„…ein großartiges Buch“ – Pressestimmen zum „entfesselten Skandal“

Pressemitteilung vom 24. Juli 2012

„…ein großartiges Buch“ – Pressestimmen zum „entfesselten Skandal“

„Handele stets so, dass Dir die öffentlichen Effekte Deines Handelns langfristig vertretbar erscheinen. Aber rechne damit, dass dies nichts nützt.“ (Bernhard Pörksen und Hanne Detel)

Im digitalen Zeitalter ist der Skandal allgegenwärtig: Jeder kann ihn auslösen, jeden kann er treffen. Am 2. Mai 2012 erschien Der entfesselte Skandal von Bernhard Pörksen und Hanne Detel im Herbert von Halem Verlag und wir freuen uns über die zahlreichen Pressestimmen und Leserkommentare.

Die Vielfalt der Resonanz in Radio, TV, Online- und Printmedien sowohl in Deutschland als auch in Österreich und der Schweiz hat unsere Erwartungen weit übertroffen. So schaffte es Der entfesselte Skandal gleich zwei Mal unter die Top Ten der Sachbücher des Monats des NDR und der Süddeutschen Zeitung. Die Autoren äußerten sich zum Thema in zahlreichen Diskussionsrunden, Interviews und Artikeln u.a. in der Stuttgarter Zeitung, auf SPIEGEL Online, im ZDF nachtstudio und im Deutschlandradio.

Roger Willemsen betont die Brisanz des Buches: „Es gibt Phänomene, bei deren Betrachtung man unweigerlich denkt: Hier ändert sich die Zeit. Im Rückblick wird die Geistesgeschichte hier eine Schlüsselstelle, eine Krisis erkennen. Bernhard Pörksen und Hanne Detel haben eine solche Stelle in der Entstehung, der Begründung und der Bearbeitung von Skandalen erkannt, und was sie in diesem exzellent recherchierten, klug reflektierenden Werk ausbreiten, geht weit über eine Typologie des Skandals hinaus. Tatsächlich wird die Bedeutung der digitalen Welt, der sozialen Netzwerke, wird die Frage der möglichen Kontrolle, der Organisation und des Managements von Informationen oder Gerüchten zu einer bestimmenden Größe der Bewusstseinsbildung. Am Skandal wird darstellbar, wie sich Öffentlichkeit bildet, was sie leitet und was sie bedroht. Diese Ermittlungen sind brisant und sie besitzen eine bemerkenswerte Tragweite bis weit in den Bereich der politischen Entscheidungsbildung hinein.“

Für den Schweizer Tages-Anzeiger ist „Der entfesselte Skandal (…) ein grossartiges Buch. Ein erschreckendes. Eine Übersicht über jenen Moment, in dem Medien sich verbünden und zu Mordinstrumenten werden. Man möchte sich danach fast aus jeder medialen Vernetzung zurückziehen (…).“

Stephanie Rapp und Käthe Jowanowitsch heben im Deutschlandfunk die Aktualität des Werkes hervor: „Es geht beiden Medienwissenschaftlern weder um eine Kritik noch um eine Rechtfertigung des World Wide Web. Sondern darum zu zeigen, dass der Skandal, bisher von Wenigen als singuläres Ereignis erlebt, zur Alltagserfahrung eines jeden werden kann – mal als grausames Spektakel, mal als dringend benötigte Aufklärung. (…) Durch die Zuspitzung auf den Skandal gewinnt dieses Plädoyer für ein verantwortliches Verhalten in der digitalen Gesellschaft an Schärfe – gerade jetzt in der von den Piraten angeheizten Diskussion über die unbeschränkte Verfügbarkeit aller Daten.“

NDR Info unterstreicht die Relevanz der Thematik für die moderne Gesellschaft: „Das Buch der beiden Medienwissenschaftler ist nicht nur spannend zu lesen, es hat durchaus auch seinen praktischen Nutzen. Detel und Pörksen erinnern daran, dass potenziell jeder von uns im Zentrum eines solchen Skandals stehen kann.“

Der entfesselte Skandal greift eine brisante Thematik auf, die mittlerweile zum Alltag der Menschen gehört. Die ausgedehnte mediale Diskussion verdeutlicht die Relevanz des Buches. Diese Publikation trifft den Nerv der Zeit und das Interesse einer breiten Leserschaft.

AUTOREN / HERAUSGEBER

Bernhard Pörksen

Bernhard Pörksen, Jg. 1969, war sechs Jahre lang als Professor für Journalistik und Kommunikationswissenschaft an der Universität Hamburg tätig und ist heute Professor für Medienwissenschaft an der Universität Tübingen. Er studierte Germanistik, Journalistik und Biologie in Hamburg und den USA (Pennsylvania State University), volontierte beim Deutschen Allgemeinen Sonntagsblatt und arbeitet seit über zehn Jahren als Journalist und Buchautor. Essays und Kommentare, Reportagen und Interviews erschienen in vielen Tages- und Wochenzeitungen. Er hat zahlreiche Beiträge in wissenschaftlichen Zeitschriften und Fachbüchern veröffentlicht; ...


Hanne Detel

Hanne Detel, Dr., Jg. 1983, arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Medienwissenschaft der Universität Tübingen. Zu ihren Forschungsschwerpunkten gehören Journalismus- und Medialisierungsforschung, das Social Web, Skandalisierung und (ungewollte) Prominenz im digitalen Zeitalter. In Hamburg und Stellenbosch (Südafrika) studierte sie – gefördert von der Studienstiftung des deutschen Volkes – Journalistik und Kommunikationswissenschaft, Öffentliches Recht sowie Osteuropastudien. Parallel dazu absolvierte sie die Journalistenausbildung der Konrad-Adenauer-Stiftung und arbeitete für die Deutsche Presse-Agentur (dpa). Sie ist Autorin der Bücher Der entfesselte Skandal. Das ...