BlogVeranstaltungen

8. April 2019

Kommunikation im Wandel – revisited. Eine Bestandsaufnahme und kritische (Selbst-)Reflexion der Kommunikationswissenschaft

Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Dagmar Hoffmann, Prof. Dr. Marlis Prinzing und Dr. Jörg-Uwe Nieland. Mit einem Vortrag von Prof. Dr. Udo Göttlich. Am 15. Mai 2019 um 19:30

Kommunikation im Wandel – revisited. Eine Bestandsaufnahme und kritische (Selbst-)Reflexion der Kommunikationswissenschaft

Im Jahr 1998 bekam Deutschland nach 16 Jahren Regierung durch Helmut Kohl mit Gerhard Schröder einen neuen Bundeskanzler, Frankreich wurde Fußballweltmeister und der größte Medienskandal war eine Affäre des damaligen US-Präsidenten mit einer Praktikantin. Es gab noch keine Smartphones und das Internet begann gerade erst seinen Siegeszug außerhalb von Wissenschaft und Militär. Während vor 20 Jahren die Nachrichten im Radio oder TV abgewartet werden mussten, die Tageszeitung am kommenden Tag berichtete und ausführlicher erst im nächsten Wochenmagazin informiert wurde, werden diese Ereignisse heute in Minuten verbreitet, diskutiert und bewertet. Für Fake News war höchstens in den Boulevardmedien...

19. März 2019

Ausgeblendet – Frauen in Film und Fernsehen. Warum Gleichberechtigung in den Medien fast ein Fremdwort ist

Leipzig: Vortrag von Prof. Dr. Elizabeth Prommer und Dr. Christine Linke auf der Buchmesse, 21. März 2019, 16 Uhr

Ausgeblendet – Frauen in Film und Fernsehen. Warum Gleichberechtigung in den Medien fast ein Fremdwort ist

Die Schieflage in der Präsenz und der Rolle von Frauen in den Medien ist seit Jahrzehnten nicht untersucht worden. 2016 hat Maria Furtwängler sich dieses Themas angenommen und die Studie „Audiovisuelle Diversität“ in Auftrag gegeben. Dazu wurden insgesamt 3.500 Stunden Fernsehen und 800 deutsche Kinofilme ausgewertet. Das zentrale Ergebnis: Frauen sind in Film und Fernsehen unterrepräsentiert. Auf eine Frau kommen zwei Männer. Die Rollenklischees – hübsche junge Frau, starker, kluger Mann – scheinen zementiert. Frauen, sind dabei nicht nur seltener sichtbar, sie sind auch kürzer zu sehen und haben deutlich weniger Wortanteile. Auffällig ist auch eine abnehmende Präsenz von Frauen...

20. Februar 2019

Revolutionsfotografie zwischen Dokumentation, Agitation und Memoration

Vortrag von Dr. Nicole Wiedenmann am 14. März 2019 um 19 Uhr

Revolutionsfotografie zwischen Dokumentation, Agitation und Memoration

Revolutionsführer in Rednerpose, die Masse der begeisterten Zuhörer, das Leid der unterdrückten Revolutionäre und der Märtyrertod der ‚Unbesiegten‘ – Revolutionen sind eine wirkmächtige Form politischen Handelns im öffentlichen Raum. Sie sind stets von starker  Kommunikation und vom Einsatz kollektiv wirkender Bilder und Symbole begleitet. Nicole Wiedenmann untersucht Fotografien, Plakate und Gemälde, die im Kontext von Revolutionen entstanden sind. Bildartefakte von Revolutionen sind nach ihrer Einschätzung stets mehr als eine reine Repräsentation des Ereignisses selbst – vielmehr sind sie an dem Geschehen aktiv beteiligt. Sie beeinflussen das Handeln der Akteure, das Reden...

28. Januar 2019

Das Christentum im Blätterwald. Religiöse Motive in deutschen Zeitschriften

Vortrag von Prof. Dr. Tanja Maier am 12. Februar 2019 um 19 Uhr

Das Christentum im Blätterwald. Religiöse Motive in deutschen Zeitschriften

Die Rede von der „neuen Sichtbarkeit“ der Religion ist gerade allgegenwärtig. Christliche Bildmotive werden in den Medien nicht nur zur Berichterstattung über religiöse Themen, sondern immer wieder auch bei nicht religiösen Sachverhalten verwendet, bei denen man sie eigentlich nicht vermuten würde. Die Medien- und Kommunikationswissenschaftlerin PD Dr. Tanja Maier hat die Sichtbarkeit von christlichen Religionen in deutschsprachigen Zeitschriften von 1949 bis heute untersucht. In ihrer Studie zeigt sie auf, wie Zeitschriften christliche Bilder auswählen und einsetzen – und wie darüber Bilder sowohl soziokulturell als auch im historischen Verlauf tradiert und transformiert werden....

10. Dezember 2018

Online-Lust statt Online-Frust: Wie Journalismus im Netz funktioniert

Podiumsdiskussion mit Hektor Haarkötter, Nea Matzen und Marco Bertolaso am 24. Januar 2019

Online-Lust statt Online-Frust: Wie Journalismus im Netz funktioniert

Im Internetzeitalter spielt der Tag, wie er im Wort „Jour-nalismus“ vorkommt, keine Rolle mehr. Heute geht es um Minutenaktualität, um Echtzeitjournalismus. Nichts ist so alt wie die Nachricht von heute Vormittag! Journalistische Geschichten werden heute digital erzählt – egal, ob man Fernsehen macht, einen Podcast aufnimmt oder eine Story schreibt. Online-Journalismus ist heute kein eigener Ausspielkanal neben anderen mehr, sondern jeder Journalismus ist heute auch Online-Journalismus. Am 24. Januar 2019 um 19 Uhr werden der Journalismus-Professor Dr. Hektor Haarkötter, die Online-Journalistin Nea Matzen und Dr. Marco Bertolaso von der Initiative Nachrichtenaufklärung über die Chancen...

13. November 2018

Mediennostalgie – Die neue Sehnsucht nach dem Gewohnten

Vortrag von Dr. Manuel Menke am 5. Dezember 2018 um 19 Uhr

Mediennostalgie – Die neue Sehnsucht nach dem Gewohnten

Nostalgie ist viel mehr als die Sehnsucht nach dem Vergangenen. Sie gibt Halt in einer Zeit des kontinuierlichen Wandels in der Gesellschaft und in unseren Lebenswelten. Vor dem Hintergrund der Digitalisierung und der zunehmenden Durchdringung des Alltags mit Medien, ist auch der Medienwandel ein maßgeblicher Auslöser für das Auftreten nostalgischer Gefühle. Den kollektiven Umgang mit Medien- und Gesellschaftswandel beleuchtet Manuel Menke unter dem Begriff ‘Mediennostalgie’. Er untersucht gemeinsames nostalgisches Erinnern an frühere Medieninhalte, -technologien und -kulturen in digitalen Öffentlichkeiten als eine Form der Bewältigung von belastenden Wandelerfahrungen. Er...

12. November 2018

Mediennostalgie – Die neue Sehnsucht nach dem Gewohnten

Kölner Mediengespräch am 5. Dezember

Mediennostalgie – Die neue Sehnsucht nach dem Gewohnten

Nostalgie ist viel mehr als die Sehnsucht nach dem Vergangenen. Sie gibt Halt in einer Zeit des kontinuierlichen Wandels in der Gesellschaft und in unseren Lebenswelten. Vor dem Hintergrund der Digitalisierung und der zunehmenden Durchdringung des Alltags mit Medien, ist auch der Medienwandel ein maßgeblicher Auslöser für das Auftreten nostalgischer Gefühle. Den kollektiven Umgang mit Medien- und Gesellschaftswandel beleuchtet Manuel Menke unter dem Begriff ‘Mediennostalgie’. Er untersucht gemeinsames nostalgisches Erinnern an frühere Medieninhalte, -technologien und -kulturen in digitalen Öffentlichkeiten als eine Form der Bewältigung von belastenden Wandelerfahrungen. Er...

25. September 2018

Online-Lust statt Online-Frust: Wie Journalismus im Netz funktioniert

Kölner Mediengespräche goes Frankfurt

Online-Lust statt Online-Frust: Wie Journalismus im Netz funktioniert

Im Internetzeitalter spielt der Tag, wie er im Wort „Jour-nalismus“ vorkommt, keine Rolle mehr. Heute geht es um Minutenaktualität, um Echtzeitjournalismus. Nichts ist so alt wie die Nachricht von heute Vormittag! Journalistische Geschichten werden heute digital erzählt – egal, ob man Fernsehen macht, einen Podcast aufnimmt oder eine Story schreibt. Online-Journalismus ist heute kein eigener Ausspielkanal neben anderen mehr, sondern jeder Journalismus ist heute auch Online-Journalismus. Am 12. Oktober werden um 11 Uhr auf der LitCam-Bühne der Frankfurter Buchmesse Journalismus-Professor Dr. Hektor Haarkötter, die Online-Journalistin Nea Matzen und Dr. Marco Bertolaso von der Initiative...

11. September 2018

Immer erreichbar: Medienstress durch Smartphones

Kölner Mediengespräch, neuer Termin im März 2019

Immer erreichbar: Medienstress durch Smartphones

Termin verschoben!   Im Urlaub, im Bett, auf der Arbeit und unterwegs: Wir sind immer erreichbar und dauernd online. Das muss doch Stress verursachen. Oder? Das Thema “Medienstress durch Smartphones” beleuchtet Jana Hofmann von der Universität Erfurt und nimmt dabei eine differenzierte und analytische Haltung ein. Sie setzt voraus, dass Menschen Medien nutzen, weil sie ihre Ressourcen erhalten und ausweiten wollen – Ressourcen sind jene Dinge, die Menschen wichtig sind und die sie wertschätzen, allen voran Gesundheit, Familie und soziale Teilhabe. In der Presse und in der (populär)wissenschaftlichen Diskussion kam es zu teils plakativen Zuspitzungen über die  Zusammenhänge...

6. September 2018

Den virtuellen Globus hacken

Uta Kopp und Achim Mohné sprachen bei den Kölner Mediengesprächen über Hintergründe und Details zur REMOTEWORDS-Publikation 'Orbitale Irritationen'.

Den virtuellen Globus hacken

Vor 10 Jahren riefen Uta Kopp und Achim Mohné, inspiriert durch ihre erste Begegnung mit der damals noch jungen Google Earth-Software, das Kunstprojekt REMOTEWORDS ins Leben. Ihre Idee: Den von Google mittels Luftaufnahmen erstellten ‘virtuellen Globus’ zum Medium der eigenen Kunst zu machen. Seither platziert REMOTEWORDS in Zusammenarbeit mit zahlreichen Künstlern und Autoren Botschaften auf verschiedenen Dächern, deren virtuelle Abbilder mit dem nächsten Update von Google Earth auch online angesehen werden können. Zum zehnjährigen Jubiläum des Projekts erschien im Herbert von Halem Verlag die Publikation Orbitale Irritationen als zweiter Band der Reihe edition KHM. “IN...