Bernhard Pörksen

Prof. Dr.

Vita

Bernhard Pörksen, Jg. 1969, ist Professor für Medienwissenschaft an der Universität Tübingen. Er erforscht die Macht der öffentlichen Empörung und die Zukunft der Reputation und publiziert — neben wissenschaftlichen Aufsätzen — Essays in vielen Zeitungen. Seine Bücher mit dem Philosophen Heinz von Foerster (Wahrheit ist die Erfindung eines Lügners) und dem Kommunikationspsychologen Friedemann Schulz von Thun (Kommunikation als Lebenskunst) wurden Bestseller. Im Jahre 2008 wurde Bernhard Pörksen zum ›Professor des Jahres‹ gewählt. Im Herbert von Halem Verlag veröffentlichte Pörksen 2012 Der entfesselte Skandal (gemeinsam mit Hanne Detel). 2018 erschien Die große Gereiztheit (Hanser Verlag).

PUBLIKATIONEN IM HERBERT VON HALEM VERLAG

Bernhard Pörksen / Andreas Narr (Hrsg.)

Schöne digitale Welt

Analysen und Einsprüche von Richard Gutjahr, Sascha Lobo, Georg Mascolo, Miriam Meckel, Ranga Yogeshwar und Juli Zeh

Das Zeitalter der Netzutopien ist zu Ende. Gerüchte und Falschnachrichten diffundieren durch die digitale Welt. Social Bots simulieren Meinungsströme. Troll-Armeen sind in sozialen Netzwerken unterwegs. Profi-Fälscher erstellen mit Hilfe von KI-Programmen realistisch erscheinende Videos, sogenannte 'Deep Fakes'. Und Polit-Propagandisten nutzen Datenanalysen, um einzelne Zielgruppen mit speziellen Propaganda-Postings zu bombardieren. Die Hoffnungen, ...

Bernhard Pörksen / Andreas Narr (Hrsg.)

Die Idee des Mediums

Reden zur Zukunft des Journalismus

Die Lage ist paradox: In einer Phase ökonomischer Schwäche, in einem Moment sinkender Anzeigenerlöse und erodierender Geschäftsmodelle sind Medien so mächtig wie noch nie. Aber diese Macht hat ihr institutionelles Zentrum verloren. Sie besitzt keinen festen Ort, denn Medien sind längst überall, sie durchdringen den Alltag, haben sich zeitlich und ...

Bernhard Pörksen / Wolfgang Krischke (Hrsg.)

Die gehetzte Politik

Die neue Macht der Medien und Märkte

Ein Verdacht geht um in Europa – der Verdacht, dass der Parlamentarismus alten Stils am Ende ist. Der Takt der internationalen Finanzmärkte diktiert gewählten Regierungen die Agenda, Lobbys und Seilschaften infiltrieren die Büros von Abgeordneten und Beamten, Affären und Rücktritte bringen den Beruf des Politikers in Misskredit. Gleichzeitig gewinnt der Kampf ...

Bernhard Pörksen / Hanne Detel

Der entfesselte Skandal

Das Ende der Kontrolle im digitalen Zeitalter

WikiLeaks blamiert zuerst eine Weltmacht und dann sich selbst. Blogger prangern einige wenige, bis dahin unbeachtet gebliebene Sätze des Bundespräsidenten an und forcieren im Verbund mit klassischen Massenmedien seinen Rücktritt. Politiker stürzen über Plagiate, die sich im Netz detailgenau dokumentieren lassen. In die falschen Kanäle gelangte Fotos und Handyvideos, SMS-Botschaften ...

Bernhard Pörksen / Wolfgang Krischke (Hrsg.)

Die Casting-Gesellschaft

Die Sucht nach Aufmerksamkeit und das Tribunal der Medien

Der Kampf um öffentliche Aufmerksamkeit ist Alltag geworden, beschränkt sich nicht mehr nur auf Prominente und Medienprofis. Immer mehr Menschen bereiten sich mit aller Raffinesse auf den großen Auftritt und den unendlich verführerischen Moment des Gesehenwerdens vor – ganz gleich, ob dieser auf der eigenen Homepage stattfindet, kniend vor einem ...

Jens Bergmann / Bernhard Pörksen (Hrsg.)

Skandal!

Die Macht öffentlicher Empörung

Unerhört! Die Journalisten suchen ihn, das Publikum liebt ihn, die Mächtigen fürchten ihn: den Skandal. Welche Ereignisse lösen öffentliche Empörung aus? Welche nicht? Wem nutzt, wem schadet der Eklat? Und wozu führt er? Lassen sich Skandale bewusst produzieren und kontrollieren? Wie wehrt man sich dagegen, an den Pranger gestellt zu werden? Streitbare, ...

Bernhard Pörksen (Hrsg.)

Trendbuch Journalismus

Erfolgreiche Medienmacher über Ausbildung, Berufseinstieg und die Zukunft der Branche

Die Krise auf dem Medienmarkt trifft vor allem die jungen Kreativen: Allerorten wird gespart, macht sich nach Jahren der Euphorie ein Klima der Ernüchterung breit. Der Kampf um Aufträge wird für ein Heer von freien Medienarbeitern immer härter. Gleichzeitig lösen sich tradierte Grenzziehungen zwischen Journalismus, Werbung und Public Relations auf, ...