Stimmen der Presse


Von Karina Selin am 13. April 2011

Lobende Töne zu den Büchern unseres Verlags erreichen uns beinahe täglich – hier sind die Highlights der schönsten gefundenen Worte der letzten Monate.

Michael Haller / Lutz Mükke (Hrsg.)
Wie die Medien zur Freiheit kamen. Zum Wandel der ostdeutschen Medienlandschaft seit dem Untergang der DDR

„Vor dieser Folie kann der Punktsieger nur Michael Haller heißen.“ (Publizistik 1/2011)

„Als Paradebeispiel für die teilweise vorurteilbasierte Berichterstattung rückt der Fall Sebnitz in den Fokus, der „bis heute für eine der schwersten Dysfunktionen des journalistischen Systems im Deutschland der Nachwendezeit“ (209) stehe. Die Aufsätze werden durch Interviews mit dem Kommunikationsforscher Hans-Jörg Stiehler und dem ehemaligen Chefredakteur der Thüringer Allgemeinen Sergej Lochthofen abgerundet.“
(Portal für Politikwissenschaft, April 2011)

Maria Löblich
Die Empirisch-sozialwissenschaftliche Wende in der Publizistik- und Zeitungswissenschaft

„Man muss der Autorin mit Respekt bestätigen, dass sie angesichts der Fülle der Felder die Ausschöpfung der Quellen mit kluger Ökonomie betrieben hat.“ (Publizistik 3, September 2010)

Maria Löblich hat ein Buch verfasst, obwohl sie hier ihre Dissertation vorlegt; diese paradoxe Formulierung ist als Kompliment gemeint: akademische Abschlussarbeiten sind selten ein Lesevergnügen: Diese Arbeit ist (fast) frei von den üblichen Schlacken des gängigen Duktus von Dissertationen; lesbar und ohne sozialwissenschaftlichen Kauderwelsch; den Stoff bändigend und in eine transparente Logik der Darstellung gebracht. (H Soz u Kult 3, September 2010)

Lutz Mükke
Journalisten der Finsternis. Akteure, Strukturen und Potenziale deutscher Afrika-Berichterstattung

„Das ist nur ein Beispiel dafür, wie Mükke jenseits des ritualisierten Lamentos über die mangelnde Repräsentation Afrikas in deutschen Medien die Sollbruchstellen der Berichterstattung aus Afrika ebenso klug wie originell analysiert.“ (Publizistik 2/2010)

Bernhard Pörksen / Wolfgang Krischke (Hrsg.)
Die Casting-Gesellschaft. Die Sucht nach Aufmerksamkeit und das Tribunal der Medien

„Nachdenklich stimmendes Porträt unserer Gesellschaft.(PR Report 11/2010)

„Die Form der „investigativen Medienforschung“, wie Pörksen die angewandte Methode bezeichnet, ist nicht nur erhellend, sondern auch unterhaltsam. (musicsupporter.de, Februar 2011)

„Ein Blick in die Abgründe der Medienindustrie.“ (Stadtblatt Osnabrück 386, März 2011)

„Die Interviews sind erfreulich unsystematisch und das Vorwort der Herausgeber Bernhard Pörksen und Wolfgang Krischke macht auch nur soviel Theorie, um den Titel als eine „Perspektive“ für die Weltanschauung einzuführen. (Ultimo 7/2011)

„Was wird aus den Superstars von gestern, und wer profitiert von Casting-Shows. Doku-Dramen oder Reality-Fernsehen? (…) Erhellende und überraschende Antworten geben PR-Profis und Politiker, Fernsehmanager und Netzexperten, Journalisten und Showsstars, Profiteure und Opfer der Casting-Gesellschaft.“ (Die Zeit, 20. 10. 2010)

„Wenn Bernhard Pörksen eine gute Idee hat, haben normalerweise alle was davon. Seine Studenten. Und diesmal auch die Leser. Denn der umtriebige Tübinger Professor für Medienwissenschaft und UNICUM Professor des Jahres 2008, hat zusammen mit Studierenden ein Buch herausgebracht: Titel Die Casting Gesellschaft. Was auf den ersten Blick nach verschwurbelter Diskursanalyse klingt, bietet auf 346 Seiten jede Menge spannende Insider-Infos. (Unicum, November 2010)

„Manche Gespräche gerieten so hart und ehrlich, dass sie nicht freigegeben wurden. Was dennoch vorliegt, öffnet Augen genug.“ (Der Standard, 11./12.9. 2010)

„Die studentischen Recherchen und Durchführungen der Interviews genügen besten journalistischen Ansprüchen. […] Übrigens, der „Rest“ des Buches ist ebenfalls lesenswert.“ (Nick Haflingers Blog, Februar 2011)

„Das von den Herausgebern benannte Ziel, nämlich akademische Reflexion und publizistisches Handwerk optimal zu verbinden, ist hervorragend gelungen. Der Band bietet allen […] Lesern […] eine lohnende, anregende Lektüre und eine komprimierte Zusammenschau unterschiedlichster Perspektiven auf die Casting-Gesellschaft.“ (Publizistik 1/2011)

„[…] dieses Buch […] ist die Essenz von allem. Die bisherige jedenfalls. Und es gibt einem sofort den Glauben an eine noch nicht so alte Studienrichtung, an die man vor diesem Buch noch nie geglaubt hatte. Sie nennt sich Medienwissenschaften, das Buch heißt „Die Casting-Gesellschaft“, herausgegeben und bevorwortet haben es die beiden Tübinger Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen und Wolfgang Krischke, gefüllt haben die rund 350 Seiten 25 ihrer Studierenden, und man muss schon sagen: Was diese Studis an ausgefuchster Interviewtechnik draufhaben, chapeau!“ (Theater heute, Dezember 2010)

„Von der Unerschrockenheit der Studierenden kann sich manch alter Journalistenhase eine Scheibe abschneiden – nicht alle Interviewten reagierten gelassen auf kritische Fragen.“ (Stadtmagazin Schnüss, Dezember 2010)

Felix Rohrbeck / Anne Kunze
Journalismus nach der Krise. Aufbruch oder Ausverkauf?

„Es kommen also nicht nur „die üblichen Verdächtigen“ zu Wort, sondern das Spektrum ist breit gefächert und bietet auch Platz für interessante Ausreißer. Deshalb sind diesem Buch viele Leserinnen und Leser zu wünschen. Es gestattet einige Blicke hinter die Kulissen und ist dank etlicher Kontraste spannend. Nicht zuletzt regt es zum Nachdenken über inspirierende Einschätzungen und Ideen an und lässt vielleicht das Bedürfnis nach mehr Berichterstattung über die Medien wachsen.“ (literaturkritik.de, Februar 2011)

„Abbildungen und Hintergrundinformationen zu den jeweiligen Profis, Querdenkern und Beobachter, geben dem Buch das i-Tüpfelchen. 232 Seiten, die nicht nur für (angehende) Journalisten interessant sind!“ (SpaZz, August 2010)

Anne Weibert
Ein Ganzes im lokalen Rahmen. Vom integrativen Potenzial der Lokalberichterstattung in Deutschland und den USA

„Eine interessante, längst überfällige Studie.“ (lesenblog.de, April 2011)

„Die Unterschiede, die der Vergleich bezüglich der Art und des Umfangs der Berichterstattung über die ethnischen Minderheiten identifiziert, sollten Lokaljournalisten in Deutschland als deutlichen Denkanstoß nehmen.“ (Drehscheibe 13, Dezember 2010)

Stephan Weichert / Leif Kramp
Die Vorkämpfer. Wie Journalisten über die Welt im Ausnahmezustand berichten

„Das Buch „Die Vorkämpfer. Wie Journalisten über die Welt im Ausnahmezustand berichten“ wertet 17 explorative Interviews aus und analysiert sie medienwissenschaftlich.“ (Dradio Wissen, Februar 2011)

„Mit den Interviews ermöglichen Leif Kramp und Stephan Weichert einen Einblick in das Wirken und Denken von Auslandsreportern. Die Gespräche machen das Werk zu mehr als einer wissenschaftliche Analyse.“ (Sonntags Echo, April 2011)

„Die Äusserungen der Kriegsreporter sind über weite Strecken packend geschrieben.“ (Saldo 6, März 2011)

Die Vorkämpfer ist kein grelles Buch, sondern sachlich, mit Tiefgang und erhellend. Es ist aus vielen aktuellen Gründen lesenswert und notwendig.“ (Der Sonntag, April 2011)

Martin Welker / Carsten Wünsch (Hrsg.)
Die Online-Inhaltsanalyse. Forschungsobjekt Internet

„Der Sammelband bietet für alle Sozialwissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, insbesondere aus der Medien- und Kommunikationswissenschaft, eine gute Handreichung für die Praxis und ist auch für Lehrende und Studierende der einschlägigen Fachrichtungen zu empfehlen.“ (Merz Zeitschrift für Medienerziehung, August 2010)

„So ist das Buch in weiten Teilen eine Mahnschrift mit Schwerpunkt auf der Situation in Deutschland. […] Nicht wissenschaftliche Analysen stehen im Vordergrund, sondern anschauliche Einblicke. Geboten wird ein interessantes, zum Nachdenken anregendes Lesebuch.“ (Message 3/2010)

Jens Woelke / Marcus Maurer / Olaf Jandura (Hrsg.)
Forschungsmethoden für die Markt- und Organisationskommunikation

„Insgesamt ein interessantes und lesenswertes Buch.“ (r:k:m, November 2010)

„Das Buch zeichnet sich durch methodische Detailtiefe und gute Einblicke in die kommunikationswissenschaftlichen Messinstrumente aus. Ergebnis ist ein breiter Überblick über Probleme und methodische Fortschritte der akademischen und angewandten Forschung im Bereich Evaluation der Organisationskommunikation. Insgesamt ist es ein wichtiger Beitrag für eine weitergehende kritische Reflexion und Diskussion der derzeit auch in der Praxis von vielen Dienstleistern angebotenen und eingesetzten Methoden.“ (Communicationcontrolling.de, Mai 2010)

„Für Studierende der Kommunikationswissenschaft unentbehrlich, für Praktiker eine überschaubare Investition mit Aha-Effekt statt AIDA-Langeweile.“ (PR Literatur, Juni 2010)