche Zukunft des Filmemachens. Sein im August erscheinendes Buch "Der Angriff der Zukunft auf die Gegenwart" widmet sich genau diesen Themen.

“Es gibt keine Filme mehr”

»Es gibt keine Filme mehr«, sagt Dr. Rolf Giesen, Autor des im August im Herbert von Halem Verlag erscheinenden Bandes Der Angriff der Zukunft auf die Gegenwart am 13. Juni bei den Kölner Mediengesprächen. Wer erst kürzlich im Kino die neuesten Blockbuster wie etwa The Avengers: Infinity War oder Jurassic World: Das gefallene Königreich gesehen hat, mag ihm intuitiv widersprechen wollen. Es wird allerdings schnell klar, was Giesen meint: Natürlich gibt es weiterhin ›Filme‹ im Sinne von bewegten Bildern, die bestimmte Inhalte transportieren und die man sich beispielsweise im Kino ansehen kann. Verschwunden oder zumindest stark im Rückzug begriffen ist indes der Film als physischer...

24. Mai 2018

Bewegtbilder im Wandel: Der Angriff der Zukunft auf die Gegenwart

Kölner Mediengespräch am 13. Juni 2018

Bewegtbilder im Wandel: Der Angriff der Zukunft auf die Gegenwart

Das Erbe des Films lebt! Die Kraft des Legendären, Dynamischen und  Weltentrückten übt immer noch eine nahezu magische Anziehungskraft aus. Doch die technologische Entwicklung hat eine grundlegende Umwälzung der Medienindustrie in Gang gesetzt. Immer mehr Studienanfänger streben zum Film, obwohl die späteren Berufs- und Verdienstmöglichkeiten voraussichtlich schlechter sind als in anderen Berufsfeldern. Aber Berufe wie Regisseur, Kamerafrau, Drehbuchautorin oder Szenenbildner versprechen ein Leben voller Kreativität und Abenteuer. Über Jahrzehnte waren Rollen, Kompetenzen und Aufgabenfelder der Filmschaffenden klar umrissen und die Optionen ihrer beruflichen Perspektive klar beschreibbar....

27. April 2018

Sommermärchen oder Kommerz? Die Fußball-WM und andere Sportgroßereignisse zwischen Inszenierung und Instrumentalisierung

Kölner Mediengespräch am 17. Mai 2018

Sommermärchen oder Kommerz? Die Fußball-WM und andere Sportgroßereignisse zwischen Inszenierung und Instrumentalisierung

Ein Paradies für Sportfans: Momentan finden die UEFA Champions League und die Eishockey Weltmeisterschaft statt, im Juni beginnt die Fußballweltmeisterschaft und im Juli die Tour de France. Doch im Zentrum des Interesses von sportlichen Großveranstaltungen stehen nicht nur die Athleten und ihre Spitzenleistungen. Auch der immer größer werdende Anteil des Unterhaltungsprogramms fesselt ein Milliardenpublikum. Medial perfekt aufbereitet erzeugt es weltweit Feel-Good-Effekte, trägt zur Völkerverständigung bei, stärkt das Identifikationsgefühl ganzer Nationen und sorgt  jährlich für steigende Teilnehmer- und Zuschauerzahlen. Mega-Events wie die Olympischen Spiele oder Fußballweltmeisterschaften...

26. April 2018

Wenn der japanische Kaiser auf Kumamon und Pikachu trifft…

Anlässlich des Erscheinens seiner Dissertation "Im Reich der Figuren" sprach unser Autor Lukas R.A. Wilde über japanische Figuren-Theorie und die "Mangaisierung" des Alltags.

Wenn der japanische Kaiser auf Kumamon und Pikachu trifft…

Jeder kennt wohl die berühmte Figur “Hello Kitty”. In Deutschland ist die anthropomorphe Katze ein beliebtes Label, die Figur ziert Kleidung, Schreibwaren, Bettwäsche, Taschen und sonstige Accessoires. In Japan, ihrem Herkunftsland, haben Hello Kitty und vergleichbare Figuren sogar einen noch viel höheren Stellenwert; sie erfüllen z.T. sogar öffentlichkeitswirksame Funktionen. Das gilt etwa für Kumamon, das Maskottchen der Präfektur Kumamoto. Die schwarze, bärenartige Figur ist auf Schildern und amtlichen Mitteilungen präsent und sogar bei offiziellen Anlässen zugegen – dank eines verkleideten Darstellers im Ganzkörper-Kostüm. Kumamon ist zuweilen sogar bei Auftritten...

23. März 2018

Im Reich der Figuren – Japanische Character-Theorie und die ›Mangaisierung‹ des Alltags

Kölner Mediengespräch am 24. April 2018

Im Reich der Figuren – Japanische Character-Theorie und die ›Mangaisierung‹ des Alltags

Wo geht es lang? Wie muss ich mich verhalten? In Japan werden Fragen dieser Art oft mit ganz speziellen Figurentypen beantwortet: mit Maskottchen, yuru-kyara (unperfekte Figuren) oder hataraku-kyara (Arbeitsfiguren) genannt, die in einer ›Manga-Ästhetik‹ ikonischer Linienzeichnungen gehalten sind. Sie agieren in bildlich dargestellten Szenen, die den Rezipienten ansprechen und ihn dazu anleiten sollen, Verhaltensaufforderungen und Hinweisen zur ›Alltagsnavigation‹ zu folgen. Außerhalb von Asien ist ein solches Figurenkonzept noch recht unbekannt, obwohl auch die Deutsche Bahn schon zu Comic-artiger Beschilderung gegriffen hat. Lukas R.A. Wilde hat in seiner Neuerscheinung Im Reich...

30. Januar 2018

Was ist “europäisch”?

Dr. Julia Lönnendonker spricht anlässlich des Erscheinens ihres Buches "Konstruktionen europäischer Identitäten" am 25.1.2018 bei den Kölner Mediengesprächen über ihre Forschungsergebnisse.

Was ist “europäisch”?

In Zeiten des “Brexit” und des zunehmenden Einflussgewinns nationalistischer politischer Parteien  scheint die ideale Zeit – wenn nicht gar die Notwendigkeit – gekommen, sich wissenschaftlich mit dem Thema der europäischen Identität(en) auseinanderzusetzen. Genau das tut Dr. Julia Lönnendonker in ihrem neu erschienenen Buch “Konstruktionen Europäischer Identitäten”.Identität, so Lönnendonker, wird zumeist in Abgrenzung gegen ein “Anderes” konstituiert. Ein solches “Anderes” ist für Europa seit langem die Türkei, was sich in den inzwischen fast 60 Jahre andauernden EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei und der heute mehr denn je...

5. Januar 2018

Auf der Suche nach europäischer Identität

Auf der Suche nach europäischer Identität

Knapp 60 Jahre nach Gründung der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft stellt sich mehr denn je die Frage, was für eine Art von Gemeinschaft Europa sein will, nach den Gemeinsamkeiten und dem Verbindenden. Bis heute gibt es jedoch keine eindeutige Definition dessen, was ›europäisch sein‹ überhaupt heißt und auf welchen geografischen Raum sich der Begriff bezieht. Die Journalismusforscherin Dr. Julia Lönnendonker hat die unterschiedlichen Deutungen im öffentlichen Diskurs identifiziert und kommt damit einer Definition Europas näher. Beispielhaft hat sie dazu den medienöffentlichen Diskussionsprozess zu den Beitrittsbemühungen der Türkei seit 1959 untersucht, der die Möglichkeit...

7. Dezember 2017

Brigitte Alfter bei den Kölner Mediengesprächen

"Grenzüberschreitender Journalismus" lautet der Titel von Brigitte Alfters jüngst im Herbert von Halem Verlag erschienenem Buch. Was damit gemeint ist, erläuterte die Autorin am Erscheinungstag, dem 6.12., unseren Gästen im Verlag.

Brigitte Alfter bei den Kölner Mediengesprächen

Brigitte Alfters Buch Grenzüberschreitender Journalismus wird durch seinen Untertitel als Handbuch zum Cross-Border-Journalismus ausgewiesen. Aber was ist “Cross-Border-Journalismus”? Wie die Autorin erläuterte, handelt es sich dabei um eine relativ neue und noch wenig erforschte journalistische Methode, bei der Journalisten aus verschiedenen Ländern gemeinsam und über Landesgrenzen hinweg – eben “cross-border” – zur selben Story recherchieren. Die Arbeit im internationalen Recherche-Team erleichtere es Journalisten einerseits, an Informationen zu gelangen, denn was ein Journalist nicht selbst vor Ort recherchieren kann, das kann er dank internationaler Vernetzung...