Horst Pöttker

Prof. Dr.

Vita

Horst Pöttker, geboren am 29.12.1944, Studium der Soziologie, Sprach- und Literaturgeschichte sowie Philosophie in Hamburg, Zürich, Kiel und Basel.

Professor em. an der TU Dortmund und seit 1.4.2015 Seniorprofessor an der Universität Hamburg.

Aktuelle Arbeitsschwerpunkte: Theorie, Geschichte und Ethik des Journalismus; Medien und Migration; Soziologie der öffentlichen Kommunikation; Klassiker der Sozialwissenschaft.

 

 

 

HERAUSGEBERSCHAFTEN

Öffentlichkeit und Geschichte

»Übrigens ist mir alles verhaßt, was mich bloß belehrt, ohne meine Tätigkeit zu vermehren oder unmittelbar zu beleben.« Mit diesem Goethe-Wort beginnt Nietzsche seine unzeitgemäße Betrachtung Vom Nutzen und Nachteil der Historie für das Leben. Auch für Medien und ihr Publikum sollte Geschichte kein Bildungsballast sein, sondern etwas Belebendes. Deshalb erscheinen in der Reihe Öffentlichkeit und Geschichte Arbeiten, die Vergangenheit mit Gegenwart verknüpfen: Untersuchungen darüber, wie historische Vorgänge öffentlich vermittelt werden (können) – Studien zur Entstehung und Entwicklung des Journalismus und der Medien, ihrer Arbeitstechniken, Darstellungsformen und Selbstverständnisse – Porträts früherer Periodika oder Publizisten, von denen zu lernen ist, sei es ...


Journalismus International

In der sich globalisierenden Welt treten auch die verschiedenen journalistischen Kulturen verstärkt in Kontakt miteinander. Die Reihe Journalismus International präsentiert Studien, die deutschen Journalist(inn)en und Medienwissenschaftler(inne)n helfen, über den Horizont der eigenen Berufskultur hinauszuschauen. Schwerpunkte liegen auf Osteuropa und der angelsächsischen Welt. Die Reihe wird herausgegeben von Prof. Dr. Horst Pöttker, Institut für Journalistik der Universität Dortmund. ...


PUBLIKATIONEN

Horst Pöttker / Aleksandr I. Stan’ko (Hrsg.)

Mühen der Moderne

Von Kleist bis Tschechow – deutsche und russische Publizisten des 19. Jahrhunderts

Auch in den ›verspäteten Nationen‹ Deutschland und Russland vollzieht sich im 19. Jahrhundert – nicht ohne retardierende Momente – die Modernisierung Europas. Eine ihrer Komponenten ist die mühsame Entwicklung von Öffentlichkeit und Journalismus aus dem Humus der Literatur. Dieser Prozess wird nachgezeichnet in vierzehn Porträts von Schriftstellern des 19. Jahrhunderts in ihrer Rolle und Bedeutung ...

Horst Pöttker / Christian Schwarzenegger (Hrsg.)

Europäische Öffentlichkeit und journalistische Verantwortung

Zu Öffentlichkeit, die diesen Namen verdient, gehört publizistische Selbstkontrolle. Zu europäischer Öffentlichkeit gehört publizistische Selbstkontrolle auf europäischer Ebene. So lautete die These, unter deren Annahme die Herausgeber des Bandes zur Diskussion der Frage geladen haben, ob Europa länderübergreifende Organe braucht, die sich um die Selbstdisziplin von Journalisten kümmern. Osteuropäische Medienrechtler und ...

Alla G. Bespalova / Evgenij A. Kornilov (†) / Horst Pöttker (Hrsg.)

Journalistische Genres in Deutschland und Russland Handbuch

Das erste deutsch-russische Wörterbuch der Journalistik bietet Praktikern und Wissenschaftlern 30 umfangreiche Fachartikel zu Nachricht, Kommentar, Interview, Reportage und weiteren Genres. Zahlreiche Beispieltexte aus Geschichte und Gegenwart des Journalismus unterstreichen seinen Gebrauchswert für Ausbildungskurse. Das Wörterbuch ist nicht nur zweisprachig deutsch/russisch gestaltet, das Herausgeberteam aus den Partneruniversitäten Rostov a.D. und ...

Wolfgang Duchkowitsch / Fritz Hausjell / Horst Pöttker / Bernd Semrad (Hrsg.)

Journalistische Persönlichkeit

Fall und Aufstieg eines Phänomens

Anlässlich der Emeritierung von Wolfgang R. Langenbucher (Wien) wurde im Oktober 2006 den Wechselbeziehungen zwischen Journalismus, Person und Werk nachgespürt. Davon ausgehend kommen in diesem Sammelband Autorinnen und Autoren aus Wissenschaft und journalistischer Praxis zu Wort, um den Stellenwert von Persönlichkeit im Journalismus, den Werkcharakter von journalistischen Leistungen sowie deren ...

Horst Pöttker

Abgewehrte Vergangenheit

Beiträge zur deutschen Erinnerung an den Nationalsozialismus

Die in diesem Band versammelten Texte gehen den Abwehrmechanismen gegenüber der mit dem Nationalsozialismus verbundenen Schuld in unterschiedlichen Bereichen der deutschen Öffentlichkeit nach. Dadurch wird der Blick frei für untergründige kulturelle Kontinuitäten, die die deutsche Gegenwartsgesellschaft mit ihren Vorgängerinnen vor 1945 verbinden. Auch weil wir der alltäglichen Seite des NS-Regimes ...