René Reinhold Schallegger

Dr.

Vita

René Reinhold Schallegger, geboren 1977 in Klagenfurt, studierte Anglistik/Amerikanistik und Französisch mit Schwerpunkt Literaturwissenschaft an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt und der Anglia Ruskin University in Cambridge (UK). Auf seine Diplomarbeit zum Thema Voices of Authority – A Postmodern Reading of Babylon 5 folgte ein mehrjähriges Engagement in der Jugendpolitik. Mit seinem Promotionsprojekt Joyful Games of Meaning-Making: Role-playing Games and Postmodern Notions of Literature kehrte Schallegger als Wissenschaftlicher Assistent an die Universität zurück, wo er nach seiner Promotion sub auspiciis auch eine Stelle als Assistant Professor im Bereich britische und postkoloniale Kulturen sowie Game Studies antrat. Derzeit arbeitet er an seinem Habilitationsprojekt mit dem Arbeitstitel: Choices and Consequences: Digital Ethics and the Potential for Cyber-Citizenship in Videogames. Sein Forschungsfocus liegt im Bereich der Postmoderne, der Gender Studies und Populärkulturen, insbesondere der Game Studies, der Comics-, TV- und Film Studies mit Bezug zum Vereinigten Königreich und Kanada.

Die Publikationen von René Reinhold Schallegger in englischer und deutscher Sprache decken dementsprechend ein breites Feld an Erkenntnisinteressen ab, das vom kanadischen Gegenwartstheater einerseits (Je Me Souviens: Re-/Writings of History in Contemporary Canadian Drama, 2015), über Videospiel und Transhumanismus (Homo Ex Machina?: Cyber-Renaissance and Transhumanism in Deus Ex: Human Revolution, 2014), bis hin zu Fantasy-Literatur (The Nightmares of Politicians: On the Rise of Fantasy Literature from Sub-cultural to Mass-cultural Phenomenon, 2012), Comics (Gezeichnete Literatur: Zur Begrifflichkeit des Comics, 2014) und Fernsehen reicht (Small Screen – Big Lies? – Arten und Funktionen unzuverlässigen Erzählens in aktuellen US-amerikanischen Fernsehserien, 2006).

PUBLIKATIONEN IM HERBERT VON HALEM VERLAG

Jörg Helbig / René Schallegger (Hrsg.)

Digitale Spiele

Digitale Spiele sind seit der Jahrtausendwende zur wirtschaftlich bedeutendsten Kulturindustrie im westlichen Kulturraum aufgestiegen, indem sie sowohl die Film- als auch die Musikindustrie mit ihren Umsätzen und Einnahmen abgehängt hat. Gleichzeitig hat sich auch die Demographie der Spielenden nachhaltig gewandelt: Gamer sind heute schon fast gleich oft weiblich wie männlich, ...