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12. Dezember 2014

Die Schere im Kopf

Rückblick auf ein Podiumsgespräch mit Klaus Bednarz, Dietmar Schumann und Lutz Mükke, moderiert von Herbert von Halem

Die Schere im Kopf

Von Herbert von Halem | Ein großes Forschungsprojekt mit vielen Herausforderungen: Nach einiger Wartezeit kommt das neue Buch von Lutz Mükke in den Buchhandel. Aus diesem Anlass sprachen Klaus Bednarz, Dietmar Schumann und der Autor auf dem Verlagspodium mit Herbert von Halem über Korrespondenten im Kalten Krieg. Zwischen Propaganda und Selbstbehauptung. Zu Beginn des Gesprächs wurden die Fragen formuliert: Wie sah der journalistische Arbeitsalltag unter den erschwerten Bedingungen des Kalten Krieges aus? Wie definieren sich die Begriffe “innere” und “äußere Pressefreiheit” und wie stand es um sie im Kalten Krieg, in Ost und West? Wie war der Kontakt zu den Journalisten der “anderen...

24. November 2014

Tagung der FG Werbekommunikation

Präsentation der Neuerscheinung "Werbung im sozialen Wandel"

Tagung der FG Werbekommunikation

Von Karina Selin | Vom 20. bis 22.11.2014 fand auf dem ZDF-Gelände in Mainz die erste Jahrestagung der Fachgruppe “Werbekommunikation” statt. Tagungsthema und -titel war Sozialität der Werbung. Da Werbung sich in den vergangenen 200 Jahren zu einem der wichtigsten gesellschaftlichen Produzenten sozialer Güter entwickelt hat, ist die Sozialität der Werbung eines der zentralen Themen der Werbeforschung. Auf der Tagung wurden daher in unterschiedlichen Panels u.a. Fragen zur Sozialität zwischen Kaufenden und Verkaufenden sowie unter Konsumentinnen und Konsumenten erörtert. Auch die von der Werbung instrumentalisierte Sozialität zwischen den Mitgliedern bestehender sozialer Netzwerke wurde thematisiert. Pünktlich...

24. Oktober 2014

Klatsch als journalistisches Genre

Buchvorstellung im Herbert von Halem Verlag

Klatsch als journalistisches Genre

Von Redaktion | Anlässlich der Veröffentlichung von Klatsch. Basiswissen für die Medienpraxis, dem neuesten Band aus der Journalismus Bibliothek, sprach Verleger Herbert von Halem mit der Kommunikationswissenschaftlerin, Autorin und Klatschreporterin aus Leidenschaft Dr. Bettina Hennig zum Thema Adel, Botox, C-Prominenz – Das ABC des Klatschjournalismus auf dem verlagseigenen Podium. »Ist Klatsch journalistisch?« So lautete dann auch die Eintiegsfrage des Gesprächs. Auf jeden Fall ist er beliebt bei seinen Lesern. Den größten Umsatzzuwachs z.B. konnte 2013 das People-Magazin Closer von Bauer (Quelle: IVW 2013, III. Quartal) erzielen. Und wie sehen die Arbeitstechniken des gemeinen Klatschreporters...

31. Juli 2014

ZEIT-Journalisten vs. ZDF

Das sollten Sie wissen

ZEIT-Journalisten vs. ZDF

Von Herbert von Halem | Auf Grundlage des Buches Meinungsmacht von Uwe Krüger hatte die ZDF-Satiresendung Die Anstalt am 29. April 2014 die Lobby-Verbindungen deutscher Journalisten thematisiert. Daraufhin wurde sie von der ZEIT verklagt, unter anderem mit dem Argument, dass der ZEIT-Mitherausgeber Josef Joffe aktuell in nur zwei transatlantischen Organisationen tätig sei, nicht jedoch, wie in der Sendung dargestellt, in acht. Entsprechende Berichte erschienen z.B. auf spiegel.de, horizont.net und meedia. In der Sendung waren auch Herrn Joffes Lobby-Verbindungen aus der jüngeren Vergangenheit mit aufgenommen worden. In folgendem Ausschnitt aus dem Anhang des Buches Meinungsmacht sind diese Verbindungen mit den Quellenangaben...

21. Juli 2014

Nachwuchs fördern!

DGPuK-Nachwuchswissenschaftler vergeben erstmalig Herbert von Halem Nachwuchspreis

Nachwuchs fördern!

Von Karina Selin | Wissenschaftliche Forschung, deren Erhalt und Förderung sind wichtige Investitionen in die Zukunft und daher ein zentrales Anliegen für den Herbert von Halem Verlag. Gemeinsam mit dem kommunikations- und medienwissenschaftlichen Nachwuchs der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft e. V. (DGPuK) wird in diesem Jahr erstmalig der Herbert von Halem Nachwuchspreis für ein vielversprechendes Dissertationsprojekt ausgeschrieben. Der Gewinn ist eine zuschussfreie Publikation der geförderten Dissertation beim Herbert von Halem Verlag inkl. Lektorat, Satz, Covergestaltung und Druck. Teilnehmen können alle DoktorandInnen, die zu einem kommunikations- und/oder medienwissenschaftlichen...

21. Mai 2014

Das Internet frisst die Zeitung nicht

Ursachen und Wege aus der Zeitungskrise

Das Internet frisst die Zeitung nicht

Von Redaktion | An Deutschlands Frühstückstischen gehört die weit aufgeschlagene Tageszeitung nur noch selten so zum morgendlichen Ritual wie eine Tasse heißer Kaffee. Die Schuld an deren Schwinden wird vor allem dem Internetzeitalter zugeschrieben. Kein Mensch liest mehr auf Papier, und weshalb sollte man sich für Nachrichten vom Vorabend interessieren, wenn es Brandaktuelles im Netz zu finden gibt? So einfach ist es dann aber doch nicht. In seinem Buch Brauchen wir Zeitungen? beschäftigt sich der renommierte Journalismusforscher Michael Haller intensiv mit der breit diskutierten Zeitungskrise und zieht aus seinen Forschungsergebnissen vor allem eines: Schwächen und Mängel in den Verlagshäusern, jedoch...

19. Dezember 2013

Noch eine Frage bitte, Herr Tolsdorff

Tim Tolsdorff über sein Buch "Von der Stern-Schnuppe zum Fix-Stern"

Noch eine Frage bitte, Herr Tolsdorff

Von Herbert von Halem | 1. Hat Henri Nannen den Stern erfunden? Nein. Die Darstellung, dass es sich bei der Gründung des Blattes im Sommer 1948 um einen journalistischen Geniestreich Nannens handelte, ist ein Mythos, der auf den Erzählungen einiger weniger Stern-Veteranen beruht. Treffender kann man Henri Nannen als einen der Wiederbegründer der Marke Stern bezeichnen. Bereits in den Jahren 1938 und 1939 hatte es im Deutschen Reich eine Illustrierte gleichen Namens gegeben, für deren Konzeption der Journalist Kurt Zentner und der Verlagsmanager Carl Jödicke verantwortlich zeichneten. Auf Anraten und mit Hilfe Jödickes, der ab 1947 als Geschäftsführer im selben Hannoveraner Zeitungsverlag arbeitete und einige...

18. Dezember 2013

Noch eine Frage bitte, Herr Krüger

Uwe Krüger über sein Buch »Meinungsmacht«

Noch eine Frage bitte, Herr Krüger

Von Herbert von Halem | 1. In Ihrem Buch beschreiben Sie den Einfluss der deutschen Politik- und Wirtschaftseliten auf Alpha-Journalisten. Wie haben Sie diesen Einfluss untersuchen und darstellen können? Ich habe einerseits Daten gesammelt, welche Top-Journalisten zusammen mit welchen Politikern oder Wirtschaftschefs in welchen Organisationen gemeinsam involviert waren – wo sie also abseits ihrer journalistischen Kerntätigkeiten vertraulichen Umgang miteinander haben konnten. Bei Journalisten, die sehr auffällige Netzwerke in bestimmten elitären Milieus aufwiesen, habe ich dann deren Berichterstattung untersucht. 2. Wie macht sich der Einfluss der Eliten auf die Journalisten in ihrer Berichterstattung bemerkbar? Bei...

2. Dezember 2013

Die Angst vor dem großen Zeitungssterben

Vom Erzähljournalismus als Rettungsanker der deutschen Zeitungsbranche

Die Angst vor dem großen Zeitungssterben

Von Karina Selin | Wichtige Informationen zum Weltgeschehen und die allerneuesten Nachrichten erfährt man aus der Zeitung, täglich frisch oder wöchentlich mit Tiefe – so ist das längst nicht mehr und der Anteil der Online-User, die sich stattdessen im Netz zu brandaktuellen Themen informieren, wächst stetig. Dr. Tobias Eberwein, seit diesem Jahr Vertretungs-Professor und zuvor Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Journalistik an der TU Dortmund sowie am Erich-Brost-Institut, hat sich in seiner jüngst erschienenen Dissertation Literarischer Journalismus. Theorie – Traditionen – Gegenwart mit dem Stilmittel Erzähljournalismus beschäftigt und wie dieser zu einem Rettungsanker für die deutsche...

26. November 2013

Serien sind das neue Fernsehen

Serien sind das neue Fernsehen

Von Vera Belowski | Das Fernsehen verliert Zuschauer, die ins Internet und zu innovativen Serien aus den USA abwandern. Deutsche Soaps können amerikanischen Produktionen weder inhaltlich noch optisch ansatzweise das Wasser reichen – und lernen auch nichts daraus. Mit dem Aufkommen der Daily Soaps im deutschen Vorabend-Fernsehen der 1990er-Jahre gab es für Serien feste tägliche Termine, zu denen sich die Fans vor dem Fernseher versammelten. Jeder Sender hatte gleich mehrere Soaps, die teilweise über Jahrzehnte liefen und lange Zeit eine sichere Quote garantierten. Inzwischen sind viele Serien wie der Marienhof eingestellt worden und immer wieder gibt es auch bei Dauerbrennern wie Gute Zeiten, Schlechte...