BlogVerschiedenes

21.07.2014

Nachwuchs fördern!

DGPuK-Nachwuchswissenschaftler vergeben erstmalig Herbert von Halem Nachwuchspreis

Nachwuchs fördern!

Von Karina Selin | Wissenschaftliche Forschung, deren Erhalt und Förderung sind wichtige Investitionen in die Zukunft und daher ein zentrales Anliegen für den Herbert von Halem Verlag. Gemeinsam mit dem kommunikations- und medienwissenschaftlichen Nachwuchs der Deutschen Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft e. V. (DGPuK) wird in diesem Jahr erstmalig der Herbert von Halem Nachwuchspreis für ein vielversprechendes Dissertationsprojekt ausgeschrieben. Der Gewinn ist eine zuschussfreie Publikation der geförderten Dissertation beim Herbert von Halem Verlag inkl. Lektorat, Satz, Covergestaltung und Druck. Teilnehmen können alle DoktorandInnen, die zu einem kommunikations- und/oder medienwissenschaftlichen...

16.07.2014

Herbert von Halem Verlag honoriert Forschungsnachwuchs für besonderes Engagement

Herbert von Halem Verlag honoriert Forschungsnachwuchs für besonderes Engagement

Von Redaktion | Am Samstag den 5. Juli 2014 lud die Universität Erfurt zum 13. Projektforum in das Audimax der Hochschule ein. Vorgestellt wurden hier die Ergebnisse der vorangegangenen einjährigen Projektstudienphase im dritten BA-Studienjahr des Erfurter Seminars für Medien- und Kommunikationswissenschaft. Das Publikum umschloss Vertreter aus den Bereichen Wirtschaft, Medien und Hochschule sowie weitere Zuhörer. Zu diesem Anlass verlieh der Erfurter Verein für Kommunikation und Medien e.V. den mit 500 Euro dotierten Förderpreis für herausragende Projektabschlussarbeiten. Das Kriterium für eine Auszeichnung ist eine außergewöhnliche Forschungsleistung, die durch eine im hohen Maße gelungene theoretische...

02.12.2013

Die Angst vor dem großen Zeitungssterben

Vom Erzähljournalismus als Rettungsanker der deutschen Zeitungsbranche

Die Angst vor dem großen Zeitungssterben

Von Karina Selin | Wichtige Informationen zum Weltgeschehen und die allerneuesten Nachrichten erfährt man aus der Zeitung, täglich frisch oder wöchentlich mit Tiefe – so ist das längst nicht mehr und der Anteil der Online-User, die sich stattdessen im Netz zu brandaktuellen Themen informieren, wächst stetig. Dr. Tobias Eberwein, seit diesem Jahr Vertretungs-Professor und zuvor Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Journalistik an der TU Dortmund sowie am Erich-Brost-Institut, hat sich in seiner jüngst erschienenen Dissertation Literarischer Journalismus. Theorie – Traditionen – Gegenwart mit dem Stilmittel Erzähljournalismus beschäftigt und wie dieser zu einem Rettungsanker für die deutsche...

26.11.2013

Serien sind das neue Fernsehen

Serien sind das neue Fernsehen

Von Vera Belowski | Das Fernsehen verliert Zuschauer, die ins Internet und zu innovativen Serien aus den USA abwandern. Deutsche Soaps können amerikanischen Produktionen weder inhaltlich noch optisch ansatzweise das Wasser reichen – und lernen auch nichts daraus. Mit dem Aufkommen der Daily Soaps im deutschen Vorabend-Fernsehen der 1990er-Jahre gab es für Serien feste tägliche Termine, zu denen sich die Fans vor dem Fernseher versammelten. Jeder Sender hatte gleich mehrere Soaps, die teilweise über Jahrzehnte liefen und lange Zeit eine sichere Quote garantierten. Inzwischen sind viele Serien wie der Marienhof eingestellt worden und immer wieder gibt es auch bei Dauerbrennern wie Gute Zeiten, Schlechte...

18.10.2013

„Ich vertraue dir – du hast den Twitter-Account.“

Social Media in Verlagen

„Ich vertraue dir – du hast den Twitter-Account.“

Von Kristina Klecko | Im Rahmen der Frankfurter Buchmesse diskutierten am Mittwoch, den 9. Oktober 2013, bei der Veranstaltung Content Marketing, Big Data & Co. – Social Media in Verlagen Nina Reddemann (Carl Hanser Verlag), Richard Zinken (Spektrum der Wissenschaft), Ehrhardt F. Heinold (Heinold, Spiller & Partner), Stefan Krücken (Ankerherz) und Dirk von Gehlen (SZ) über die digitale Herausforderung. Social Media ist endgültig in Verlagen angekommen – kaum eine Buchpublikation ohne den dazugehörigen Eintrag auf der eigenen Website, einer Notiz auf Facebook oder bei Twitter. Viele Verlage haben ihr Marketing-Team bereits um eine Online-Abteilung erweitert, die auch soziale Netzwerke bedient, andere...

05.04.2012

Zeitschrift für Medienwissenschaft: Bisherige Ausgaben jetzt online frei zugänglich

Zeitschrift für Medienwissenschaft: Bisherige Ausgaben jetzt online frei zugänglich

Von Karina Selin | Die Zeitschrift für Medienwissenschaft geht zu einer “open access policy” über und stellt die bisherigen Ausgaben in Form von PDF-Dateien auf der Webseite der Publikation frei zugänglich zur Verfügung. Die Zeitschrift erfüllt damit nicht zuletzt eine Auflage der DFG, von der die Publikation unterstützt wird und die in den nächsten Jahren wissenschaftliche Veröffentlichungen im open access-Verfahren verstärkt fördern will. Das ZfM-Archiv ist zugänglich auf der Website der Zeitschrift (www.zfmedienwissenschaft.de) unter der Rubrik Archiv: http://www.zfmedienwissenschaft.de/index.php?NID=6

16.01.2012

Bibliotheken im digitalen Zeitalter

Von Herbert von Halem | Dass auf Papier Gedrucktes ausstirbt, mag man für übertrieben halten – Fakt ist jedoch, dass die Nutzung digitaler Medien rapide zunimmt. Ob Tablet-PC, Smartphone oder E-Book-Reader, die jährlich von TNS Infratest durchgeführte Studie zur Nutzung des Internets, der (N)onliner-Atlas, ergibt, dass 2011 75% aller Deutschen online sind. Das sind schon knapp 3% mehr als im Jahr zuvor. Der Anteil der Netznutzer steigt in allen Altersgruppen, am aktivsten ist jedoch, wie zu erwarten, die Gruppe der 14- bis 29-Jährigen. Mit einem Onliner-Anteil von 97,3% ist die Nutzung hier fast flächendeckend und somit wohl auch für zukünftige Generationen selbstverständlich. E-Books würden 81% der unter...

12.12.2011

montage AV: “bad feelings” – Call for Papers

montage AV: “bad feelings” – Call for Papers

Von Herbert von Halem | ie Themennummer “bad feelings” der Zeitschrift montage AV stellt das Bewegtbild als Medium einer “education asentimentale” ins Zentrum und erkundet Kino und Fernsehen als Spielräume der Entfaltung schlechter bis  scheußlicher Gefühle. Gefragt sind Beiträge monografischer, theoretischer und exemplarischer Natur, etwa zu den “Austrian feel bad movies”, zur filmischen Ästhetik von Ekel und Scham oder zur Rhetorik des Gefühlsschocks im Medizin- oder Schulungsfilm. Gefragt sind aber auch kulturtheoretische und kulturhistorische Reflexionen über die gegenwärtige Konjunktur der schlechten Gefühle im Kino. Im Kino der Gegenwart findet sich eine deutliche Tendenz zur Erkundung...

14.10.2011

Journalismus-Fachzeitschrift „message“ kommt an die Universität Hamburg

Journalismus-Fachzeitschrift „message“ kommt an die Universität Hamburg

Von Herbert von Halem | Prof. Dr. Volker Lilienthal wird Mitherausgeber Die Internationale Fachzeitschrift für Journalismus „message“ wechselt im Januar 2012 von Leipzig nach Hamburg. Im Arbeitsbereich der Rudolf-Augstein-Stiftungsprofessur an der Universität Hamburg findet sie eine neue Heimat. Prof. Dr. Volker Lilienthal, Inhaber der dem Qualitätsjournalismus gewidmeten Stiftungsprofessur, tritt in den Herausgeberkreis ein und übernimmt die operative Verantwortung für die Zeitschrift. „Mit message kommt ein erstklassiges Journal zu uns, das sich um den Praxistransfer kommunikationswissenschaftlicher und medienkritischer Erkenntnisse verdient gemacht hat“, erklärt Prof. Lilienthal zu der Neuansiedlung....

18.05.2011

Wie funktioniert die “Bild”? Mitschnitt des MainzerMedienDisputs

Wie funktioniert die “Bild”? Mitschnitt des MainzerMedienDisputs

Von Karina Selin | Die “Bild”: kaum Journalismus, aber damit sehr laut. Wer die “Bild” nur nach journalistischen Kriterien untersucht, wird ihre Machart nicht verstehen und erst recht keine Erklärung für ihren Erfolg finden. Wo andere Redaktionen den Journalismus nutzen, um die Leserschaft zu informieren, Orientierung zu bieten und wichtige Ereignisse darzustellen, verwendet “Bild” Werbe-, Unterhaltungs- und Marketingmethoden. Zu diesem Schluss kommt eine neue “Bild”-Studie der Otto Brenner Stiftung, die die Darstellung der Griechenland- und Euro-Krise von 2010 im Boulevardblatt untersuchte. Man folge dort einer Logik, die darauf ausgerichtet sei, Themenwahl und...