BlogVeranstaltungen

22. Juli 2019

Ausgeblendet – Hält das Fernsehen die Fortschritte in Bezug auf Geschlechtergerechtigkeit auf?

Einladung zu einem Vortrag von Prof. Elizabeth Prommer und anschließendem Gespräch mit Dr. Christine Linke in Kooperation mit den Digital Media Women, 26. September 2019, 19 Uhr im Herbert von Halem Verlag

Ausgeblendet – Hält das Fernsehen die Fortschritte in Bezug auf Geschlechtergerechtigkeit auf?

“Warum passiert so wenig in Fragen der Geschlechtergerechtigkeit? Kann es sein, dass die Bilder, die wir im Fernsehen und im Kino sehen und die vorgeben, die Realität abzubilden, möglicherweise den Fortschritt der Gesellschaft in Fragen der Geschlechterparität aufhalten?” Diese und andere Fragen stellt Frau Prof. Elizabeth Prommer, Autorin der Studie „Audiovisuelle Diversität“ und Medienforscherin an der Universität Rostock. Zusammen mit Dr. Christine Linke hat sie festgestellt, dass Frauen in Film und Fernsehen kein Abbild der Wirklichkeit zeichnen. Denn Frauen sind im Fernsehen stark unterrepräsentiert, sie kommen außerdem nicht in den Rollen und der Vielfalt vor, in...

19. Juni 2019

Ausgeblendet – Hält das Fernsehen die Fortschritte in Bezug auf Geschlechtergerechtigkeit auf?

Pressetermin in Berlin am 26. Juni mit Dr. Maria Furtwängler, Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und Prof. Elizabeth Prommer. Moderation: Sissi Pitzer

Ausgeblendet – Hält das Fernsehen die Fortschritte in Bezug auf Geschlechtergerechtigkeit auf?

Neue Ergebnisse Ausgeblendet – Frauen im deutschen Film und Fernsehen Frauen in Film und Fernsehen sind kein Abbild der Wirklichkeit. Dies legen die Ergebnisse des Buches Ausgeblendet nahe. Denn Frauen sind im Fernsehen stark unterrepräsentiert, sie kommen außerdem nicht in den Rollen und der Vielfalt vor, in denen sie im echten Leben vorkommen. Dies zeigt das Buch besonders am Beispiel der Expertinnen: so sind im echten Leben die Hälfte der Richter Richterinnen, aber im Fernsehen sind nur 24 Prozent der Rechtsexpertinnen Frauen. Prof. Elizabeth Prommer, Autorin der Studie „Audiovisuelle Diversität“ und Medienforscherin an der Universität Rostock, fragt: „Warum passiert so wenig...

17. Juni 2019

Fluchtberichterstattung heute: Zwischen journalistischem Anspruch und Medienrealität

Vortrag von Jutta Brennauer sowie anschließende Podiumsdiskussion mit der Journalistin Sheila Mysorekar am 18. Juni um 19 Uhr

Fluchtberichterstattung heute: Zwischen journalistischem Anspruch und Medienrealität

2015 kamen Hunderttausende geflüchtete Menschen nach Deutschland und sorgten so in den deutschen Zeitungen für Schlagzeilen, die über die ereigniszentrierte Politikberichterstattung hinausgingen. Die viel beschworene „Willkommenskultur“ wirft eine neue Frage an den Journalismus auf: Gibt es auch andere, wirtschafts- und kulturjournalistische Perspektiven auf das Thema Flucht und wenn ja, welche? Jutta Brennauer hat diese Frage kommunikationswissenschaftlich bearbeitet. In einem Impulsvortrag wird sie erläutern, wie Geflüchtete im Wirtschaftsressort tendenziell als Belastung beschrieben werden und sich die Berichterstattung auf eine deutsche wirtschafts-, sozial- und innenpolitische Krise...

17. Mai 2019

Kommunikation im Wandel – damals und heute

Am 15. Mai 2019 trafen sich auf dem Podium der Kölner Mediengespräche Prof. Dr. Dagmar Hoffmann, Prof. Dr. Marlis Prinzing, Dr. Jörg-Uwe Nieland und Herbert von Halem, um über die Veränderungen in der Kommunikationswissenschaft der letzten 20 Jahre zu sprechen. Prof. Dr. Udo Göttlich hielt einen einleitenden Vortrag

Kommunikation im Wandel – damals und heute

20 Jahre ist es nun her, dass der Sammelband Kommunikation im Wandel. Zur Theatralität der Medien, herausgegeben von Udo Göttlich, Jörg-Uwe Nieland und Heribert Schatz, als eines der frühesten Bücher im Herbert von Halem Verlag erschien. Aus diesem Anlass diskutierte Verleger Herbert von Halem am 15. Mai 2019 mit Jörg-Uwe Nieland, Marlis Prinzing und Dagmar Hoffmann über den Wandel in der Kommunikationswissenschaft. Udo Göttlich verglich in seinem Impulsvortrag im Vorfeld der Diskussionsrunde den Versuch, den Wandel der Kommunikation zu beschreiben, mit dem hoffnungslosen Unternehmen “den Ozean mit Wasserfarben zu malen, während man unter Wasser ist”. Diese Metapher trifft...

8. April 2019

Kommunikation im Wandel – revisited. Eine Bestandsaufnahme und kritische (Selbst-)Reflexion der Kommunikationswissenschaft

Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Dagmar Hoffmann, Prof. Dr. Marlis Prinzing und Dr. Jörg-Uwe Nieland. Mit einem Vortrag von Prof. Dr. Udo Göttlich. Am 15. Mai 2019 um 19:30

Kommunikation im Wandel – revisited. Eine Bestandsaufnahme und kritische (Selbst-)Reflexion der Kommunikationswissenschaft

Im Jahr 1998 bekam Deutschland nach 16 Jahren Regierung durch Helmut Kohl mit Gerhard Schröder einen neuen Bundeskanzler, Frankreich wurde Fußballweltmeister und der größte Medienskandal war eine Affäre des damaligen US-Präsidenten mit einer Praktikantin. Es gab noch keine Smartphones und das Internet begann gerade erst seinen Siegeszug außerhalb von Wissenschaft und Militär. Während vor 20 Jahren die Nachrichten im Radio oder TV abgewartet werden mussten, die Tageszeitung am kommenden Tag berichtete und ausführlicher erst im nächsten Wochenmagazin informiert wurde, werden diese Ereignisse heute in Minuten verbreitet, diskutiert und bewertet. Für Fake News war höchstens in den Boulevardmedien...

19. März 2019

Ausgeblendet – Frauen in Film und Fernsehen. Warum Gleichberechtigung in den Medien fast ein Fremdwort ist

Leipzig: Vortrag von Prof. Dr. Elizabeth Prommer und Dr. Christine Linke auf der Buchmesse, 21. März 2019, 16 Uhr

Ausgeblendet – Frauen in Film und Fernsehen. Warum Gleichberechtigung in den Medien fast ein Fremdwort ist

Die Schieflage in der Präsenz und der Rolle von Frauen in den Medien ist seit Jahrzehnten nicht untersucht worden. 2016 hat Maria Furtwängler sich dieses Themas angenommen und die Studie „Audiovisuelle Diversität“ in Auftrag gegeben. Dazu wurden insgesamt 3.500 Stunden Fernsehen und 800 deutsche Kinofilme ausgewertet. Das zentrale Ergebnis: Frauen sind in Film und Fernsehen unterrepräsentiert. Auf eine Frau kommen zwei Männer. Die Rollenklischees – hübsche junge Frau, starker, kluger Mann – scheinen zementiert. Frauen, sind dabei nicht nur seltener sichtbar, sie sind auch kürzer zu sehen und haben deutlich weniger Wortanteile. Auffällig ist auch eine abnehmende Präsenz von Frauen...

20. Februar 2019

Revolutionsfotografie zwischen Dokumentation, Agitation und Memoration

Vortrag von Dr. Nicole Wiedenmann am 14. März 2019 um 19 Uhr

Revolutionsfotografie zwischen Dokumentation, Agitation und Memoration

Revolutionsführer in Rednerpose, die Masse der begeisterten Zuhörer, das Leid der unterdrückten Revolutionäre und der Märtyrertod der ‚Unbesiegten‘ – Revolutionen sind eine wirkmächtige Form politischen Handelns im öffentlichen Raum. Sie sind stets von starker  Kommunikation und vom Einsatz kollektiv wirkender Bilder und Symbole begleitet. Nicole Wiedenmann untersucht Fotografien, Plakate und Gemälde, die im Kontext von Revolutionen entstanden sind. Bildartefakte von Revolutionen sind nach ihrer Einschätzung stets mehr als eine reine Repräsentation des Ereignisses selbst – vielmehr sind sie an dem Geschehen aktiv beteiligt. Sie beeinflussen das Handeln der Akteure, das Reden...

28. Januar 2019

Das Christentum im Blätterwald. Religiöse Motive in deutschen Zeitschriften

Vortrag von Prof. Dr. Tanja Maier am 12. Februar 2019 um 19 Uhr

Das Christentum im Blätterwald. Religiöse Motive in deutschen Zeitschriften

Die Rede von der „neuen Sichtbarkeit“ der Religion ist gerade allgegenwärtig. Christliche Bildmotive werden in den Medien nicht nur zur Berichterstattung über religiöse Themen, sondern immer wieder auch bei nicht religiösen Sachverhalten verwendet, bei denen man sie eigentlich nicht vermuten würde. Die Medien- und Kommunikationswissenschaftlerin PD Dr. Tanja Maier hat die Sichtbarkeit von christlichen Religionen in deutschsprachigen Zeitschriften von 1949 bis heute untersucht. In ihrer Studie zeigt sie auf, wie Zeitschriften christliche Bilder auswählen und einsetzen – und wie darüber Bilder sowohl soziokulturell als auch im historischen Verlauf tradiert und transformiert werden....

10. Dezember 2018

Online-Lust statt Online-Frust: Wie Journalismus im Netz funktioniert

Podiumsdiskussion mit Hektor Haarkötter, Nea Matzen und Marco Bertolaso am 24. Januar 2019

Online-Lust statt Online-Frust: Wie Journalismus im Netz funktioniert

Im Internetzeitalter spielt der Tag, wie er im Wort „Jour-nalismus“ vorkommt, keine Rolle mehr. Heute geht es um Minutenaktualität, um Echtzeitjournalismus. Nichts ist so alt wie die Nachricht von heute Vormittag! Journalistische Geschichten werden heute digital erzählt – egal, ob man Fernsehen macht, einen Podcast aufnimmt oder eine Story schreibt. Online-Journalismus ist heute kein eigener Ausspielkanal neben anderen mehr, sondern jeder Journalismus ist heute auch Online-Journalismus. Am 24. Januar 2019 um 19 Uhr werden der Journalismus-Professor Dr. Hektor Haarkötter, die Online-Journalistin Nea Matzen und Dr. Marco Bertolaso von der Initiative Nachrichtenaufklärung über die Chancen...

13. November 2018

Mediennostalgie – Die neue Sehnsucht nach dem Gewohnten

Vortrag von Dr. Manuel Menke am 5. Dezember 2018 um 19 Uhr

Mediennostalgie – Die neue Sehnsucht nach dem Gewohnten

Nostalgie ist viel mehr als die Sehnsucht nach dem Vergangenen. Sie gibt Halt in einer Zeit des kontinuierlichen Wandels in der Gesellschaft und in unseren Lebenswelten. Vor dem Hintergrund der Digitalisierung und der zunehmenden Durchdringung des Alltags mit Medien, ist auch der Medienwandel ein maßgeblicher Auslöser für das Auftreten nostalgischer Gefühle. Den kollektiven Umgang mit Medien- und Gesellschaftswandel beleuchtet Manuel Menke unter dem Begriff ‘Mediennostalgie’. Er untersucht gemeinsames nostalgisches Erinnern an frühere Medieninhalte, -technologien und -kulturen in digitalen Öffentlichkeiten als eine Form der Bewältigung von belastenden Wandelerfahrungen. Er...