Karl Nikolaus Renner / Tanjev Schultz / Jürgen Wilke (Hrsg.)

Journalismus zwischen Autonomie und Nutzwert

Zu Ehren von Volker Wolff vereinigt der Band Beiträge zum Spannungsfeld des Journalismus zwischen professioneller Autonomie und der Erfüllung von Nutzwert-Funktionen. Wolff war von 1995 bis 2014 Inhaber der Professur für Zeitungs- und Zeitschriftenjournalismus am Journalistischen Seminar der Universität Mainz. Der Band enthält Beiträge zu historischen und übergreifenden Perspektiven sowie zu aktuellen Herausforderungen und neuen Entwicklungen wie »Native Advertising«, »Branded Content« und »Datenjournalismus«. Mehrere Autoren befassen sich mit dem Finanz- und Wirtschaftsjournalismus, weitere mit Aspekten der Aus- und Weiterbildung. Auch greift der Band die Diskussionen um die Pressefreiheit und die Glaubwürdigkeit der Medien auf. Neben wissenschaftlichen Untersuchungen bietet er auch Beiträge aus der Praxis.

AUTOREN / HERAUSGEBER

Karl Nikolaus Renner

Karl Nikolaus Renner, Dr. phil., war von 1995 bis 2016 Professor für Fernsehjournalismus am Journalistischen Seminar der JGU Mainz. Seine Arbeitsschwerpunkte sind die Erzähltheorie und die semiotischen und pragmatischen Grundlagen des Fernsehens und des Fernsehjournalismus. Er studierte Deutsche Literaturwissenschaft, Linguistik, Filmphilologie und Wissenschaftstheorie in München. Danach war er langjähriger Mitarbeiter des Bayerischen Fernsehens. ...


Tanjev Schultz

Tanjev Schultz, Dr. rer. pol., ist seit 2016 Professor für Grundlagen und Strategien des Journalismus am Journalistischen Seminar der JGU Mainz. Zuvor war er mehr als zehn Jahre lang politischer Redakteur der süddeutschen zeitung, zunächst verantwortlich für Bildungsthemen, später für die Themen Innere Sicherheit, Terrorismus, politischer Extremismus. Er studierte Philosophie, Publizistik, Politik wissenschaft, Psychologie und Germanistik in Berlin, Hagen und Bloomington. ...


Jürgen Wilke

Jürgen Wilke, Prof. Dr. (em.), Institut für Publizistik der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Studium der Germanistik, Publizistik und Kunstgeschichte, Promotion 1971, Habilitation 1983. Universitätsprofessor in Eichstätt (1984-1988) und Mainz (1988-2012). Honorarprofessor an der Lomonossow-Universität Moskau (seit 2004) und Korrespondierendes Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (Wien)(seit 2005). Lehr- und Forschungsgebiete: Medien- und Kommunikationsgeschichte, Organisation und Struktur der Massenmedien, Nachrichtenwesen (insbesondere Nachrichtenagenturen), Politische Kommunikation, Internationale Kommunikation. ...


BEITRÄGER

In der Reihenfolge der Beiträge in diesem Band: Jürgen Wilke, Anja Pasquay, Christina Holtz-Bacha, Tanjev Schultz, Kerstin Liesem, Rainer Hank, Hans Mathias Kepplinger, Sabine Klimpe, Klaus Kocks, Stephan Ruß-Mohl, Bernd-Peter Arnold, Nikolaus Jackob, Oliver Quiring, Christian Schemer, Sabine Kieslich, Katja Schupp, Ursula Ott, Ulrike Trampus, Frederik von Castell, Scot W. Stevenson, Ursula Weidenfeld, Gregor Daschmann, Barbara Brandstetter, Hubertus Primus, Ulrich Ott, Hanno Beck, Heinz-Werner Nienstedt, Ann-Kathrin Müller, Bernd Mikosch, Andrea Martens, Gabriele Reckinger, Mechthild Dreyer, Silke Masson, David Arant, Karl N. Renner, Axel Buchholz, Tabea Rößner und Johanna Weber.

Journalismus zwischen Autonomie und Nutzwert
  • 2017
  • 590 S., 35 Abb., 4 Tab.,
  • 215 x 150 mm, dt.
  • ISBN 978-3-7445-1133-9

  • 49,00 EUR
  • lieferbar

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