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23. Januar 2017

Desinformationsökonomie: Aufklärung vs. Gefühle

Vortrag von Prof. Dr. Stephan Russ-Mohl bei den Kölner Mediengesprächen am 19. Januar 2017

Desinformationsökonomie: Aufklärung vs. Gefühle

Von Herbert von Halem | „Die kumulierende und grassierende Desinformation ist die Pest der digitalen Gesellschaft“ so der Medienwissenschaftler Stephan Russ-Mohl bei seinem Vortrag über die zunehmende Desinformation der Bevölkerung durch den Journalismus. Zu einem signifikanten Vertrauensverlust in die Medien führen die Verbreitung von Viertel- und Halbwahrheiten, Konspirationstheorien, Propaganda und, als Spitze des Eisbergs, Fake News. Die Gründe dafür liegen im wachsenden PR-Sektor und den zunehmend in Abhängigkeit geratenden, schrumpfenden Redaktionen, der mangelnden Zahlungsbereitschaft der Leser für journalistische Inhalte sowie Informationsquellen wie PR, Spin Doctors, Trolle, Social Bots und Citizen...

30. September 2016

Frankfurter Buchmesse 2016

Sie finden uns in Halle 3.1, Stand G38

Frankfurter Buchmesse 2016

Von Herbert von Halem | Der Herbert von Halem Verlag hat auf der Frankfurter Buchmesse neueste Erkenntnisse und spannende Projekte zu den Themen Journalistik, Medien- und Kommunikationswissenschaft vorzustellen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Die Wahl unserer Worte bewirkt viel mehr als nur den Transport von Informationen. So wie der Ton die Musik macht, ruft unsere Ausdrucksweise kognitive Deutungsrahmen hervor, in der Wissenschaft Frames genannt. Sie werden über Sprache in unseren Gehirnen aktiviert und bestimmen, wie wir Fakten wahrnehmen. Darüber, wie in der Politik Sprache unser Denken und Handeln bestimmt hat die Hamburger Kognitionsforscherin Elisabeth Wehling, die an der University of Berkeley lehrt, ein...

15. September 2016

Stimmen der Presse, September 2016

Stimmen der Presse, September 2016

Von Julian Pitten | Lobende Töne zu den Büchern unseres Verlags seitens der Presse erreichen uns beinahe täglich – hier sind wieder die Highlights der schönsten gefundenen Worte der letzten Monate. Judith Jäger / Christopher Resch Medienfreiheit in Ägypten Zum Journalistischen Arbeiten in Ägypten nach der Arabischen Revolution Die Texte […] sind […] wichtige Zeugnisse für den Kampf um Pressefreiheit in politisch turbulenten Zeiten. (Europäisches Journalismus Observatorium, 4. 2. 2016) In der Forschung über zeitgenössische nah- und mittelöstliche Gesellschaften wurde bislang eher die Frage nach Gründen für das Ausbleiben einer demokratischen Transition in der MENA-Region und die scheinbare...

30. August 2016

Herbert von Halem Nachwuchspreis für 2016 vergeben

Herbert von Halem Nachwuchspreis für 2016 vergeben

Von Karina Selin | Gemeinsam mit dem kommunikations- und medienwissenschaftlichen Nachwuchs der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft e. V. (DGPuK) wurde der Gewinner des Herbert von Halem Nachwuchspreises 2016 für ein vielversprechendes Dissertationsprojekt ausgewählt. Die Begutachtung der eingesendeten Vorschläge erfolgte durch eine Jury aus fünf promovierten NachwuchswissenschaftlerInnen; Univ.-Prof. Dr. Oliver Quiring als Mitglied des DGPuK-Vorstands sowie Herbert von Halem bildeten den Beirat. Alle Einreichungen wurden von der Jury bezüglich ihrer Originalität, ihrer wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Relevanz, der theoretischen Fundierung, ihrem Vorgehen und...

24. Februar 2016

Last und Erleichterung

Der Vortrag "Sprache ist Politik" von Elisabeth Wehling im Rückblick

Last und Erleichterung

Von Julian Pitten | Wenn politische Parteien in den Wahlkampf gehen, dann tun sie das nicht ohne intensive Beratung und Begleitung durch Profis aus den Bereichen PR und Kommunikationsstrategie. Es reicht längst nicht mehr aus, durch einfaches Aufzählen des bisher Erreichten oder bloße Ankündigungen zu möglichen Veränderungen im Haushaltsplan das Wahlvolk auf seine Seite bringen zu können. Der kommunikationswissenschaftliche Begriff, der hier nun ins Spiel kommt, ist der des „Framings“. Das „Framing“ lässt sich mit dem Transformieren einer politischen Information in eingängige und emotionalisierende Denkmuster übersetzen. Frau Dr. Elisabeth Wehling, in den USA lebende Linguistik-Wissenschaftlerin,...

18. Februar 2016

Rückblick: Die Macht der Bilder

Klaus Sachs-Hombach, Anne Ulrich und Felix Reer zu Besuch im Herbert von Halem Verlag

Rückblick: Die Macht der Bilder

Von Julian Pitten | Am 11.2. hielten Klaus Sachs-Hombach und Anne Ulrich einen Vortrag im Herbert von Halem Verlag. Hier lesen Sie eine kurze Zusammenfassung der Veranstaltung. „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ – eine bekannte Metapher über die Aussagekraft und die Universalität der Bildsprache als weltweit verständliches Kommunikationsmedium. Bilder haben aber auch durch ihre Gestaltung, ihren implizierten Appell, die Macht, uns im Denken und Handeln zu beeinflussen. Diese „Macht der Bilder“ wurde am 11. Februar 2016 bei der gleichnamigen Vortragsveranstaltung im Herbert von Halem Verlag theoretisch und praktisch aufgeschlüsselt. Der Medienwissenschaftler Prof. Dr. Klaus Sachs-Hombach von...

27. Dezember 2015

Zweiter Herbert von Halem Nachwuchspreis verliehen!

Zweiter Herbert von Halem Nachwuchspreis verliehen!

Von Karina Selin | Gemeinsam mit dem kommunikations- und medienwissenschaftlichen Nachwuchs der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft e. V. (DGPuK) wurde der Gewinner des Herbert von Halem Nachwuchspreises 2015 für ein vielversprechendes Dissertationsprojekt ausgewählt. Die Begutachtung der eingesendeten Vorschläge erfolgte durch eine Jury aus fünf promovierten NachwuchswissenschaftlerInnen; Univ.-Prof. Dr. Oliver Quiring als Mitglied des DGPuK-Vorstands sowie Herbert von Halem bildeten den Beirat. Alle Einreichungen wurden von der Jury bezüglich ihrer Originalität, ihrer wissenschaftlichen und gesellschaftlichen Relevanz, der theoretischen Fundierung, ihrem Vorgehen und...

23. November 2015

Nach der Arabellion

Bericht über das Podiumsgespräch mit Judith Jäger, Christopher Resch und Janis Brinkmann

Nach der Arabellion

Von Karina Selin | Fünf Jahre ist es im Dezember her, dass der ›Arabische Frühling‹ begann und das Leben im Nahen Osten nachhaltig veränderte. Die Autokraten Tunesiens und Ägyptens, Ben Ali und Mubarak, wurden zum Rücktritt gezwungen, das Gaddafi-Regime in Libyen wurde nach 42 Jahren gestürzt und auch in Jordanien wurde die Regierung mehrfach umgebildet. Heute befinden sich diese Länder nach wie vor in einem schwierigen Transformationsprozess, der sie nicht zur Ruhe kommen lässt. Zum Thema Nach der Arabellion. Zur Lage der Pressefreiheit in Ägypten und zur Islamberichterstattung in Deutschland trafen sich auf dem Verlagspodium am 18. November Judith Jäger und Christopher Resch, Herausgeber der Sammlung...

26. September 2015

Neue Bücher, neuer Stand, neue Autoren im Interview!

Vom 14. bis zum 18. Oktober 2015 finden Sie uns auf der Frankfurter Buchmesse

Neue Bücher, neuer Stand, neue Autoren im Interview!

Von Karina Selin | Die Kommunikation von Wissen, das Spielen am Computer als wissenschaftliches Forschungsfeld, Ideen und Tipps zur Rettung der Zeitung und spannende Autoreninterviews am Stand – der Herbert von Halem Verlag hat auf der Frankfurter Buchmesse neueste Erkenntnisse und spannende Projekte zu den Themen Journalistik, Medien- und Kommunikationswissenschaft vorzustellen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Die Kommunikation von Wissenschaft ist hochrelevant: In allen Gesellschaftsbereichen spielt sie eine immer wichtigere Rolle, von individuellen Fragen zu Gesundheit, Ernährung oder Konsum bis hin zu Entscheidungen in Politik und Wirtschaft. Wissenschaftskommunikation im Wandel (hrsg. von Mike S. Schäfer,...

18. September 2015

Wie hat sie es mit der Religion?

Die Gretchenfrage der Islamberichterstattung

Wie hat sie es mit der Religion?

Von Janis Brinkmann | Die Angst vor dem ›Islamischen Staat‹, die Debatte über syrische Bürgerkriegsflüchtlinge, die Eskalation der Gewalt im Jemen – Krisen, Krieg und Katastrophen dominieren auch im Herbst 2015 die Berichterstattung über das Zentrum der islamischen Welt, Nordafrika sowie den Mittleren und Nahen Osten. Also alles wie immer in der deutschen Islamberichterstattung? Eher könnte man sagen: Es wird immer schlimmer. Waren die Ereignisse der ›Arabischen Revolution‹ nicht nur explizit mit der Hoffnung auf Frieden, vielleicht sogar auf Rechtsstaatlichkeit und Demokratie im westlichen Sinne, sondern auch mit vorsichtigem Optimismus mit Blick auf eine ausgeglichenere, weniger negativ geprägte...