Stimmen der Presse, September 2016


Von Julian Pitten am 15. September 2016

Stimmen der Presse, September 2016

Lobende Töne zu den Büchern unseres Verlags seitens der Presse erreichen uns beinahe täglich – hier sind wieder die Highlights der schönsten gefundenen Worte der letzten Monate.




Judith Jäger / Christopher Resch
Medienfreiheit in Ägypten
Zum Journalistischen Arbeiten in Ägypten nach der Arabischen Revolution

Die Texte […] sind […] wichtige Zeugnisse für den Kampf um Pressefreiheit in politisch turbulenten Zeiten.
(Europäisches Journalismus Observatorium, 4. 2. 2016)

In der Forschung über zeitgenössische nah- und mittelöstliche Gesellschaften wurde bislang eher die Frage nach Gründen für das Ausbleiben einer demokratischen Transition in der MENA-Region und die scheinbare Stabilität autoritärer Systeme betont. Der Fokus ruhte dabei vor allem auf politischen Eliten und formalen Strukturen. Demgegenüber konzentriert sich dieser Sammelband auf die Auslöser und Träger der Aufstände von 2011 in Ägypten und verhandelt so die bis dato in der Forschung nicht ausreichend beachteten Entwicklungen unterhalb der Ebene politischer Eliten und institutionalisierter Machtverhältnisse- […] Somit trägt der Sammelband zu einem tieferen Verständnis rezenter Entwicklungen, dem historischen Kontext ihrer Genese und aktueller Dynamiken in Ägypten bei.
(MEDIENwissenschaft, Heft 3/2016, 1. 8. 2016)



Elisabeth Wehling
Politisches Framing
Wie eine Nation sich ihr Denken einredet – und daraus Politik macht

[Wehling hat] das Politische Framing nicht erfunden sie hat aber die Gabe die Forschungserkenntnisse der Linguistik und Neurowissenschaften verständlich darzulegen. Sie bietet sprachliche Alternativen für Weißmagier der Sprache an und zeigt, dass der kluge Gebrauch von Framing für den Erfolg in der Politik heute alternativlos ist.
(www.friedensnews.at, 26. 2. 2016)

[…] Elisabeth Wehling […] hat […] ein Büchlein „Politisches Framing“ geschrieben, dass unter jedermanns Kopfkissen gehört.
(Der Tagesspiegel / Media Lab, 13. 3. 2016)

Politisches Framing ist ein empfehlenswertes Buch. Weil es sich erfrischend und stimulierend liest und weil ich da unter anderem gelernt habe, dass „die Kuh vom Eis kriegen“ bedeutet, ein Problem zu lösen.
(Huffington Post, 25. 3. 2016)

Diese Zusammenhänge sind von allergrösster Bedeutung für die politische Kultur.
(www.infosperber.ch, 1. 4. 2016)

Elisabeth Wehling hat nicht nur etwas Wichtiges zu sagen, sie kann auch wunderbar erklären und den Leser, die Leserin wie eine kundige, aber auch zugewandte Reisebegleiterin auf ihre Gedankenreise mitnehmen.
(Schulz von Thun Institut für Kommunikation, 14. 4. 2016)

Ich durfte im Sommer einen Workshop bei ihr [Wehling] im Rahmen des europäischen Forums Alpbach besuchen. Seither wundert mich nichts mehr, außer weshalb die linguistischen Überlegungen von […] Elisabeth Wehling nicht schon längst von allen umgesetzt werden…
(rois.tv, 26. 4. 2016)

Welch Glück, dass alle Jubeljahre mal eine Autorin vorbei kommt, die beides ist: Akademisch und sehr lesbar.
(www.imeinkaufswagen.com, 29. 4. 2016)

Das ist doch mal ein Buch. Leicht zu lesen und trotzdem wichtig. Framing ist gerade unter Medienforschern DIE Theorie, sozusagen. Was Elisabeth Wehling macht, hat den gleichen Namen, das schon. Wehling geht aber tiefer, hinein in unsere Wahrnehmung und in unseren Alltag.
(Munich Media Watch, 4. 5. 2016)

Wehling erklärt uns unsere Sprache und unsere Welt, die wir uns durch diese erschaffen. Eine Empfehlung hoch drei, die dritte Potenz, weil „hoch“ ist „gut“, „unten“ ist „schlecht“ … das erklärt sie übrigens auch.
(Querstadt, 10. 5. 2016)

Die Kognitionsforscherin Elisabeth Wehling analysiert die Mechanismen politischer Kommunikation und wirft damit die spannende Frage auf: Was könnten wir im Kleinen verändern, wenn wir auf einen sensiblen Umgang mit einzelnen Wörtern achten?
(www.neueshandeln.de, 2. 6. 2016)

In ihrem Buch Politisches Framing erforscht die Autorin die Sprache der Politik und zeigt nicht nur, wie Metaphern unser politisches Denken sortieren. Sie blickt auch hinter die Sprache der Politik, deckt mit nachvollziehbaren Beispielen auf, wie Sprache unser Denken und Handeln bestimmt. Elisabeth Wehling diskutiert die wichtigsten Frames unserer politischen Debatten hierzulande – wie etwa Steuern, Arbeit, Abtreibung, Sozialstaat, Terrorismus, Zuwanderung und Klimawandel – und gewährt überraschende Einblicke in das kollektive politische Denken.
(BSF Trendinfo, 10. 6. 2016)

Ihr [Wehlings] Werk ist nicht nur informativ für jeden Bürger, sondern kann auch in der politischen Bildung genutzt werden.
(Portal für Politikwissenschaft, 23. 6. 2016)

Das herausragende Buch von Elisabeth Wehling liest sich leicht, es ist wissenschaftlich gut belegt und für jeden politisch interessierten Bürger ein Muss.
(Das Parlament Nr. 28 – 29, 11.7. 2016)


Andreas Elter / Christian F. Trippe
Ausland. Basiswissen für die Medienpraxis

Das Buch weist einen engen Bezug zur Praxis auf, z.B. durch Checklisten, gezielte Hinweise und nicht zuletzt durch umfangreiches Servicematerial. Es ist zudem konstruktiv-kritisch, beispielsweise durch die sieben Überlegungen zum Auslandsjournalismus. Insgesamt ein verständliches, gut lesbares Buch, das über die Themenstellung hinaus zahlreiche Fragen und Probleme von Journalisten aufgreift.
(DFJV-Newsletter April 2016, 14. 4. 2016)

Die Autoren stellen zum Abschluss sieben kenntnisreiche und schlüssig argumentierte Überlegungen zum Auslandsjournalismus der Zukunft auf, von denen man sich wünscht, dass sie auch bei den Entscheidern in den Medienzentralen beherzigt würden.
(Communicatio Socialis, Heft 2/2016, 1. 6. 2016)


Janis Brinkmann
Ein Hauch von Jasmin
Die deutsche Islamberichterstattung vor, während und nach der Arabischen Revolution – eine quantitative und qualitative Medieninhaltsanalyse

Nach einer gut lesbaren Einführung in die gängigen Theorien der Nachrichtenberichterstattung und Grundlagen der Auslandsberichterstattung wird der Forschungsstand zur Islamberichterstattung kenntnisreich zusammengefasst und durch einige Bemerkungen zum aktuellen wissenschaftlichen sowie journalistischen Diskurs über die Arabische Revolution abgerundet.
(Publizistik, Heft 1/2016, 3. 2. 2016)



Uwe Breitenborn / Gerlinde Frey-Vor / Christian Schurig (Hrsg.)
Medienumbrüche im Rundfunk seit 1950

[Es gelingt] dem Gros der Autorinnen und Autoren trefflich, die Medienentwicklung seit 1950 über sechs Dekaden mit Hauptakzent auf dem Rundfunk zu rekonstruieren. Dabei werden mittels Theoriereflexionen, Fallstudien, Formatanalysen und Systemvergleichen eine Reihe wichtiger medienhistorischer Zäsuren verschiedenster Couleur kenntnis- und anschauungsreich herausgearbeitet – das verdient Anerkennung!
(H-Soz-Kult, 11. 5. 2016)



Mark Ludwig / Thomas Schierl / Christian von Sokorski (Hrsg.)
Mediated Scandals

Das Vorhaben der Autorinnen und Autoren, aufgrund der zunehmenden individuellen und gesellschaftlichen Öffentlichkeits- und Skandalisierungsbereitschaft, „aktuelle Forschungsansätze und Positionen wie auch neuere empirische Befunde im Feld zusammenzuführen“, kann nur befürwortet werden.
(www.socialnet.de, 23. 6. 2016)

Mit diesen verschiedenen Gesichtspunkten und der Kombination aus theoretischen und empirischen Ansätzen erreichen die Herausgeber ihr Ziel: Es wird über Skandale als Diskursaufhänger für die Gesellschaft reflektiert und die Folgen für Skandalisierte und Gesellschaft bis hin zur unheilvollen Dramatisierung durch Journalisten werden umfassend thematisiert. Der Sammelband bietet aber nicht nur für Medienwissenschaftler und -schaffende spannende Ansätze, sondern beleuchtet den Skandalbegriff und seine Hintergründe auch eingehend für jeden Mediennutzer.
(Europäisches Journalismus Observatorium, 16.08.2016)



Linda Erker / Klaus Kienesberger / Erich Vogel / Fritz Hausjell (Hrsg.)
Gedächtnisverlust? Geschichtsvermittlung und -didaktik in der Mediengesellschaft

Der Sammelband liefert viele Möglichkeiten der Meinungsbildung und macht auf ein Problem aufmerksam, welches nicht erst vor kurzem erkannt wurde. Was es aber von anderen Werken mit dem gleichen thematischen Fokus unterscheidet, ist die Interdisziplinarität. Der Band schafft es, eine Notwendigkeit der Geschichtsvermittlung darzustellen, welche bis jetzt von Tradition, aber auch von Tabuisierung geprägt ist und liefert somit einen soliden Ausblick auf Kommendes.
(Sonderedition MEDIENwissenschaft 2016)



Klaus Sachs-Hombach
Verstehen & Verständigung
Intermediale, multimodale und interkulturelle Aspekte von Kommunikation und Ästhetik

Elf Autoren stellen Beiträge zu Grundlagen des Verstehens, den modernen Fragen von Medialität und Multimodalität sowie zur interkulturellen Verständigung vor. Insgesamt zeigt der Band die tiefe Analysefähigkeit der semiotischen Herangehensweise an Verstehens- und Verständnisprozesse(n). Es handelt sich um ein wissenschaftliches Buch für Leser mit Vorkenntnissen.
(planung&analyse, Heft 3/2016)



Matthias Brändli
Die Online-Kommunikation von politischen Interessengruppen in der Schweiz
Bedeutung, Einsatz und Veränderungen der Organisationsstrukturen

[…] die Arbeit ist handwerklich solide und ansprechend zu lesen und verspricht in erster Linie Leserinnen und Lesern Gewinn, die sich im weitesten Sinne für den politischen Prozess und kommunikative (Online-)Strukturen im schweizerischen Politikbetrieb interessieren. […] interessierte Leserinnen und Leser finden im Buch neben neben den ausführlichen Ergebnislisten und Modellen auch eine ansprechende Zusammenfassung. […] Kurzum, eine gute Arbeit mit einer schönen organisatorischen Hinführung.
(Publizistik, 27. 6. 2016)

Die Lektüre des 400 Seiten starken und angenehm lesbaren Buches lohnt sich insbesondere für denjenigen, der sich mit politischer Kommunikation in der Schweiz und/oder mit Online-Kommunikation von intermediären Interessengruppen auseinandersetzen möchte.
(r:k:m, 16. 8. 2016)



Klaus Sachs Hombach /Jan-Noël Thon
Game Studies: Aktuelle Ansätze der Computerspielforschung

Klaus Sachs-Hombach und Jan-Noël Thon [zeigen] die perspektivische Breite des Forschungsfeldes. […] Sämtliche Einführungen sind fundiert und anschaulich geschrieben, der Band eignet sich sowohl als wissenschaftliches Nachschlagewerk wie auch als didaktische Grundlage für die Hochschullehre.
(MEDIENwissenschaft, Heft 3/2016, 1. 8. 2016)