BlogVeranstaltungen

13. November 2018

Mediennostalgie – Die neue Sehnsucht nach dem Gewohnten

Vortrag von Dr. Manuel Menke am 5. Dezember 2018 um 19 Uhr

Mediennostalgie – Die neue Sehnsucht nach dem Gewohnten

Von Herbert von Halem | Nostalgie ist viel mehr als die Sehnsucht nach dem Vergangenen. Sie gibt Halt in einer Zeit des kontinuierlichen Wandels in der Gesellschaft und in unseren Lebenswelten. Vor dem Hintergrund der Digitalisierung und der zunehmenden Durchdringung des Alltags mit Medien, ist auch der Medienwandel ein maßgeblicher Auslöser für das Auftreten nostalgischer Gefühle. Den kollektiven Umgang mit Medien- und Gesellschaftswandel beleuchtet Manuel Menke unter dem Begriff ‘Mediennostalgie’. Er untersucht gemeinsames nostalgisches Erinnern an frühere Medieninhalte, -technologien und -kulturen in digitalen Öffentlichkeiten als eine Form der Bewältigung von belastenden Wandelerfahrungen. Er...

12. November 2018

Mediennostalgie – Die neue Sehnsucht nach dem Gewohnten

Kölner Mediengespräch am 5. Dezember

Mediennostalgie – Die neue Sehnsucht nach dem Gewohnten

Von Sandra von Halem | Nostalgie ist viel mehr als die Sehnsucht nach dem Vergangenen. Sie gibt Halt in einer Zeit des kontinuierlichen Wandels in der Gesellschaft und in unseren Lebenswelten. Vor dem Hintergrund der Digitalisierung und der zunehmenden Durchdringung des Alltags mit Medien, ist auch der Medienwandel ein maßgeblicher Auslöser für das Auftreten nostalgischer Gefühle. Den kollektiven Umgang mit Medien- und Gesellschaftswandel beleuchtet Manuel Menke unter dem Begriff ‘Mediennostalgie’. Er untersucht gemeinsames nostalgisches Erinnern an frühere Medieninhalte, -technologien und -kulturen in digitalen Öffentlichkeiten als eine Form der Bewältigung von belastenden Wandelerfahrungen. Er...

25. September 2018

Online-Lust statt Online-Frust: Wie Journalismus im Netz funktioniert

Kölner Mediengespräche goes Frankfurt

Online-Lust statt Online-Frust: Wie Journalismus im Netz funktioniert

Von Karina Selin | Im Internetzeitalter spielt der Tag, wie er im Wort „Jour-nalismus“ vorkommt, keine Rolle mehr. Heute geht es um Minutenaktualität, um Echtzeitjournalismus. Nichts ist so alt wie die Nachricht von heute Vormittag! Journalistische Geschichten werden heute digital erzählt – egal, ob man Fernsehen macht, einen Podcast aufnimmt oder eine Story schreibt. Online-Journalismus ist heute kein eigener Ausspielkanal neben anderen mehr, sondern jeder Journalismus ist heute auch Online-Journalismus. Am 12. Oktober werden um 11 Uhr auf der LitCam-Bühne der Frankfurter Buchmesse Journalismus-Professor Dr. Hektor Haarkötter, die Online-Journalistin Nea Matzen und Dr. Marco Bertolaso von der Initiative...

11. September 2018

Immer erreichbar: Medienstress durch Smartphones

Kölner Mediengespräch, neuer Termin im März 2019

Immer erreichbar: Medienstress durch Smartphones

Von Karina Selin | Termin verschoben!   Im Urlaub, im Bett, auf der Arbeit und unterwegs: Wir sind immer erreichbar und dauernd online. Das muss doch Stress verursachen. Oder? Das Thema “Medienstress durch Smartphones” beleuchtet Jana Hofmann von der Universität Erfurt und nimmt dabei eine differenzierte und analytische Haltung ein. Sie setzt voraus, dass Menschen Medien nutzen, weil sie ihre Ressourcen erhalten und ausweiten wollen – Ressourcen sind jene Dinge, die Menschen wichtig sind und die sie wertschätzen, allen voran Gesundheit, Familie und soziale Teilhabe. In der Presse und in der (populär)wissenschaftlichen Diskussion kam es zu teils plakativen Zuspitzungen über die  Zusammenhänge...

6. September 2018

Den virtuellen Globus hacken

Uta Kopp und Achim Mohné sprachen bei den Kölner Mediengesprächen über Hintergründe und Details zur REMOTEWORDS-Publikation 'Orbitale Irritationen'.

Den virtuellen Globus hacken

Von Julian Pitten | Vor 10 Jahren riefen Uta Kopp und Achim Mohné, inspiriert durch ihre erste Begegnung mit der damals noch jungen Google Earth-Software, das Kunstprojekt REMOTEWORDS ins Leben. Ihre Idee: Den von Google mittels Luftaufnahmen erstellten ‘virtuellen Globus’ zum Medium der eigenen Kunst zu machen. Seither platziert REMOTEWORDS in Zusammenarbeit mit zahlreichen Künstlern und Autoren Botschaften auf verschiedenen Dächern, deren virtuelle Abbilder mit dem nächsten Update von Google Earth auch online angesehen werden können. Zum zehnjährigen Jubiläum des Projekts erschien im Herbert von Halem Verlag die Publikation Orbitale Irritationen als zweiter Band der Reihe edition KHM. “IN...

6. August 2018

Orbitale Irritationen. Kunst im öffentlichen Raum und der digitale Globus

Kölner Mediengespräch am 4. September 2018

Orbitale Irritationen. Kunst im öffentlichen Raum und der digitale Globus

Von Karina Selin | Im Juli 2006 begann Google, die Welt von oben zu fotografieren und zu kartografieren, um einen virtuellen Globus zu kreieren – heute bekannt als Google Earth. REMOTEWORDS wurde im darauffolgenden Jahr als virtuelle Gegenreaktion hierzu gegründet. Man wollte den ungefragten Beobachtungen von Google etwas ebenfalls Ungefragtes entgegensetzen. Am 24. April 2008 beschrifteten Achim Mohné und Uta Kopp das erste Dach für ihr Langzeitprojekt REMOTEWORDS auf dem Fuhrwerkswaage Kunstraum in Köln. Die dafür in Zusammenarbeit mit Kurator Jochen Heufelder entwickelte Botschaft IN ART WE TRUST ist seitdem aus der Luft zu lesen. Nur kurze Zeit später aktualisierte der Satellitennavigationsgigant Google...

21. Juni 2018

Medien im digitalen Wandel. Neue Chancen mit neuen Technologien

Kölner Mediengespräch am 9. Juli 2018

Medien im digitalen Wandel. Neue Chancen mit neuen Technologien

Von Karina Selin | Kommunikationstechnologien und Mediennutzung wandeln sich rapide und mit ihnen die Anforderungen, die an Autoren, Journalisten, Werber, Game-Designer und andere Kreative sowie an die Produzenten und Verwerter von Medieninhalten gestellt werden. Wie lassen sich die vielfältigen Chancen und Möglichkeiten des Digitalen nutzen, um das Publikum mit überzeugenden Medienangeboten zu erreichen und nachhaltig zu begeistern? Autor und Innovationsexperte Egbert van Wyngaarden stellt die aktuellen Entwicklungen der Medienindustrie verständlich und praxisorientiert dar und präsentiert neue Ansätze und Werkzeuge für die Konzeption, Gestaltung und Verbreitung von neuartigen Medien. Dabei bringt er Aspekte...

24. Mai 2018

Bewegtbilder im Wandel: Der Angriff der Zukunft auf die Gegenwart

Kölner Mediengespräch am 13. Juni 2018

Bewegtbilder im Wandel: Der Angriff der Zukunft auf die Gegenwart

Von Karina Selin | Das Erbe des Films lebt! Die Kraft des Legendären, Dynamischen und  Weltentrückten übt immer noch eine nahezu magische Anziehungskraft aus. Doch die technologische Entwicklung hat eine grundlegende Umwälzung der Medienindustrie in Gang gesetzt. Immer mehr Studienanfänger streben zum Film, obwohl die späteren Berufs- und Verdienstmöglichkeiten voraussichtlich schlechter sind als in anderen Berufsfeldern. Aber Berufe wie Regisseur, Kamerafrau, Drehbuchautorin oder Szenenbildner versprechen ein Leben voller Kreativität und Abenteuer. Über Jahrzehnte waren Rollen, Kompetenzen und Aufgabenfelder der Filmschaffenden klar umrissen und die Optionen ihrer beruflichen Perspektive klar beschreibbar....

27. April 2018

Sommermärchen oder Kommerz? Die Fußball-WM und andere Sportgroßereignisse zwischen Inszenierung und Instrumentalisierung

Kölner Mediengespräch am 17. Mai 2018

Sommermärchen oder Kommerz? Die Fußball-WM und andere Sportgroßereignisse zwischen Inszenierung und Instrumentalisierung

Von Karina Selin | Ein Paradies für Sportfans: Momentan finden die UEFA Champions League und die Eishockey Weltmeisterschaft statt, im Juni beginnt die Fußballweltmeisterschaft und im Juli die Tour de France. Doch im Zentrum des Interesses von sportlichen Großveranstaltungen stehen nicht nur die Athleten und ihre Spitzenleistungen. Auch der immer größer werdende Anteil des Unterhaltungsprogramms fesselt ein Milliardenpublikum. Medial perfekt aufbereitet erzeugt es weltweit Feel-Good-Effekte, trägt zur Völkerverständigung bei, stärkt das Identifikationsgefühl ganzer Nationen und sorgt  jährlich für steigende Teilnehmer- und Zuschauerzahlen. Mega-Events wie die Olympischen Spiele oder Fußballweltmeisterschaften...

23. März 2018

Im Reich der Figuren – Japanische Character-Theorie und die ›Mangaisierung‹ des Alltags

Kölner Mediengespräch am 24. April 2018

Im Reich der Figuren – Japanische Character-Theorie und die ›Mangaisierung‹ des Alltags

Von Karina Selin | Wo geht es lang? Wie muss ich mich verhalten? In Japan werden Fragen dieser Art oft mit ganz speziellen Figurentypen beantwortet: mit Maskottchen, yuru-kyara (unperfekte Figuren) oder hataraku-kyara (Arbeitsfiguren) genannt, die in einer ›Manga-Ästhetik‹ ikonischer Linienzeichnungen gehalten sind. Sie agieren in bildlich dargestellten Szenen, die den Rezipienten ansprechen und ihn dazu anleiten sollen, Verhaltensaufforderungen und Hinweisen zur ›Alltagsnavigation‹ zu folgen. Außerhalb von Asien ist ein solches Figurenkonzept noch recht unbekannt, obwohl auch die Deutsche Bahn schon zu Comic-artiger Beschilderung gegriffen hat. Lukas R.A. Wilde hat in seiner Neuerscheinung Im Reich...