Anna Schober

Univ.-Prof. Dr.

Vita

Anna Schober, Dr. ist Professorin für Visuelle Kultur an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt. Sie studierte Geschichte, Kunstgeschichte und Politikwissenschaften in Wien, Frankfurt/M. und Colchester (UK) und habilitierte sich an der Universität Wien mit einer Arbeit über ästhetische Taktiken als Mittel politischer Emanzipation in der Moderne und Postmoderne. Sie absolvierte eine Reihe von internationalen Forschungsaufenthalten u.a. an der Jan van Eyck Academie in Maastricht sowie am Centre for Theoretical Studies in the Humanities and Social Sciences an der University of Essex, Colchester. Sie war Visiting Professor an der Universität Verona, danach Mercator Visiting sowie Vertretungsprofessorin am Institut für Soziologie der Justus Liebig Universität Gießen. Sie arbeitet derzeit am Forschungsprojekt Everybody. Eine politische Ikonografie. Ihre Forschungsschwerpunkte sind historische, ästhetische und affektive Aspekte von Öffentlichkeit, Visuelle Kultur (Bildende Kunst und Populärkultur), Politische Ikonografie, Praktiken des Visuellen und Geschichte des Wahrnehmens, transnationale Phänomene, Differenz (Gender und Ethnizität) und Methoden der Geschichts- und Bildwissenschaften sowie der Kultursoziologie.

PUBLIKATIONEN IM HERBERT VON HALEM VERLAG

Anna Schober / Brigitte Hipfl (Hrsg.)

Wir und die Anderen

Visuelle Kultur zwischen Aneignung und Ausgrenzung

Bildmedien wie Filme, Skulpturen, Fotografien, Comics oder die verschiedenen, im Internet zirkulierenden visuellen Inszenierungen stellen Orte dar, wo nahe an den Sinnen emotional aufgeladene und oft ambivalente Bilder in Bezug auf Identität und Andersheit verbreitet werden. Dabei werden sowohl Selbst- als auch Fremdbilder figuriert, zelebriert oder auch problematisiert. Zugleich fungiert ...

Alice Pechriggl / Anna Schober (Hrsg.)

Hegemonie und die Kraft der Bilder

Friedrich Schlegel hat mit Augenzwinkern festgestellt, »dass die Worte sich selbst oft besser verstehen, als diejenigen, von denen sie gebraucht werden«. Ähnliches lässt sich bezüglich Bildern festhalten: Ihre Wirkung kann von denen, die sie produzieren und in Umlauf bringen, nicht kontrolliert werden. Solche nicht kalkulierbaren Rezeptionsgeschichten, über die Bilder in ...