BlogVeranstaltungen (Page 2 von 4)

5. Oktober 2016

Über Tagungen, Körperbilder, Kritik und … Medien

Unsere Bücher auf Reisen

Über Tagungen, Körperbilder, Kritik und … Medien

Von Redaktion | Eröffnungsfeier der Tagung „Körperbilder“ mit Prof. Dr. Irene Neverla Einige unserer Werke sind in der vergangenen Woche gleich in zwei Orten Deutschlands ausgestellt worden: In Hamburg hielten die Fachgruppen Visuelle Kommunikation und Medien, Öffentlichkeit und Geschlecht der DGPuK (Deutsche Gesellschaft für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft e.v.) gemeinsam vom 28. bis zum 30. September ihre Jahrestagung zu dem Thema „Körperbilder – Körperpraktiken“ ab. Die TeilnehmerInnen setzten sich mit dem Diskurs um Körperlichkeit zwischen visueller Repräsentation und medialer Selbstdarstellung auseinander. Unsere ausgestellten Bände, unter anderem zu dem Bereich Visuelle...

30. September 2016

Motor / Reise – Mobilitätsjournalismus heute

Diskussionsrunde über die journalistischen Felder >MotorReise< auf der Frankfurter Buchmesse!

Von Herbert von Halem | >Reise< und >Motor< sind sicherlich zwei der emotionalsten journalistischen Ressorts, denn sie handeln von Themen, die für die Leser und Zuschauer stark mit Wünschen, Träumen und Projektionen aufgeladen sind. Entsprechend sind diese Ressorts aber auch selbst anfällig für Projektionen, zum Beispiel aus der Tourismus- und Auto-Industrie. Ethische Fragestellungen sind darum in diesen Spielarten des Journalismus besonders zentral. Gleichzeitig verändert sich die Welt der Mobilität in überaus starkem Maße, und darum sind auch die betreffenden journalistischen Ressorts über den durch die Digitalisierung geprägten Medienwandel hinaus in einem starken Transformationsprozess: In...

Frankfurter Buchmesse 2016

Sie finden uns in Halle 3.1, Stand G38

Frankfurter Buchmesse 2016

Von Herbert von Halem | Der Herbert von Halem Verlag hat auf der Frankfurter Buchmesse neueste Erkenntnisse und spannende Projekte zu den Themen Journalistik, Medien- und Kommunikationswissenschaft vorzustellen. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Die Wahl unserer Worte bewirkt viel mehr als nur den Transport von Informationen. So wie der Ton die Musik macht, ruft unsere Ausdrucksweise kognitive Deutungsrahmen hervor, in der Wissenschaft Frames genannt. Sie werden über Sprache in unseren Gehirnen aktiviert und bestimmen, wie wir Fakten wahrnehmen. Darüber, wie in der Politik Sprache unser Denken und Handeln bestimmt hat die Hamburger Kognitionsforscherin Elisabeth Wehling, die an der University of Berkeley lehrt, ein...

8. September 2016

Weltbezüge als Inhalt und Wirkung von Kommunikation. Ein neues Paradigma?

Von Herbert von Halem | »Die Summe aller Weltbezüge ist nichts weniger als die menschliche Existenz: Würde man von allem, was unsere Existenz ausmacht, unsere Weltbezüge subtrahieren, würde nur unsere Persönlichkeit mit ihren Eigenschaften und Fähigkeiten […] übrig bleiben, die jeglicher Aktivität entkleidet wäre.« (Christoph Kuhlmann) Wer kommuniziert, teilt seine Weltbezüge (oder die anderer Akteure) mit und bezieht sich so indirekt auf die Welt, die ihn umgibt. Aber nicht nur die Inhalte von Kommunikation lassen sich als Bezug auf die Welt beschreiben: Kategorien wie Wahrnehmungen, Emotionen, Meinungen, Vorstellungen, Handeln und Verhalten kennen wir auch als Wirkung von (Medien-)Kommunikation....

22. August 2016

Zwischen Information und Mission: Journalismus in Afghanistan

Kölner Mediengespräche

Zwischen Information und Mission: Journalismus in Afghanistan

Von Herbert von Halem | Das Mediensystem Afghanistans hat seit der Entmachtung des Taliban-Regimes 2001 einen grundlegenden Wandel erlebt: Mediengesetze wurden liberalisiert und eine diversifizierte und moderne massenmediale Infrastruktur konnte sich etablieren. Auf der anderen Seite ist Afghanistan immer noch ein durch mehrere Kriege verwüstetes, politisch instabiles Land und kein sicheres Herkunftsland im Sinne des deutschen Asylrechts. Dr. Kefa Hamidi hat unter den weiterhin komplizierten Bedingungen in seinem Herkunftsland fast 200 Journalistinnen und Journalisten zu ihrem beruflichen Rollenselbstverständnis befragt. Inwieweit finden sich ihre Ideen und Wünsche in der Realität wieder? Die Ergebnisse dieser ersten...

21. Januar 2016

Die Macht der Bilder

Vortragsveranstaltung im Herbert von Halem Verlag

Die Macht der Bilder

Von Herbert von Halem | Bilder beeinflussen in zunehmendem Maße alle Bereiche der Gesellschaft. Seit den Anschlägen auf das World Trade Center erfüllen sie insbesondere eine intensivierte strategische und/oder ideologische Funktion, die dazu führt, dass mediale Darstellungen schon im Vorfeld von den beteiligten Akteuren instrumentalisiert werden können. Der Vortrag wird danach fragen, warum sich Bilder für die strategischen und ideologischen Verwendungen so gut eignen, und den Versuch einer Antwort auf diese Frage anhand einiger aktueller Beispiele illustrieren. Die Macht der Bilder Vortrag am 11. Februar 2016 um 19 Uhr im Herbert von Halem Verlag, Schanzenstr. 22, 51063 Köln. Anmeldung: Einlass ab 18:30 Uhr....

16. Dezember 2015

Sprache ist Politik

Vortrag von Elisabeth Wehling am 17. Februar 2016

Sprache ist Politik

Von Herbert von Halem | Menschen sind rationale Wesen. Sie können vernunftgesteuert handeln. Legt man nur alle relevanten Fakten auf den Tisch, können sie diese objektiv gegeneinander abwägen und entscheiden, was zu tun ist – ob beispielsweise ein politisches Vorhaben unterstützt werden soll oder nicht. So denken viele Menschen, so haben wir es gelernt – und dieser Idee sitzen bis heute viele Journalisten, Meinungsforscher und Politiker mitsamt ihren Wahlkampfberatern auf. Doch die moderne Neuro- und Kognitionsforschung hat die ›klassische Vernunft‹ längst zu Grabe getragen. Nicht Fakten bedingen unsere politischen Entscheidungen, sondern kognitive Deutungsrahmen, in der Wissenschaft Frames genannt. Sie...

7. Oktober 2015

Nach der Arabellion

Zur Lage der Pressefreiheit in Ägypten und zur Islamberichterstattung in Deutschland

Nach der Arabellion

Von Herbert von Halem | Die Freiheit der Medien wird in der ägyptischen Verfassung seit 1971 garantiert. Dennoch prägen staatliche Kontrolle und Einschränkungen den Arbeitsalltag von Journalisten bis heute. Der Arabische Frühling hielt aber nicht nur die islamische Welt in Atem. Auch die deutschen Medien verfolgen seit damals gebannt die Entwicklungen. Haben aber diese zunächst positiven Veränderungen auch einen Wandel in der Berichterstattung über die Kultur der betroffenen Länder bewirkt? Kann die ausländische Berichterstattung auch innerhalb Ägyptens Änderungen erwirken? Über diese und weitere Fragen werden der Journalismusforscher Janis Brinkmann und die Journalisten  Judith Jäger und Christopher Resch...

29. Juni 2015

„Pressing“ außerhalb des Platzes – wie die Fußball-Bundesligisten den Journalismus lenken

Vortragsveranstaltung im Herbert von Halem Verlag

„Pressing“ außerhalb des Platzes – wie die Fußball-Bundesligisten den Journalismus lenken

Von Herbert von Halem | Woche für Woche locken die Begegnungen der deutschen Fußball-Bundesliga rund 350.000 Zuschauer in die Arenen. Mehrere Millionen Menschen verfolgen die Partien zusätzlich in Live-Übertragungen oder Zusammenfassungen. Die Übertragungsrechte spielen pro Saison rund 625 Millionen Euro ein. Und gemeinsam setzen die 18 Erstligisten inzwischen mehr als zwei Milliarden Euro um. Die Zahlen belegen: Gesellschaftlich, publizistisch und wirtschaftlich handelt es sich längst nicht mehr um die „schönste Nebensache“. Wohl kein deutsches Aktienunternehmen bewältigt einen vergleichbaren Medienandrang wie Rekordmeister Bayern München. Zwischen 40 und 120 (Interview-)Anfragen gehen täglich bei der...

26. Mai 2015

Belastete Vergangenheit, verklärte Geschichte – der Medienmythos Stern

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung am 18. Juni 2015

Von Herbert von Halem | Die Erfindung der Illustrierten Stern durch Henri Nannen im Sommer 1948 war bislang einer der bestimmenden Gründungsmythen in der bundesrepublikanischen Pressegeschichte. In seinem Buch Von der Stern-Schnuppe zum Fix-Stern, erschienen 2014 im Herbert von Halem Verlag, dekonstruiert der Medienhistoriker Tim Tolsdorff diesen Mythos und legt offen, dass Nannen zu großen Teilen das Konzept einer Illustrierten übernahm, die bis Ende 1939 in Berlin als erfolgreiches Produkt der NS-Propaganda erschien. Tolsdorff beleuchtet den Einfluss erfahrener NS-Propagandisten bei Nannens Blatt und weist nach, dass der Relaunch Ergebnis eines nach wirtschaftlichen, pressepolitischen und markenrechtlichen Kriterien...