Andreas Fahr (Hrsg.)

Zählen oder Verstehen?

Diskussion um die Verwendung quantitativer und qualitativer Methoden in der empirischen Kommunikationswissenschaft

Methoden und Forschungslogik der Kommunikationswissenschaft, 4

Der Sammelband versucht, die Kristallisationspunkte der im Fach noch immer geführten Diskussion um qualitative und quantitative Verfahren exemplarisch nachzuzeichnen. Autoren der einen wie der anderen „Methodenschule“ stellen hier beispielhaft eigene empirische Ansätze vor, die sie nach dem Prinzip von Rede und Gegenrede dem kritischen Diskurs aussetzen. Zudem werden die Geschichte und methodologischen Grundpositionen dieses klassischen Methodendiskurses beleuchtet und in der Präsentation verschiedener Beispiele von Kombinationen qualitativer und quantitativer Verfahren auch Möglichkeiten zur Überwindung der herkömmlichen Methodendichotomie aufgezeigt.

INHALTSVERZEICHNIS

Andreas Fahr
Zur Einführung: Gegenstandsbezogen, simultan und integrativ – Qualitative und quantitative Ansätze in der kommunikationswissenschaftlichen Forschungspraxis

Michael Meyen, Katja Friedrich
Ein Fach ohne Methodenstreit? Zur Geschichte des Verhältnisses von quantitativen und qualitativen Verfahren in der Kommunikationswissenschaft

Wolfram Peiser
Grundlegende methodische Orientierungen in der Kommunikationswissenschaft

Wiebke Möhring, Helmut Scherer
Eine Frage des Themas? Einsatzfelder qualitativer und quantitativer Verfahren in den letzten Jahrzehnten

Friedrich Krotz
Gegenstandsbezogene Forschung. Pragmatische Überlegungen zum Zusammenspiel qualitativer und quantitativer Verfahren

Jörg Matthes
Eine falsche Dichotomie? Überlegungen zum selbstverständlichen Zusammenspiel qualitativer und quantitativer Forschung

Christian Wenger
Chancen und Probleme einer Integration qualitativer und quantitativer Methoden im Rahmen eines explorativen Forschungsansatzes

Bertram Scheufele
Synopse und Kritik qualitativer (Text-)Analyseverfahren – Qualitative Inhaltsanalyse, Grounded Theory und Diskursmusteranalysen

Helena Bilandzic
Zur Komplementarität qualitativer und quantitativer Methoden bei der Konstruktion einer Theorie mittlerer Reichweite in der Kommunikationswissenschaft

Achim Hackenberg, Daniel Hajok, Antje Richter
Medienrezeption als Kommunikatbildungsprozess: Eine empirische Untersuchung zur Rezeption von Tod und Sterben im Film

Ruth Jäger
Integration von Ergebnissen: Konzeptuelle Überlegungen – illustriert an einem Praxisbeispiel

Burkard Michel
Regeln und Regelmäßigkeiten. Methodische Überlegungen zur Analyse von Strukturen des Medienhandelns

AUTOREN / HERAUSGEBER

Andreas Fahr

Andreas Fahr, Prof. Dr. rer pol.; Studium der Publizistik, Psychologie & Volkswirtschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. 1995 bis 2000 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Medien Institut Ludwigshafen. 2000 bis 2012 wissenschaftlicher Assistent, Akademischer Rat und Oberrat am Institut für Kommunikationswissenschaft & Medienforschung (IfKW) der LMU-München. 2001 Promotion zum Dr. rer. pol., 2010 Habilitation. 2012 bis 2013 Professor für Kommunikationswissenschaft mit dem Schwerpunkt Soziale Kommunikation an der Universität Erfurt. Seit Herbstsemester 2013 Professor für empirische Kommunikationsforschung an der Universität Fribourg (Schweiz). Forschungsschwerpunkte: ...


Zählen oder Verstehen?
  • 2011
  • 232 S., 23 Abb., 9 Tab., dt.
  • Broschur, 213 x 142 mm
  • ISBN 978-3-931606-88-6

  • 28,00 EUR
  • lieferbar

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